September 2017
10.09.2017 -
08.10.2017
2017 / 201709 / 201710 / Ausstellung
knowbotiq
The Swiss Psychotropic Gold Refining
what is your mission?

knowbotiq (Yvonne Wilhelm & Christian Huebler)
 

Oktober 2017
27.10.2017 -
29.10.2017
2017 / 201710 / Symposium
trans-local Sympodium
What’s Wrong with Performance Art?

Camille Aleña, Madeleine Amsler, Antoine Bellini and Lou Masduraud, Donatella Bernardi, Linda Cassens Stoian, Delphine Chapuis Schmitz, Voin de Voin, Mo Diener, Heike Fiedler, Gilles Furtwängler, Lia García, San Keller, Elise Lammer, Milenko Lazic, Valerian Maly, Federica Martini, Sibylle Omlin, Denis Pernet, Guillaume Pilet, Nathalie Rebholz, Chris Regn, Dorothea Rust, Pascal Schwaighofer, Bernadett Settele, Dimitrina Sevova, Kamen Stoyanov, Katharina Swoboda
 

Monday, 01.03.2010 -
Saturday, 30.06.2012

 

Motto
Motto Zürich Bookstore
Alexis Zavialoff
 

Beginning from March 2010 to June 2012 Corner College has co-organised and co-hostsed a bookstore offering a wide selection of books, magazines and artists' publications provided by Motto Berlin.


Foyer Shelf


Haute Bricolage


Corner College Shelf


Outside View


For more informations and orders go to:

Motto Distribution
Motto Zürich Facebook

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 25.08.2010
18:00h -
Saturday, 11.09.2010

 

Ausstellung
THREE NEW BOOKS
Roma Publications Amsterdam
mit Uta Eisenreich, Jan Kempenaers, Louis Lüthi

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26. August - 11. September 2010
Eröffnung: Mittwoch, 25. August, 18 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag 12 - 19 Uhr / Samstag 12 - 17 Uhr

Als der Künstler Mark Manders und der Graphic Designer Roger Willems 1998 den Verlag Roma Publications in Amsterdam gründeten, rechneten sie kaum damit, dass sie bis im Sommer 2010 mehr als 140 Bücher publiziert haben sollten.

Die Künstlerin Uta Eisenreich studierte Fotografie sowie Grafik. Von ihr erschien „A NOT B“ (Roma Publication Nr. 138), ein Buch das massgeblich auf Intelligenztests für Kinder basiert und dadurch die Frage von Normierung unseres Denkens anspricht. Sie wird eine Video-Installation zeigen. Louis Lüthi arbeitet als Graphic Designer und veröffentlichte „On the Self-Reflexive Page“(Roma Publication Nr. 139). Seine Publikation ist als ein Essay aus Zitaten und Anspielungen zu verstehen, das in der Ausstellung in ein neues Display überführt wird. Zusätzlich wird Lüthi an der Vernissage am 25. August um 19 Uhr einen Vortrag über seine Arbeit halten. Der Fotograf Jan Kempenaers veröffentlichte mit „Spomenik“ (Roma Publication Nr. 142) ein Bildband monumentaler Betonplastiken aus dem ehemaligen Jugoslawien. Kempenaers wird mehrere Fotos aus dem Buch im grossen Ausstellungsraum zeigen sowie an der Eröffnung ein Gespräch mit Publikum (20 Uhr) durchführen.

THREE NEW BOOKS kann durchaus als eine Reminiszenz an die Kraft und Stärken des Papiers gelesen werden. Sie ist aber ebenso eine Feststellung, die auf der Beobachtung basiert, dass heute immer mehr kleinere Verlage im Kunstbereich entstehen. Diese messen sich nicht an den Richtlinien profitorientierter Unternehmen, sondern setzen sich selbst eine sorgfältige und inhaltliche Beschäftigung mit Themen als Messlatte, die durchaus auch ethische Züge tragen kann. Die Druckerzeugnisse, die nicht durchwegs die Form eines Buches tragen, unterlaufen die Lesegewohnheiten einer breiten Leserschaft: Irritationen und Umwege beim Lesekonsum sind also vorprogrammiert. Die Beweggründe für dieses Vorgehen sowie die Absichten einer solchen Arbeitsweise wird der Verleger Roger Willems am Donnerstag 26. August um 18 Uhr im Perla-Mode weiter erläutern. Weitere Veranstaltungen werden kurzfristig über die Website und per Newsletter angekündigt.


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Die Ausstellung wird in Kooperation mit Motto Distribution Zürich präsentiert.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 30.08.2010
19:00h

 

When Europe Speaks with One Voice
Re-Enactments und Aktualisierungen
Kerstin Stakemeier
 

Die Vergangenheit steht hoch im Kurs der Gegenwart. Das tat sie bereits in hochmodernen Zeiten, zu Beginn des letzten Jahrhunderts, als 'das Neue' noch offen angesteuert wurde und die Vergangenheit als Abstossungspunkt herhalten musste. Heute scheint die Vergangenheit der Gegenwart den Rang abgelaufen zu haben, scheint die Bewegung sich umgekehrt zu haben. 'Das Neue' wird für die Gegenwart verschämt als ideologische, modernistische Figur weit von sich gewiesen, während es als Figur der Moderne, als Zitat der eigenen Vorvergangenheit allgegenwärtig ist. In den unzähligen modernistischen und konzeptuellen Referenzen und Zitaten die in der Gegenwartskunst zirkulieren, tritt die Gegenwart nicht selten die Verantwortung für ihre Formen, Themen und Zusammenhänge an die Vergangenheit ab, die ihre Legitimation und kulturelle Distinktion verspricht. Der seit Jahren nicht abreissende Trend dazu in der Gegenwartskunst Historisches als Formatvorlage zu benutzen und es in Re-enactments und Historisierungen als Widergänger und visuelle Autoritäten einzusetzen, die der eigenen Arbeit, der eigenen Ausstellung, dem eigenen Text eine Berechtigung geben, die der Gegenwart selbst nicht eigen zu sein scheint, hat sich mittlerweile zu einer eigenen Untergattung verdichtet. Immer schon lag im Kern der institutionskritischen Kunst die Recherche. Doch jetzt, wo in Europa zentrale Institutionen der Gegenwartskunst die Kritik als ihr Label angenommen haben, reicht der historische Bezug selbst aus, um die eigene Kritikalität zu demonstrieren. Mit der historischen Referenz wählt man das Erbe das man antreten möchte: in meinem Fall, das des Realismus. An seinem Beispiel möchte ich versuchen in unterschiedlichen historischen und gegenwärtigen Arbeiten und Projekten die Differenz zwischen Re-enactment und Aktualisierung nachzuvollziehen, den Unterschied zwischen einem autoritären Zitat der Vergangenheit als untoter Legitimation und den Versuchen ihre vergangene Gegenwärtigkeit ins Heute zu übersetzen und die Verantwortung die sie bedeutete zu aktualisieren.


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When Europe Speaks with One Voice wird veranstaltet von Lucie Kolb und Romy Rüegger.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 01.09.2010
18:00h

 

Ausstellung / Urban Art Surveillance
Eröffnung
Rémi Jaccard
 

Der Kunsthistoriker Rémi Jaccard eröffnet sein dreimonatiges Feldforschungsprojekt Urban Art Surveillance für seine Dissertation über Streetart.


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Teile der Stadt Zürich werden über längere Zeit auf Spuren von Streetart untersucht und dokumentiert. Das Dokumentationsmaterial wird während dieser Zeit im Schaufenster Seite Brauerstrasse ausgestellt und regelmässig aktualisiert. Begleitend werden Diskussionen und Begehungen stattfinden.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 07.09.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Lawrence Weiner


Text: Excerpts from “Having Been Said: Writings & Interviews of Lawrence Weiner 1968-2003”

> Lawrence Weiner - Writings and Interviews

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 08.09.2010
19:30h

 

Forum KK
SCHALLPLATTEN-COVER: WISSENSWERTES & ANEKDOTISCHES
Präsentation mit Tonbeispielen

Veit Stauffer
 

Chris Cutler gründete 1978 in London das Label Recommended Records (ReR) als Plattform für politische und experimentelle Musik aus dem Umfeld von Rock in Opposition (RIO). Auf dessen Anregung starteten 1979 Veit Stauffer und Daniel Waldner RecRec Zürich als Musikvertrieb, organisierten ab 1980 Konzerte, gründeten 1981 den RecRec Laden und 1983 das RecRec Label. Nach einer turbulenten und bewegenden Geschichte hat sich der RecRec Laden erhalten und unter der Leitung von Veit Stauffer zu einem Knotenpunkt verdichteten musikalischen Wissens entwickelt.


Veit Stauffer im Passagenhaus in Dalvazza/Küblis, Graubünden, April 2010


Meilensteine aus der Geschichte dieser Musik präsentiert Veit Stauffer nach Auftritten in Baden (Aargau) und Dalvazza/Küblis (Graubünden) nun auch im Corner College. In spontaner Reihenfolge gibt es Covers von Künstlern, rare Singles mit Bildhüllen, Tonträger malender Musikerinnen (oder musizierender Maler), herausragende Musikerinnen, stilprägende 1980er-Jahre-Covergestalter, wie auch witzige Beispiele (unbewusster) konkreter Poesie.


K.K. Forum C.C.


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Forum KK für Forschung in Kunst und Kultur am Corner College Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften (SGKW), unter der Leitung von Michael Hiltbrunner.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 09.09.2010
19:00h

 

When Europe Speaks with One Voice
Das Potosí-Prinzip. Wie können wir das Lied des Herrn im fremden Land singen?
Über die Verantwortung gegenüber historischer Kolonialmalerei und warum der Katalog zur Austellung nicht kommt

Max Hinderer
 

Das Potosí-Prinzip – Principio Potosí – hat im Spanischen zwei Bedeutungen. Die erste ist zeitlich und meint einen Beginn oder Ursprung (Principio = Anfang), in der zweiten kann Principio Potosí eine technische oder mechanische Funktion beschreiben, die an sich wiederholbar ist (Principio = Prinzip). Aber Das Potosí Prinzip ist hier vor allem der Titel eines künstlerischen Projektes, das zuvor im Museum Reina Sofía in Madrid ausgestellt wurde (12.05.-06.09.2010) und nun vom 08.10.2010 bis 02.01.2011 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zu sehen sein wird. Von Februar-Mai 2011 reist die Ausstellung ins Museo Nacional de Arte in La Paz. Gemeinsam kuratiert wurde das Projekt von Alice Creischer, Max Jorge Hinderer und Andreas Siekmann.

Potosí ist eine Minenstadt im heutigen Bolivien, die Ende des 16. Jahrhunderts so prächtig ist wie London oder Paris. Das dort in Zwangsarbeit geförderte Silber trägt entscheidend zur Entwicklung des europäischen Kapitalismus bei. Im Zuge dieser kolonialistisch-ökonomischen Dynamik wird eine Massenproduktion von Bildern nicht nur in Spanien, sondern auch in den spanischen Kolonien freigesetzt. Die in der Ausstellung das Potosí-Prinzip vorgestellten Werke des „andinen Barocks“ bezeugen, dass kulturelle Hegemonie keine symbolische Größe ist, sondern eine Gewalt. Für die Ausstellung antworten etwa 20 zeitgenössische Künstler auf die Kolonialbilder mit eigenen Arbeiten/Recherchen. Ziel dieses Dialogs ist zu zeigen, dass es Zusammenhänge gibt zwischen der Funktion der Kolonialmalerei der Gegenreformation und der Funktion, die das Kunstsystem heute übernimmt, um die neuen Eliten der Globalisierung mit Legitimität auszustatten.


...


Einen wichtigen Part spielen in der Ausstellung die sogenannten „abwesenden Bilder“, d.h., diejenigen Bilder, die nicht ausgeliehen werden konnten. Die Gründe für das Nicht-Ausleihen von Bildern von Seiten einiger europäischen und bolivianischen Institutionen zeigt, wie prekär die transatlantischen Abkommen über die Verantwortung gegenüber der (Kolonial-)Geschichte in Wirklichkeit sind. Um diese sehr konkreten Geschichten der Abwesenheiten zu vergegenwärtigen, werden in der Ausstellung die Abwesenheiten selbst ausgestellt, und zwar indem ihnen der gleiche physische Raum zukommt, den sonst die großformatigen originalen Bilder eingenommen hätten. Zu den Geschichten der Abwesenheiten lässt sich für den Vortrag im Corner College aber noch eine weitere ergänzen: die Geschichte der Abwesenheit des Kataloges während der Ausstellung im Museo Reina Sofía. Anhand dieses Fallbeispiels soll dargestellt werden, wie schwierig es sein kann beides mit einem Projekt leisten zu wollen: 1. einen geschichts-kritischen Diskurs in der Institution, und 2. einen institutionskritischen Diskurs in der Geschichte (also heute) zu entfachen.


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When Europe Speaks with One Voice wird veranstaltet von Lucie Kolb und Romy Rüegger.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 14.09.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Beat Wyss


Text 1: “Platzt der Kunst das Herz?” Gespräche Daniel Binswanger

Die Preise explodieren, für die internationale Geldelite ist Kunst der ultimative Luxus. Ein Gespräch über ein globales Phänomen.

Link: http://dasmagazin.ch/index.php/platzt-der-kunst-das-herz/

Text 2: "The Fracturing of Globalisation" by Julian Stallabrass

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 15.09.2010
19:00h

 

Blackbox / Dialog
Malerei
Reto Boller, Klodin Erb, Christian Vetter
 

Im Alltag begegnen sie uns ganz selbstverständlich: Ein Song erklingt am Radio, wir setzen uns auf einen Stuhl und auf dem Weg nach Hause gehen wir an unzähligen Postern vorbei. Manchmal fragen wir uns jedoch, wie jemand auf die Idee kam, etwas genau so zu tun und nicht anders. Was stand am Anfang? Eine Eingebung, ein Auftrag? Wie ging es weiter, wer war beteiligt?


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Die Vortrags- und Gesprächsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

Blackbox wird eröffnet mit der Bildenden Kunst. Reto Boller, Klodin Erb und Christian Vetter sprechen über Malerei und eines ihrer Bilder.

Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 16.09.2010
20:00h

 

Exkursion / Urban Art Surveillance
Stadtraum Sektoren A-D
Christoph Dubler
 

Der lokale Kontext ist entscheidend für die Auseinandersetzung mit Urban Art. Die Exkursion mit dem Architekten Christoph Dubler lädt ein zur Entdeckung der städtebaulichen Situation in den Sektoren rund um das Corner College, die in der Untersuchung Urban Art Surveillance zu Anwendung kommen. Treffpunkt 20h im Corner-College an der Langstrasse 84 in Zürich.


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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 21.09.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


The Conspiracy of Art


Text: Excerpts from “The Conspiracy of Art” by Jean Baudrillard

> Jean Baudrillard
> Jean Baudrillard

Posted by Stefan Wagner

Monday, 27.09.2010
09:00h -
Saturday, 02.10.2010

 

Recherche
souvereines undressed
Chuck Morris
 

Täglich von 9-17 Uhr während einer Woche wird das Künstlerinnenduo Chuck Morris zu Machtdarstellung und Blickinszenierung im grossen Ausstellungsraum des Perla-Mode recherchieren. Öffentliche Choreografien höfischer Zeremonien spielen hier genauso eine Rolle wie Utopien der Performance Kunst der 60er Jahre oder juristische Grauzonen im heutigen Arbeitsrecht. Im Raum - zugleich hinter den Kulissen und auf der Bühne - untersucht Chuck Morris Attribute und unsichtbare Strategien vergangener, heutiger und kommender Herrscherinnen. Während der Recherchewoche werden täglich weitere Königinnen, wissenschafliche Stimmen und die Öffentlichkeit in einen Salon zur "queen time" (s. detailliertes Programm unten) eingeladen.


souvereines undressed



PROGRAMM "queen time"

Täglich ab 19 Uhr öffnet Chuck Morris die Türen für die "queen time", um sich mit ihr einer öffentlicher Debatte zu stellen. Als Teil der Vorbereitungen vor dem Krönungszeremoniell am Samstag fokussieren die fünf Abende auf Machtverhältnisse im Zusammenhang mit Blick, Nacktheit, Arbeit und Souveränität. Das Protokoll lädt alle Interessierten zur Teilnahme ein.

Montag 27.9., 19 Uhr
FRAGENPROTOKOLLE
Einführung "souvereines undressed" im Gespräch mit den Gastgebern von Corner College: Wer ist Chuck Morris, welche Fragen interessieren sie, wie ist das Untersuchungsfeld der öffentlichen Recherchewoche zu umreisen? Welche Instrumente und Protokolle nutzen Chuck Morris für ihre Arbeit?
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Dienstag 28.9., 19 Uhr
DEZIVILISIERTE KÖRPER - KONZEPTE DER NACKTHEIT IM THEATER DER GEGENWART
Vortrag der Theaterwissenschaftlerin Ulrike Traub
Chuck Morris erinnert sich an vergangene Utopien der Performance Kunst und erfährt mehr über gegenwärtige Körperstrategien. Dabei interessiert eine zentrale Frage: Kann Nacktheit als Maske operieren?
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Mittwoch 29.9., 19 Uhr
ÜBERSTUNDEN / FEIERABEND
Wie können Chuck Morris ihre eigenen Produktionsbedingungen mitbestimmen und gibt es einen Unterschied zwischen Überstunden und Feierabend? Ein Abend, an dem auch durchaus nichts passieren kann.
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Donnerstag 30.9., 19 Uhr
FÜR WEN ARBEITEN WIR
Chuck Morris unterhält sich über den Arbeitsalltag als Gast im Quartier, lässt sich beraten und möchte gerne wissen, wie es den Menschen geht, die jeden Tag auf Besuch kommen. Wie spricht das Künstlerinnenduo über etwas, das sie nicht kennen? Eingeladen zum Gespräch ist Claudia Ackermann, Arche Beratung und Gassenarbeit. Sie lebt und arbeitet als Sozialarbeiterin im Sozialraum Langstrasse und ist Mitglied des Kollektivs stadtlabor, welches Wohn- und Stadtentwicklungsfragen thematisiert.

http://www.stadtlabor.ch
http://www.archezuerich.ch
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Freitag 1.10., 19 Uhr
SOUVERENITÄT
Vortrag von Chuck Morris
Der Doppelkörper Chuck Morris gibt weiter, was er bisher an Wissen zu Souveränität gesammelt hat und generiert im Gespräch mit allen Anwesenden weitere Fragenkataloge. Wie wird das am Körper getragene Wissen sichtbar?
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Samstag 2.10., 11 Uhr
KRÖNUNGSZEREMONIE
Am Samstag 2.Oktober 2010 wird Chuck Morris zur kommenden Königin gekrönt. Nach dem Zeremoniell bleiben die Türen offen: Es gibt Reste und Spuren der Recherchewoche souvereines undressed zu sehen sowie die Möglichkeit einer privaten Audienz mit der kommenden Königin. Bis 17 Uhr.


souvereines undressed ist eine Rechercheprojekt für eine Performance, die im Rahmen von Freischwimmer 2011 in Kooperation mit dem Theaterhaus Gessnerallee realisiert wird.

> Pressetext

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 28.09.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Visiting Artist Series: Jana Stepanova

Philip Matesic
 


Capture from the “United We Stay / Family map” series, 2007


Jana Stepanova, a Prague-based visual artist and designer, participated in a three-month residency in Zurich by a Swiss foundation ProHelvetia (June–August 2010). In her work, Jana often subverts social reality, control and system as well as commonly accepted values by releasing fake websites, magazines or creating fake identities. Recently, the Czech ministry of Labour and Social Affairs had filed criminal charges against her for internet project “rent-a-baby”.

The residency enabled Jana to expand her community-based long-term project United We Stay/Family Map with Swiss families. By engaging local families she explores the Norms and Normatives regulating the society. She started the project in the USA in 2004 and continued than in Germany, Belgium and Czech Republic.

In October 2010, she will present her project in the “Storytelling” show, curated by Dimitrina Sevova in the White Space/Zurich (Opening October 1st, 2010)

Link: http://www.rent-a-baby.cz

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 28.09.2010
19:00h

 

Vortrag
DEZIVILISIERTE KÖRPER - KONZEPTE DER NACKTHEIT IM THEATER DER GEGENWART
Ulrike Traub
 


Hans Makart, Frauenakt, um 1873


Die Theaterwissenschaftlerin Ulrike Traub wird im Rahmen des öffentlichen Rechercheprojekts souvereines undressed einen Vortrag zur Nacktheit im Theater halten.



Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 29.09.2010
19:00h

 

Blackbox / Dialog
Architektur
Lorenz Baumann, Alain Roserens, Jens Studer, Nadja Vitt
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.


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In der zweiten Ausgabe von Blackbox diskutieren ArchitektInnen über ein Wohnhaus. Eingeladen sind Alain Roserens/Lorenz Baumann, Jens Studer und Nadja Vitt.

Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 30.09.2010
20:00h

 

Dialog / Urban Art Surveillance
Street, Urban, Guerilla, Public [...] Art:
Von Kategorien, Namen und Vorurteilen

Rémi Jaccard
 

Auch wenn für die Praxis im Umgang mit "Urban Art" keine Notwendigkeit einer einheitlichen Benennung besteht, kommt der theoretische Umgang nicht ohne Kategorien aus. Noch existiert dafür kein verbindlicher Kanon, und die unterschiedlichen Bezeichnungen mit ihren Konnotationen und Abgrenzungen stehen für ein bestimmtes Verständnis des Phänomens "Urban Art". Die Diskussion geht der Frage nach: Welches ist der beste Namen und wieso?


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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 05.10.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
One Year Anniversary Special


 




Visiting Artist: Antoni Wojtyra

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 06.10.2010
19:00h

 

Forum KK
Spielen nach Regeln der Kunst
Ein Abend mit Spielideen aus Surrealismus, Konzeptkunst, und anderen Tendenzen

- - -
 

"Es ist eine Handlung, die innerhalb gewisser Grenzen von Zeit, Raum und Sinn verläuft, in einer sichtbaren Ordnung, nach freiwillig angenommenen Regeln, ausserhalb der Sphäre materieller Nützlichkeit oder Notwendigkeit. (...) Die Handlung wird von Gefühlen der Erhebung und Spannung begleitet und führt Fröhlichkeit und Entspannung mit sich."
Johan Huizinga, 1938


Surrealist Games


Immer wieder tauchen in den unterschiedlichsten künstlerischen und gesellschaftlichen Kontexten Spiele oder spielerische Ansätze auf. Diese (nach) zu spielen, dafür fehlt aber oft die Zeit, der Raum, die Musse. Frei nach Schillers Ausspruch "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt" können beim Spieleabend im Corner College, veranstaltet von Michael Hiltbrunner und Andrea Portmann, verschiedene solche Spiele in illustrer Gesellschaft ausprobiert und diskutiert werden.

Gespielt wird von 19 bis 21 Uhr.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Forum KK für Forschung in Kunst und Kultur am Corner College Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften (SGKW).

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 07.10.2010
20:00h

 

Dialog / Urban Art Surveillance
Autonomie und Urban Art
Johannes Gees, Rémi Jaccard
 

Im öffentlichen Raum stehen die oft anonymen Werke erst einmal für sich; niemand ist für sie verantwortlich und keiner gibt Erklärungen dazu ab. Urban Art muss sich also prinzipiell aus sich selbst erklären, um zu funktionieren. Zugleich fehlt auch eine Instanz, welche einzelne Werke voneinander abgrenzt oder einordnet. Wie wirken sich diese Faktoren auf die Produktion und Rezeption aus? Wie kann sich Urban Art gegen Vereinnahmung wehren; wie kann sie etwas bewirken? Wie geht die Kunstwissenschaft damit um?


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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 14.10.2010
20:00h

 

Exkursion / Urban Art Surveillance
Dérive A - D

Urban Art spricht den Sammeltrieb an: Ihre Zeichen sind zwar quasi omnipräsent und doch wird sie oft ausgeblendet. Viele Arbeiten sind unscheinbar oder versteckt. Rémi Jaccard führt zwischen Innenhöfe und Nebenstrassen durch das Überwachungsgebiet, um einige Trouvaillen seiner Untersuchung zu präsentieren.


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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 19.10.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


The Digital Folklore Reader


Text: Excerpts from "The Digital Folklore Reader" Edited by Olia Lialina & Dragan Espenschied

> Digital Folklore - Intro
> Digital Folklore - Defriending the Web

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 20.10.2010
20:00h

 

Blackbox / Dialog
Musik
Oliver Baumgartner, Adrian Weyermann, Big Zis
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.


Blackbox No. 3


Die Musiker Oliver Baumgartner, Big Zis und Adrian Weyermann reden darüber, wie sie einen Song schreiben.


Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 21.10.2010
19:00h

 

Artist Talk / Kino
Springen und Schnitzen
Walter Steiner
 

Walter Steiner war lange Zeit der einzige relevante Skipringer der Schweiz bevor Gold-Simi an Weltmeisterschaften und Olympiaden abräumte.


Walter Steiner nach dem Absprung


1974 drehte der Regisseur Werner Herzog mit "Die grosse Ekstase des Bildschnitzers Steiner" einen Dokumentarfilm über Steiner. Darin spricht der Skispringer unter anderem über seine Schnitzerein, die er bis in die 90er Jahre anfertigte.



Walter Steiner erklärt seine Skulptur


Wir freuen uns ausserordentlich, dass der heute in Schweden lebende Walter Steiner für ein Gespräch ins Corner College kommt. Er wird über seine künstlerische Arbeit sprechen und über die Dreharbeiten mit Werner Herzog berichten. Das Gespräch wird moderiert von Stefan Wagner.

Anschliessend an das Gespräch wird im Kino "Die Obsessionen des Bildschnitzers Steiner" (Werner Herzog, BRD 1974) gezeigt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 26.10.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Jenny Holzer


Film: Jenny Holzer / Portraits von Claudia Mueller (2009)

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 27.10.2010
19:00h

 

Blackbox / Dialog
Media Art and Beyond
Felix Eggmann, Raphael Perret, Olsen Wolf
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.


Blackbox No. 4


In der vierten Ausgabe von Blackbox diskutieren Felix Eggmann, Raphael Perret und Olsen Wolf über ihre Arbeiten aus dem Bereich der elektronischen Kunst.

Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 28.10.2010
20:00h

 

Exkursion / Urban Art Surveillance
Rundgang
Navid Tschopp
 

Der Künstler Navid Tschopp lädt zu einem Rundgang durch sein Zürich und damit zu einem anderen Blick auf die Stadt ein.


