11.09.2010
18.00 Uhr
THREE NEW BOOKS
Roma Publications Amsterdam
mit Uta Eisenreich, Jan Kempenaers, Louis Lüthi
26. August - 11. September 2010
Eröffnung: Mittwoch, 25. August, 18 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag 12 - 19 Uhr / Samstag 12 - 17 Uhr
Als der Künstler Mark Manders und der Graphic Designer Roger Willems 1998 den Verlag Roma Publications in Amsterdam gründeten, rechneten sie kaum damit, dass sie bis im Sommer 2010 mehr als 140 Bücher publiziert haben sollten.
Die Künstlerin Uta Eisenreich studierte Fotografie sowie Grafik. Von ihr erschien „A NOT B“ (Roma Publication Nr. 138), ein Buch das massgeblich auf Intelligenztests für Kinder basiert und dadurch die Frage von Normierung unseres Denkens anspricht. Sie wird eine Video-Installation zeigen. Louis Lüthi arbeitet als Graphic Designer und veröffentlichte „On the Self-Reflexive Page“(Roma Publication Nr. 139). Seine Publikation ist als ein Essay aus Zitaten und Anspielungen zu verstehen, das in der Ausstellung in ein neues Display überführt wird. Zusätzlich wird Lüthi an der Vernissage am 25. August um 19 Uhr einen Vortrag über seine Arbeit halten. Der Fotograf Jan Kempenaers veröffentlichte mit „Spomenik“ (Roma Publication Nr. 142) ein Bildband monumentaler Betonplastiken aus dem ehemaligen Jugoslawien. Kempenaers wird mehrere Fotos aus dem Buch im grossen Ausstellungsraum zeigen sowie an der Eröffnung ein Gespräch mit Publikum (20 Uhr) durchführen.
THREE NEW BOOKS kann durchaus als eine Reminiszenz an die Kraft und Stärken des Papiers gelesen werden. Sie ist aber ebenso eine Feststellung, die auf der Beobachtung basiert, dass heute immer mehr kleinere Verlage im Kunstbereich entstehen. Diese messen sich nicht an den Richtlinien profitorientierter Unternehmen, sondern setzen sich selbst eine sorgfältige und inhaltliche Beschäftigung mit Themen als Messlatte, die durchaus auch ethische Züge tragen kann. Die Druckerzeugnisse, die nicht durchwegs die Form eines Buches tragen, unterlaufen die Lesegewohnheiten einer breiten Leserschaft: Irritationen und Umwege beim Lesekonsum sind also vorprogrammiert. Die Beweggründe für dieses Vorgehen sowie die Absichten einer solchen Arbeitsweise wird der Verleger Roger Willems am Donnerstag 26. August um 18 Uhr im Perla-Mode weiter erläutern. Weitere Veranstaltungen werden kurzfristig über die Website und per Newsletter angekündigt.

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Die Ausstellung wird in Kooperation mit Motto Distribution Zürich präsentiert. 07.09.2010
20.00 Uhr
Theory Tuesdays

Lawrence Weiner
Text: Excerpts from “Having Been Said: Writings & Interviews of Lawrence Weiner 1968-2003”
> Lawrence Weiner - Writings and Interviews
19.30 Uhr
SCHALLPLATTEN-COVER: WISSENSWERTES & ANEKDOTISCHES
Präsentation mit Tonbeispielen
Chris Cutler gründete 1978 in London das Label Recommended Records (ReR) als Plattform für politische und experimentelle Musik aus dem Umfeld von Rock in Opposition (RIO). Auf dessen Anregung starteten 1979 Veit Stauffer und Daniel Waldner RecRec Zürich als Musikvertrieb, organisierten ab 1980 Konzerte, gründeten 1981 den RecRec Laden und 1983 das RecRec Label. Nach einer turbulenten und bewegenden Geschichte hat sich der RecRec Laden erhalten und unter der Leitung von Veit Stauffer zu einem Knotenpunkt verdichteten musikalischen Wissens entwickelt.

Veit Stauffer im Passagenhaus in Dalvazza/Küblis, Graubünden, April 2010
Meilensteine aus der Geschichte dieser Musik präsentiert Veit Stauffer nach Auftritten in Baden (Aargau) und Dalvazza/Küblis (Graubünden) nun auch im Corner College. In spontaner Reihenfolge gibt es Covers von Künstlern, rare Singles mit Bildhüllen, Tonträger malender Musikerinnen (oder musizierender Maler), herausragende Musikerinnen, stilprägende 1980er-Jahre-Covergestalter, wie auch witzige Beispiele (unbewusster) konkreter Poesie.

