April 2017
01.04.2017 -
06.05.2017
2017 / 201704 / 201705 / Ausstellung
Uriel Orlow personal exhibition
Geraniums Are Never Red

Uriel Orlow
 
30.04.2017
2017 / 201704 / Vortrag
Guest lecture of the Postgraduate Programme in Curating CAS/ MAS ZHdK
Joshua Simon: Verschüttete Traditionen // The Great Soviet Encyclopedia: Communism and The Dividual

Joshua Simon
 

Mai 2017
09.05.2017
2017 / 201705 / Buchvernissage
Buchvernissage
Christoph Kappeler: Josef Maria Schröder


 
13.05.2017 -
10.06.2017
2017 / 201705 / Ausstellung
PRESENT PROGRESSIVE
Abel Auer, Lisa Biedlingmaier, June Crespo, Ulrika Jäger, Bernadette Wolbring
 

Tuesday, 01.09.2009
19:00h

 

Forum KK / Performance / Vortrag
Das Theremin
Lena Willikens
 

Das Anfangs der 1920er Jahre vom Russen Lev Termen entwickelte Theremin hat sich zu einem festen Bestandteil in der Musik entwickelt. Die klanglichen Möglichkeiten dieses eigentlich banalen Geräts, die sowohl an Geige, singende Säge, oder menschliche Stimme erinnern können, werden aber nur selten erforscht.

In den 1930er Jahren gab es für das Theremin und verwandte Instrumente wie die französische Ondes Martenot zahlreiche Stücke von Komponisten wie Joseph Schillinger, Arthur Honegger oder Percy Grainger. Später folgten Hollywood-Filmkomponisten wie Miklós Rózsa oder Bernhard Herrmann. Zwar sind "Ätherklänge" mittlerweile auch in der Popmusik fest verankert, doch viele der frühen Werke werden kaum mehr aufgeführt. Einen weiterhin experimentellen Zugang, wie ihn John Cage für das Theremin forderte, findet sich etwa bei der Interpretin Pamelia Kurstin oder dem Künstler Gordon Monahan.

Dieser Zugang ist auch für Lena Willikens das eigentlich spannende am Theremin mit seinem schwebenden und kaum kontrollierbaren Klang. Nach ihrer Einführung mit Bild- und Tonbeispielen wird sie zusätzlich live Theremin spielen.


Lena Willikens live, 2009


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Forum KK für Forschung in Kunst und Kultur am Corner College Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften (SGKW), unter der Leitung von Michael Hiltbrunner.

Posted by Stefan Wagner