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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 02.11.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Visiting Artist Series: Manuel Hartmann


 


Buttersafe


Schenkepisoden – Eine Beschäftigung mit dem Thema Schenken

„Schön ist, dass Sie sich auch an dem Thema Schenken die Zähne ausbeißen wollen", entgegnete mir der deutsche Schenkforscher Friedrich Rost auf meine Anfrage für ein Gespräch über das Schenken.

Sich die Zähne bei einem Thema wie dem Schenken auszubeissen? - Das macht neugierig!

Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema Schenken würde ich gerne einen kurzen Blick auf drei Episoden des Schenkens werfen:

Episode 1
"Eine Runde schmeissen" – Eine Einladung in einem Supermarkt.
Video ca. 4.30 min

Episode 2
"gratis-gratis-gratis" – Zur freien Entnahme in einer Galerie.
Video ca. 4.30 min

Episode 3
"Berührungen. Jetzt beißen wir in den Kuchen" – Nur als Geschenk erhältlich.
Text, Hörinhalte

Diese drei Episoden beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte des Schenkens, die im Rahmen einer 'Round-Table' Diskussion erweitert, widerlegt, oder neu überlegt werden möchten. Dabei geäußerte Ideen, Sichtweisen und Ansätze sollen dazu dienen, die Beschäftigung mit dem Thema Schenken zu bereichern und fortzuführen.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine spannende Sitzung zu diesem Thema und möchte Euch bitten, mir kurz über Eure Teilnahme via Email unter: manuel@schenkepisoden.com Bescheid zu geben.

Visiting artist Manuel Hartmann beschäftigt sich mit dem Thema Schenken seit 2004. Er lebt und arbeitet als freier Produzent in Wien.

Link: http://www.schenkepisoden.com

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 03.11.2010
20:00h

 

Index / Performance
wo ich war (live)
Esther Ernst
 

Die Lecture-Performance befasst sich mit Esther Ernsts stetig wachsender Karteikartensammlung "wo ich war". Seit Oktober 2004 archiviert die in Berlin lebende Künstlerin persönliche Notizen zu allen von ihr besuchten Ausstellungen, Museen, Galerien, Vorträgen, Konzerten, Theatervorstellungen etc.


Karteikartensammlung



Neben Fakten wie Künstlernamen, Werktitel, Ort und Darum hält Esther Ernst auf den Karten Erinnerungen, Eindrücke, Empfindungen und Wertungen fest. Während der Lesung werden Fotos der Ausstellungen projiziert; die Fotografien illustrieren die kulturellen Ereignisse zusätzlich.

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Artist-in-Residence-Programm von Index - Wort und Wirkung statt und wird von Miriam Erni begleitet.



Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 09.11.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Critical Issues In Public Art


Text: "Temporality and Public Art" by Patricia C. Phillips from the reader Critical Issues In Public Art

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 10.11.2010
19:00h

 

Blackbox / Dialog
Tanz
Philipp Egli, Marisa Godoy, Ivan Wolfe
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.


Blackbox No. 5


In der fünften Ausgabe von Blackbox diskutieren ChoreographInnen und ein Bewegungsspezialist über Tanz. Eingeladen sind Philipp Egli, Marisa Godoy, Ivan Wolfe.

Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 11.11.2010
20:00h

 

Dialog / Urban Art Surveillance
Erfolg und Scheitern von Urban Art
Philipp Meier
 

Urban Art ist in den vergangenen zehn Jahren immer populärer geworden - die Schlagworte lauten: authentisch, revolutionär, Ausverkauf. Die Galeristin Magda Danysz stilisiert (ihre) Urban Artists sogar zur "wichtigsten Kunstbewegung am Wechsel ins 21. Jahrhundert". Wie ist das zu verstehen? Vor welchen Hintergründen oder Zielsetzungen lassen sich Erfolg und Scheitern Urban Art verorten? Und welche Kriterien sollen dabei gelten. Inhaltlich will diese Veranstaltung an die Aesthese Nr. 7 Street Art muss kuratiert werden vom 17.05.2010 anschliessen.




Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 16.11.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

“What do Wikipedia, car-pooling, couch surfing, and social book marking have in common?” a presentation by Elizeu Santos-Neto


Only Pool


Commons-based peer production systems, or social production systems, are a result of the decentralized collaboration of individuals, who produce non-proprietary goods. This Theory Tuesdays session will focus on examples of commons-based peer production, their common characteristics, and how (and why it is important) to assess the value of individual contributions.

Text:
Section I and II from "Commons-based Peer Production and Virtue" by Y. Benkler & H. Nissenbaum

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 18.11.2010
20:00h

 

Dialog / Urban Art Surveillance
Kunst, Werbung und die Nutzung des öffentlichen Raums
Christian Hänggi
 

Werbung und Urban Art teilen sich dieselbe Sphäre - und nutzen oft dieselben Strategien. Während der "Kampf" gegen die kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raumes ein wichtiger Aspekt von Urban Art ist, läuft ein beidseitiger konstanter Wettbewerb, mit welchen Mitteln Aufmerksamkeit erregt werden kann. Wie lassen sie sich von einader abgrenzen und wie sieht ihr Verhältnis aus? Wie darf und soll der öffentliche Raum genutzt werden?


...


Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 19.11.2010
18:00h -
Saturday, 04.12.2010

 

1946, 1947, 1948
Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher
Jenny Eneqvist, Roland Früh, Corina Neuenschwander
 

20. November – 4. Dezember 2010

Eröffnung: Freitag, 19. November, 18 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12 – 19 Uhr


Eine Ausstellung übers Büchermachen. Ein Blick zurück, einer nach vorn.


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«If ever there was a yardstick in book-design, Switzerland is the country to furnish it in 1946/47.»
Charles Rosner, 1947

«Das Wachstum des Schweizer Verlages spiegelt sich am deutlichsten in Zahlen. Eindrücklich ist die Entwicklung der Gesamtzahl der in der Schweiz pro Jahr gedruckten Bücher: 1914 : 1470; 1918 : 1764; 1921 : 1332; 1925 : 1748; 1938 : 2162; 1940 : 1705; 1941 : 2510; 1943 : 3358; 1946 : 4001. [...] Im Jahr 1966 waren es über 6000 Titel.»
Willy Rotzler, 1969

«Seinen Text in ein Dreieck oder in einen Block zu zwängen, ihn in den Umriss eines Stundenglases oder einen Rhombus zu pressen, ist ein Vergehen, das eine überzeugendere Rechtfertigung braucht als nur die Existenz italienischer und französischer Vorbilder im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert oder den Ehrgeiz, im zwanzigsten etwas Neues zu schaffen.»
Stanley Morison, 1955/1987

«But basically, books are for reading; the looking-at function is secondary.»
Ruari McLean, 1972

«Tschichold ist daran die Schweiz zu verlassen, und so werden wir das Übel endlich los, das wir von vornherein eingeladen haben.»
Max Bill, 1946

«History: what explains, and complicates.»
Robin Kinross, 2010

„Schlechte Typografie schadet der Gesundheit“ schrieb der Buchgestalter, Typograf und Theoretiker Jan Tschichold. Heute sind wir weit entfernt von ähnlich polarisierenden, Stil predigenden Grundsatzdiskussionen über Buchgestaltung. Es bleibt jedoch fraglich, ob die Absenz einer Diskussion über Qualität von Grafik Design dieser zuträglich ist. Gerade in einer Umbruchphase, wo das auf Papier gedruckte und gestaltete Buch unter digitalen Druck gerät, scheint es mehr denn je relevant zu sein, Fragen nach den Bedingungen der Buchproduktion zu stellen. Die Ausstellung „1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher“ wird diesen und weiteren Fragestellungen nachgehen, in dem sie einen Blick in die Vergangenheit unternimmt und den Rückblick als Schablone auf den aktuellen Grafik-Design-Diskurs legt. Hierzu findet in den Räumen des Perla-Mode einerseits eine Ausstellung statt, die von verschiedenen Veranstaltungen inhaltlich gerahmt wird.


Die Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.

> Pressetext

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 20.11.2010
19:00h

 

Präsentation
Kultur & Gespenster Nr.11: "Drogen & Drogen"
Philip Gaißer: "Simplex Morph"
Frank Hesse: "Sammlung Brandenburg"

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Alle Künstler und fast alle Herausgeber sind anwesend, von den Verlegern nicht zu sprechen.

Ein Abend mit Hans-Christian Dany, Philip Gaißer, Frank Hesse, Max Hinderer, Gustav Mechlenburg, Britta Peters, Nora Sdun, u.v.a.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kreidefresser, Kettenraucher, Koffeinsüchtler,

die elfte Ausgabe des Kultur & Gespenster-Magazins zum Thema Drogen kommt nach Zürich und ist bereits so gut wie vergriffen – es kursieren noch einzelne Exemplare im Buchhandel – wir kommen trotzdem, und bringen zur Ablenkung zwei Neuerscheinungen des Textem Verlags mit:

Philip Gaißer: "Simplex Morph"

Anlass dieses auf einem Risographen gedruckten Künstlerbuchs war die im Frühjahr 2010 stattgefundene Ausstellung "Keine Entfernungen zu überwinden zwischen Fragesteller und Antwortgeber" im Kunstverein Harburger Bahnhof.

Und Frank Hesse Frank Hesse: "Sammlung Brandenburg"

Diese Sammlung von einzelnen, mehr oder minder funktionstüchtig wirkenden Schuhen erinnert an das fotografierte Inventar eines anthropologischen Museums. Dieses kleinformatige Künstlerbuch ist die ideale Begleitung nicht nur auf dem Weg zum Orthopäden, egal ob man an Knick-, Senk- oder Spreizfüßen leidet, sogar Heideggers Feldwege lassen sich mit diesem Buch bewaffnet leichfüßig und unbesorgt beschreiten. Es existiert von jedem Schuh übrigens immer nur der rechte, und wir haben uns bemüht, die Barytabzüge auf ein vergleichbares, also hochglänzendes Druckpapier zu bannen.


Die neuste Nummer von Kultur & Gespenster


Kultur & Gespenster, "Drogen & Drogen"
Ein 328 Seiten dickes, leider ausverkauftes Magazin aus dem Textem Verlag für 12 Euro

Philip Gaißer: "Simplex Morph"
76 Seiten, für 21 Euro Herausgeber: Philip Gaißer & Magazin im Kunstverein Harburger Bahnhof e.V. ISBN 978-3-941613-34-8 Textem Verlag 2010

Frank Hesse, "Sammlung Brandenburg"
79 Seiten für 18 Euro, Textem Verlag 2010,
ISBN: 978-3-938801-50-5

Posted by Urs Lehni

Sunday, 21.11.2010
15:00h

 

1946, 1947, 1948 / Workshop
Any left? – Ideologies and graphic design
Rory McGrath, Felix Wiedler
 

1946 hatten sich Max Bill und Jan Tschichold in einer schriftlichen Auseinandersetzung giftig über Symmetrie und Asymmetrie in der Buchgestaltung gestritten. Dieser Moment ist keine Rarität für die Zeit der 1940er, wo Positionen in der Gestaltung noch üblich waren, sich Stile immer auch mit Dogmen vermischten, und die Symmetrie-Frage schon mal politische Ausmasse annahm. Waren diese Positionen aber wirklich so klar, so stark? Abseits der Extreme, was war denn das tägliche Brot der Grafik? Und was sind heute die Positionen? Gibt es nur noch Trends, und solche täglich neu? Verhindern Trends Positionen?


Aus den Schweizer Graphischen Mitteilungen, Nr. 4, 1946. Foto von Felix Wiedler


Der Workshop wird vom Kunsthistoriker und Büchersammler Felix Wiedler aus Winterthur, und Rory McGrath, Grafiker aus London geleitet. Beide zeichnen sich durch ihre Kenntnisse der Geschichte der Grafik aus und werden auch die heutige Situation einzuordnen wissen.

Im Workshop wird eine Sichtung von Trends und Positionen vorgenommen und diskutiert. Im Gespräch werden heutige Positionen gesucht und die ausgestellten Bücher sowie aktuelle Titel werden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. An die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird zusätzliches Material verschickt.

ACHTUNG: Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung bis zum 20.11.2010 erforderlich auf cornercollege@googlemail.com.

Vorträge in deutscher und englischer Sprache.


Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 22.11.2010
20:00h

 

1946, 1947, 1948 / Kino
"Das vielgestaltige Buchbinderhandwerk" (CH, 1946, Regie: Albert Burkhardt)
"Umbruch", (CH, 1987, Regie: Hans-Ulrich Schlumpf)
Mit einer Einleitung von Hans Burkhardt und Erich Keiser

Hans Burkhardt, Erich Keiser
 


Filmstill aus "Umbruch" von Hans-Ulrich Schlumpf


Der Filmabend illustriert die technische Entwicklung in den Buchbinderei- und Druckereibetrieben mit zwei Film-Dokumenten. Albert Burkhardt hatte 1941 am Kreuzplatz in Zürich seine Buchbinderei gegründet. Die damalige Werkstatt, Fabrik wäre noch zu weit gegriffen, dokumentierte der passionierte Amateurfilmer auf verschiedenen kurzen Ausbildungsfilmen. Hans Burkhardt leitet die Buchbinderei BUBU in der zweiten Generation und wird den Film kurz vorstellen. Erich Keiser ist für die Druckerei Odermatt in Dallenwil tätig, und einer jener Drucker mit Gespür für Feinheiten. Er wird den Dokumentarfilm von Hans-Ulrich Schlumpf kurz kommentieren, und den im Film gezeigten Abschied vom Blei- und Maschinensatz und das Aufkommen des Desktop-Publishings aus eigener Erfahrung einschätzen.


Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 23.11.2010
20:00h

 

1946, 1947, 1948 / Kino
"Die Gezeichneten", (CH/USA, 1948).
Filmprogramm von Severin Rüegg

Severin Rüegg
 




Der Zürcher Filmhistoriker Severin Rüegg stellt mit "Die Gezeichneten" (Regie: Fred Zinnemann) einen Film vor, der schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg einen Blick auf die Verbrechen in Europa warf. Der Film blieb für lange Zeit eine Ausnahme. Die innenpolitische Aufbruchsstimmung der Schweiz führte zwar zur Annahme der AHV und somit einer wichtigen sozialpolitischen Weichenstellung, aussenpolitisch versuchte man hingegen das schnelle Vergessen voranzutreiben. Die Bereitschaft sich mit der eigenen Rolle im Krieg zu beschäftigen war kaum vorhanden. Mit dem kommunistischen Umsturz in Prag im Jahre 1948 verhärtete sich die innenpolitische Lage erneut. Schweiz-kritische Stimmen waren somit definitiv nicht mehr gefragt.
Wie betrachten wir diese Zeit heute? Was ist überliefert und mit welchen Bildern sind wir bekannt, welche vergessen wir zu gerne?

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 24.11.2010
19:00h

 

Blackbox / Dialog
Design
Anna Blattert, Lovis Caputo, Daniel Gafner, Sarah Küng, Robert Wettstein
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.


Blackbox No. 6


In der sechsten Ausgabe von Blackbox diskutieren die Designerinen Lovis Caputo und Sarah Küng mit Daniel Gafner & Anna Blattert sowie Robert Wettstein über die Herstellung einer Lampe.

Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 25.11.2010
20:00h

 

Dialog / Urban Art Surveillance
Qualität und Urban Art
Christoph Doswald
 

Christoph Doswald (Kurator & Publizist) AG Kunst im öffentlichen Raum Zürich. Sind Tags hässlich und langweilig, Stencils dafür schön und gut? So einfach ist es sicherlich nicht. Aber zwischen einem Hausbesitzer, einem Street Artist und einem Kurator sind die Meinungen ebenso unterschiedlich wie zwischen den Techniken, die zur Anwendung kommen. Was bedeutet also Qualität für Urban Art? Ist sie überhaupt wichtig – und falls ja, wie lassen sich Kriterien dafür bestimmen?


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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 27.11.2010
14:00h

 

1946, 1947, 1948 / Workshop
Wer liest das schon?
Irgendwo zwischen New Wave und Bleiwüste, aber als Ziel die gut lesbare Typographie

Gloor & Jandl, Jonas Vögeli
 


Telefonbuch von 1946, ausgewählt und fotografiert von Julia Born und Klaus Born


Unter der Leitung von Jonas Vögeli und Hannes Gloor, zwei Grafikern aus Zürich, wird sich der Workshop der Lesetypografie widmen. Wie experimentell kann Text gelayoutet werden, und was würden wir noch als lesbar bezeichnen? Und umgekehrt, wie simpel kann ein Layout sein, dass es uns nicht langweilt, und man den Text doch noch lesen will? Die Bücher aus der Ausstellung werden im Workshop als Arbeitsmaterial dienen. Wo finden sich Details, die noch heute progressiv sind, was beeindruckt an der Gestaltung der 1940er? Es sollen aber auch zeitgenössische Drucksachen besprochen werden, darunter Magazine, Zeitungen, typografisches Allerlei und Bücher. Was empfinden wir heute als lesbar? Leseführung, Lesbarkeit und Leseappetenz, sind das heute überhaupt noch Kriterien?

ACHTUNG: Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung bis zum 26.11.2010 erforderlich auf cornercollege@googlemail.com.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 29.11.2010
20:00h

 

1946, 1947, 1948 / Vortrag
Natural Selection
Peter Bichsel, Linda van Deursen, Jonas Wandeler
 


Doppelseite aus Jonas Wandelers Publikation


Die schönsten Schweizer Bücher, der Titel des Wettbewerbs zeugt ja bereits von einer sehr subjektiven Wahl. Wer entscheidet hier was schön ist? Lässt sich das über objektive Kriterien eingrenzen und die Wahl objektivieren? Die Grafikerin Linda van Deursen aus Amsterdam ist seit Jurymitglied des Wettbewerbs 'Die schönsten Schweizer Bücher' und wird die Jurytätigkeit reflektieren. Der Buchantiquar Peter Bichsel sieht sich mit dem Auswählen von Büchern täglich konfrontiert. Seine Arbeit ist das professionelle Auswählen und zugänglich machen von Büchern. Wie er dabei vorgeht, wie er seine Auswahl gestaltet und welche Datenbanken und Kategorien ihm dabei helfen, stellt er in einem Referat kurz vor. Was schliesslich in der Bibliothek passiert, was unser Verhalten einem Bücherregal gegenüber und einem Buch gegenüber beeinflusst, davon handelt die Publikation 'period of traces' des Grafikers Jonas Wandeler. Er fasst sein Projekt kurz zusammen und stellt es in den Kontext der Ausstellung und des Wettbewerbs.

Vorträge in deutscher und englischer Sprache.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 01.12.2010
20:00h

 

1946, 1947, 1948 / Dialog
Doppelseite mit Discokugel, randabfallend.
Wie das Fotobuch heute seine Renaissance feiert

Linus Bill, Mirjam Fischer, Ulrike Meyer Stump
 


Mit Mirjam Fischer in Hans Rudolf Gabthulers Photobibliothek


Noch eine Veranstaltung zum Thema Fotobuch? Zusammen mit dem Fotografen Linus Bill, Mirjam Fischer von der Edition Patrick Frey und der Kunst- und Fotohistorikerin Ulrike Meyer Stump möchten wir das heute recht bekannte Thema Fotobuch angehen. Die Bücher werden im Zentrum stehen, und wir möchten an ganz spezifischen Büchern Details aufzeigen.
Fotografie im Buch war schon immer ein beliebtes Genre. Für Fotografen scheint es eine gewisse Faszination auszuüben, ihre Bilder auf einer Doppelseite zu platzieren, diese dann aneinander zu reihen und zwischen zwei Kartons zu arrangieren, so dass neue Zusammenhänge, Geschichten entstehen. Die Fotografie erfährt im Buch eine neue Sinnaufladung. In den 1940er Jahren haben einige Schweizer Fotopioniere sich dem Buch gewidmet, solche sind in der Ausstellung zu sehen. Wie gehen Verleger, Fotografen und Autoren heute mit dem Genre des Fotobuches um? Wann ist dies bloss ein Portfolio, und wann wird dem Werk eines Fotografen über das Buch eine zusätzliche Bedeutung gegeben?


Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "1946, 1947, 1948 - Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher" statt und wird finanziell von dem Migros Kulturprozent, der Oertli-Stiftung und der Pro Helvetia (Schweizer Kulturstiftung) unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 02.12.2010
20:00h

 

Urban Art Surveillance
Finissage
Wolfgang Kersten
 

Prof. Dr. Wolfgang Kersten (Kunsthistorisches Institut der Universität Zürich) spricht mit Rémi Jaccard am letzten Tag des Projekts über das Forschungsprojekt. Die Ergebnisse werden zusammengefasst, die Karte wird abgebaut und ein Fazit gezogen, wie weit sich das Konzept bewährt hat.


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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Dissertationsprojekts Urban Art Surveillance von Rémi Jaccard statt.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 05.12.2010
18:00h

 

When Europe Speaks with One Voice
Parrot
Karl Larsson
 


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Poetical Assumption: Parrot (chuckle, cackle)

Poetry and sculpture. It seems like there is no "and" but a "/", "?" or simply a void between them.

Can it be, that to a certain extent, poetry and sculpture always speak of their own premises?

The gap between future possibilities, past achievements, present confusion?

Let's, for once, assume that everyday life is fundamentally prosaic. And that society is haunted by the dream of accumulation, surge.

Surge (definition): a powerful rush of emotions, large economical increase, a great natural force such as waves or tide.

Like in any work of literary fiction, there must be a reason, a story to be told.

Do I sometimes feel like I want to be swept away, carried by a greater cause?

Do I feel ashamed of my own lazy body? Does it hurt to be at the wrong place at the wrong time?

(A short excerpt of Danielle Colloberts diary entry, October 1961, is read out loud).


Oben stehende Auszüge stammen aus Karl Larssons neustem Buch "Parrot" das anlässlich seiner gleichnamigen Ausstellung bei Index in Stockholm erschienen ist. Larsson wird eine Lecture halten, die die Figur des Papageis als Ausgangspunkt für seine Auseinandersetzung mit Werken von Marcel Broodhaers (1924-76) nimmt.

When Europe Speaks with One Voice wird veranstaltet von Lucie Kolb und Romy Rüegger.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 07.12.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Surrealist Film Night




Man Ray
L'étoile de mer (1928, 35mm, sound, 15')
Les mystères du château du dé, 1929, 35mm, sound, 25')

Maya Deren
Meshes of the Afternoon
1943, b/w, 15'

Maya Deren
Ensemble for Somnambulists
1951, 6'18''

Hans Richter
Dreams That Money Can Buy
1947, color, 99'

* The films are either silent, or in English

Selected and presented by Dimitrina Sevova

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 08.12.2010
19:00h

 

Blackbox / Dialog
Literatur
Ulrike Almut Sandig, Arno Camenisch, Dieter Zwicky
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.


Blackbox No. 7


In der siebten Ausgabe von Blackbox redet der Schriftsteller Arno Camenisch mit Ulrike Almut Sandig und Dieter Zwicky über das Verfassen von literarischen Texten.


Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 09.12.2010
18:00h

 

Buchvernissage
That's not me
Nuri Koerfer
 


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"That’s not me" versammelt verschiedene Schnappschüsse der Künstlerin Nuri Koerfer, die in beinahe zehn Jahren (2001-2009) entstandenen sind. Auf Urlaubsreisen oder in ihrem Heimatland Schweiz liess sie sich mit Tierkadavern ablichten. Während Koerfer posierend die Rolle eines skurill erscheinenden Fotomodels einnimmt, agierten Freunde und Familie als Fotografen. Die Publikation enstand in einer Auflage von 500 Stück und ist von Nuri Koerfer signiert.

Corner College und Motto Zürich freuen sich, dass Nuri Koerfer anlässlich ihrer Buchvernissage für ein kurzes Gespräch im Corner College anwesend sein wird.

Die Präsentation erfolgt in Zusammenarbeit mit Kodoji Press, Baden.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 12.12.2010
12:00h

 

One-Day Publishing Fair
3. Zürcher Zine Sezession
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Von 12:00 bis 24:00 Uhr


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Die Ankündigung einer frohen Verabschiedung. Zum dritten und letzten Mal findet die Zürcher Zine Sezession mit folgenden Verlagen statt:

Ampel Magazin, Luzern
Eric Andersen, Zürich
Asterisk, Talinn
Automatic Books, Venezia
Beni Bischof, St. Gallen
Boa Books, Genève
Café Royale, Southport
Detektiv Bureau, Luzern
Duke Press, London
Edition Taube, Stuttgart
Famicon, London
For Further Information, London
Für Immer, Zürich
Grilli, Bern
GRRRR, Zürich
Hakuin Verlag, Zürich
Hannes Gloor, Zürich
Himaa, Tokyo
Innen Zines, Budapest
Islands Fold, Victoria
King Matto, Aarau
Je suis une Bande de Jeune, Paris
Kodoji Press, Baden
Larry's, New York/Berlin
Malheft, Zürich
Marsplastik , Zürich
Maximage, Lausanne
Me and my Friends, London
Motto, Berlin/Zürich
Multi Press, Hamburg
Nieves, Zürich
Nuts, Washington
Pipifax, Zürich
Retard Rio, New York
Rollo Press, Zürich
Shoboshobo, Paris
Somewhere Sometimes, Milano
The Kingsboro Press, New York
The Meta Press, Zürich
Turbo Magazine, Biel
HAHA, Arnheim
Westphalie Verlag, Berlin/Wien


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Weitere Attraktionen an diesem Sonntagnachmittag:

PUPPENSPIEL IM CORNER CINEMA
"Grosi" von Walter Seiler Junior
13, 17 und 20 Uhr



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"Grosi" ist ein ca. 20 Minuten dauerndes Puppenspiel über einen jungen Mann, der in einem Zimmer sitzt und über das Leben sinniert. In der Ästhetik eines You-Tube-Films verfasst will dieses Spiel aber überhaupt nicht spektakulär sein, sondern langsam erzählend, wobei auch die Gegenstände im Raum ein Eigenleben entwickeln. FSK-Freigabe ab 20 Jahre.

Vorstellungen um 13, 17 und 20 Uhr im Corner Cinema.

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BOOKLAUNCH IM CORNER COLLEGE
Buch von Révész László László
18 Uhr



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Der österreichische Künstler und Schreiber Christian Zillner führt mit dem ungarischen Künstler Révész László László ein kurzes Gespräch anlässlich der Vernissage des neusten Buchs von László László. Zusätzlich werden noch einige Zeichnungen von Révész László László ausgestellt.

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AUSSTELLUNG IM PERLA-KELLER
"Sister" von Harsh Patel



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Ein Langzeitprojekt des aus Los Angeles stammenden Zines-Produzenten Harsh Partel wird im Keller ausgestellt.