K.K. Forum C.C.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Forum KK" für Forschung in Kunst und Kultur am Corner College Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften (SGKW), unter der Leitung von Michael Hiltbrunner.09.09.2010
19.00 Uhr
Das Potosí-Prinzip. Wie können wir das Lied des Herrn im fremden Land singen?
Über die Verantwortung gegenüber historischer Kolonialmalerei und warum der Katalog zur Austellung nicht kommt
Das Potosí-Prinzip – Principio Potosí – hat im Spanischen zwei Bedeutungen. Die erste ist zeitlich und meint einen Beginn oder Ursprung (Principio = Anfang), in der zweiten kann Principio Potosí eine technische oder mechanische Funktion beschreiben, die an sich wiederholbar ist (Principio = Prinzip). Aber Das Potosí Prinzip ist hier vor allem der Titel eines künstlerischen Projektes, das zuvor im Museum Reina Sofía in Madrid ausgestellt wurde (12.05.-06.09.2010) und nun vom 08.10.2010 bis 02.01.2011 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zu sehen sein wird. Von Februar-Mai 2011 reist die Ausstellung ins Museo Nacional de Arte in La Paz. Gemeinsam kuratiert wurde das Projekt von Alice Creischer, Max Jorge Hinderer und Andreas Siekmann.
Potosí ist eine Minenstadt im heutigen Bolivien, die Ende des 16. Jahrhunderts so prächtig ist wie London oder Paris. Das dort in Zwangsarbeit geförderte Silber trägt entscheidend zur Entwicklung des europäischen Kapitalismus bei. Im Zuge dieser kolonialistisch-ökonomischen Dynamik wird eine Massenproduktion von Bildern nicht nur in Spanien, sondern auch in den spanischen Kolonien freigesetzt. Die in der Ausstellung das Potosí-Prinzip vorgestellten Werke des „andinen Barocks“ bezeugen, dass kulturelle Hegemonie keine symbolische Größe ist, sondern eine Gewalt. Für die Ausstellung antworten etwa 20 zeitgenössische Künstler auf die Kolonialbilder mit eigenen Arbeiten/Recherchen. Ziel dieses Dialogs ist zu zeigen, dass es Zusammenhänge gibt zwischen der Funktion der Kolonialmalerei der Gegenreformation und der Funktion, die das Kunstsystem heute übernimmt, um die neuen Eliten der Globalisierung mit Legitimität auszustatten.

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Einen wichtigen Part spielen in der Ausstellung die sogenannten „abwesenden Bilder“, d.h., diejenigen Bilder, die nicht ausgeliehen werden konnten. Die Gründe für das Nicht-Ausleihen von Bildern von Seiten einiger europäischen und bolivianischen Institutionen zeigt, wie prekär die transatlantischen Abkommen über die Verantwortung gegenüber der (Kolonial-)Geschichte in Wirklichkeit sind. Um diese sehr konkreten Geschichten der Abwesenheiten zu vergegenwärtigen, werden in der Ausstellung die Abwesenheiten selbst ausgestellt, und zwar indem ihnen der gleiche physische Raum zukommt, den sonst die großformatigen originalen Bilder eingenommen hätten. Zu den Geschichten der Abwesenheiten lässt sich für den Vortrag im Corner College aber noch eine weitere ergänzen: die Geschichte der Abwesenheit des Kataloges während der Ausstellung im Museo Reina Sofía. Anhand dieses Fallbeispiels soll dargestellt werden, wie schwierig es sein kann beides mit einem Projekt leisten zu wollen: 1. einen geschichts-kritischen Diskurs in der Institution, und 2. einen institutionskritischen Diskurs in der Geschichte (also heute) zu entfachen.

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"When Europe Speaks with One Voice" wird veranstaltet vom Master of Fine Arts (ZHdK), unter der Leitung von Lucie Kolb und Romy Rüegger.14.09.2010
20.00 Uhr
Theory Tuesdays

Beat Wyss
Text 1: “Platzt der Kunst das Herz?” Gespräche Daniel Binswanger
Die Preise explodieren, für die internationale Geldelite ist Kunst der ultimative Luxus. Ein Gespräch über ein globales Phänomen.
Link: http://dasmagazin.ch/index.php/platzt-der-kunst-das-herz/
Text 2: "The Fracturing of Globalisation" by Julian Stallabrass
> "The Fracturing of Globalisation" by Julian Stallabrass
19.00 Uhr
Malerei
Im Alltag begegnen sie uns ganz selbstverständlich: Ein Song erklingt am Radio, wir setzen uns auf einen Stuhl und auf dem Weg nach Hause gehen wir an unzähligen Postern vorbei. Manchmal fragen wir uns jedoch, wie jemand auf die Idee kam, etwas genau so zu tun und nicht anders. Was stand am Anfang? Eine Eingebung, ein Auftrag? Wie ging es weiter, wer war beteiligt?

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Die Vortrags- und Gesprächsreihe Blackbox , die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
Blackbox wird eröffnet mit der Bildenden Kunst. Reto Boller, Klodin Erb und Christian Vetter sprechen über Malerei und eines ihrer Bilder.
16.09.2010
20.00 Uhr
Stadtraum Sektoren A-D
Der lokale Kontext ist entscheidend für die Auseinandersetzung mit Urban Art. Die Exkursion mit dem Architekten Christoph Dubler lädt ein zur Entdeckung der städtebaulichen Situation in den Sektoren rund um das Corner College, die in der Untersuchung Urban Art Surveillance zu Anwendung kommen. Treffpunkt 20h im Corner-College an der Langstrasse 84 in Zürich.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
20.00 Uhr
Theory Tuesdays

The Conspiracy of Art
Text: Excerpts from “The Conspiracy of Art” by Jean Baudrillard28.09.2010
20.00 Uhr
Theory Tuesdays
Visiting Artist Series: Jana Stepanova

Capture from the “United We Stay / Family map” series, 2007
Jana Stepanova, a Prague-based visual artist and designer, participated in a three-month residency in Zurich by a Swiss foundation ProHelvetia (June–August 2010). In her work, Jana often subverts social reality, control and system as well as commonly accepted values by releasing fake websites, magazines or creating fake identities. Recently, the Czech ministry of Labour and Social Affairs had filed criminal charges against her for internet project “rent-a-baby”.
The residency enabled Jana to expand her community-based long-term project United We Stay/Family Map with Swiss families. By engaging local families she explores the Norms and Normatives regulating the society. She started the project in the USA in 2004 and continued than in Germany, Belgium and Czech Republic.
In October 2010, she will present her project in the “Storytelling” show, curated by Dimitrina Sevova in the White Space/Zurich (Opening October 1st, 2010)
Link: http://www.rent-a-baby.cz
29.09.2010
19.00 Uhr
Architektur
Die Veranstaltungsreihe Blackbox , die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

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In der zweiten Ausgabe von Blackbox diskutieren ArchitektInnen über ein Wohnhaus. Eingeladen sind Alain Roserens/Lorenz Baumann, Jens Studer und Nadja Vitt.30.09.2010
20.00 Uhr
Street, Urban, Guerilla, Public [...] Art:
Von Kategorien, Namen und Vorurteilen
Auch wenn für die Praxis im Umgang mit "Urban Art" keine Notwendigkeit einer einheitlichen Benennung besteht, kommt der theoretische Umgang nicht ohne Kategorien aus. Noch existiert dafür kein verbindlicher Kanon, und die unterschiedlichen Bezeichnungen mit ihren Konnotationen und Abgrenzungen stehen für ein bestimmtes Verständnis des Phänomens "Urban Art". Die Diskussion geht der Frage nach: Welches ist der beste Namen und wieso?
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.
20.00 Uhr
Theory Tuesdays

The Regime of Visibility
Text: Excerpts from “The Regime of Visibility” by Camiel van Winkel19.10.2010
20.00 Uhr
Theory Tuesdays

The Digital Folklore Reader
Text: Excerpts from "The Digital Folklore Reader" Edited by Olia Lialina & Dragan Espenschied 26.10.2010
20.00 Uhr
Theory Tuesdays

Urs Fischer
Text: "The Age of Semi-Post-Postmodernism" by Ben Davis
Text: "Postmodernism and Consumer Society" by Fredric Jameson
> "The Age of Semi-Post-Postmodernism" by Ben Davis
> "Postmodernism and Consumer Society" by Fredric Jameson
19.00 Uhr
Media Art and Beyond
Die Veranstaltungsreihe Blackbox , die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
In der dritten Ausgabe von Blackbox diskutieren Felix Eggmann, Raphael Perret und Olsen Wolf über ihre Arbeiten aus dem Bereich der elektronischen Kunst.
20.00 Uhr
Theory Tuesdays
Visiting Artist Series: Manuel Hartmann