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KONZERT
Macuso Vikovsky, 21 Uhr, Corner College
Pre-listen!

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Zine Sezession wird in Kooperation mit Motto Zürich veranstaltet.

> Pressetext

Posted by Urs Lehni

Tuesday, 14.12.2010
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Urs Fischer


Text: "Postmodernism and Consumer Society" by Fredric Jameson
Text: "The Age of Semi-Post-Postmodernism" by Ben Davis

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 15.12.2010
20:00h

 

Puppenspiel
Grosi
Extravorstellung!

Walter Seiler Junior
 


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"Grosi" ist ein ca. 20 Minuten dauerndes Puppenspiel über einen jungen Mann, der in einem Zimmer sitzt und über das Leben sinniert. In der Ästhetik eines You-Tube-Films verfasst will dieses Spiel aber überhaupt nicht spektakulär sein, sondern langsam erzählend, wobei auch die Gegenstände im Raum ein Eigenleben entwickeln. FSK-Freigabe ab 20 Jahre.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 19.12.2010
18:00h

 

Buchvernissage
Soirée Bucci
Bucci Publishing
 


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Langeweile an Adventssonntagen das war einmal! Freunde der gepflegten Kiosk- und Ratgeberliteratur werden an diesem Sonntag auf ihre Rechnung kommen. Präsentiert wird das neuste Verlagsprogramm von Bucci Publishing. Die Schauspielerin Monica Amgwerd wird um 19 Uhr ausgewählte Kapitel der beiden Novelas lesen.

> Einladungskarte Soirée Bucci

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 21.12.2010
20:00h -
Sunday, 02.01.2011

 

Ausstellung
«Hier, Chimäre, halte ein.»
«Nein; niemals»

Emma Nilsson
 


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„Da kann man nichts einwenden,“ sagte er, seine Überlegungen zusammenfassend; „der Mensch vermag in wenigen Jahren eine Zuchtwahl zu erreichen, die die träge Natur nur nach Jahrhunderten zustande bringen kann; im Lauf der Zeiten sind die Blumenzüchter sicherlich die einzigen und wahren Künstler.“

Joris-Karl Huysmans, À Rebours, 1884


Die Künstlerin Emma Nilssons lässt aus Naturdarstellungen des 19. Jahrhunderts artifizielle, visionäre oder phantastische Wesen entstehen. Sie fertigt diese aus zerschnittenen Radierungen, die sich teils idealisiert oder vermeintlich wissenschaftlich geben, aber stets der Phantasie entspringen. So entstehen Bildwelten, die sich offensichtlich auf reale Gegebenheiten in unserer Welt beziehen, sich aber in einer distanzierten Künstlichkeit von eben dieser wiederum abheben.

Über die Festtage wird Emma Nilsson ein Schaufenster im Perla-Mode mit ihren Bildwelten bespielen und so einen angenehmen Gegensatz zu den künstlich naturalistisch inszenierten Weihnachtauslagen anderer Geschäfte schaffen.

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Artist-in-Residence-Programm von Index - Wort und Wirkung statt und wird von Miriam Erni begleitet.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 19.01.2011
19:00h

 

Blackbox
Film/Dokumentarfilm
Andrea Bürgi, Sabine Gisiger, Thomas Isler
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

Die Filmer Andrea Bürgi, Sabine Gisiger und Thomas Isler unterhalten sich übers Filme machen.


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Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 25.01.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Manifesta 8 Field Report / Presentation by Daniela Wettstein

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 01.02.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: Excerpts from "The Nightmare of Participation" by Markus Miessen

> Excerpts from

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 02.02.2011
19:00h

 

Blackbox
Grafik
Bonbon, Kristin Irion, Marco Müller
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

Die Grafikerduo Valeria Bonin/Diego Bontognali (Bonbon), Kristin Irion (Bringolf Irion Vögeli) und Marco Müller unterhalten sich über Grafik.


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Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 05.02.2011
18:00h

 

Kino / Präsentation
"What would it mean to win?"
ReCoCo - Life Under Representational Regimes

Oliver Ressler
 


Filmstill


Der Film “What Would It Mean To Win?” wurde während der
Blockaden des G8-Gipfels in Heiligendamm in Deutschland im
Juni 2007 aufgenommen. In ihrem ersten gemeinsamen Film
fokussieren die Regisseurin Zanny Begg und der Regisseur
Oliver Ressler damit den aktuellen Stand der Anti-Global-
isierungsbewegung. Der Film kombiniert dokumentarisches
Bildmaterial mit Interviews und Animationssequenzen und ist
anhand von drei für die Bewegung wichtigen Fragen
strukturiert: Wer sind wir? Was ist unsere Macht? Was würde
es bedeuten zu gewinnen?

Beinahe zehn Jahre nach “Seattle” erforscht der Film die
Auswirkungen, welche die gerne mit Anti-Globalisierungs-
bewegung bezeichneten Zusammenschlüsse verschiedener
Gruppen auf die zeitgenössische Politik hatte. Seattle wird
denn auch als Geburtsort der “Bewegung der Bewegungen”
beschrieben und markiert einen Zeitpunkt, an dem sich der
Widerstand gegen die kapitalistische Globalisierung in den
Industriestaaten manifestierte: Das neue soziale Subjekt –
die Multitude – betrat die politische Landschaft. In den
letzten Jahren bekundet die „Anti-Globalisierungs-
bewegung“ Schwierigkeiten ihre Interessen anzubringen,
was mitunter mit der Änderung der globalen Politik nach
den Anschlägen am 11. September 2001 in New York
Zusammenhang steht.

Oliver Ressler wird innerhalb der Ausstellungs- und
Gesprächsreihe "ReCoCo: Life Under Representational
Regimes", die von Siri Peyer und Joshua Simmon
kuratiert wird, eine Einführung zum Film machen, der
anschliessend gezeigt wird. ReCoCo - Life Under
Representational Regimes untersucht die Wertvorstellungen,
die sich seit dem Beginn der modernen Demokratie etabliert
haben und die in eine Krise geraten sind. Die Ausstellung
parallel zur Film-/Vortragsreihe im Corner College findet im
White Space statt.

ReCoCo wird finanziell von Kultur Stadt Zürich, dem österreichischen Kulturforum, der Ernst und Olga Gubler- Hablützel Stiftung und der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Weitere Informationen bitte unten klicken:

> Einladungskarte

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 08.02.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Soviet Avant-Garde Cinema




Dziga Vertov - Chelovek S Kinoapparatom AKA Man With A Movie Camera [Alloy Orchestra Score] (1929)

"Man with a Movie Camera stands as a stinging indictment of almost every film made between its release in 1929 and the appearance of Godard’s À Bout de Souffle 30 years later – and Vertov’s dazzling picture seems, today, arguably the fresher of the two. In any case, it’s shameful that it took directors three full decades – three full decades of generally static, tedious “movies” – to remember that movies should really move, that the camera can and should be a mobile, vibrant participant in an exciting process: the transmission of events onto celluloid. This is what Man with a Movie Camera is all about. In terms of the use to which the medium was put, it’s a quantum leap forward, one of the rare films that deserves to be called a work of genius.” (Neil Young)

Selected and presented by Dimitrina Sevova

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 15.02.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: "The Experience of Art as a Living Through of Language" by Kate Love

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 17.02.2011
20:15h

 

Lecture
Die Zumutung - Theorie bis zum Umfallen
Imre Hofmann
 

Imre Hofmann liest Adornos und Horkheimers "Dialektik der Aufklärung" am Stück.


...


Und er hört erst auf, wenn das Buch zu Ende ist
oder wenn alle gegangen sind
oder wenn er nicht mehr kann
oder wenn ihm jemand ein angemessenes Schweigegeld bezahlt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 22.02.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Texts: Excerpts from “Languages of Art” and “Ways of Worldmaking” by Nelson Goodman + “Relocating Aesthetics” by Catherine Z. Elgin

> Nelson Goodman + Catherine Elgin

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 26.02.2011
18:00h

 

Kino / Präsentation
"So geht Revolution"
ReCoCo - Life Under Representational Regimes

Rudi Maier
 


...


„Join the Revolution!“, „I fight for my rights!“, „Viva la libertad!“, „Radikalisiert das Leben!“ - Auf den ersten Blick sind dies Parolen und Slogans aus dem Wörterbuch der neuen sozialen Bewegungen. Die Slogans und Parolen stammen allesamt aus kommerziellen Werbeanzeigen, die in den letzten Jahren ihren Weg in die Medienöffentlichkeit fanden. Seit den 60er Jahren hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen Protests für sich „entdeckt“. Mit Ikonen des Protests, deren Parolen, ihren Zeichen und Symbolen lässt sich gut Werbung machen. Che Guevara, Karl Marx, Lenin, Gandhi, Mao oder Ulrike Meinhof, Straßenschlachten und Friedensdemos, rote Fahnen, Hammer und Sichel oder geballte Fäuste fliessen in die Werbung ein. Die Sammlung „so geht Revolution“ - Werbung & Revolte des Ludwigsburger Kulturwissenschaftlers Rudi Maier umfasst derzeit ca. 3000 derartige Werbeanzeigen aus den Jahren 1967 bis heute. Die Sammlung zeigt, wie sich in der heutigen Konsumgesellschaft Protest und Pop, Macht und Mode, Demonstration und Design auf wundersame Weise ergänzen. Mit ihr lässt sich fragen, was Begriffe wie Freiheit, Radikalisierung und Revolution heute bedeuten. Mit dem Vortrag und den Filmbeispielen soll ein klein wenig Klärung in Sachen Freiheit und Revolution geleistet werden, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Sammlung will, frei nach Karl Marx, „den bestehenden Verhältnissen ihre eigene Melodie vorsingen, um sie zum Tanzen zu bringen.“

Rudi Meier wird innerhalb der Ausstellungs- und
Gesprächsreihe "ReCoCo: Life Under Representational
Regimes", die von Siri Peyer und Joshua Simmon
kuratiert wird, einen Vortrag mit verschiedenen Film-
beispielen halten. ReCoCo - Life Under Representational
Regimes untersucht die Wertvorstellungen, die sich seit
dem Beginn der modernen Demokratie etabliert haben
und die in eine Krise geraten sind. Die Ausstellung
parallel zur Film-/Vortragsreihe im Corner College findet im
White Space statt.

ReCoCo wird finanziell von Kultur Stadt Zürich, dem österreichischen Kulturforum, der Ernst und Olga Gubler- Hablützel Stiftung und der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Weitere Informationen bitte unten klicken:

> Einladungskarte

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 01.03.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: Excerpts from "Beauty: The Invisible Embrace" by John O' Donohue

> Chapter 4 - The Colour of Beauty

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 02.03.2011
19:00h

 

Blackbox / Dialog
Modedesign
Daniel Freitag, Heike Köhler, Peter Nitz
 

Die Veranstaltungsreihe Blackbox, die von Flavia Caviezel und Sabine Hagmann konzipiert und organsiert wird, bringt Licht ins Dunkel: KünstlerInnen und GestalterInnen verschiedener Disziplinen erzählen am konkreten Beispiel über ihre Arbeit, über die Entstehungsprozesse eines spezifischen Werks oder "Produkts". Dabei steht der ganz konkrete Arbeitsablauf im Vordergrund.

In der letzten Ausgaben bringen die drei Gäste eine Tasche aus ihren doch sehr unterschiedlichen Kollektionen mit und erzählen von den verschiedenen Aufgaben, die mit der Weiterentwicklung der Produktion verbunden sind.


...


Blackbox wird finanziell von der Ernst Göhner Stiftung, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, Kultur Stadt Zürich, der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg sowie der Georges und Jenny Bloch-Stiftung unterstützt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 15.03.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays

CREATIVE TIME Session




Texts:
"Thinking About The Public In Public Art" Interview by Tom Eccles and Tom Finkelpearl with Anne Pasternak
"Agility in Public" Interview by Lorna Brown and Anne Pasternak

*Introduction and presentation by Philip Matesic

Read more about Creative Time

> Agility in Public
> Thinking About the Public in Public Art

Posted by Stefan Wagner

Friday, 18.03.2011
20:00h

 

Heftvernissage
NEUWERK
Lesen und schrauben

Saskia Glandien, Eva Kristin Stein, Florian Walzel
 

Neuwerk ist eine Zeitschrift für Designwissenschaft und bietet einen kritischen Zugang zu Design mit Fokus auf Methoden, Designgeschichte und Reflexion der materiellen Kultur. Im Corner College präsentieren die Herausgeber Saskia Glandien, Eva Kristin Stein und Florian Walzel ihr Heft zum ersten Mal in der Schweiz.

Im Verlauf des Abends wird sich zeigen, wie es tatsächlich um gutes Design steht. Es wird nicht nur in der Zeitschrift gelesen, sondern nebenbei auch gesägt und geschraubt - soviel sei vorab verraten. Und wenn alles klappt, können sich die Anwesenden selbst auf ihrer Arbeit ausruhen - pünktliches Erscheinen ist deshalb von Vorteil.


...

Die Fachzeitschrift Neuwerk erscheint jährlich und hat zum Ziel, der jungen, deutschsprachigen Designforschung eine Plattform zu geben. Gegründet wurde sie im Studiengang MA Design Studies an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

http://www.neuwerk-magazin.com

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 22.03.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: "Dispersion" by Seth Price

> Dispersion by Seth Price

Posted by Philip Matesic

Monday, 28.03.2011
20:15h

 

Lecture
Die Zumutung - Theorie bis zum Umfallen
Imre Hofmann
 

Imre Hofmann liest Roland Barthes' "Mythen des Alltags" am Stück.


...

Und er hört erst auf, wenn das Buch zu Ende ist
oder wenn alle gegangen sind
oder wenn er nicht mehr kann
oder wenn ihm jemand ein angemessenes Schweigegeld bezahlt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 29.03.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

FILM NIGHT

Film #1: "The Art of Survival: The Story of Tim Rollins & K.O.S.",
BBC Documentary, 1989


Tim Rollins and KOS



Film #2: "State of Agreement", a film about Stephen Willats, 2008


Stephen Willats

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 30.03.2011
19:00h

 

Vortrag
Von der site-specificity zur fight-specificity.
Künstlerische und politische Praxis in der Mailänder Isola

Mariette Schiltz, Bert Theis
 


...


Seit zehn Jahren opponieren Künstler, Aktivisten, Philosophen und Einwohner gemeinsam gegen das grösste neoliberale Stadtentwicklungsprojekt in der norditalienischen Metropole. Die Auseinandersetzung bietet die Gelegenheit, instituierende Praxen zu experimentieren und das Konzept einer Stadtentwicklung von unten ansatzweise umzusetzen. Der Vortrag illustriert und reflektiert das Vorgehen von Isola Art Center und out-Office for Urban Transformation, von den Initiativen im öffentlichen Raum über die Besetzung einer ehemaligen Fabrik zur Schaffung eines Kunstzentrums neuen Typs, als Diaspora ohne festen Wohnsitz im Isola-Viertel.


Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe Ästhetik@Subversion
der Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of
Fine Arts des Departements Kunst & Medien der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 05.04.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: "Derrida, An Egyptian" by Peter Sloterdijk (Part I)

> Preview - Derrida, an Egyptian by Peter Sloterdijk

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 12.04.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: "Derrida, An Egyptian" by Peter Sloterdijk (Part II)

> Preview - Derrida, an Egyptian by Peter Sloterdijk

Posted by Philip Matesic

Sunday, 17.04.2011
20:15h

 

Lecture
Die Zumutung. Theorie bis zum Umfallen
Imre Hofmann
 

Imre Hofmann liest Charles Taylors "Das Unbehagen an der Moderne" am Stück.


...

Und er hört erst auf, wenn das Buch zu Ende ist
oder wenn alle gegangen sind
oder wenn er nicht mehr kann
oder wenn ihm jemand ein angemessenes Schweigegeld bezahlt.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 19.04.2011
20:00h

 

Graffiti Nostalgia / Kino
Lefty - Erinnerung an einen Toten in Brooklyn

Graffiti Nostalgia ist eine offene Filmreihe zum Thema Graffiti. Bereits in den 80er-Jahren entstanden zahlreiche Filme, teilweise fiktionale wie auch dokumentarische, die sich dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven nähern. "Graffiti Nostalgia" zeigt einige dieser heute teilweise zu Klassikern avancierten Filme. Die Reihe wird von Rémi Jaccard und Stefan Wagner zusammengestellt und beabsichtigt aus einer neutralen Perspektive verschiedene Formen der Graffiti-Rezeption aufzuzeigen.


Die


Eröffnet wird die Reihe von "Lefty - Erinnerung an einen Toten in Brooklyn" (BRD, 1978, 87 min) des deutschen Dokumentarfilmers Max Helmut Rehbein, der von 1978-1980 eine New York-Filmtrilogie verfasste. Der für das Fernsehen gedreht Film beginnt mit dem Tod des Gang-Leaders Lefty der "Sex Boys". Das Filmteam folgt verschiedenen Akteueren in ihrem Bandenleben, aber zeigt auch die Arbeit der Polizei in dem heruntergekommen Brooklyn der 70er Jahre. In diesem Film spielen Graffiti eine untergeordnete Rolle. Nur kurz sieht man, wie die Gang-Members taggen, einer Form des Gang-Graffitis. Als sozialkritische Studie vermeidet es der Film die damalige Zeit romantisieren und zeigt vielmehr die schwerwiegenden sozialen Probleme Brooklyns. Der Film wurde mit der Goldenen Kamera (1978) sowie dem Adolf Grimme Preis (1979) ausgezeichnet.

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 07.05.2011
12:00h

 

Performance
Öffentliche Porträtmalerei-Sitzung
Chuck Morris, Svetlana Tschumi-Mazoulevskaja
 


Chuck Morris


Nach der öffentliche Recherchewoche souvereines undressed im September 2010 kehrt Chuck Morris nach Zürich zurück. Als Gast verbringt er als Königin einen Tag bei Corner College, wo ihre Majestät bereits letzten Herbst zur kommenden Königin gekrönt wurde. Als zeremonieller Rahmen vor der Audienz Chuck Morris im Theaterhaus Gessnerallee wird die Kunst der Porträtmalerei in einer Malerei-Performance zelebriert: Chuck Morris wird als souveräner Herrscher von der Malerin Svetlana Tschumi-Mazoulevskaja porträtiert. Ihre Majestät produzieren dadurch Geschichte und werden bis in alle Ewigkeit aufbewahrt. Das Porträt ist die Königin, die Königin ist das Porträt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Freischwimmer 2011 in Kooperation mit dem Theaterhaus Gessnerallee statt. Die entstandenen Porträts werden anschliessend Teil der Vorstellungen im Theaterhaus Gessnerallee am Mittwoch 11. und Donnerstag 12. Mai 2011 sein.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 10.05.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Theory Tuesdays Planning Session

Please bring your text and film selections and participate in Theory Tuesdays during the Summer and Fall!

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 17.05.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Film: "Derrida”, a 2002 American documentary directed by Kirby Dick and Amy Kofman about the French philosopher Jacques Derrida.

Posted by Philip Matesic

Friday, 20.05.2011
19:30h

 

Buchvernissage / Lesung
Sehr verfahren
Schreiben statt Malen

Hans-Christian Dany, Lucie Kolb, Romy Rüegger, Hinrich Sachs
 

Ein Abend über das Schreiben als aktuell verbreitete Praxis Bildender Künstler. Es wird präsentiert, gelesen und sich unterhalten. Dazu legt Hans-Christian Dany abstrakten Hip Hop, Afro und Offbeat auf.


...


Anlass ist das im letzten Herbst erschienene "Sehr verfahren", ein Taschenbuch mit pulp-touch, das fünf Kurzgeschichten vereint. Erzählungen, die vom Unterwegssein, von Wochenendausflügen, Wallfahrt, Richtungslosigkeit und Zeitreisen handeln. Visuelle Information hatte die Ausgangspunkte für diese Geschichten geliefert, die Hinrich Sachs u.a. bei Birgit Kempker, Hans-Christian Dany, der Neuseeländerin Ruth Buchanan, und dem Amerikaner Mark v. Schlegell für dieses Künstlerbuch in Auftrag gegeben hat. Ein eigentümlichen Prozess von Kreation und Reaktion steuert es.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 24.05.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: Excerpts from “Between Zones. On the Representation of the Performative and the Notation of Movement”

> Excerpts from Between Zones

Posted by Philip Matesic

Thursday, 26.05.2011
20:00h

 

Graffiti Nostalgia / Kino
Wild Style

 

Graffiti Nostalgia ist eine offene Filmreihe zum Thema Graffiti. Bereits in den 80er-Jahren entstanden zahlreiche Filme, teilweise fiktionale wie auch dokumentarische, die sich dem Phänomen aus verschiedenen Perspektiven nähern. "Graffiti Nostalgia" zeigt einige dieser heute teilweise zu Klassikern avancierten Filme. Die Reihe wird von Rémi Jaccard und Stefan Wagner zusammengestellt und beabsichtigt aus einer neutralen Perspektive verschiedene Formen der Graffiti-Rezeption aufzuzeigen.


...


"Wild Style" (USA, 1983, 82 min, Regie: Charlie Ahearn) gilt als Klassiker unter Filmen, die Hip Hop, Breakdance und Graffiti verbinden. Spektakuläre Bilder verschiedener Settings in der Bronx und der Auftritt zahlreicher Musiker und Musikerinnen machen "Wild Style" zu einem historischen Dokument, obwohl das Drehbuch fiktional war. Der Graffiti-Künstler Lee Quinones spielt in der Hauptrolle die Figur "Zoro", um darin die Freiheit seiner Kunst zu thematisieren.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 27.05.2011
20:00h

 

Heftvernissage
Respektive – Zeitbuch für Gegenblicke
Respektive
 


...


Nicht erst seit gestern ist Gewalt omnipräsent und zeigt sich als giftgrüner Einheitsbrei: In einem Topf brodeln Amokläufe, Hooliganismus, politische Gewalt, Autoraser, die ›Verrohung der Sitten‹, sexuelle Gewalt, soziale Unruhen und Rangeleien auf dem Pausenhof. Respektive nimmt mit Gewalt, Angst und Politik, nach Arbeit in Bild, Begriff und Kritik der zweite Band in der Zeitbuch-Reihe, eine Differenzierung vor und zeigt, was Gewalt, Angst und Politik miteinander zu tun haben. Stuttgart 21, EU Grenzregime, Andy Warhol, Ausschaffungsgefängnis, Staatsgewalt, Jacques Rancière, Grenzgang von Stephan Thome, Hans Peter Kneubühl, Thomas Hobbes, Der kommende Aufstand, Walter Benjamin, Judith Butler sind nur einige Stichworte, die in der neuen Respektive Thema sind.

Das einmal im Jahr erscheinende Zeitbuch Respektive wird von Lukas Germann, Pablo Müller, Nicole Peter, Herr R. und Frau T. in Zürich herausgegeben und widmet sich Themen aus Kultur, Politik und Alltag. Dabei bietet das Zeitbuch Raum für gedankliche und argumentative Experimente mit der Perspektive einer Kritik der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft in Zeiten, in denen die Praxis einer solchen Kritik weitgehend fehlt.

Um 20 Uhr Redaktor sprechen Lukas Germann und Redaktorin Nicole Peter über Respektive und die neue Ausgabe.

Anschliessend Bar mit DJ Müller/Next.



Posted by Stefan Wagner

Monday, 30.05.2011
20:00h

 

Präsentation
Sound Interjection
Yuri Suzuki
 




Sound Interjection was defined concept by Industrial Designer Sam Hecht to figure out Yuri Suzuk`s work. Sam Hecht writes: "Sound interjection is defined as a person contributing to the atmosphere of a room by way of sound.Often too much emphasis is put on the visual when it comes to the use of our environment. I believe that what yuri has been doing is to show a new dimension to the conversation between objects and people. Sound interjection is playful but it is also an illustration of what is possible with the manipulation of product systems."

Yuri Suzuki will speak about his perspective of using sound as material. Also want to speak about relation between sound and human.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 31.05.2011
20:00h

 

Kino / Vortrag
ON THE OTHER SIDE:
CHINESE VIDEO ART PROJECT
1. Teil

Lei Siyu
 

"On the Other Side: Chinese Video Art Project" ist eine Zusammenstellung von sechs Video-Beiträgen (am 31.5) chinesischer Künstlerinnen und Künstler und einem Dokumentarfilm (8.6.). Zusammengestellt wurde das Programm von dem unabhängigen Kunstraum Organhaus in Chongqing und dessen Kurator Nikun.

Corner College freut sich sehr, dass für den Abend die Assistentin von Organhaus Lei Siyu anreisen wird, um einerseits die Filme kurz vorzustellen, andererseits um die Situation unabhängiger Kunsträume in China zu erläutern.


"seem... that year ..."


Filmprogramm:

"seem..that year…" von Pang Xuan,
Experimental video, 6:30 min

"The Garden", von Pang Xuan,
Experimental video, 6:10 min

"Free and Easy Wondering", von Xing Xin,
7:58 min

"Confusion", von Wu Chengdian,
Experimental video, 20 min

"From PingYuangli No.4 to TianQiaobeili No.4", von Ma Qiusha,
7:30 min

"Anorexic", von Shi Qing,
17:03 min

Der Reihenfolge der Filme kann sich verändern. Vortrag in englischer Sprache.

"On the Other Side: Chinese Video Art Project" wird in Zusammenarbeit mit Esther Hunziker, Basel und Lei Siyu, Chongqing organisiert.

Mit freundlicher Unterstützung von Organhaus Art Space (China) und Pro Helvetia (Schweiz).

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 07.06.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Visiting Artist Talk: Nicole Bachmann

Philip Matesic
 


Ha, around the corner, 2011


Construct. Rephrase. Try again. The underlying structure in Nicole Bachmann’s work is text and it's performativity.

During her visit, she will talk about her own practice, the Art Writing scene in London and the prominent figure of Maria Fusco, who is currently Head of Art Writing at Goldsmiths College. Fusco is at the forefront of the current London scene where readings, performance and poetry merge together to form a new understanding of text based performance in art.

Nicole Bachmann received her MFA at Goldsmiths in 2010 and lives between London and Zurich.

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 08.06.2011
20:00h

 

Kino
ON THE OTHER SIDE:
CHINESE VIDEO ART PROJECT
2. Teil

"On the Other Side: Chinese Video Art Project" ist eine Zusammenstellung von sechs Video-Beiträgen (am 31.5) chinesischer Künstlerinnen und Künstler und einem Dokumentarfilm (8.6.). Zusammengestellt wurde das Programm von dem unabhängigen Kunstraum Organhaus in Chongqing und dessen Kurator Nikun.

An diesem Abend wird ein Dokumentarfilm über die Errichtung des umstrittenen "Drei-Schluchten-Staudamms" gezeigt, der grösste Damm, den die Menschheit je errichtet hat und für den ein ganzes Tal des Jangtse-Flusses geflutet wird.


...


Before the Flood
CHINA, 2004, Mandarin, 143 min
Directors, Editing: Li Yifan, Yan Yu

When the Three Gorges Dam is completed in 2009, it will be the world’s largest, but its reservoir will also submerge many villages and displace thousands of residents. Preserved in verse by the poet Li Bai, Fengjie in Chongqing is one of these unfortunate villages. Since the water began to rise in January 2002, the villagers’ lives have revolved around the issue of migration. The troubles and strengths of these villagers, gripped by anxiety toward the future, surface as the spectacle of migration begins. Poignantly capturing the transition of an era, the film leaves a beautiful echo that resonates with the flow of time yet to be sung.

"On the Other Side: Chinese Video Art Project" wird in Zusammenarbeit mit Esther Hunziker, Basel und Lei Siyu, Chongqing organisiert.

Mit freundlicher Unterstützung von Organhaus Art Space (China) und Pro Helvetia (Schweiz)

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 09.06.2011 -
Sunday, 26.06.2011

 

Ausstellung
Book Notes 1998-2010 (2h 3min)
Christoph Schifferli
 

During three weeks Corner College shows a two hour slide show of the passionated book collector Christoph Schifferli. Since more than ten years he measures his collecting activities - books, artists, sellers and places - with his camera.


Screenshot


"I started using a digital camera in the late 90s, mostly in art exhibitions were I took pictures of the artwork together with the small tags on the side stating the name of the artist, etc. I later started using the camera also for books, taking a quick picture of the cover with some spreads and the impressum (and possibly of the price if it was a rare book). Since the date is automatically registered when you take a digital picture, I still had to take note of the location (these were pre-GPS times). So I started taking pictures of the gallerist, artist or bookdealer to keep a record of the place or context. Anyway - I still do this all the time. Finally these pictures also became a visual diary - but this happened more coincidentally and as a side effect, and I became aware of the diary effect much later in the process.For the one-sentence description: it's really a visual notebook with pictures recording and documenting my collecting finds and wants."

Christoph Schifferli

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 14.06.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: “The Emancipated Spectator“ by Jacques Ranciere


> Ranciere - The Emancipated Spectator

Posted by Philip Matesic

Thursday, 16.06.2011
19:00h

 

With With: Everything but an Artist Talk


Audiovisual Memories

Presentation and video excerpts by Mara Montoya



Mara Montoya
 

The question of “memory” is associated with the question of time, imprints, traces and traditions. In its collective and social dimensions “memory” constitutes a political tool for the promotion of cohesion and is at the same time interwoven with questions of individual and shared identities. 




...


Mara Montoya's talk deals with the intersections of personal history, collective memory and how they connect with each other through events, restricting her presentation to Congo related movies. Within her talk she will show her video essay “Memories of Glory” (2011, 12 Min.) which explores the symbolic core of Brussels through an analysis of the Royal Park, embodying the city's architecture, politics, and Belgium's relation to the Congo. In the first part of her presentation Mara will reflect and try to understand the function of remembering, which is not the opposite of forgetting, but rather its lining. As Chris Marker said, “We do not remember, we rewrite memory much as history is rewritten”.

In the second part, Mara will point out personal history exploring a video excerpt from “Good Bye Mandima” (2010, 10 Min.) by Robert-Jan Lacombe, where the French/Dutch filmmaker looks back on the day of his departure to France. The story is based on a panoramic photography where he recalls his first ten years living inMandima, Zaire, now Democratic Republic of the Congo. In the third part, Mara will show “History Lessons” (2003, 5 Min.), where Belgian video artist Sarah Vanagt filmed a history class in the edge of Lake Kuvu in Rwanda. The children in this classroom where born in 1994, the year of the genocide. Since 1994, history has been officially suspended from the school’s curriculum. For ten years, the teacher of this class has been waiting for new, rewritten manuals. In this last part Mara will study the collective memory and mention historiography.


With With: Everything but an Artist Talk wird organisiert von Romy Rüegger und Lucie Kolb untersucht anhand von Vorträgen und Lecture Performances das Sprechen über Kunst. Dieses Sprechen ist dabei möglicherweise als vokaler oder reflexiver Handlungsort Teil der künstlerischen Praxis oder wird für die Situation des Vortragens betont.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 19.06.2011 -
Sunday, 26.06.2011

 

Ausstellung
Die Spur eines Bisses im Nirgends
Tomás Cunha Ferreira
 




Auch sie
musst du bekämpfen,
von hier aus.

Paul Celan


"Die Spur eines Bisses im Nirgends" is a poem by Paul Celan and the motto for a new series of small format paintings on paper by Tomás Cunha Ferreira. The paintings, 23 x 23 cm squares, are made by juxtaposed layers in different combinations between watercolor, oil, casein and wax crayon. The whole series will be on display at the window of Brauerstrasse, 24h a day.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 20.06.2011
20:00h

 

With With: Everything but an Artist Talk
Worüber reden wir, wenn wir über Tiere reden?
Nele Wohlatz
 

John Berger schreibt, das Haustier sei wie der Zoo und der Teddybär eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Es markiert den Sieg der Stadt über das Land als bevorzugten Lebensraum. In domestizierter Form repräsentiert das Haustier ein Stück Natur im Wohnzimmer, der Sphäre des Privaten. Wenn ein Haustier verschwindet, verliert sich etwas Privates im öffentlichen Raum. Suchanzeigen der Besitzer auf der Straße dokumentieren diesen Verlust auf anonyme Weise.


...


In ihrer Lecture spannt Nele Wohlatz einen Bogen von den Tagebüchern ihrer Oma zu den Vermisstenanzeigen verlorener Haustiere. Diese persönlichen Dokumente, denen Fragen an die Öffentlichkeit eingeschrieben sind, interpretieren auf populäre Weise ästhetische Konzepte ihrer Zeit. Die Lecture stellt den Prozess des Lesens dieser Einschreibungen in den Vordergrund und gewährt einen Einblick in Wohlatzs offenes Archiv: ein Film, eine Videoinstallation, Gespräche. Der Abend beginnt mit der Videoinstallation Das Zimmer meiner Oma (1989/2009) und endet mit der Filmvorführung von Schneeränder (45 min. 2009).


With With: Everything but an Artist Talk wird organisiert von Romy Rüegger und Lucie Kolb untersucht anhand von Vorträgen und Lecture Performances das Sprechen über Kunst. Dieses Sprechen ist dabei möglicherweise als vokaler oder reflexiver Handlungsort Teil der künstlerischen Praxis oder wird für die Situation des Vortragens betont.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 21.06.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: “The Aesthetic Critique of Judgement” by Christoph Menke

> The Aesthetic Critique of Judgement - Christoph Menke

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 22.06.2011
20:00h

 

Kino
REFLECTIONS AND GHOSTS
Ein Film über Martin Hodel

- - -
 


...


Geister auf Gletschern. Da geht einer. Ist keine dreißig Jahre alt und fällt in eine Gletscherspalte. Gefunden wird er am nächsten Tag. Tot. Der Tote ist Martin Hodel. Künstler. Teil des Trios Hodel/Schumacher/Clavadetscher, das Anfang der 90er-Jahre von sich reden machte; mit Aktionen, die kaum sichtbar waren, umso mehr aber erzählbar blieben.

Martin Hodels 90er-Jahre sind Dada. Denn über allem schwebt König Ubus Pataphysik, dieser von Alfred Jarry geprägte Begriff zur Wissenschaft des Absurden. Daran knüpften Hodel/Schumacher/Clavadetscher an, darauf bezieht sich auch REFLECTIONS AND GHOSTS.

Es ist eine Mischung aus unbedingter Nähe, dokumentarischer Distanznahme und performativem Charakter, die den einzelnen Begegnungen in REFLECTIONS AND GHOSTS Dringlichkeit und Gewicht geben, mit einer Leichtigkeit, die den Zuschauer zuweilen mit einem Augenzwinkern zurücklässt. Das hätte Hodel gefallen.

Regie Andrea Siering/Andrea Clavadetscher, CH 2010, OmU, HD, 95 min.

Der Film wird in Zusammenarbeit mit Andrea Clavadetscher Andrea Clavadetscher präsentiert.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 23.06.2011
10:00h

 

Buchvernissage / Workshop
Traditional/Modular/Phenomenal
Mauro Paolozzi
 

Im Rahmen der Publikation "Traditional/Modular/Phenomenal" steht im Corner College ein Tag lang Schriftgestaltung im Mittelpunkt. Durch das Praktizieren der humanistischen Antiqua wird der Fokus an diesem kompakten Workshop auf die Schriftgrundlagen gesetzt. Es wird mit Pinsel und Gouache, Bleistift, Marker, Schablonen etc. gearbeitet. Material steht für 20 Personen bereit. Der Workshop ist an gestalterisch Interessierte, Type-Nerds oder solche die es werden wollen ausgerichtet. Herzlich hereinspaziert!


...


Die Publikation "Traditional/Modular/Phenomenal – Schriftgestaltung in Luzern" wird am Abend präsentiert. Das Buch beinhaltet Methoden welche an der Fachklasse zum Thema Schrift vermittelt werden. Der Bogen wird weit gespannt und anhand einer breiten Auswahl Studenten Arbeiten treffend illustriert.

Programm:

10-18 Uhr Workshop
19 Uhr Buchvernissage

Anmeldung:

Bitte bis Mittwoch, 22. Juni anmelden unter info@buildshape.ch. Danke.

Weitere Informationen:

Typemedia
Buildshape
Fachklasse Grafik Luzern


Posted by Stefan Wagner

Friday, 24.06.2011
18:00h -
Sunday, 26.06.2011

 

Ausstellung
Die Schönsten Schweizer Bücher 2010


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Das Bundesamts für Kultur veranstaltet jährlich den Wettbewerb der schönsten Schweizer Bücher. Dieses Jahr haben sich die Modalitäten und der Ort im Gegensatz zu den Vorjahren geändert. Neu findet die Ausstellung während drei Tagen im Helmhaus Zürich statt. Das Corner College wurde vom Bundesamt für Kultur eingeladen, zwei Gesprächsrunden zu gestalten. Diese finden am Samstag 25. Juni, um 15 Uhr und Sonntag, 26. Juni um 11 Uhr statt.

Programm:

18 Uhr Eröffnung Ausstellung im Helmhaus
18-22 Uhr Bookshop
19 Uhr Begrüssung
ab 20 Uhr Essen und Musik

Detailliertes Programm:

> Einladungskarte
> Invitation Card

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 25.06.2011
15:00h

 

Dialog
Die Schönsten Schweizer Bücher 2010
In Beauty We Trust?

Catherine Hug, Müller/Hess, Rick Poynor, Cornel Windlin
 

Auf Einladung des Bundesamts für Kultur veranstaltet das Corner College zwei Gesprächsrunden, die aktuelle Themen der Gestaltung und Produktion von Büchern aufgreifen. Gestalter, Verleger und Wissenschaftler diskutieren über die Bedeutung des Wettbewerbs der schönsten Schweizer Bücher und über mögliche neue Formen des Buchs.


...


In der ersten Gesprächsrunde diskutieren verschiedene Personen über den Wettbewerb als solchen sowie den subjektive Begriff "Schönheit", den es stets von Neuem zu definieren und reflektieren gilt. Die Aufmerksamkeit verlagerte sich in den letzten Jahren von ausschliesslich handwerklichen Kriterien hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Buchs. Haben ästhetische Faktoren die handwerklichen Qualitäten überflügelt? Was leistet ein Wettbewerb der schönsten Bücher im Zeitalter der Digitalisierung?

Es diskutieren Cornel Windlin, Präsident der Jury der schönsten Schweizer Bücher; der Grafiker Wendelin Hess des Sachbuchverlags Echtzeit; der englische Designkritiker Rick Poynor aus London sowie Catherine Hug, Kuratorin der Kunsthalle Wien. Moderation Stefan Wagner, Corner College Zürich. Diskussion in englischer Sprache.

Achtung: Diese Veranstaltung findet im Helmhaus Zürich statt.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 26.06.2011
11:00h

 

Dialog
Die Schönsten Schweizer Bücher 2010
We Shall Overcome

James Langdon, Benjamin Thorel, Beatrice von Bismarck, Alexis Zavialoff
 

Auf Einladung des Bundesamts für Kultur veranstaltet das Corner College zwei Gesprächsrunden, die aktuelle Themen der Gestaltung und Produktion von Büchern aufgreifen. Gestalter, Verleger und Wissenschaftler diskutieren über die Bedeutung des Wettbewerbs der schönsten Schweizer Bücher und über mögliche neue Formen des Buchs.


A Stack of Beautiful Swiss Books


In der zweiten Gesprächsrunde rückt das Self- und Independentpublisching in den Aufmerksamkeitsradar. Buchproduktion und -vertrieb geraten zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich das Self- und Independent-Publishing zunehmend zu einem autonomen Sektor. Das Buch verändert seine Funktion, sein Spielraum erweitert sich laufend. Welche Rollen überniehmen dabei die Grafikdesigner? Welchen ökonomischen Rahmenbedingungen setzen sich die visuellen Gestalter aus, wenn sie mit grösstmöglicher Autonomie arbeiten wollen?

Es diskutieren Beatrice von Bismarck, Professorin der Kunstgeschichte und Bildwissenschaft an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig; James Langdon, Graphikdesigner und Kurator von Eastside Projects Birmingham; Benjamin Thorel, Kurator des Kunstraums Castillo / Corrales und Mitverleger von Paraguay Press in Paris; Alexis Zavialoff, Fotograf und Gründer von Motto Distribution Berlin / Vancouver / Zürich. Moderation Stefan Wagner, Corner College Zürich. Diskussion in englischer Sprache.

Achtung: Diese Veranstaltung findet im Helmhaus Zürich statt.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 29.06.2011
20:00h

 

Kino
Grand Marquis




"... I think they are the most intelligent Austrians who have ever been to Mexico... (Sara Glaxia)"

Grand Marquis is about a gelatin trip through Mexico, the ultimate Road Movie.

Ein Film in drei Teilen, Regie Gelitin, 2002, USA/Mexico, 120 min.

"Grand Marquis" wird in Zusammenarbeit mit Andrea Clavadetscher präsentiert.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 30.06.2011
19:00h -
Saturday, 16.07.2011

 

Ausstellung
Eine Grammatik der dritten Person
Stephane Barbier Bouvet, Lovis Caputo, David Heitz, Sarah Küng, Kai Linke, Xabier Salaberria, Clemens Seilles, Jochen Weber
 


...


Die Regeln der Grammatik sehen verschiedene Möglichkeiten vor, über die dritte Person zu sprechen. Mit den Charakterzügen einer Person oder eines Gegenstands ausgestattet, stellt dieses „Etwas“ immer eine Distanz zur ersten Person des „ich“ her. Zwischen den Standpunkten der ersten und der dritten Person entwirft die Gruppenausstellung einen Raum, der von privaten Interieurs, Warenauslagen und musealen Displays geprägt ist.

Corner College freut sich mit „Eine Grammatik der dritten Person“ eine Ausstellung zu präsentieren, die massgeblich im Rahmen eines Forschungsprojekts der Kuratoren Tido von Oppeln und Burkhard Meltzer an der Zürcher Hochschule der Künste seit 2009 entstanden ist.

"Eine Grammatik der dritten Person" wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, der Spanish Cultural Action AC/E, dem IFA, Institut für Auslandbeziehungen und dem Institut für Theorie (ith).

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 05.07.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Language / Standards / Objects


Kueng/Caputos, On the Way to Syracuse, 2010


A discussion on how to do things with art by walking through the exhibition "Eine Grammatik der dritten Person" at Perla Mode.

Presented by Tido von Oppeln and Burkhard Meltzer.

Texts:
Excerpts from "How to Do Things with Art" by Dorothea von Hantelmann
Excerpts from "Philosophical Investigations" by Ludwig Wittgenstein

> Excerpts from How to Do Things with Art
> Excerpts from Philosophical Investigations

Posted by Philip Matesic

Thursday, 07.07.2011
20:00h

 

Graffiti Nostalgia / Kino
Who is Bozo Texino?


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Who is Bozo Texino? is the picaresque chronicle of a 16-year search for the source of a ubiquitous rail graffiti—a simple sketch of a blank-staring character with an infinity-shaped hat and the scrawled moniker, “Bozo Texino”—a drawing seen on railcars for over 80 years. Daniel rode freight trains across the West carrying a Super-8 sound camera and a 16mm Bolex, interviewing tramps and brakemen and in his quest discovered the roots of a folkloric tradition that has gone mostly unnoticed for a century.


...


Taking inspiration from Beat artists Robert Frank and Jack Kerouac, the film functions both as a subcultural documentary and a stylized fable on wanderlust, outsider identity, and escape.

Directed by Bill Daniel, 56 Minutes, USA 2005, B/W, English.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 12.07.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text: Excerpt from "Double Exposures: The Subject of Cultural Analysis" by Mieke Bal

> First Person, Second Person, Same Person

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 19.07.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Nicolas Bourriaud


Text: Excerpts from "The Radicant" by Nicolas Bourriaud

> Radicant Aesthetics

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 27.07.2011 -
Friday, 29.07.2011

 

Kino / Konzert
UnVids
Gian-Reto Gredig, Dino Rossi
 

A rather new medium of interaction between bands and fans are unofficial videos, or “UnVids.” As opposed to traditional industry promotion techniques (label produces album/video, fan watches video/buys album), this new mode of promotion is nonlinear, and potentially self reinforcing. The following example is one illustration of this:

Several months ago, Dino Rossi made an UnVid for the band Coma Cinema. The video quickly received thousands of views after being picked up by a number of music blogs. On a recent visit to the website of Coma Cinema’s label, Dino was surprised to find the unofficial video he had made being used by the label to promote the band.


...

This is a one example of a complete UnVid cycle: an unofficial video made for a song that was found on a blog, which then ends up on the official label website promoting the band. This represents a new degree of intimacy between the band, label and fan, which until recently was not possible. The degree of involvement of a fan in the production of a music video is far greater than entering an address into google earth and then watching what happens, as in the “interactive” Arcade Fire video. Through the production of UnVids, fans become creative participants rather than merely consumers. Through this production a symbiotic relationship between band and fan is created. In instances where the song did not previously have a video, the video has the potential to become the primary source of publicity for the band as more and more people search for music through sites like youtube and vimeo.

The role of unofficial videos in the promotion of young bands is underestimated. Until recently, there was no forum devoted to the phenomenon of UnVids. This phenomenon developed independently of any music industry infrastructures and continues to independently evolve and grow.


Schedule:

Wednesday, July 27th
7 to 9pm: Bar and barbecue
9pm: Video screening
10pm: Concert San Marino


Thursday, July 28th
7 to 9pm: Bar and barbecue
9pm: Video screening
10pm: Concert Teppichmode


Friday, July 29th
7 to 9pm: Bar and barbecue
9pm: Video screening
10pm: Concert Tim & Puma Mimi
Subsequent to the concert: Party with DJ’s



"UnVids" is organised by Gian-Reto Gredig and Dino Rossi in collaboration with Corner College.

> List of UnVids

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 27.08.2011
14:00h -
Sunday, 28.08.2011

 

- - -
WE SELL ICE COFFEE
2-Day-Re-Opening-Celebration


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Corner College und Motto Zürich Store haben ein neues Heim gefunden (Plan). Nach intensiven Umbauarbeiten wollen wir das mit einem Zweitages-Eröffnungsfest feiern. Es gibt Konzerte, eine Auktion, Artist-Talk und eine Ausstellung, zu der wir die Nachbarschaft einladen, ihr schönstes oder erinnerungsreichstes Ding auszustellen. Selbstverständlich gibt es auch eine Bar und Essen.



Chair Kueng/Caputo


Die Auktion unserer Stühle aus dem Perla-Mode, die von dem Designerinnen-Duo Kueng/Caputo gestaltet wurden, wird einen Höhepunkt des Nachmittags bilden. Der Auktionator Garrett Glen Mikael Nelson leitet die Auktion und wird (hoffentlich) schwindelerregende Verkaufspreise erzielen. Kommen Sie & sichern Sie sich ein Designoriginal.



...


Corner Collge wird Teil einer neuenen Umgebung. Deswegen laden wir unsere Nachbarschaft ein, ihr schönstes oder erinnerungsreichstes Ding auszustellen. "Selection Maison - Bring Dein Ding" ist eine Hommage an Group Materials "The People's Choice" und ein Hallo an unsere neuen Nachbarinnen und Nachbarn.



San Keller und Rein Wolfs


Am frühen Samstagabend unterhält sich der Kurator Axel Wieder mit der Künstlerin Susanne Kriemann über ihre neusten Arbeiten. Sonntags sprechen der Künstler San Keller und Rein Wolfs, Direktor der Kunsthalle Fridiricanum über Kellers Langzeit-Ausstellungsprojekt.



Pink Spider


Auf unserer Mini-Bühne vor dem Haus treten einige Bands auf.

15 Uhr Pink Spider
19:30 George Vaine
21 Uhr Farlow

PROGRAMM:

Samstag, 27. August 2011

14 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Selection Maison - Bring Dein Ding"

15 Uhr
Konzert: Pink Spider

16:30
Auktion der Kueng-Kaputo Design-Stühle, geleitet von Garrett Glen Mikael Nelson

18:30
Künstlergespräch zwischen Susanne Kriemann und Axel John Wieder. Präsentation des Buches ‘Reading Susanne Kriemann’

19:30
Konzert: George Vaine

21 Uhr
Konzert: Farlow


Sonntag, 28. August 2011, 13 – 17 Uhr

San Keller
DIGESTIV (WALKS) 1 – 5
Eine partizipative Lesung serviert mit Tee, Torten und Digestivs


Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 06.09.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Theory Tuesdays Planning Session

Please bring your text and film selections to contribute to the scheduling of the autumn and winter months of Theory Tuesdays.

Posted by Philip Matesic

Thursday, 08.09.2011
19:00h -
Saturday, 17.09.2011

 

Ausstellung / Performance
INTELLECTUAL SEDUCTION
Larry's
 


Exhibition



i really wanted to be a professional athlete / when i was younger.


you're much better looking /
than i thought..

women
have tremendous influence
17
and a pair
of blue jeans..

focus / on the spring

nautical outdoorsy
athletic /
a rugged
expedition..
planting the seeds..

be very humble / because
you can never tell
when
we're on a roll.

when i went business
he said
"what would you like?"
and i said
" a new ...
to get rid of my button down shirts.."

classic

when i left it was
"man,
business /
is trouble.. "



Exhibition open from Thursday to Friday 12am to 7pm,
Saturday 12am to 5pm.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 13.09.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Slow Days Oslo presentation


Bjørvika from above


Slow Days Oslo was a creative research event towards a new public art program at Bjørvika, located in the Oslo Harbor. The event was held from August 16th until August 19th, 2011. Slow Days Oslo was developed by Situations, a UK-based curatorial team lead by Claire Doherty. Both Daniel M. and Philip participated in the discussions and events at Slow Days Oslo. During this Theory Tuesdays session, they will present their impressions and experiences from this research event.

More information about Slow Days Oslo can be found at http://slowdaysoslo.wordpress.com/

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 20.09.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Critical Urban Theory


Hong Kong airport


Text #1: "Junkspace" by Rem Koolhaas
Text #2: "What Is Critical Urban Theory?" by Neil Brenner

> Junkspace
> What Is Critical Urban Theory?

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 25.09.2011

 

Exkursion
Malerische Begehung
Patrick Rohner
 

Der Maler Patrick Rohner lädt zu einer Begehung eines unbekannten Terrains in den Glarner Alpen ein.


Schulkarte 1979 ohne See

Für seine Landschaftsmalerei zieht sich Rohner manchmal tagelang in die Berge zurück um deren Tektonik und Geologie zu studieren.


Im Griess mit See heute


Zusammen mit Corner College macht er sich vom Klausenpass zu einem Gletschersee auf. Die Wanderung folgt keinen Wanderwegen, sondern durchquert die Landschaft nach Interesse des Künstlers. Patrick Rohner, der sich in diesem Jahr bei Art en plein air (Môtier) mit einem geologischen Wanderwegnetzwerk beteiligte, wird seine Beobachtungen den Wandernden mitteilen.

Die Begehung ist kostenlos. Teilnehmen kann jede und jeder, der über Trittsicherheit im Gelände und ein Mindestmass an körperlicher Kondition verfügt. Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ab Zürich. Für die Exkursion muss ein ganzer Tag eingeplant werden.

Anmeldung bis spätestens 23. September auf cornercollege@gmail.com. Weitere Infos bei Anmeldung. Beschränkte Teilnehmerzahl und auf eigenes Risiko. Verschiebedatum Sonntag 2. Oktober.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 27.09.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


What Does Public Mean?


“What Does Public Mean? Art as a participant in the Public Arena” is an anthology edited by Tone Hansen, an artist and research fellow at the Academy of Fine Arts in Oslo. The book focuses on art projects that take place outside of established art institutions in Oslo, Hamburg and San Sebastian. It takes into consideration art and the artist’s function in the public sphere, while also looking at the art world’s role in dealing politically with issues of conflict. “What Does Public Mean? Art as a participant in the Public Arena” was published by Torpedo press, an Oslo-based publisher, in 2006.

The three essays that will be discussed during this session include an introduction by Tone Hansen, “A Frame Around Reality” by Marianne Heier, an Oslo-based artist and “Publicness: The Site-Specificity of a Concept” by Stian Grøgaard, Professor in the department of Fine Art at the Bergen National Academy of the Arts. If you are interested in participating in this Theory Tuesdays session, please read the three essays beforehand. You can find them below as downloadable .pdfs.

> A Frame Around Reality - Marianne Heier
> Publicness - Stian Grogaard
> Introduction - Tone Hansen

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 04.10.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




On this Theory Tuesdays evening we will discuss an essay from Markús Thór Andrésson who is one of five curators of "Imagine Being Here Now", the 6th Monumentum Biennial in Moss (Norway). In the later evening Markús Thór Andrésson will join us on Skype while he is in Canada preparing an exhibition at Southern Alberta Art Gallery. The evening will be prepared and somehow guided by Daniel Morgenthaler and Stefan Wagner.