Buttersafe
"BERÜHRUNGEN – Jetzt beißen wir in den Kuchen"
Eine Buch-Hörbuch Arbeit zur Erfassung des Alltagsphänomens 'Schenken'.
Schenken ist Teil eines täglichen Miteinanders und wird möglicherweise gerade deshalb in den wenigsten Fällen hinterfragt. Befasst man sich bewusst mit diesem Phänomen, fällt auf, dass ein Geschenk zu machen sowie eines anzunehmen, viele Gesichter haben kann. Schenken ist Kommunikation. Es spiegelt Gefühle, Absichten und Wesensmerkmale von miteinander handelnden Personen wieder. Spricht man über das Schenken, spricht man gleichsam von Menschen und ihren Beziehungen.
Im Zuge von Gesprächen mit Personen über deren Geschenkerfahrungen und Interviews mit VertreterInnen der modernen Schenkforschung gilt es, das Wesen einer zeitgenössischen Auffassung von Schenken spürbar zu machen. Aus einer anfänglich banalen Fragestellung „Wie schenkt eigentlich mein Umfeld?“, eröffnen sich nach und nach Geschichten über das Geben und Nehmen, die unterhaltsam, berührend, aber auch unerwartet, irritierend sind. Es ist lustvoll vom Schenken zu erzählen und den preisgegebenen Geschichten zu lauschen. Sie handeln von Berührungen, die sich in romantischen, altruistischen Bildern des Schenkens sowie in kalkulierten, erwartungsträchtigen Gaben zeigen. Letztendlich ermöglicht das Zusammenführen gesammelter Erzählungen über das Schenken einen Streifzug durch Werte, Konventionen und Anschauungen unserer Zeit.
Visiting artist Manuel Hartmann beschäftigt sich mit dem Thema Schenken seit 2004. Er lebt und arbeitet als freier Produzent in Wien.
Link: http://www.schenkepisoden.com09.11.2010
20.00 Uhr
Theory Tuesdays

Critical Issues In Public Art
Text: "Temporality and Public Art" by Patricia C. Phillips from the reader Critical Issues In Public Art
> "Temporality and Public Art" by Patricia C. Phillips
19.00 Uhr
Tanz
Die Veranstaltungsreihe Blackbox , die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
In der vierten Ausgabe von Blackbox diskutieren ChoreographInnen und ein Bewegungsspezialist über Tanz. Eingeladen sind Philipp Egli, Marisa Godoy, Ivan Wolfe.
05.12.2010
18.00 Uhr
1946, 1947, 1948
Die vergessenen Jahrgänge der schönsten Schweizer
Bücher in der Retrospektive
20. November – 5. Dezember 2010
Eröffnung: Freitag, 19. November, 18 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag 12 - 19 Uhr /
Samstag 12 - 17 Uhr
Eine Ausstellung übers Büchermachen. Ein Blick zurück,
einer nach vorn. Das genaue Programm wird in Kürze hier
vorgestellt.
Reinigung der von Schimmelpilz befallenen Buchbestände aus dem Bibliotheksdepot Höschgasse
«If ever there was a yardstick in book-design, Switzerland
is the country to furnish it in 1946/47.»
Charles Rosner, 1947
«Das Wachstum des Schweizer Verlages spiegelt sich am
deutlichsten in Zahlen. Eindrücklich ist die Entwicklung
der Gesamtzahl der in der Schweiz pro Jahr gedruckten
Bücher: 1914 : 1470; 1918 : 1764; 1921 : 1332;
1925 : 1748; 1938 : 2162; 1940 : 1705; 1941 : 2510;
1943 : 3358; 1946 : 4001. [...] Im Jahr 1966 waren es
über 6000 Titel.»
Willy Rotzler, 1969
«Seinen Text in ein Dreieck oder in einen Block zu zwängen,
ihn in den Umriss eines Stundenglases oder einen Rhombus
zu pressen, ist ein Vergehen, das eine überzeugendere
Rechtfertigung braucht als nur die Existenz italienischer
und französischer Vorbilder im fünfzehnten und
sechzehnten Jahrhundert oder den Ehrgeiz, im zwanzigsten
etwas Neues zu schaffen.»
Stanley Morison, 1955/1987
«But basically, books are for reading; the looking-at
function is secondary.»
Ruari McLean, 1972
«Tschichold ist daran die Schweiz zu verlassen, und so
werden wir das Übel endlich los, das wir von vornherein
eingeladen haben.»
Max Bill, 1946
«History: what explains, and complicates.»
Robin Kinross, 2010
24.11.2010
19.00 Uhr
Design
Die Veranstaltungsreihe Blackbox , die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
In der fünften Ausgabe von Blackbox diskutieren die Designerinen Lovis Caputo und Sarah Küng mit Daniel Gafner sowie einem weiteren Gast über die Herstellung einer Lampe.
20.00 Uhr
Theory Tuesdays

Gabriel Orozco "Breath On A Piano" (1993)
Text: "The Experience of Art as a Living Through of Language" by Kate Love from the reader "After Criticism: New Responses to Art & Performance" edited by Gavin Butt08.12.2010
19.00 Uhr
Literatur
Die Veranstaltungsreihe Blackbox , die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.
In der sechsten Ausgabe von Blackbox redet der Schriftsteller Arno Camenisch mit Ulrike Almut Sandig und Dieter Zwicky über das Verfassen von literarischen Texten.