Please read in advance his Text "Thoughts from Curator V" out of the first of two volumes published for the exhibition "Imagine Being Here Now":

> Thoughts from Curator V

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 05.10.2011
19:00h

 

Vortrag
From site-specific to fight-specific
Oliver Ressler
 

Im Rahmen der Vortragsreihe „Ästhetik der Subversion“ der ZHdK wird der österreichische Künstler Oliver Ressler eine Auswahl seiner Projekte vorstellen und über die unterschiedlichen Stränge und Ansätze sprechen, die seine künstlerische Praxis ausmachen.


Resist to Exist, 2011


Oliver Ressler Installationen, Arbeiten im Außenraum, Filme und kuratierte Ausstellungen rekurrieren auf Themen wie Ökonomie, Demokratie, Rassismus, Widerstandsformen und gesellschaftliche Alternativen. Ressler Position ist dabei immer parteiisch, die Grenzen zwischen Kunst und Aktivismus verschwimmen. «Wie andere KünstlerInnen, die es darauf abgesehen haben, sich direkt in die politische Sphäre einzubringen, behandelt Ressler die Ästhetik praktisch, als eine Reihe von Werkzeugen, mit denen man einen Job erledigt. Zu diesem Zweck besteht seine Arbeit einmal aus Postern und Videos, ein anderes Mal bezieht sie architektonisch kontingente visuelle Elemente mit ein oder sie benutzt organisatorische oder pädagogische Situationen, um öffentliche Diskussionen und Debatten auszulösen. [...] Resslers Anspruch, sich zwischen verschiedenen, Fiktion und Nicht-Fiktion verbindenden Räumen hin und her zu bewegen, hebt die Gefahr hervor, die KünstlerInnen für die Ordnung der Dinge darstellen können», schreibt Gregory Sholette.

Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe Ästhetik@Subversion
der Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of
Fine Arts des Departements Kunst & Medien der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.


Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 11.10.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

2-Year Anniversary Special!


Mr. Hulot gets lost in a cube farm



To celebrate two years of Theory Tuesdays, Dimitrina Sevova will introduce in to Jacques Tati film oeuvre.

Excerpts from the following films by Jacques Tati will be screened:

- L'École des facteurs (1947) (short film)
- Jour de fête (1949)
- Les Vacances de Monsieur Hulot (1953)
- Mon Oncle (1958)
- Play Time (1967)
- Trafic (1971)
- Parade (1974)

Along with excerpts from two documentary films about Jacques Tati:

- Jacques Tati, le rire démocratique, by Philippe Pierre (2002)
- The Magnificent Tati, by Michael House (2009)

> Text by Dimitrina Sevova

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 13.10.2011
19:00h -
Saturday, 29.10.2011

 

Ausstellung / Corner Cuisine / Lecture / Performance
The Double of the Object is that I Desire it
Karl Larsson
 


Designed by Urs Lehni

Der in Brüssel und Berlin lebende Schriftsteller und bildende Künstler Karl Larsson schwankt mit seinen Arbeiten zwischen Literatur, konkreter Poesie, Skulptur, Installation und Performances. Er legt Spuren, spielt auf historische Referenzen an, um diese auch gleich wieder zu verwischen.


...

In seiner Ausstellung "The Double of the Object is that I Desire it" hat Karl Larsson eine bühnenhafte Situation aus Postern, Bronzeskulpturen und einen Teppich erschaffen, die eine offene Erzählung andeuten.


...

Öffnungszeiten: Do und Fr 13 - 19, Sa 12 - 17 Uhr.


Corner College freut sich auf Ihren Besuch!

> Exhibition text by Karl Larsson (English)

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 18.10.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




The Exhibitionist is a magazine focused on the practice of exhibition making. The objective of the magazine is to create a platform where curatorial concerns, diverse curatorial models and the formation of a theory of curating are addressed. The Exhibitionist is "made by curators for curators" and published twice a year.

During this Theory Tuesdays session, we will be discussing the following essays: "On the Value of a History of Exhibitions" by Julian Myers, "Forms of Practice: Curating in the Academy" by Andrew Renton and "Relays" by Vanessa Joan Mueller. These three essays are from issue number four of The Exhibitionist, published in June of 2011.

> Julian Myers
> Andrew Renton
> Vanessa Joan Mueller

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 25.10.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




From the rear jacket cover of the book: “In this book Christoph Menke attempts to explain art´s sovereign power over reason without falling into an error common to Adorno´s negative dialectics and Derrida´s deconstruction. The error, which appeared earlier in romanticism, is to conceive of the sovereignty of art as a reflection of the superiority of its knowledge. For art entails no knowledge, and its negativity toward reason cannot be articulated as an insight into the nature of reason: Art is sovereign not despite, but because of, its autonomy.”

During this Theory Tuesdays session we will be plunging directly into the 5th chapter of Menke´s book – the chapter titled: “Aesthetic Sovereignty”. Ideally, the ensuing discussion will try to at once outline core elements of Menke´s argument in relation to aesthetic sovereignty, Adorno, and Derrida, and also to “wrestle-out” the possible implications of these ideas with regards to both producing and viewing visual art today.

> Aesthetic Sovereignty

Posted by Philip Matesic

Friday, 04.11.2011
19:00h

 

Radio
Fight the power
LapTopRadio.org
 



LapTopRadio.org is a collective radio project, a mobile, sporadically and often unexpectedly streaming internet radio that organizes a special broadcast. The broadcast "Fight The Power" will draw inspiration from the eponymous Public Enemy song that was broadcasted live and continuously in 1991 on one of Belgrade’s dissident radio station, B92.


Guitar player in Sirte


Within the context of today’s political and social disruption all around the globe, from Libya to America- protest and radio, music and diffusion, sound and amplification seem to be of relevant importance. The Libyan musician-soldier and Slavoj Žižek’s intervention on Wall-Street (after the police forbade the use of megaphones during the occupation) are therefore symbolic: the guitarist seems to handle his guitar like a machinegun whereas the chorus (in the classical sense) denounces with a massive critical voice the iniquitous situation.


Slavoj Žižek on Wall Street


The subject of the evening could be summarized as an attempt to analyze the geopolitics and dialectics of protest songs. That is for the theoretical part; pragmatically the broadcast will consist of a collective live atopic sound performance. A number of invited artists, writers, activist and musicians will remotely contribute in real time.

Everyone is cordially invited to participate in this experience. In this case we will fix with you the time of your broadcast during that evening and we will call you shortly beforhand. You will transmit your contribution in real-time via phone or skype. Please send in title, duration, and a short content description to: we@laptopradio.org. However, if you prefer sending us a short contribution in form of a mp3 (not longer than 10 minutes), you can do so by addressing it directly to we@laptopradio.org.

Following contributers will be shown: Benoît Maire, Quynh Dong, Knowbotic Research, Mark Divo, Sarah Burger, Arthur de Pury, Taf Hassam, Kim Seob Boninsegni, Lili Reynaud Dewar, Mathieu Copeland, Pekka Ruuska, Yann Chataigne, Jan Op de Beeck, Vianney Fivel, Mari Alessandrini, Fabian Marti, Daniel Baumann, Haus am Gern, Nelly Haiti and more...




"Fight The Power" is a joint project initiated by Ceel Mogami de Haas, Laurent Schmid and Daniel Suter in the context of "This Machine Kills Fascists", inspired by Woodie Guthrie guitar inscription. It's a project dealing with protest songs in the widest meaning. The project will develop in a multitude of formats that will finally result in an exhibition taking place in 2012 in Geneva.


Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 08.11.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Chicago Loop


"Usually, noticing you're going in circles implies that you are lost. But many find this quite pleasant." -Diedrich Diederichsen

Text: "Living in the Loop" by Diedrich Diederichsen (from Fillip magazine / Issue 14)

This essay is a shortened version of the first chapter of Diedrich Diederichsen’s "Eigenblutdoping" (Cologne: KiWi Publishing, 2008).

Diedrich Diederichsen is a Berlin-based critic of art, pop music, theater, and politics. He is currently Professor for Theory, Practice, and Communication of Contemporary 
Art at the Academy of Fine Arts, Vienna.

> Living in the Loop

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 10.11.2011
19:00h -
Saturday, 26.11.2011

 

Ausstellung
Tearing Down, Building Up
Vanessa Billy, Les frères Chapuisat, ortsofort, Christine Zufferey
 

Zürich dehnt sich in Richtung Westen aus: Diverse in die Höhe spriessende Gebäude wandeln das Stadtbild rasant. Die Konsequenz dieser Veränderungen sind zahlreiche Baustellen, die lebendige Produktionsstätten darstellen. Sie entwickeln sich, wachsen stetig und bieten Raum für vielfältige Möglichkeiten. Mittels der Ausstellung "Tearing Down, Building Up" soll sowohl die tatsächliche als auch die metaphorische Barriere der Baustelle aufgebrochen werden.




Für die Ausstellung wurden verschiedene Künstlerinnen und Künstler eingeladen. Vanessa Billy, Les Frerès Chapuisat, Ort Sofort und Christine Zufferey untersuchen die dynamischen Prozesse einer Baustelle, befassen sich mit den verschiedenen Materialien, nähern sich diversen bautechnischen Abläufen an und setzen sich mit Begriffen wie Mikrokosmos und Work-In-Progress auseinander.

Gerahmt wird das Ausstellungsprogramm von zwei Veranstaltungen. Am Samstag den 12. November um 13:45 Uhr findet eine Vorführung mit zwei Filmen im Kino Xenix in Zürich statt. Gezeigt werden Blight (UK, 1996, 11 min) des britischen Künstlers John Smith sowie En Construcción (E, 2001, 125 min) des spanischen Regisseurs José Luis Guerín. In beiden Filmen offenbaren sich die vielseitigen Verknüpfungen zweier sehr unschweizerischen Baustellen und die damit einhergehenden Reaktionen: Die menschliche Facette rückt stärker in den Aufmerksamkeitsbereich.

Am 23. November wird in der Debatten-Serie Art + Argument der Künstler Colin Guillemet, der Kunstwissenschaftler Michael Hiltbrunner, der Kritiker Daniel Morgenthaler und die Kuratorin Sabine Rusterholz die Rolle der Kunst in einer sich stetig weiter entwickelnden Stadt in einem Gespräch in Frage stellen. Die Veranstaltung wird in Englisch geführt und von der Kuratorin Aoife Rosenmeyer moderiert.

Öffnungszeiten: Do - Fr: 13 - 19 Uhr; Sa 12 - 17 Uhr.

Die Ausstellung wird von dem Kuratoreninnenduo OPEN FIELD kuratiert, einem Zusammenschluss von Isabel Münster und Aoife Rosenmeyer.

„Tearing Down, Building Up“ wird finanziell unterstützt durch Kultur Stadt Zürich und Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung.

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 12.11.2011
16:00h

 

Heftvernissage
PUBLIC ISSUES
On-curating.org
 

On-curating.org is an independant international web-journal focusing on questions around curatorial practice and theory. The newest free downloadable edition deals with aspects of the public sphere, public space, and public art in seven different metropolises around the world. The point of departure was a competition that was held for a master plan for public art in the new Europaallee district in the centre of Zurich, the first such plan in Switzerland.


The newest edition of On-curating


What functions does public art claim to fulfil in the given economic and social context? What understanding of the public sphere underlies public art? And how does it create room for public activities? We are interested, taking the globally networked space of Europaallee as a starting point, in broadening our perspective and putting up for discussion how artists, curators, urbanists, and cultural studies experts in other cities think and act. This edition of On-Curating.org is a mosaic consisting of different perspectives of different authors from different disciplines from different big cities across the globe. It creates a picture of what the public sphere, public space, and public art can mean today against the background of regional conditions.

Download the newest edition here and read more about On-curating.org.

The issue will be first introduced and afterwards followed by cakes, coffee and tea. Everybody who wants to join the discussion about the shifts in Zurichs urban development is warmly invited.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 18.11.2011
19:00h

 

Buchvernissage / Kino
Daily Regime of an Institutional Life
Launch: Casco Issues XII

Design and Theory Casco - Office for Art
 

Opening the evening with the film 'Glory of the Garden' (HD-Video, 14 min, 2009) by Marion von Osten, a slow-tempo satire of change in the art institutional structure over the last decades, this evening will focus on the bio-political aspect of an institutional operation. It will reference Katerina Seda's practice, as well as the sociological approach in Mary Kelly, Margaret Harrison and Kay Hunt's ‘Women and Work’ as both put emphasis on the "daily regimes" of villagers and workers. Deductively, we can draw from the daily regimes of different "institutions", ranging from highly established ones to self-organised spaces, and groups, especially in light of Bob Black's article ‘The Abolition of Work’ and the recent article 'Bodies in Alliance and the Politics of the Street' by Judith Butler whereby she criticizes Hannah Arendt’s narrow concept of what action can be. The question then of course would be: what changes do we want and what can we do to the established daily regimes?


...


After the film screening we will launch the new issue of Casco Issues with the editors Binna Choi and Axel Wieder. Casco Issues is a magazine published by Casco – Office for Art, Design and Theory, which explores recurring issues that emerge from Casco’s programme. It centres on artists' and designers’ writings and other unconventional forms of publishing. The twelfth edition of Casco Issues, ’Generous Structures’, focuses on “playfulness” as a value in critical cultural practice. As a playful inquiry, it positions alternative notions of playing against the grain of neoliberal ideologies of “lifelong learning” and “work as play”.

Film starts at 8pm. Discussion afterwards.

Corner Cuisine will serve you with a new version of Ein-Topf. Come and enjoy!

In cooperation with Motto Zurich Store.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 22.11.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

The Café Society (Part I of II)


Lines


During this first of two, back-to-back, Theory Tuesdays sessions, The Café Society will present their four most recent projects: "trails", "collecthing", "SchplitZing" and "Lines". After their presentation, they will open up a discussion around these four applications. At the end of the session a reader will be handed out, to be read over the following week. The reader includes text excerpts from writings that inspired the four projects. It will be possible to respond to the reader in "Lines" before the second session scheduled on November 29th. Both sessions will be held in English.



The Café Society (Lukas Zimmer & Anthon Astrom) work on the topic of on-screen reading/writing. They create frameworks – rule sets – based on how reading, writing and organization of textual information could work differently. As our daily reading habits change, so must our writing habits and the way we communicate, and ultimately the way we think. Authoring is becoming curating, and the expression of the in-between gains importance over content.


More information can be found at
http://thecafesociety.org/pages/

> The Cafe Society Reader

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 23.11.2011
19:00h

 

Ausstellung / Dialog
Art slows the progress of a modern metropolis
art + argument, Colin Guillemet, Michael Hiltbrunner, Daniel Morgenthaler, Sabine Rusterholz
 

Colin Guillemet, Michael Hiltbrunner, Daniel Morgenthaler and Sabine Rusterholz debate the place of art in developed cities. They are divided in two opposing teams debate and discuss a motion that they have been assigned. Each participant has been given a position opposing or defending the motion, and each has five minutes to argue their case uninterrupted. Thereafter the speakers challenge each other, and the audience may in turn question the speakers. The event ends with a vote for the more persuasive team.


...


art + argument is a forum for discussing culture where the unspeakable may be said, founded by Aoife Rosenmeyer. Each speaker must play his or her assigned role, regardless of whether they agree or not. Speakers benefit from temporary immunity: what they say during the debate is not necessarily their opinion and they cannot be held to their word afterwards.

This debate takes place in the context of Tearing Down, Building Up, an exhibition with Vanessa Billy, Les Frerès Chapuisat, ortsofort & Christine Zufferey, curated by OPEN FIELD (a collaboration between Isabel Münster & Aoife Rosenmeyer) which continues until 26 November.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 29.11.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

The Café Society (Part II of II)


Lines


During this second session, The Café Society will start by opening up a discussion about the reader and experience of using "Lines" to respond to the texts. This session will add a new level of engagement to Theory Tuesdays, in that there will be a discussion around the actual use of the "Lines" application in response to the texts, alongside a more traditional discussion. We will conclude with questions, comments and critique. The session will be held in English.



The Café Society (Lukas Zimmer & Anthon Astrom) work on the topic of on-screen reading/writing. They create frameworks – rule sets – based on how reading, writing and organization of textual information could work differently. As our daily reading habits change, so must our writing habits and the way we communicate, and ultimately the way we think. Authoring is becoming curating, and the expression of the in-between gains importance over content.

More information can be found at
http://thecafesociety.org/pages/

> The Cafe Society Reader

Posted by Philip Matesic

Saturday, 03.12.2011 -
Sunday, 18.12.2011

 

Ausstellung
Simultaneous Slide Show
The Carousel Collection
 

Established in 11.11.2011 in New York by artist Triin Tamm, this nomadic collection is assembling, archiving and exhibiting art in the form of 35 mm slides in a looping carousel. The evergrowing project will accessible to the public through various "Slide Shows" organized by guest curators and Triin Tamm herself. Confirmed shows for 2012 include Contemporary Museum of Art, Estonia (Tallinn), Sans Serriffe (Amsterdam), KIM? Contemporary Art Centre, (Riga) and Primetime (New York).


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Including slides from more than 60 artists, "Simultaneous Slide Show" will be on display in the Corner College until the 18th of December 2011. If you happen to be in the area, please pass by and submit a slide!



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Contributions by: Benjamin Artola, Johanne Birkeland, Serge Comte, Audrey Cottin & Kelly Schacht, Clôde Coulpier, Stéphane Déplan, Martine Derks, Maarten Dings, Joachim Naudts, Egon Van Herreweghe, Daniel Eatock, Adam Etmanski, Dénes Kalev Farkas, Andris Feldmanis, Kasia Fudakowski, Séverine Gorlier, Sam de Groot, Morten Norbye Halvorsen, David Horvitž, Unndór Egill Jónsson, Krõõt Juurak, Tuukka Kaila, Laura Kaminskaitė, Lucie Kolb, Jiří Kovanda, Paul Kuimet, Mikko Kuorinki, Laura Kuusk, Camille Laurelli, Jürg Lehni, Urs Lehni, Anna Lindal, Nicolas Matranga & Žiga Testen, Fanette Muxart, Rick Myers, Corina Neuenschwander, Aapo Nikkanen, Serge Onnen, Eléonore Pano-Zavaroni, Jurgis Paškevičius, Elise Pautard, Ryan Rivadeneyra, Jani Ruscica, Tõnis Saadoja, San Serriffe, Ellen Henriette Suhrke, Triin Tamm, Laura Toots, Lex Trüb, Stephanos Tsivopoulos, Anja Ulset, Timm Ulrichs, Anu Vahtra, Grant Watkins, Walter Warton and others.



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"It's not called the Wheel. It's called the Carousel."
-- Don Draper

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 06.12.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


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Irene Grillo und Stefan Wagner stellen das von ihnen kuratierte „Kunst und Bau“-Projekt PLAY-MOBILE vor. Dieses ist als ein offenes Recherche- und Kunstprojekt angelegt, das den gegenwärtigen Transformationsprozess des Hunziker-Areals in Zürich Leutschenbach thematisiert.


Quynh Dong

In Theory Tuesdays will das Kuratorenteam Grillo/Wagner eine kritische Reflexion anstossen, um damit ihre Arbeit zur Debatte zu stellen und deren öffentlichen Charakter zu betonen. Alle Interessierten, Betroffenen oder Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, am Abend ihre Kommentare, Anmerkungen und Beiträge zu PLAY-MOBILE abzugeben und dieses zu diskutieren.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 08.12.2011
19:00h

 

Lecture-Performance
Models For Rehearsing the Script
Achim Lengerer
 

Achim Lengerer spricht über seine Publikationsreihe Scriptings und die neuste Ausgabe »Scriptings#24 Regarding Bulletin«, die zusammen mit Paul Gangloff, sowie Beiträgen von StudentInnen der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam, NL, entstand.

»Bulletin«, zwischen 1969 und 2001 von der Amsterdamer Galerie Art & Project herausgegeben, war eine auf vier DIN A4 Seiten reduzierte Publikationsreihe, mit jeweils einem KünstlerInnen Beitrag. »Scriptings#24 Regarding Bulletin« nimmt Bezug auf das Original, indem versucht wurde 40 verschiedene Reprints, oder Faksimiles mit einer »Verschiebung« (facsimile with a shift) zu produzieren.

Achim Lengerer lebt als Künstler in Berlin und Amsterdam. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit sprachbezogenen Fragestellungen, die er in Performances oder Rauminstallationen thematisiert. Seit 2009 betreibt er den mobilen Ausstellungsraum und Verlag Scriptings. Scriptings funktioniert als eine diskursive Plattform, ergänzend und parallel zu Lengerers Projekten. KünstlerInnen, AutorInnen, GrafikdesignerInnen, PerformerInnen ebenso wie VerlegerInnen werden zur Teilnahme eingeladen – all jene also, die sich in jeweiligen den Formaten »Skript« und »Text« bedienen.


Scriptings#24: Regarding Bulletin


Edited by Paul Gangloff and Achim Lengerer.
A collaboration with the Graphic Design Department of the Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam, NL.

With contributions by:
Timur Akhmetov, Ronja Andersen, May-Britt Boekel, Edwin Bonaffe, Rosan Dekker, Mélissa Faivre, Paul Gangloff, Mariska Gewald, Rudy Guedj, Lena Gollvik, Goda Gontyte, Eva Hoevenaar, Martin Huger, Asger Jacobsen, Quirin Jacques, Marcel Kaczmarek, Katya-Ekaterina Kholyapin, Ayse Koklu, Johanna Kotlaris, David Külen, Lesley 't Lam, Achim Lengerer, Anna van Lingen, Chi Long, Mislav, Josef Ondrik, Ohri Ogi, Bernhard Paul, Gaile Pranckunaite, Nerijus Rimkus, Sophie Rogg, Andrea Serego, Anton Stuckardt, Edmundas Stundzius, Maria Trenkel, Olya Troitskaya, Nora Turato, Judith van Werkenhoven.

Corner Cuisine in Betrieb ab 19 Uhr, Lecture-Performance um 20 Uhr.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 13.12.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Social Works


From the back cover of the book: "At a time when art world critics and curators heavily debate the social, and when community organizers and civic activists are reconsidering the role of aesthetics in social reform, this book makes explicit some of the contradictions and competing stakes of contemporary experimental art-making.

Social Works is an interdisciplinary approach to the forms, goals and histories of innovative social practice in both contemporary performance and visual art. Shannon Jackson uses a range of case studies and contemporary methodologies to mediate between the fields of visual and performance studies. The result is a brilliant analysis that not only incorporates current political and aesthetic discourses but also provides a practical understanding of social practice."

During this Theory Tuesdays session, we will be discussing the second chapter of Jackson's book - the chapter titled: "Quality Time: Social Practice Debates in Contemporary Art". 

> Chapter 2 - Quality Time

Posted by Philip Matesic

Thursday, 15.12.2011
18:00h

 

Buchvernissage
Jubeldruck
Xylon
 

1953 wurde die Internationale Vereinigung XYLON gegründet, um die Technik des künstlerischen Hochdrucks zu fördern und die Aufmerksamkeit auf die zeitgenössische Kreativität auf diesem Gebiet zu lenken. Aus dieser Bewegung entstand 1961 die XYLON Zeitschrift, die nun seit fünfzig Jahren erscheint. Der Verein und die Zeitschrift sind aussergewöhnliche Beispiele für dauerhafte Selbstorganisation und die Leidenschaft für ein Medium.


In production right now


Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums erscheint ein einzigartiges Buch und belegt anhand von 50 Künstlerinnen und Künstlern die Vielfalt und die Aktualität des Holzschnittes in unserer Zeit.

Den Abend einleiten werden kurze Referate:

- Kaspar Toggenburger, Redaktor Zeitschrift Xylon: Die Geschichte der Originalgraphik im Buch

- Josef Felix Müller, Mit-Herausgeber Jubeldruck: Das Buch als Medium für die Kunst

Anschliessend Künstlergespräch mit Peter Emch, Kaspar Toggenburger, Josef Felix Müller, Moderation Stefan Wagner.


Am Jubeldruck beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Jo Achermann, Ian Anüll, John Armleder, Fred Bauer, Veronika Brusa, Franz Bucher, François Burland, Jacques Cesa, David Chieppo, André Clerc, Claudia Comte, Rudolf Deertz, Thomas Dettwiler, Christiane Dubois, Peter Emch, René Fehr-Biscioni, Alice Gafner, Duri Galler, Eva Gallizzi, Bruno Gentinetta, Marcel Göhring, Otto Heigold, Heinz Keller, Barbara Kuebel, Adrian Künzi, Jean - Luc Manz, Lucien Martini, Mauerhofer Albert, Mettraux Sebastien, Claudia und Julia Müller, Josef Felix Müller, Caro Niederer, Marianne Rinderknecht, Thomas Ruch, Stefan Rutishauser, Roman Signer, Vital Simonet, Peter Stiefel, Christine Streuli, Ana Strika, Stephan Sude, Martin Thönen, Kaspar Toggenburger, Sebastian Utzni, Jean-Jacques Volz, Helmut Wenczel, Rolf Winnewisser, Michael Wissmann, Hans R. Wüthrich, Irène Wydler.

Mit Texten von Roland Früh, Stefan Wagner und Véronique Yersin.



Posted by Stefan Wagner

Monday, 19.12.2011
20:00h

 

Präsentation
der, die, das
Rokfor
 

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 20.12.2011
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Critical Christmas Party






To celebrate the last Theory Tuesdays session of 2011, we will be screening the "Santiago Sierra" episode of Art Safari with Ben Lewis.

Santiago Sierra is Spain’s anti-capitalist artist and one of the world’s most radical artists. Ben travels with him to the heavily militarized border between North and South Korea, and then to the globalization hub of Dubai.

Art Safari is a BBC documentary series about contemporary artists in the international art scene.

Total running time: 30 minutes
Language: English (without subtitles)

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 10.01.2012
20:00h

 

Kino
Soirée Video
Nicole Bachmann
 


Still from Dave Charlesworth: Wander (Walker), 2011


Nicole Bachmann is an artist based in London and Zürich. She suggests a choice of different films. She writes:

"The choice of films reflects what is being produced in London at the moment. There is a strong narrative element which coincides or collides with the images showed alongside. A sort of video essay but maybe with a more de-constructionalist twist which plays on language and imagery and how they go together. A narrative voice accompanies the viewer through the film taking her along the story albeit it being associative and not a straight line. One exception presents EP Park's film where communication and narration are made difficult."

The following films will be screened:

Dave Charlesworth
Wander (Walker) (2011) 9'25''
The Wander (Walker) takes us on a walk through history and memory. A male narrator recites the story while photographs interchange quickly. "The photographs provide a guide to an off-kill of history"

EP Park
A Friend of Mine (2011) 6'09''
A film made out of filmstills with obscure texts and varying levels of possible reading.

Ralph Dorey
Sunk In (2011) 8'
Ralph Dorey's film deals with the concept of film and how things are constructed. But also with the question of what is an inner and outer structure and how to make them visible.

Annie Davey
no title or length yet
Annie Davey's film is a narrative that takes us on a journey having as starting point a contemporary building in London. On her way she visits a modernist icon and recounts her experience.


All films and artist will be introduced by Nicole Bachmann. Films are in English language with no subtitles.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 11.01.2012
19:00h

 

Vortrag
Not reconciled (nobody knows what a body is capable of)
Marcelo Expósito
 


Not reconciled (Nobody knows what a body is capable of), Film still, 2009


Marcelo Expósito will show and discuss parts of his new film «Not reconciled (nobody knows what a body is capable of)». Filmed in Argentina, «Not reconciled (nobody knows what a body is capable of)» is a free adaptation of the drama Hamletmachine by the German playwright Heiner Müller, which was staged in Buenos Aires by the group El Periférico de Objetos in the second half of the nineties. The film runs through several historical moments at which tools derived from the tradition of the aesthetic avant-gardes were put at the service of the social movement, in the Argentinean context, and pauses to look at experiences like the «siluetazo» in the eighties, and the participation of political art collectives in the new Human Rights movements, and in the practice of the «escraches» (the public actions that locate and publicly denounce unpunished collaborators with the massacre perpetrated by the last civil-military dictatorship in Argentina), which the movement H.I.J.O.S. (Sons and Daughters [of Disappeared Detainees] for Identity and Justice, against Oblivion and Silence) began to carry out in the mid-nineties.

Vortrag in englischer Sprache.

Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe Ästhetik@Subversion
der Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of
Fine Arts des Departements Kunst & Medien der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.

Posted by Irene Grillo

Thursday, 19.01.2012
19:00h -
Saturday, 21.01.2012

 

Ausstellung / Buchvernissage
TWO NEW BOOKS
Marc Nagtzaam und Jan Kempenaers

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Roma Publications Amsterdam is back in Zürich with two new books. After the exhibition in August/September 2010 (Exhibition archive) Roma has invited Marc Nagtztaam to present new drawings out of his book "Reissue" (Roma Publication Nr. 164) as well as Jan Kempenaers with photos from the book "Picturesque".

Program:

19h Opening
19:01h Corner Cuisine
20h Talk with Marc Nagtzaam, Jan Kempenaers and ROMA-Editor Roger Willems (in English).

Corner College and Motto Zürich Store are very happy to welcome Roma Publications again.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 20.01.2012
18:30h

 

Präsentation
MA D chit-chat : 20 Bilder x 20 Sekunden = 1 Projekt
Master of Arts in Design
 

Der Master of Arts in Design der Zürcher Hochschule der Künste veranstaltet
ein Semesterabschlussfest unter dem Motto eines Pecha Kucha* Abends und lädt alle herzlich ein.




MA D chit-chat : 20 Bilder x 20 Sekunden = 1 Projekt
MA Design Studierende präsentieren ihre aktuellen Projekte
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Neo-Craft-Lab – Das Kunsthandwerk neu gedacht
Tina Stieger befasst sich mit dem Innovationspotenzial des traditionellen Kunsthandwerks und dessen Überführung in die zeitgenössische Designpraxis.
-
Slow to go – Die Verbindung vermeintlich gegensätzlicher Ernährungsphänomene
Fabienne Homberger zerlegt die Phänomene "slow" und "to go" in ihre Einzelteile und kreiert daraus neue zusammengesetzte Optionen für Slow to go-Bedürfnisse.
-
Full Color Planet: Hollow Grounds – Die Bewohner von Ella, Teil I
Jeremy Spillmann führt Hollow Grounds vor, das erste Spiel rund um den Kartographen Piri, aus der dreiteiligen Independent Video Game Serie Full Color Planet.
-
Daina: Das Herbarium - ein märchenhaftes Computerspiel für Jung und Alt
Dario Hardmeier und Raffaele de Lauretis benutzen das Prinzip des "Meaningful Gameplay" sowie analoge Medien, um ein neuartiges Abenteuerspiel zu entwickeln, welches insbesondere Kinder ansprechen soll.
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Follow or being followed – Communication based on synchronic acting
Andrés Villa Torres explores the sensorial boundaries and the paradigms of information transference between people. He studies cases where communication happens when people interact by observing, acting and copying each others movements.
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Decay – Designing for Ephemerality in Interactive Artefacts
Luke Franzke's project deals with emerging biodegradable technologies for use in interaction design, analysing the consequences of this prospect and developing new design approaches for this field of research.
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be cool use swiss wool – Schweizer Wolle als Rohstoff im Design nutzen
Madlaine Cappat befasst sich mit der Schweizer Wolle und deren Potenzial im Produkt Design.
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GPS Wetsuit – Grafik Design und neue Technologie für persönliche Produktbindung und Produktweiterentwicklung
Tina Luft untersucht die Möglichkeit durch Grafik Design und neue Technologien die emotionale Bindung zwischen Surfer und Neoprenanzug zu verbessern.
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A CASA. COMO CONVÉM – Kunstbuch bleibt Kunstbuch.
Priscila Gonzaga beschäftigt sich mit einem Haus im Nordosten Brasiliens und erstellt einen Guide zu einer ausgefallenen Kunstkommune in Recife; ein Projekt welches sich zwischen Kunst und Buchgestaltung bewegt.
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Visualization and Valorization – Ein Konzept für die archäologische Visualisierung und die Wissensvermittlung
Bernard Reymond entwickelt am Beispiel des römischen Cigognier-Heiligtums in Avenches(VD) ein Vermittlungskonzept, das die wissenschaftlichen Sachverhalte einem breiten Publikum erschliessen kann.
-

master.design.zhdk.ch


*Pecha Kucha wurde 2003 in Tokio als ein Veranstaltungsformat für junge Designer entwickelt, um ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen und somit neue Kontakte zu knüpfen. Das Format wird mittlerweile in Hunderten von Städten auf der ganzen Welt eingesetzt und inspiriert Kreativen weltweit. Basierend auf einer einfachen Idee: 20 Bilder x 20 Sekunden, das ist ein Format, dass Präsentationen kurz und prägnant macht, und die Veranstaltung vielfältig und in einem dynamischen Tempo hält.
www.pecha-kucha.org

Posted by Irene Grillo

Tuesday, 31.01.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Planning Session 2012




Theory Tuesdays is organized around an "Each One, Teach One" participatory model. It's very simple. If you would like to suggest a specific text, film or invite a visiting artist for a Theory Tuesdays session in 2012, please come to the planning session with your ideas. We will then, collectively, fill in a calendar with everyone's suggestions and begin official sessions starting in February. Below is a list of requirements to keep in mind as you prepare your suggestion(s).

1. TEXTS - Art, architecture, design, critical & social theory texts (in both English AND German).
2. FILMS - By and or about specific artists, art & design movements, etc.
3. VISITING ARTISTS - The visiting artist will be expected to present their work and engage in a discussion about their practice.
4. TRAVEL SERIES - Present your photos, stories and experiences from a specific art event (examples: Venice Biennial, Documenta, Manifesta).

AUF DEUTSCH: Theory Tuesdays is not exclusively an English language reading/discussion group. Please don't hesitate to make suggestions that are in German!

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 07.02.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Visiting Artist Talk: Róza El Hassan




"No Corruption, Social Brand Wicker Art"

“No Corruption” was conceived as an international brand to produce functional objects based on wicker techniques. The products of the "No Corruption" brand demonstrate the high level and elegance of objects produced by the most discriminated people, if given temporarily, the same opportunities as the middle class.

In Hungary, about 600,000 people belong to the Roma minority. Most of them live in extreme poverty in small villages in eastern and southern Hungary. One of the traditional crafts of the region is a special wicker technique. When El Hassan arrived in the village of Szendrőlád, the elder masters still knew the ancient and unique techniques of wicker and special wood chip braiding, called szilács.

The starting point for El Hassan was in functional design: laptop-bags and camera-bags made of wicker. "No Corruption, Social Brand Wicker Art" brought together freelance artists and designers, scholars and Roma basket weavers to work alongside one another and develop products.

Project link: http://www.youtube.com/watch?v=g28YYjPzMSc

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 21.02.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this session, Daniel Morgenthaler will be presenting excerpts from the book “See it Again, Say it Again: The Artist as Researcher”, edited by Janneke Wesseling and published by Valiz.

“See it Again, Say it Again” sheds light on the phenomenon of research in the visual arts. In ‘artistic research’, practical acts (the making) and theoretical reflection (the thinking) go hand in hand, in a manner similar to creating and thinking being inextricably linked with artistic practice. This volume has been written from the perspective of art as practice.

Rumsfeld video link: http://www.youtube.com/watch?v=GiPe1OiKQuk

> Artist as Researcher Text 1
> Artist as Researcher Text 2
> Artist as Researcher Text 3
> Artist as Researcher Text 4
> Artist as Researcher Text 5

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 22.02.2012
20:00h

 

Lecture
Process
Charlotte Cheetham
 


Album 1 - From Kunstkammers to Vanitas


Charlotte Cheetham is a french curator of graphic design and runs the blog manystuff.org. She will visit Corner College and have a lecture about her exploration and promotion of graphic design. Her practice, constantly redefined, is based on an experimental approach embodied in publishing experiences, in exhibition moments, and in a flow of information over the Internet. Working on interpretation, on reinterpretation, she is interested in the thinking process - multi-disciplinary, poetic, experimental and surprising - that leads to the final "form".

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 28.02.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Space - Place - Society: Are we all suburbanized?




During this session, Maarit Ströbele will be presenting three texts on the topic of "The Suburban". Departing from the Suburban as an important type of daily living environment, the three chosen texts will introduce ways of thinking about space and society. Robert Fishman analyses suburbia in a historical perspective, Thomas Sieverts writes about the contemporary (1991) European cityscape, and Prigge presents aspects of Lefebvre's conceptualization of space.

The session will be held in English.

> Suburban Text 1 - Fishman
> Suburban Text 2a - Sieverts
> Suburban Text 2b - Sieverts
> Suburban Text 3 - Prigge

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 29.02.2012
20:00h

 

Lecture-Performance
DREAMING THE MAINSTREAM
Mark von Schlegell
 


...


Art writer and science fiction novelist Mark von Schlegell will read from and discuss his forthcoming book DREAMING THE MAINSTREAM: critical fantasies of U.S. power (Merve Verlag, Berlin). The talk will propose the state of publishing today, the history and transformation of science fiction in the 21st century context -- and propose "fictocriticism" as a coherent generic response to the current cultural context.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 02.03.2012
19:00h

 

Artist Talk
Rein Wolfs in conversation with Danh Vo
Danh Vo, Rein Wolfs
 

The relationship between curator and artist is the most decisive and probably most complex factor in the development of an exhibition project. Notions like trust, accomplishment and responsibility are keystones in the strengthening of this relationship. The curator is profiling his exhibition program, is choosing the artists, is setting up the best possible spatial, financial, physical and other necessary conditions and is responsible for the mediation of the artistic message. In a small series of talks, Rein Wolfs (Artistic Director of Kunsthalle Fridericianum, Kassel/Germany) will invite artists who hold a strong and specific position in the force-field of curating.


Danh Vo, WE THE PEOPLE (Detail), Foto: Nils Klinger


Danh Vo (1975, Vietnam, resides 2012 in Basel) presented in his solo-show JULY, IV, MDCCLXXVI at Kunsthalle Fridericianum among other pieces a duplicate (original technique of hammered copper; original size and weight) of the Statue of Liberty, entitled WE THE PEOPLE. The exhibition touched fundamental questions in terms of production, finances and logistics, next to more philosophical and political questions. After the show in Kassel, parts of WE THE PEOPLE (will) appear in other exhibition spaces (New Museum New York, Kunstraum Innsbruck, Art Institute and Renaissance Society Chicago, etc).

Danh Vo discusses with Rein Wolfs the 'Making of WE THE PEOPLE' and the different questions being evoked by this seminal piece.

A conversation organised by The Postgraduate Programme in Curating, ZHdK.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 06.03.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Film: Un Homme Qui Dort (A Man Asleep)




A young student (Jacques Speisser) decides to have no more interaction with the world than is needed to minimally sustain life. His increasingly automaton-like behavior is coupled with a strange clarity of insight about the world around him. His inner musings, as he wanders the luminous streets of Paris, are narrated in the form of an unwritten diary by Ludmila Mikael. A sublime and sometimes terrifying film about existentialism and ennui, Queysanne’s masterpiece won the 1974 Vigo prize.

“Un Homme Qui Dort” is based on the novel by George Perec who was a member of OuLiPo Group (L' Ouvroir de Littérature Potentielle). OuLiPo also included members such as Marcel Duchamp, Italo Calvino, Oskar Pastior or Raymond Queneau.

Directed by Georges Perec & Bernard Queysanne
Total Running Time: 77 Minutes
Language: English

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 13.03.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this session, Stefan Wagner will summarize Artur Żmijewski's text "Applied Social Arts". To make Żmijewski's artistic practice more transparent, there will also be a screening of "Two Monuments" (2009, 14 min 35 sec, English subtitles) and a discussion about the 7. Berlin Biennale, in which Żmijewski has been invited. The Berlin Biennale, that Żmijewski co-curated with Joanna Warsza and activist group Voina, has had a wide media presence after a project from the Czech artist Martin Zet. Zet asked to hand in Thilo Sarrazin's book "Deutschland schafft sich ab". The session will conclude with a controversial discussion about current artistic practices.


Artur Żmijewski, Still from


Download here Applied Social Arts from Krytyka Polityczna magazine.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 14.03.2012
20:00h

 

Lecture
Experimental Connections -
Exploring Avant-Garde Movements in Japan

Mélanie Mermod
 


Takiguchi's study, 1980, Kiyoji Ohtsuji © Ohtsuji Family


If the japanese collective Gutai is more or less known internationnally, most generally as filling the gap in an evolutive vision of history of art between "action painting" and performance, many major collectives and avant-garde experiments in Japan (as Mavo, Jikken kobo, Zero Dimension, The Play, Hi Red Center) are still today quite unknown outside Japan. This lecture will present some of the many avant-garde developments that took place in Japan since the start of the twentieth century, and try to highlight their fonctionning and connections with artists and collective outside Japan.

The lecture will be framed by several japanese film screenings at AP News.

Lecture and screenings are based on a collaboration of AP News and Corner College.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 10.04.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text:
"Writing the Self: Of Diaries and Weblogs" by José van Dijck from the book "Sign Here!: Handwriting in the Age of New Media (Transformations in Art and Culture)" edited by Sonja Neef

> Writing the Self - Jose Van Dijck

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 11.04.2012
20:00h

 

Lecture-Performance
Stockhausen at Ground Zero
Hans-Peter Frehner, Christian Hänggi
 


Cage & Stockhausen, 1958


A few days after the World Trade Center attacks in 2001, the German avantgarde composer Karlheinz Stockhausen (1928−2007) held a press conference in which − taken out of context − he made the remark that they had been the greatest work of art. This caused great uproar and led to his condemnation by a general public who had not heard of him before. With some ten years distance, this lecture-performance will try to come to a less emotionally charged understanding of the ways in which these enigmatic comments may be interpreted.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 17.04.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 



Text:
Excerpts from Text Zur Kunst / Issue 82: Artistic Research

> TZK - Artistic Research

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 18.04.2012
19:00h

 

Vortrag
Park Fiction – die Wünsche werden die Wohnung verlassen und auf die Strasse gehen
Margit Czenki
 





Die Chancen standen schlecht: Mitte der 90erjahre führen St. PaulianerInnen mit schillernden Ideen für einen Park am Hafenrand, ihren Kampf gegen ein millionenschweres Bauprojekt - und setzen sich durch. Das Hamburger Park Fiction Projekt kombiniert Kunst & Politik, nomadische Kriegsführung und oszillierende Wünsche. Margit Czenki fragt in ihrem Vortrag nach der Stadt - und was sie sein könnte. Am Beispiel der zentralen Park Fiction Begriffe (Aneignung, kollektive Wunschproduktion, paralleler Planungsprozess), stellt sie vor, wie ein politischer Prozess zu einer Plattform des Austauschs und der Produktion von Ideen werden kann.

Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe Ästhetik@Subversion
der Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of
Fine Arts des Departements Kunst & Medien der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.

Posted by Irene Grillo

Tuesday, 24.04.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Harvey Stromberg "Keyhole"


Text:
"A Productive Irritant
: Parasitical Inhabitations in Contemporary Art" by Post Brothers & Chris Fitzpatrick

Link:
http://fillip.ca/content/parasitical-inhabitations-in-contemporary-art

Posted by Philip Matesic

Friday, 27.04.2012
19:00h

 

Vortrag
No Order issue #1
Marco Scotini
 

‘What does the appointment of art dealer Jeffry Deitch as director of the Los Angeles Museum as director of the Los Angeles Museum of Contemporary Art have to do with the trend of global financialization restarted at the Toronto G20 Summit in 2010? And how does the 25 percent attendance increase at the 2010 Gwanju Biennale fit in the picture?’ The editorial of the first issue of No Order: Art in a Post-Forsit Society, published by Archive Books, suggest that these events are among the symptoms of a global transformation of labor whereby knowledge, creativity, sociability, and ultimately life itself, are taking on the role played by machines in the Fordist era.




No Order magazine focuses on the relationships between contemporary art systems and capitalism’s production processes. By means of an investigation into current creative industries – and their social, economic and semiotic assemblages – the magazine contributions (essays, articles, interviews and dialogues as well as artists’ projects) aim to deconstruct, analyse and intervene within the ambit of the procedures and forms of cognitive capitalism. It concentrate, in particular, on the phenomena of the ‘biennalisation’, ‘financialisation’ and ‘spectacularisation’ of the political, beginning with the control and distribution of forms of artistic education, production and display on a global scale.

The Editorial Board is comprised of a series of transversal figures from various geographic and cultural environments, and includes Asef Bayat, Harun Farocki, Peter Friedl, Maurizio Lazzarato, Sylvère Lotringer, Achille Mbembe, Angela Melitopoulos, Christian Marazzi, Nelly Richard, Florian Schneider, Nomeda & Gediminas Urbonas and Françoise Vergès.

Amongst the numerous contributors to the first, 400 page issue are: Roger M. Burgel, Charles Esche, Harun Farocki, Stephen Willats, Maurizio Lazzarato and Christian Marazzi.

The cover picture is taken from the demonstrations at the Milan Triennale in 1968. The underlying theme of the XIV International Exhibition of Modern Decorative and Industrial Arts and Modern Architecture was ‘Large Numbers’. The XIV Triennale never opened. It was occupied by students during the demonstrations and all the exhibition areas were destroyed. ‘Why not try to start again, precisely here in Milan? In that same space in which the great process of social transformation was interrupted?’

Marco Scotini (Editor in Chief of No Order, independent curator and director of the departments of Visual, Multimedia and Performing Arts at NABA, the New Academy of Fine Arts in Milan) and Andris Brinkmanis (coordinator and lecturer for the MA of Visual Arts and Curatorial Studies at NABA and International Editor of No Order) will introduce to the public the first issue of the magazine.

No Order

An event organised by The Postgraduate Programme in Curating, ZHdK.

Posted by Irene Grillo

Monday, 30.04.2012
20:00h

 

Lecture
Imitat, Raubkopie oder Fake-Design? Chinesische Baukunst
Eduard Kögel
 

Das Authentische hat auch in China Konjunktur. In Zeiten der Globalisierung mit ihrem rasanten Verschleiss an ästhetischen Vorbildern und immer kürzeren Frequenzen der Erneuerung, stellen sich Fragen nach Vorbildern und Identität. Der Westen ist schnell mit oberflächlicher Kritik an den echten und vermeintlichen Kopien, die sich im Wildwuchs des chinesischen Aufstiegs zur Weltmacht finden lassen. Doch sind diese Stilblüten wirklich repräsentativ? Oft liefern ausländische Kollegen ihren zweiten Aufguss alter Konzepte, zitieren sich selbst oder transferieren tradierte Typen aus der eigenen Heimat.


...


Ein Diskurs auf Augenhöhe, der die lokalen Fragen ernst nimmt und unvoreingenommen nach neuen Lösungen sucht, ist dagegen selten anzutreffen. In manchen Fällen mag das kopierfähige Modell die richtige Antwort sein, in anderen die Entwicklung neuer Strategien und die Suche nach angepassten Raumstrukturen, die einer sich entwickelnden Gesellschaft Rechnung tragen. Im Zeitalter der Collage, der Versatzstücke und Zitate, der „Inspiration“ durch fremde Kulturen und der eitlen „Trendsetter“-Architektur, bedarf es genauer Analysen und unvoreingenommener Lösungen, die jenseits hergebrachter Vorbilder mit Neugier und Offenheit den Weg für eine kulturelle Erweiterung suchen. Doch welche Konzepte sind tragfähig im neuen China? Welche kritische Haltung entwickelt sich und mit welchen Argumenten wird sie vorgetragen? Gibt es Lösungen jenseits dogmatischer Festlegungen die auch für die westliche Entwicklung von Belang sein könnten? Schlicht, können wir von China lernen?

In Zusammenarbeit mit Public City.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 02.05.2012
19:00h

 

Vortrag
(un)friendly_takeover.exe
Mediengruppe Bitnik
 




Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeiten stehen Eingriffe in bestehende kulturelle Systeme. Dazu bedient sich die !Mediengruppe Bitnik der Strategien des Hackings und erweitert diese zu einer Praxis des Umnutzens, Neuausrichtens und der Kritik. Hacking als künstlerischer Eingriff in ein bestehendes System bedeutet, dass das System für andere Nutzungenn Neunutzungen und Umnutzungen geöffnet wird. Bitnik interessiert sich insbesondere für mediale Systeme, mediatisierte Wirklichkeiten und Live-Medien, die sie in einer Weise reproduziert und manipuliert, dass sie der Betrachterin eine neue Sichtweise auf die Mechanismen ermöglicht. In einer ihrer jüngsten Arbeiten beschäftigt Bitnik sich mit städtischen Überwachungsräumen. Mit einem portablen Koffer, ausgerüstet mit Schachcomputer, Videosender und Richtantenne spüren sie Überwachungs-kamerasignale im Stadtraum auf. Sie entführen das ursprüngliche Überwachungsbild und ersetzten es mit einer Aufforderung zu einem Schachspiel: «Spielst du Schach mit mir? - Du bist Weiss ich bin Schwarz». Der Überwachungsmonitor im Kontrollraum des Überwachenden wird von Aussen übernommen und zu einer Spielkonsole gemacht. Mit der Spielaufforderung durchbricht die !Mediengruppe Bitnik die Machtstruktur der Überwachungssituation – eine subtile Performance für einen einzelnen und speziell ausgewählten Rezipienten.

http://errrrrrrrror.bitnik.org/


Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe Ästhetik@Subversion
der Vertiefung Theorie in Zusammenarbeit mit dem Master of
Fine Arts des Departements Kunst & Medien der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.

Posted by Irene Grillo

Friday, 04.05.2012
18:00h

 

Lecture
Aesthetic Journalism
How to Inform Without Informing

Alfredo Cramerotti
 

Italian writer, curator and artist Alfredo Cramerotti will give an introduction in his book "Aesthetic Journalism: How to Inform Without Informing". Recognising the “blurring of margins between artistic and information practices” as a main feature in contemporary culture, Cramerotti sets out the Who, What, Where, When and How, and Why of Aesthetic Journalism.


...


Cramerotti identifies this “'investigative approach” in contemporary art and photography as the use of fieldwork, reportage, interviews, document analysis, graphic mapping and information distribution. He cites a number of artists who employ these strategies: Hans Haacke, Martha Rosler, Lukas Einsele, Laura Horelli, Renzo Martens, Alfredo Jaar, Renée Green, The Atlas Group/Walid Raad and Bruno Serralogue. For Cramerotti, Aesthetic Journalism implies the critical use of documentary techniques and journalistic methods where the medium itself undergoes questioning. He posits that aesthetics, understood as a “process in which we open up our sensibility to the diversity of the forms of nature (and manmade environment)” can open up the mechanisms of art and media to expose the limitations of photojournalism, documentation and the ethics of representation. In doing so, Aesthetic Journalism renders productive readings of reality, information, fact, fiction and objectivity.

The concepts outlined in the book have been a key tool in the development of the Chamber of Public Secrets’ curatorial approach for the 8th edition of Manifesta, the European Biennial of Contemporary Art: Manifesta 8 taking place in the region of Murcia, Spain.

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 12.05.2012
17:00h

 

Vortrag
The Gentlewoman, a Modern Magazine
Veronica Ditting
 

Veronica Ditting (Grafikdesignerin und Art Director) spricht über die visuelle Entwicklung der Zeitschrift The Gentlewoman. The Gentlewoman ist eine Zeitschrift für moderne Frauen und erscheint zweimal jährlich. Es geht um starke, echte, modebewusste Frauen und deren Ansichten, Lebensentwürfe und Berufe. Anspruchsvoller Journalismus, Fotografie und Gestaltung werden durch ein kleines Team realisiert. Veronica wird u.a. den Sprung von Fantastic Man zu The Gentlewoman erläutern, auf verschiedene Aspekte der Frauenzeitschrift eingehen und den visuellen Entstehungsprozess zeigen.


The Gentlewoman


Veronica studierte Grafikdesign an der Gerrit Rietveld Academy in Amsterdam und ist seit 2005 als freischaffende Grafikerin tätig. Sie ist Art Director von den Zeitschriften The Gentlewoman und Fantastic Man und arbeitet vorwiegend im kulturellen Bereich. Bevorzugte Medien sind Bücher und Zeitschriften die in enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern entwickelt werden. Sie arbeitet hauptsächlich in Amsterdam sowie in London.

http://www.veronicaditting.com
http://vimeo.com/39263988

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 15.05.2012
20:00h

 

Lecture-Performance
Criticism of Measure: God and the Naked Woman
Benoît Maire
 


Aesthetics of Differends, section 1, detail, photo credit: MNAM-Centre Pompidou


Since 2008 Benoît Maire has started writing a manual of aesthetics where images, objects and writing take form to bring forth some of contemporary aesthetics’ main issues. Starting from the differend (insurmountable conflict) between saying and seeing, Benoît Maire works in an in-between where art and philosophy merge into a practical use where forms spread out and surpass one another. Neither philosophy, nor art, the Aesthetics of Differends looks to corrupt classical formats by the experimental use of theory. This reading in Zurich will be based on the relationship between liberalism, nudity, pleasure and language to propose a criticism of measure: the work and thoughts of Manet, Masacio, God, Perry Anderson, Catherine Malabou, Jean-François Lyotard, Bruno Bostells and Judith Butler will notably be at stake.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 16.05.2012 -
Saturday, 26.05.2012

 

Ausstellung
Stray Topology
- - -
 


...

Stray Topology is a group show of photographic works by students from the F+F Schule fur Kunst und Mediendesign Zurich. The works have been produced in response to an open ended dialogue on the perception of place and its representations. The show includes a screening and discussion as part of Theory Tuesdays.

Taking the position that place is both exactly where it is and a digression from itself, the project examines the encounter with place through perspectives on urbanism, architecture and literature.

These vantage points animate our relationship to place, suggesting a meshing of subjective experience with the processes of recollection. The project considers the politics of place in relation to the selection, construction and mediation of the photographic image.

Project coordinator: Mary Maclean

Opening: Wednesday, 6:30 - 8:30pm
Opening hours: Saturdays, 12am - 5pm or by appointment

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 19.05.2012
17:00h

 

Buchvernissage / Lecture
Success and Uncertainty
Bart de Baets, Sandra Kassenaar
 

From March till July 2011 Dutch graphic designers Bart de Baets (Knokke, Belgium, 1979) and Sandra Kassenaar (Johannesburg, South Africa, 1982) were resident artists at the Townhouse Gallery in Cairo.

Due to the recent events in Egypt and especially its capitol, their initial date of arrival on the 1st of February 2011 was postponed for a month. Being stunned by the political tidal wave flooding the country, the resignation of Hosni Mubarak and the phenomenon of having a curfew — something they had only heard of in World War II stories — the designers found themselves gazing from the sidelines, not knowing how exactly to react to all of this. They asked themselves ‘Would it be arrogant to confront the Egyptians with our assumptions? And ‘isn’t it ignorant to pretend to have a nose bleed?’


Success and Uncertainty


Their unclear position and the new situation the country found itself in proved to be an inspiring discovery, which eventually lead to the project "Success and Uncertainty." The title of this work is an existing headline taken from the 12th of February 2011 front page of "The Evansville Courier & Press," a local Indiana newspaper reporting Mubarak’s resignation as the president of Egypt.


Success and Uncertainty at San Seriffe in W139, Amsterdam


On Wednesday June 1st 2011 a lightbox was hung outside the Townhouse Gallery that announced the start of the project and showcased the first of twenty-one posters. During the month of June 2011, each day a new poster was presented, generating a growing exhibition. The daily changing posters could be seen both in- and outside of the gallery and — just like newspapers — showed bold statements and gruesome facts, next to light-hearted messages, such as casual observations and rumours that caught Sandra and Bart’s attention during their residency. The content provided by both therefore created a clash of information that will influence the way one reads a poster. It was this constant dialogue between the designers that lead to "Success and Uncertainty."

http://www.successanduncertainty.wordpress.com

Organized in collaboration with Motto Zürich.

Posted by Urs Lehni

Tuesday, 22.05.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 



As part of the F+F Schule fur Kunst und Mediendesign show "Stray Topology", Theory Tuesdays will screen excerpts from Robinson in Ruins directed by Patrick Keiller. The film excerpts will be followed by a discussion on the role of ruin aesthetics in relation to the sites and non-places of urban modernity. Mary Maclean and students in the project will hold a critical discussion of the work in the exhibition.

Robinson in Ruins
Production year: 2010
Running time: 101 minutes
Director: Patrick Keiller

PLEASE NOTE: ONLY EXCERPTS FROM THE FILM WILL BE SHOWN.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 28.05.2012 -
Thursday, 31.05.2012

 

Ausstellung / Workshop
Pursue Other Avenues
Flurin Bisig, Clare Kenny, Isabelle Krieg
 


...


Pursue Other Avenues is an experiment which takes the form of an open and public "exhibition making workshop". By showing the negotiation, research, and dialogue that typically finishes before the vernissage this experiment aims to give participants an understanding of artists and their work, greater to that of seeing a mere static display of material products. This experiment views all participants as producers, audience, critics, and curators, and with the aid of Isabelle Krieg, Clare Kenny, and Flurin Bisig everyone present will contribute to the development of the exhibition process. This experiment will display the traditionally private stages of an exhibition—doing away with the traditionally public stage entirely. Contrary to most exhibitions, Pursue Other Avenues will not be pure documentation of prior actions, discussions, or collaborations, but the exhibition will be the discourse and connections as they are created. The exhibition becomes flexible and public, and by the time it ‘matures’ it will not then be arrested and stagnate, but this will signal its end.

Schedule:

Monday May 28, 2012 6pm-9pm
Artists talks and open discussions.

Tuesday May 29, 2012 6pm-9pm
part one- Connect and contrast the artists work. Thematic? Non-thematic?
part two – Which works would we (all participants) showcase by each artists? If new works were created what would they look like?

Wednesday May 30, 2012 6pm-9pm
part one – Discuss space and the effect that different spaces would have on the artist and their works.
part two - Effect that context can have on meanings of work and how this could change what we (all participants) know about the work.

Thursday May 31, 2012 6pm-?
part one – How could we communicate these artists' work effectively to people who did not take part in this process?
8pm – vernissage

Find more informations on the Pursue Other Avenues-Blog

Organized by Lindsey Sharman.

Contact pursueotheravenues@gmail.com

> Invitation Card "Pursue Other Avenues"

Posted by Stefan Wagner

Friday, 01.06.2012
19:00h

 

Lecture
Action & Adventure
David Senior
 


Alphonse Allais, Album Primo-Avrilesque, 1897


David will introduce some historical artists' publications and trace one origin story for this genre of experimental books. It won't be a full history - maybe a one hour chapter from a 10 part drama mini-series - but there will be a lot of action and adventure. In the mix will be content from three recent shows that he has assembled from the library collection at MoMA - Access to Tools: Publications from the Whole Earth Catalog, 1968-1974, Scenes from Zagreb and Millennium Magazine.

Posted by Urs Lehni

Wednesday, 06.06.2012
19:00h -
Saturday, 09.06.2012

 

Ausstellung / Kino / Lecture
A PARADISE OF LETTERS (AN EXHIBITION THAT NEVER TOOK PLACE)
Jonas (J) Magnusson, Kim West
 


...


For a long time, Letterism – established by Isidore Isou – has remained the unknown avant-garde of European Post-war art. Using copies and documents, A Paradise of Letters looks at two aspects of the movement’s production: their notion of a ”metagraphic” or ”hypergraphic” novel, and their experiments with a ”discrepant”, ”chiseling” and ”nuclear” cinema. The display and accompanying lectures will ask the speculative, hypothetical question: what would be the result if these largely forgotten practices were reinscribed into the narrative of post-war poetry, art and cinema?


...


A Paradise of Letters is organized by Jonas (J) Magnusson and Kim West. Both will give a lecture (each 1h) about the following topics:

”Hypergraphics, or the art of re-reading and re-writing our world-text” by Jonas (J) Magnusson

Jonas (J) Magnusson will discuss the hypergraphic novels by Isidore Isou (Les Journaux des Dieux, ”The God's Diaries”, 1950; Initiation à la haute Volupté, ”Initiation to High Voluptuousness”, 1960; Jonas ou le corps à la recherche de son âme, ”Jonah, or the Body Searching for its Soul”, 1984), Gabriel Pomerand (Saint Ghetto des Prêts, ”St Ghetto of the Loans”, 1950) and Maurice Lemaître (Canailles, ”Riff-raff”, 1950).
Metagraphics (or post-writing), invented by Isodore Isou in 1950, and four years later renamed hypergraphics (or super-writing), aimed both at subverting the novel as it was known at the time, and at extending Letterist painting to the totality of characters of all writing systems in their existing or invented transcriptions, seen through their ideographic, lexical and alphabetic categories.

”Nuclear cinema: Letterist film experiments” by Kim West

With their first Letterist films, Traité de bave et d’éternité and Le film est déjà commencé? (both 1951), Isidore Isou and Maurice Lemaître wanted to radically extend cinema’s scope of possibilities. Scratching the film frames, separating images and sounds, voices and bodies, and employing the cinema theater as an aesthetic element, they introduced a number of innovative techniques that predated the experiments of ”structural” and ”expanded” cinema, as well as the renegotiations of film language by the Nouvelle Vague filmmakers.
In his combined lecture and screening, Kim West will discuss Isou’s and Lemaître’s classic films, as well as the work of other Letterist filmmakers such as Marc’O (”Nuclear Cinema”, 1952, Closed Vision, 1954, Les Idoles, 1968), Gil Wolman (L’anti-concept, 1952), and Roland Sabatier (such as Pensiez-vous (vraiment) voir un film de Roland Sabatier?, 1973).


Isidore Isou, Les journaux des dieux


Opening hours: Thursday and Friday, 5-7pm; Saturday, 12am-5pm

The project is made with support by Moderna Museet, Stockholm and Allianz Kulturstiftung.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 07.06.2012
20:00h

 

Kino
Traité de Bave et d'Éternité



"Traité de bave et d'éternité" est un film expérimental français écrit et réalisé par Isidore Isou en 1951, produit par Marc'O, et monté avec l'aide de Maurice Lemaître.

Ce film, qui fit scandale à Cannes en 1951 et reçut le Prix des Spectateurs d'Avant-Garde, est basé sur le principe de ce qu'Isou appelle le montage discrépant, qui consiste en une disjonction totale entre le son et l'image, traités de manière autonome sans aucune relation signifiante.

Ainsi, la bande-son est constituée de poèmes lettristes (servant de générique et d'interludes), auxquels s'adjoint une narration contant l'histoire de Daniel, auteur d'un manifeste pour un nouveau cinéma (le cinéma discrépant), de son discours face à un public hostile et de son histoire d'amour avec une dénommée Ève.

L'autonomisation du son a pour but de le faire s'épanouir pleinement, sans tenir compte de l'image, lui offrant ainsi toute la richesse stylistique de la prose, devenant un véritable roman parlé (procédé qui inspirera notamment Chris Marker pour son film La Jetée).

La bande-image, quant à elle, constituée, en grande partie, de found footage, présente une succession d'images banales : Isou errant dans le quartier de Saint-Germain-des-Près ou en compagnie de personnalités (comme Cendrars ou Cocteau), des fragments de films militaires récupérés dans les poubelles de l'armée ou d'exercices de gymnastique filmés, et des plans d'actualités de personnalités de l'époque, telle l'actrice Danièle Delorme.

Ces images servent de prétexte à l'utilisation de la ciselure, procédé rendu en peignant, grattant ou rayant directement la pellicule, séparant ainsi chaque photogramme, habituellement perdu dans le mouvement général d'un film, pour l'explorer en lui-même et l'anéantir. L'image se retrouve parfois réduite à des écrans blancs ou noirs à divers moments du film.

(Wikipedia)

"Traité de bave et d'éternité" (Venom and Eternity)
Directed by Isidore Isou
France, 1951
b/w, 111 Min, English Subtitles

Read here more about lettrist cinema:

http://www.mitpressjournals.org/doi/abs/10.1162/OCTO_a_00019

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 10.06.2012
19:00h

 


Plattentaufe "Visite Ma Tente"
Macuso Vikovsky Trio
 


...


Nach seinem Auftritt als One-Man-Band an der
3. ZineSezession 2010 kommt Macuso Vikovsky zurück
ins Corner-College, um sein Debüt-Album vorzustellen.
«Visite ma tente» das heisst: Man möge die Einladung annehmen und eintreten in eine verzückende Wunderwelt
der musikalischen Kleinode und der fein gesponnenen, überraschenden Klänge eines «Songbastlers». Musik der akustischen Art mit Folk-Anleihen, der eine sympathische Schrulligkeit eigen ist.
Live kommt das Album nun in Trio-Formation zur Umsetzung. Als leises, kammermusikalisches Pop-Konzert.

Nicola Romanò (Cello)
Stefan Haas (Banjo, Gitarre, Stimme)
Macuso Vikovsky (Stimme, Gitarre, Banjo, Ukulele, Balalaika, Klarinette)

«Visite ma tente» erscheint am 1. Juni 2012 bei spezialmaterial.

http://macuso.restorm.com/
http://www.spezialmaterial.ch/



Posted by Sarah Infanger

Tuesday, 12.06.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 



Film:
"Exit Through The Gift Shop" (2010)

This is the inside story of Street Art - a brutal and revealing account of what happens when fame, money and vandalism collide. Exit Through the Gift Shop follows an eccentric shop-keeper turned amateur film-maker as he attempts to capture many of the world's most infamous vandals on camera, only to have a British stencil artist named Banksy turn the camcorder back on its owner with wildly unexpected results.

Posted by Philip Matesic

Thursday, 21.06.2012
20:00h

 

Buchvernissage / Urban Art Surveillance
Urban Art Surveillance - Ein Quadratkilometer Kunst
Rémi Jaccard
 


...


Nun ist es geschafft. Rémi Jaccard hat seine Dissertation über Urban Art abgeschlossen. Im Herbst 2010 war er mit seinem offenen Rechercheprojekt Urban Art Surveillance für drei Monate im Corner College zu Gast. Damals initiierte er Führungen und Diskussionen mit Theoretikern, Kunstschaffenden und Architekten zum Thema Urban Art und beobachtete einen Quadratkilometer Siedlungsfläche in der Stadt Zürich auf Spuren von Urban Art.




Posted by Stefan Wagner

Friday, 22.06.2012
19:00h

 

Lesung
und zwischen dazwischen und dazwischen und...
&
Albernheit

Michael Glasmeier
 

Der Berliner Autor und Theoretiker Michael Glasmeier liest aus folgenden beiden Bänden:


und zwischen dazwischen und dazwischen und...


1979 besorgt sich Michael Glasmeier einen Stempelkasten und einen Schwung unlinierter Leintal-Schulhefte, "holzfrei 80g", um einen einfachen, aber hinreichend literarischen Titel zu setzen: "gedichte". Damit beginnt eine rege lyrische Produktion über gut zehn Jahre, die hier gesammelt zur Wiederentdeckung angeboten wird: literarische Bild- und konkrete Sprachkritik, Albernes, Urbanes und Landschaftliches.

Neben illustrierten Sprüchen Johann Wolfgang Goethes stehen Versuche über die Enzyklopädie der Dinge, über den Walfang und Kamele in Berlin. Komplettiert wird der Band durch ein nicht gar zu arg philologisches Nachwort von Jan-Frederik Bandel und eine vom Verfasser unsentimental kommentierte Bibliografie.



A – Albernheit


Die Albernheit – obwohl ringsum praktiziert – ist dem Verdikt eines unübersehbaren Ernstes zum Opfer gefallen. Entsprechend marginal sind die wissenschaftlichen Erträge zu dieser kindischen, beiläufigen, grundlosen und – bei optimalem Sender-Empfänger-Verhältnis – unterhaltenden Stimmung. Mit gediegenen Begriffen wie "Satire" und "Ironie" wird das künstlerisch-literarische Bedürfnis nach Albernheit überspielt und eingezäunt. Aber ein Begriff des Albernen als künstlerische Strategie der grenzenlosen Fantasie erlaubt es auch, den Kanon der Kunst- und Literaturgeschichte zu überprüfen – einschließlich ihrer hohen Meisterwerke.

Posted by Urs Lehni

Thursday, 28.06.2012
19:00h

 

Präsentation
The Surveyor
Fabian Reimann
 

Der Künstler Fabian Reimann stellt in der Publikation "The Surveyor" Zusammenhänge zwischen Spionage, Kunst und Mehrfachidentitäten her. Dabei geht Reimann von dem englischen Kunsthistoriker Anthony Frederick Blunt aus, der 1979 in einer Unterhaus-Rede von Margaret Thatcher öffentlich als sowjetischer Spion enttarnt wurde. Die Enttarnung Blunts als Vertreter des Establishments war für die britische Oberschicht ein gravierender Schock, bestätigte sie doch jede Paranoia in der Epoche des Kalten Krieges.
Das Buch The Surveyor knüpft an eine gleichnamige Installation von Fabian Reimann an. In der Publikation berichtet der Künstler von den Wechselbeziehungen der Medien in den Rechercheprozessen seiner Arbeit. 
Mit Texten von Stephanie Tasch, Denise van de Beek und Jan Wenzel. Besonders hervorzuheben ist das erstmals veröffentlichte Bekennerschreiben Blunts, das im Juli 2009 von der British Library der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. 




1979, Sir Anthony Frederick Blunt ist nicht mehr Sir. Der Grund dafür liegt weit zurück in Cambridge, wo er studierte. Dort kam er mit einem geheimen Kreis von Männern zusammen, jung und von glühender Leidenschaft für den Kommunismus. Später wurden sie bekannt als die Cambridge Five. Der erste von ihnen wurde 1951 enttarnt, der zweite ein Jahr später. Blunt war zu dieser Zeit Professor für Kunstgeschichte und Berater der Queen in Kunstangelegenheiten, er betreute die Gemäldesammlung der Windsors als Surveyor of the Queen’s Pictures. Französische und italienische Kunst waren sein Schwerpunkt, Poussin insbesondere. 1963 flog der dritte aus dem Kreis der Cambridge Five auf, er hatte sich wie schon die anderen nach Moskau abgesetzt. Blunts zweite Identität wurde ein Jahr darauf bekannt – aus Rücksicht auf die Queen aber nicht in die Öffentlichkeit getragen. Margaret Thatcher tat dies 15 Jahre später.

Posted by Irene Grillo

Friday, 29.06.2012

 

Ausstellung / Kino / Workshop
Construction School
James Langdon
 


Photograph courtesy Jim Wood


James Langdon will present an ongoing research project on the subject of the Construction School, an experimental design programme in Bristol, England (1964 to 1979).

Program:

2-3pm
James Langdon will give an illustrated presentation of his ongoing research into Norman Potter's (1923-95) 'Construction School' at Bristol, 1964 to 1979. The presentation will include documentary audio and visual material to give an account of the nature and activities of the school.

3.30-5.30pm
A discussion with designer and design historian Christopher Burke, artist Susanne Kriemann and James Langdon. The two guests will each make a short presentation of their own practice, followed by a conversation covering various subjects, including visual research methodologies, the ethics of 'activating' archival materials in artistic production, and the complexities of handling partial or subjective narratives.

6-7.15pm
A group reading from the script of Norman Potter's play 'Icarus' (1975). The play is deeply informed by Potter's experiences at Bristol and his reflections on the international student movement of 1968.

8pm
Grill and drinks.






Posted by Stefan Wagner

Monday, 02.07.2012 -
Friday, 06.07.2012

 

- - -
What's In A Band?
Eyes, Ears, Mouth & Nose!

Jason Dungan, Dustin Ericksen, Anthony Faroux, Rochelle Fry, Sara Nunes Fernandes, Sam Porritt, Elia Rediger, Monika Stalder, Magaly Tornay, Maria Zahle
 


...


Q. What's in a band?
A. It's members.
Q. Can anyone be a member?
A. Pretty much, yes. Well actually no, not really. Yes and no. If they come with the right attitude and make the existing members of the band feel good, then yes, otherwise no.
Q. How do the band members decide if the new person makes them feel good?
A. Because the band members know each other, their likes and dislikes, and because there's intimacy and trust between them. Maybe that's what makes a band?

For one week the band Squares & Triangles will be in residence at Corner College. During this time they will make an album. Their stay will culminate in a performance to mark the release of the album on Friday the 6th of July. For this event they will be joined by the artist and musician Sara Nunes Fenandes who will play part of the set she toured Israel with earlier in the year.

S. & T. are a music group that formed in the south of Sweden during the summer of 2007, it consists of visual artists who are mainly based in London. Its changing lineup of participants and collaborators revolves around its core members, Jason Dungan, Dustin Ericksen, Anthony Faroux, Sam Porritt and Maria Zahle.

To complement the project there will be a number of talks and screenings.

SCHEDULE

Tuesday 3rd of July 7-9pm
A discussion between artist and musician Elia Rediger (The Bianca Story) and artist Sam Porritt about 'risk', 'performance' and 'popular music'. Following this, Sara Nunes Fernandes will give a lecture/performance; "Laika the space dog, The Blob, and other short stories".

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Wednesday 4th of July 7-9pm,
Artist Dustin Ericksen will talk about The Red Krayola, art bands and the L.A. music scene during the 70', 80'and 90's. Then Zürich-based historian Magaly Tornay will discuss aspects of her Ph.D. on the history of psychoactive drugs and personhood since the 1950's. Her talk will include rarely seen archive footage, not to be missed!

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Friday 6th of July, 9pm
Squares & Triangles (with special guest Colin Min Sai) play Corner College. Doors open from 8pm. Specially made food courtsey chef de partie Moniker Stalder, all welcome!

Graphic design and printing by Lehni-Trüb and Holger Wilkens. Organized by Sam Porritt and Stefan Wagner.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 17.07.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


“Losing Face”, Gratwohl/BBB Deimling, Zurich/Berlin. Physical Vehicle, ICA performance festival, London, 2001. (Photo: Robert Ayers)


Text:
"The Body as a Medium: Switzerland's Performance Network" by Rayelle Niemann

> The Body as a Medium

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 24.07.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Is everything going to be alright?
Art and the City Session


Martin Creed, Everything is going to be alright, 1999/2012


Verschiedene Zürcher Quartiere befinden sich massiv im Umbruch. Zürich-West ist eines davon. Diesen Sommer wird es im Rahmen des Festivals Art and the City mit 43 Kunstwerken von internationalen Kunstschaffenden bespielt. Neben der Stadt Zürich sind Sponsoren, Galerien, Museen und verschiedene Kunsträume involviert. Das Konzept, Werke und Projekte, das Offspace-Programm, die Verbindungen und Widersprüche zum Forschungsprojekt Kunst und Öffentlichkeit und nicht zuletzt das vermittelte Verständnis von Kunst im öffentlichen Raum und öffentlichem Raum an sich stehen zur Diskussion.

Gast: Michael Hiltbrunner, Organisation Off-Space Programm Art and the City, wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Gegenwartskunst ZHdK und Muriel Baumgartner, Künstlerin.

Moderation: Philip Matesic und Anna Francke

In deutscher Sprache.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 31.07.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Film: "Liste 16: Absolute Art Space“ directed by Edith Jud

LISTE – The Young Art Fair is the little sister of Art Basel. It was established in 1996 and hosts galleries that are too new/young/special to make it into the larger arena of Art Basel. The galleries that participate have to be younger than 5 years old and the artists they show, younger than 40. This film documentary, by filmmaker Edith Jud, tells the history of LISTE and about the space it occupies every year, the Werkraum Warteck. The screening will be followed by a discussion of the yearly ritual of art fairs in Basel and how they influence the rest of the year.

Running Time: 74 Minutes
Language: German/English

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 07.08.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text:
Excerpts from "Artists with PhDs“ by James Elkins

> Chapter 9 - On Beyond Research and New Knowledge

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 21.08.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Rodney Graham, Rheinmetall/Victoria 8, 2003


Text:
"Under the Gaze of Theory" by Boris Groys

Link:
http://www.e-flux.com/journal/under-the-gaze-of-theory/

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 28.08.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Rebel L


Rebel L vs. Mitt Romney

«Ecstatic Alphabets / Heaps of Language» is a group show at MoMa NY that runs until August 27. That we will be discussing it on August 28 in Zürich is not as far-fetched as it seems: One of the works featured in the exhibition is an edition of Bulletins of the Serving Library by Dexter Sinister – i.e. a work that can be seen not only in New York, and not only for the duration of the exhibition.

The publication contains texts dealing with the materiality of language and its letters – as do the installations, sculptures, prints in the show. Reading two texts from the exhibition catalog, we will be learning how rebellious the letter L is; how many novels with one-letter titles there are (almost 26); and why Mitt Romney doesn’t like Sesame Street.



Texts:

> Brought To You By The Letter I
> A Die With 26 Faces

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 04.09.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Dan Perjovschi, Window Drawings, Paris Triennale, 2012


Travel Series:
"Manifesta & Paris Triennale“ presented by Olga Stefan

2012 was a year of major bienniales and international art manifestations that attracted art crowds in mass pilgrimages from one opening to another throughout Europe and beyond. But how effective and interesting were the exhibitions themselves?

Olga Stefan will be discussing the artwork and curatorial approach at two of this year's major international exhibitions, The Paris Triennale and Manifesta. Through slide show presentations of both shows, Olga will offer her take on what worked and what didn't.

Olga's Website: http://olgaistefan.wordpress.com/

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 12.09.2012
20:30h

 

Kino
NO FLASH
Homage to Ricardo Rangel (1924–2009)


...


Ricardo Rangel is regarded as the doyen of Mozambican photography and is one of the leading photo reporters in Africa in the second half of the 20th century. He belongs to a tradition of documentary photographery which is close to the approach of the Magnum photographers. He always had any critical attitude towards the Portuguese colonial regime, and this led to conflicts with the censorship authorities and to emprisonment. After independence in 1975 he made a major contribution to the construction of the new socialist state, while maintaining his critical distance to the establishment. As a leading journalist and as a teacher in the Centro de Formação Fotográfica (CFF), Rangel had a strong influence on the next generation of photographers and was one of the main founders of the photographic tradition in Mozambique.

The film shows sequences from 2003 with Ricardo Rangel at the time of the opening of the exhibition Iluminando Vidas. The scenes from 2003 are interwoven with longer interview passages from the year 2011 with Alexandre Pomar (*1947, Lisbon) and photographer Sérgio Santimano (*1956, Lourenço Marques / Maputo). Pomar is a respected Portuguese art critic and journalist who lives in Lisbon.

Read more about Ricardo Rangel and watch
trailer.

With a short introduction by Bruno Z'Graggen.

NO FLASH
Homage to Ricardo Rangel (1924–2009)
A film by Bruno Z'Graggen and Angelo Sansone
56 min
P, English subtitles




Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 18.09.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Dieter Roth / Ein Dokumentarfilm von Edith Jud




Dieter Roth lebte zwanzig Biografien und hinterliess ein titanenhaftes Werk. Kunst und Person fliessen auf einmalige Weise zusammen, diese wechselseitigen Bewegungen nimmt der Film auf. Er ist als eine innere und äussere Reise konzipiert und konzentriert sich dabei auf die Themen Kunst – Leben und Autonomie – Zusammenarbeit.

Dieter Roth tritt in eigenen Videos auf, als Performer oder Selbstdarsteller seines Alltags, diese Dokumente und die Werke bilden Zentrum und Ausgangspunkt, sie führen an die Schauplätze seines Wirkens und zu seinen Mitarbeitern, Weggefährtinnen und Weggefährten - auch diese sind in Dokumenten festgehalten. Sie erzählen und erinnern aus dem Heute an kreative, wilde, zärtliche und traurige Momente mit Dieter Roth. Hauptperson ist sein Sohn Björn, er hat die letzten zwanzig Jahre zusammen mit seinem Vater gearbeitet.

Laufzeit: 115 Minuten
Sprache: Deutsch

Posted by Philip Matesic

Thursday, 20.09.2012
20:00h

 

Lecture-Performance
Performative Lecture No3
YOU THE BETTER I

Sarah Bernauer, Fork Burke, Garrett Nelson
 


...


The Performative Lectures ist eine konzeptuelle Reihe der Künstlerin Sarah Bernauer und des Künstlers Garrett Nelson. Angesiedelt zwischen Vorlesung und Performance behandelt die Lecture aktuelle künstlerische Fragestellungen, Haltungen und Taktiken. Jeder Lecture geht eine intensive Vorbereitungsphase voraus, in der Bernauer & Nelson jeweils ein neues Setting an Charakteren und Kommunikationsmodellen entwerfen.

Special Guest: Fork Burke

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 25.09.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




Text:
Excerpts from „Are You Working Too Much? Post-Fordism, Precarity, and the Labor of Art”
edited by Julieta Aranda, Anton Vidokle, Brian Kuan Wood, e-flux journal / Sternberg Press, 2011

During this session, Anna Francke will be presenting two essays from the book "Are You Working Too Much? Post-Fordism, Percarity and the Labor of Art". Below you will find the exact titles and if you follow the link, the corresponding .pdfs.

„People of Intensity, People of Power: The Nietzsche Economy” by Diedrich Diederichsen
„Politics of Art: Contemporary Art and the Transition to Postdemocracy” by Hito Steyerl

The texts and discussion will be in English.

> Are You Working Too Much?

Posted by Philip Matesic

Friday, 28.09.2012
19:00h

 

Vortrag
Curatorial Practice
Sally De Kunst
 

The result of globalisation is that the romantic idea of cultural origins or local roots has more or less lost every meaning. Authenticity doesn’t refer to provenance any more, but rather to a succesfull arrival of a cultural practice in a new surrounding, ideally with an own, obstinate touch. It is in that sense that locality becomes interesting : to produce international artistic work that creates an interactive relationship with and questions a local context or to stimulate local artists to overcome the little box thinking by trying out new formats. Belluard Bollwerk International is an arts festival that since 1983 takes place every year at the beginning of the summer in Fribourg. It has a history of having its own vision on actual art and society and producing and showing work of local and international artists in a convivial context. Hard to pin down the disciplines we are producing or presenting. Word says we are 'in between'. Which is at the same time complex, challenging and exciting. Works go from more sort of 'classical' formats like theatre, performance, dance, concerts, to more 'unconventional' projects like acupuncture of a building, a human library or artists that are digging a hole in the middle of the city during 10 days.
www.belluard.ch




A lecture organised by The Postgraduate Programme in Curating, ZHdK.

Posted by Irene Grillo

Tuesday, 02.10.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Linda Jensen, Clin d'oeil à Baldessari/I Will Not Make Any More Parodic Art


Presentation:
"The Art World Establishment (to varying degrees)" by Linda Jensen

During this session Linda Jensen will present works by artists and writers who, to varying degrees, comment on the art world establishment. The tone of representation varies greatly. Some deliver their message or insight in glaringly humorous ways, whilst others do so more soberly with a reporting approach.

Who are these buffoons who have in good humor mocked art movements? Who are the heretics that have astutely interpreted and presented the sociological workings of the art scene as well as the more distasteful conducts of behavior within the art system? They may be overtly cynical and yes, some of them are perhaps a bit too much, but who gives a hoot—they're hilarious!

There are those who have crassly blown out idealism's pale fire with one cheeky breath whilst others have nimbly created art-world narratives, grabbing your hand and dragging you somewhere unexpected. What does satire’s subversive edge have in store? The spectrum of styles presented will include parody, satire, irony, cynicism, invective, wit and spoofs.

The presentation will be held in English.

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 09.10.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

3 Years / 100 Sessions


"Nicolas Bourriaud" by Navid Tschopp


October 9th marks the three-year birthday and 100th session of Theory Tuesdays. To celebrate this unexpected longevity of the discussion group, Corner College will be hosting a special event. The discussion table and chairs will be folded up and replaced with a ping pong table. The weekly back and forth between the participants will be transformed into a "Rundlauf / Round-the-table" ping pong tournament.

10 ping pong paddles have been illustrated for the occasion, by Swiss artist Navid Tschopp, with the faces of philosophers, critics and thinkers that have fueled Theory Tuesdays discussions over the years. A "Theory Tuesdays 100" publication will also be released, highlighting the occasional scan blooper found in the Theory Tuesdays .pdf archive. Please stop by and participate in the celebration of 3 years / 100 sessions of Theory Tuesdays!

Posted by Philip Matesic

Friday, 19.10.2012
19:00h

 

Ausstellung
Ein Buch bei Nacht
Objekte aus der Bibliothek Andreas Züst
19. - 21. Oktober

So kompakt sich ein Buch gibt, in jedem einzelnen schlummern Welten, die – im Sinne eines Objektes mit Körper und Seele – darauf warten, geblättert, betrachtet und gelesen, gerochen, gefühlt und, in ihrer höchsten Form, in die Gedankenwelt des Betrachters, der Leserin übertragen zu werden. Diese «Bücherwelten», in einer Bibliothek Buchrücken an Buchrücken gereiht, führen nicht nur in andere Zeiten, Gegenden und Gedankenwelten, sondern stehen immer auch mit derjenigen Person, die sich einem Buch annimmt, in Verbindung. Ohne ein Gegenüber ist ein Buch nicht mehr als etwas Papier und Druckerschwärze, mit einem Gegenüber wachsen Bücher weit über dies hinaus. Dochin welche Form? Um dem nachzukommen, wurden unterschiedliche KünstlerInnen und angewandte GestalterInnen eingeladen, ihren ganz spezifischen Zugang zu einem bestimmten Buch (oder auch mehreren) der Bibliothek Andreas Züst in ein Objekt zu überführen. Diese Objekte werden nun, zusammen mit den dazugehörigen Büchern und Buchreihen, in einer kleinen Wanderausstellung dem Publikum präsentiert.


...


As consolidated as a book seems, each one consists of slumbering worlds, which, in the sense of an object with a body and soul, are waiting to get flipped through, to be looked at and read, felt and in its highest form, be transformed into the mind of the beholder and transmitted to the reader. Those “book worlds”, stacked spine next to spine in a library not only guide to different times, areas and intellectual worlds, but are also always in some way connected to the person, who looks at it. Without this counterpart, a book is no more than some paper and ink. With a counterpart, books can go far beyond. But in which form? To explore this, various artists and practical designers were invited to transform their perspective of one (or several) books of the library of Andreas Züst into an object. These objects, together with the corresponding books or book series are now presented to the public in a small circulating exhibition.

19th to 21th October 2012

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Programm Freitag:

19 Uhr:
Eröffnung Ausstellung Habib Ahmed Afsar, Ivo Mendes Barão Teixeira, Beni Bischof, Gabi Deutsch, Daniel Gafner, Mariano Gaich, Estelle Gassmann, Peter Hutter and Nobert Möslang

ab 19 Uhr:
This book - organized by Veronika Spierenbrg

Artist Veronika Spierenburg will talk with people who have an interesting connection with the
medium of books.

Barnaby Drabble – A talk about a book about books inside a library as part of an exhibition inside a museum
Moritz Küng – Curating the Library
Hans Witschi – oeuvretotal.com
Erik Kessel – In almost every picture
Moritz Küng – Peter Downbrough
Romy Rüegger & Garrett Nelson – my book your book
Eva Kovakovsky – Grasbücher
Vincent Romagny
Dominique Hurth – séance de lecture  – on the physical manifestation of the book
Rob van Leijsen – Art Handling in Oblivion
Sophie Nys
Karma – karmakarma.org
David Senior


Ein kleiner Imbiss wird während des Abends serviert.

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Ein Buch bei Nacht wird organisiert von Samuel Bänziger und Mara Züst.

Mehr Infos?

http://www.ebbn.ch

Posted by Irene Grillo

Saturday, 20.10.2012
19:00h

 

Lecture-Performance / Lesung / Performance / Workshop
Ein Buch bei Nacht
Objekte aus der Bibliothek Andreas Züst


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Programm Samstag, ab 19 Uhr, stündlich:

Salome Hohl:
Dekonstruktion eines Vierecks, im
Viereck. Ein Versuch – mit dem
Spiralkneter
(Lesung)

Samuel Bänziger, Mara Züst:
«Insert I – Ein Buch bei Nacht»
(Präsentation)

Sereina Steinemann:
Das neue Heft
(Workshop)

Heinz Emmenegger:
KANNT oder WENIGER
(Lesung)

Macuso Vikovsky
(Konzert)

GRRRR:
… am Zeichenstift
(Kunst)

Lucie Kolb:
Liste, Titel, Zitat. Über das
Adressieren von Kunstwerken
(Vortrag)

Anina Schenker:
… schreibt einen Brief
(Kunst)

DJ Fascinación
(turntables)

Ein kleiner Imbiss wird während des Abends serviert.

Mehr Infos:

http://www.ebbn.ch

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 21.10.2012
19:00h

 

Ausstellung / Vortrag / Workshop
Ein Buch bei Nacht
Objekte aus der Bibliothek Andreas Züst


...


Programm Sonntag, ab 19 Uhr, stündlich:

Simone Koller:
Handle with care (mehr oder weniger)
(Vortrag)

Chris Jaeger Brown:
Rhythmischer Unfug
(drum solo)

C.E.Meier:
Dreizeilern
(Workshop)

Philipp Messner:
Papierformat und Wissensorganisation
(Vortrag)

Habib Ahmed Afsar:
Silent Friend
(Performance)

Ein kleiner Imbiss wird während des Abends serviert.

Mehr Infos:

http://www.ebbn.ch

Posted by Stefan Wagner

Monday, 29.10.2012
20:00h

 

Lecture-Performance
'WTF?!'
Nick Thurston
 

This evening of poetry readings will feature works from the loose and emergent field known as ‘conceptual writing’. Practioners in this field have come to understand the conversations about conceptual writing as being unresolved somewhere between poetics and aesthetics via new media theory. Following that trans-disciplinary spirit, and in keeping with the Intermedia precedents for this kind of writing, Nick will perform readings from his own published works and other’s.


Sucking on Words' sound poetry event, Whitechapel Gallery, London, February 2012. Photo courtesy of the gallery


A renewed interest in the effects of networked technologies on the semantics, syntaxes and labour processes of contemporary writing will be the focus, following Nick’s basic research project of writing on the inside of contemporary art onto the outside of the register of literature. Any conversations about how these media also effect distribution and reading experiences will be a very welcome bonus!


Further reading:

Nick Thurston
http://afterall.org/online/7239

Conceptual writing
http://www.ubu.com/concept/

Organized by Lucie Kolb & Romy Rüegger
http://www.withwith.ch

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 01.11.2012
18:00h

 

Buchvernissage / Lesung
40 JAHRE KERNSPALTUNG und DICTATORS
Peter Tillessen
 

Der in Zürich lebende Fotograf Peter Tillessen hat diesen Sommer gleich zwei Bücher - 40 JAHRE KERNSPALTUNG und DICTATORS - fertig gestellt und lädt nun zur Doppelbuchvernissage. Neben der Buchpräsentation werden Fotos gezeigt und Peter Tillessen wird eine wissenschaftliche Lesung halten. Anschliessend gibt es Eintopf und vielleicht einen Dessert aus Tillessens Geheimrezeptbuch.




Erschienen sind die Bücher bei Kodoji Press, wobei die Pressetexte einen Einblick ins Tillessensche Universum gben:

40 JAHRE KERNSPALTUNG/40 YEARS OF NUCLEAR FISSION

40 Years of Nuclear Fission looks like an old scientific textbook that explains the origins of nuclear fission, illustrated by captivating black and white photographs of sculptural shapes. In fact the book is not an academic but personal compilation by photographer Peter Tillessen. The 40 photographs show excrements of the black-headed earthworm, which aggressively ploughs through a cemetery in Zurich. The pictures of those fragile sculptures are contrasted with parts from the detailed descriptions of nuclear fission from the original book, a text by Darwin that explains the work of earthworms and a text by the artist, who describes his childhood in the atomic age as a son of an atomic engineer. The number 40 is in this compilation no accident: Tillessen took the pictures on his –rainy– fortieth birthday for one of his best friends to pay off his debts from a bet – as he wasn't a father of a big family (like his father) at the age of 40. That’s what he had pretended to his friend at the age of 27. The design of the book in the book accentuates the biographical fission within the big context of the atomic age: particularly the way the photographer examines the father's book to reflect his own situation and to become aware of the earth's fragility. At the end it's all about evolution. 40 Years of Nuclear Fission is the third publication in his series at Kodoji Press.

DICTATORS

Dictators is based on Peter Tillessen's observation, that the style of female pubes often resembles the moustaches of politicians. Whether the personal is political or not, Tillessen drew 18 sketches in his Moleskine, which are all represented in this black and white Xerox-printed booklet. The publication is housed in a white paper bag with a self-made potato stamping by the artist and his daughter. Dictators is the second publication in his series at Kodoji Press.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 06.11.2012
18:30h -
Saturday, 17.11.2012

 

Ausstellung
Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit
6. - 17. November 2012

Christoph Brünggel
 

Der Künstler Christoph Brünggel präsentiert im Corner College einen ersten Einblick in seine fortlaufende Werkreihe „Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit“, die sich mit der Auflösung und der Bildung von Form und Struktur auseinandersetzt.


Dying Swan, 2012, Christoph Brünggel


„Der Schwebezustand, das noch Ungeformte interessieren mich. Dieses Dazwischen, das Oszillieren zwischen Gegensätzen ist Antrieb und auch Ort meiner Kunst“ beschreibt der Künstler seine Arbeit. Zu sehen ist der Versuch, durch unterschiedliche Techniken ein eigenes Sensorium für die Transformation der Dinge an der Bruchstelle zwischen Wirklichkeit und Unwirklichkeit zu entwickeln. Gezeigt werden Arbeiten auf Papier, die durch eine teils diffus verklärte und abstrakte Ästhetik überzeugen. Als Ausgangslage der ausgestellten Arbeiten dienten dem Künstler eigene Fotografien, Bildmaterial aus Archiven sowie Filmausschnitte, deren Bewegung er mittels eines Langzeit-Scans auf Papier bannen konnte.
Christoph Brünggel begann den Bilderzyklus während seines diesjährigen Atelieraufenthaltes in Berlin und wird ihn auch nach dieser Ausstellung laufend weiter entwickeln.


6. November, 18.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung

15. November, 20.00 Uhr
Lesung aus M. Blechers Werk mit Florian Steiner


Öffnungszeiten
Do 18-21 Uhr / Fr 15-19 Uhr / Sa 14-17 Uhr oder auf Anfrage

Posted by Jeannette Polin

Thursday, 08.11.2012
18:00h

 

Buchvernissage
rundherundherundherum
TUN-IS-THUN


Ingo Giezendanner
 




Der für seine Zines und Stadtansichten bekannte Zeichner Ingo Giezendanner hat im Rahmen der Ausstellung GRR 49: rundherundherundherum ein 50 Meter langes Panorama im Thuner Panorama geschaffen. Das Thuner Panorama, früher auch Wocher Panorama genannt, gilt als das älteste, erhaltene Panoramabild der Welt und wurde vom Basler Künstler Marquard Wocher von 1809 bis 1814 gemalt. Es zeigt das tägliche Leben in der Kleinstadt Thun und seiner ländlichen Umgebung auf 285 Quadratmetern, wobei selbstverständlich auch die touristischen Highlights des Berner Oberlands wie Blüemlisalp oder die Jungfrau nicht fehlen.
Ausgangspunkt für "rundherundherundherum" bildet (ähnlich wie bei Wocher) denn auch eine Reise – in diesem Fall in die sich ganz ähnlich anhörende und sich fast auf dem gleichen Längengrad wie Thun befindende Stadt Tunis. Auf einem öffentlichen Platz etwas abseits des Zentrums sitzend hat er dort in einer 360-Grad-Zeichnung das Geschehen rund um ihn herum dokumentiert.

Ab 18 Uhr: Barbetrieb und Couscous

"rundherundherundherum" wird herausgegeben vom Kunstmuseum Thun, Petra Giezendanner und Siri Peyer im Verlag Moderne Kunst Kunst. Die Buchvernissage findet in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Thun statt.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 15.11.2012
20:00h

 

Lesung
Aus dem Werk "Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit" von M. Blecher
Florian Steiner
 

Der Schauspieler Florian Steiner liest im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung Textpassagen aus M. Blechers Werk, ausgewählt vom Künstler Christoph Brünggel.




Der Titel Christoph Brünggels aktuellem Bilderzyklus lehnt sich an den Roman "Întîmlari în irealitatea imediata" des rumänischen Schriftstellers M. Blecher an (Dt.: Vorkommnisse aus der unmittelbaren Unwirklichkeit; 1936). Die Rastlosigkeit und Krisenanfälligkeit der Hauptfigur, die sich in einem Zustand physischer wie psychischer Selbstauflösung befindet, führt zu einer übersteigerten Wahrnehmung einzelner Gegenstände und Lebenssituationen. «Selbst die Unerbittlichkeit der Dinge erschöpft sich einmal», schreibt Blecher über die Hyperpräsenz und das gleichzeitige Entschwinden der eigenen Umgebung.

Qualen und Exzesse der Wahrnehmung auf der Suche nach Realität, nach sich selbst in den Gegenständen, Orten und Personen erlebt der jugendliche Protagonist in M. Blechers Roman. Je gefrässiger, obsessiver er sich ihnen nähert, um so unwirklicher wird er sich selbst, um so intensiver und kälter erstrahlt die Welt. In seinen "Krisen" erkennen wir den lichten Irrsinn der ästhetischen Erfahrung, die sich von den Fesseln der Gewohnheit befreit.

Ausstellung offen ab 18.00 Uhr
Lesung ab 20.00 Uhr


Posted by Jeannette Polin

Tuesday, 20.11.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Winter Planning Session



Theory Tuesdays is organized around an "Each One, Teach One" participatory model. If you would like to suggest a specific text or film for a Theory Tuesdays winter session, please attend the planning round with your ideas.

We will then, collectively, fill in a calendar with everyone's suggestions and begin winter sessions starting on December 4th. Below is a list of requirements to keep in mind as you prepare your suggestions.

TEXT - The texts presented and discussed are usually about art, architecture, design, critical & social theory.

FILM - The films screened are usually about specific artists, art & design movements or avant-garde cinema.

Theory Tuesdays is not exclusively an English language reading/discussion group. Please don't hesitate to make suggestions that are in German!

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 20.11.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 


The Boy Mechanic, Vol. 1, Page 338


"Practical Fridays" is a new series of events extending the "Each One, Teach One" philosophy of Theory Tuesdays. Starting in 2013, during the last Friday of each month at Corner College, a volunteer will teach or workshop a practical skill to the group.

Instead of discussion about a specific text or film, we will have a hands on experience of learning something practical. This can take the form of many skills including how to play the Swiss card game "Jassen", sharpen a knife or effectively change a flat bike tire.

We look forward to learning something practical from you in 2013! Please attend the Theory Tuesdays winter planning session on November 20th with your ideas or send suggestions to theorytuesdays@gmail.com.

Posted by Philip Matesic

Thursday, 22.11.2012
19:00h

 

Ausstellung / Präsentation
Syria - Here and There
Rayelle Niemann
 

The difficult and complex situation in Syria leads to a fragmentation of society into various isolated parts. Some of these parts seem to be in line with each other better than others. Sometimes it appears to be a unified. And then again it falls to pieces. Syria as concept has become a synonym for itself and all the questions that arise when the line is crossed: be they existential, ethical, humanitarian, political, religious, economic, military or in terms of international law.

Presentation "Social Media tools in Times of Transition" (in English language) at 7.30pm:

In order to understand the development in Syria we take a closer look at the Egyptian revolution and the struggle for information, media coverage and connectivity. Battuta, Muhammed Radwan is an engineer, activist and social media entrepreneur from Cairo. He visualises and analyses the complexity and multiple layers of the Egyptian revolution, and its use of language on the basis of flyers, stickers, etc. Also, besides Facebook and Twitter, other transnational social media platforms with a simplified operation mode, such as Bambuser or Ushahidi, are used to promote identities and opinions. Battuta draws on his own experiences from the streets, digital spaces and the financial market. He links this to the opportunities of social media tools in times of transition and their field of application – a cultural landscape oscillating between representation and archive; one of his theses states that the speed of technical development is overtaking history.

for sale: "sold out... for now", original revolution T-shirts from Cairo.

to see: collection of printed things, stamps, stickers and flyers

music and open bar with Ashraf Osman, Architect from Beirut, Lebanon / Switzerland.

concept: Rayelle Niemann


the people - revolution of the people power to the people


Die schwierige und komplexe Situation in Syrien produziert viele einzelne, isolierte Teile. Manche Teile scheinen besser zueinander zu passen als andere. Manchmal erscheint das Bild klar. Und dann zerfällt es wieder. Syrien ist ein Synonym geworden, für sich selbst und für alle Fragen, die gestellt werden, wenn die rote Linie überschritten wird: existentielle, ethische, humanitäre, politische, religiöse, wirtschaftliche, militärische, völkerrechtliche.

Beginn Präsentation "Soziale Medienwerkzeuge in Übergangszeiten" (in Englischer Sprache) um 19:30 Uhr:

Eine erste Spurensuche rund um Syrien führt über den Kampf um Information, Medialität und connectivity nach Ägypten. Muhammed Radwan Battut stammt aus Kairo und ist Ingenieur, Aktivist und Unternehmer für soziale Medien. Anhand von bewährten zugehörigkeits- und meinungsbildenden Mitteln wie Flyer, Sticker etc. erläutert Battuta die visualisierte Vielschichtigkeit der Ägyptischen Revolution und deren Sprache. Länder überschreitend werden parallel Internetplattformen für Information und Aktion benutzt, die neben Facebook und Ttwitter mit einfachen Bedienungs- und Benutzermodi arbeiten, wie Bambuser und Ushahidi. Battuta greift auf seine eigenen Erfahrungen auf der Strasse, in digitalen Räumen und dem Finanzmarkt zurück. Er spannt einen Bogen zu den Möglichkeiten sozialer Medienwerkzeuge in Übergangszeiten sowie deren Anwendungsbereiche – eine Kulturlandschaft zwischen Präsentation und Archiv; Eine seiner Thesen ist, dass die Schnelligkeit technischer Entwicklungen die Geschichte überholt.

Neben der Präsentation gibt es T-Shirts (sold out …… for now > Verkauf von original revolutionären T-Shirts aus Kairo) zu kaufen sowie eine Sammlung gedruckter Dinge, Briefmarken, Sticker und Flyer anzusehen. An der Bar legt Ashraf Osman, Architekt aus Beirut, lebt in der Schweiz, Musik auf.

Konzept Rayelle Niemann.

Die Veranstaltung wird am 25. November im Cabaret Voltaire.
The presentation will be continued on November 25th at Cabaret Voltaire.

> Invitation/Einladung

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 29.11.2012
19:00h

 

Buchvernissage
CITY AS LOFT




Immer geht es um den jeweiligen Ort, die Menschen und um eine Vision – dies wird in den Porträts von 30 umgenutzten Industriearealen aus aller Welt deutlich. Ihre Neuinterpretation setzt ein enormes Potenzial an Energie und Kreativität frei: in den USA, Russland, Brasilien oder China ebenso wie in Europa. Das Buch beleuchtet die Hintergründe, Akteure und Konzepte und zeigt verschiedene Strategien der Umnutzung auf. Fachleute aus Theorie und Praxis erläutern in Aufsätzen und Interviews ihre Erkenntnisse und Erfahrungen. Der niederländische Buchgestalter Joost Grootens,bekannt für seine selbsterklärenden «infographics», visualisiert die 30 Projekte und ermöglicht damit eindrückliche Vergleiche.

It’s always about each specific location, the people, and a vision. This is the message distilled from these portraits of 30 reused industrial areas. In a wide variety of places all round the globe, reinterpretations of the legacy of the industrial age are releasing tremendous potential energy and creativity – in the USA, Russia, Brazil and China just as much as in Europe. The book examines the background, protagonists and concepts involved and shows various strategies for reuse. In essays and interviews, specialists from both the theoretical and practical fields explain their findings and experiences. Dutch book designer Joost Grootens, well known for his self-explanatory ‘infographics’, has given the 30 projects a visual form allowing fascinating comparisons.




Programm:

19 Uhr
Beginn und Glühwein

19:30 Uhr
Begrüssung + Einführung, Martina Baum (Herausgeberin)

19:45 Uhr
Moderierte Gesprächsrunde/Podiumsdiskussion mit Kees Christiaanse und Martina Baum sowie den Gästen Patrick Gmür (Amt für Städtebau Zürich), Martin Hofer (Wüest & Partner), Thomas Hildebrand (blue architects), Matthias Bürgin (Büro metis) und Irene Grillo & Stefan Wagner (Corner College)

Ab 21 Uhr
Ausstellung, Apero, Buchverkauf

-

CITY AS LOFT: Adaptive Reuse as a Resource for Sustainable Urban Development Martina Baum, Kees Christiaanse (Hrg.)
Mit Beiträgen von Martina Baum, Tom Bloxham, Kees Christiaanse, James Corner, Angelus Eisinger, Annette Gigon/Mike Guyer, Anne Lacaton/Jean-Philippe Vassal, Yan Meng, Neo Rauch, Ronald Rietveld/Erik Rietveld und andere.
Bookdesign und «infographics»: Joost Grootens

gta Verlag




Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 04.12.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Paul Sharits Film Night



Paul Sharits (1943 - 1993)

American avant-garde/experimental filmmaker, artist, and professor of media studies, Paul Sharits is widely known for his structural films, the use of multiple projectors, infinite film loops, experimental soundtracks, and interventions at the level of the filmstrip in order to realize his elemental mode of cinematic presentation. In in mid to late 60's Sharits made a number of "flicker" films which will be the focus of the evening.

1) Piece Mandala/End War, a film by Paul Sharits (1966) 5 min.

'Piece Mandala is not narrative drama; instead it is meant to provide a short but intense meditative experience. “Meditative” implies suspension of linear time and spatial direction; circularity and simultaneity are basic characteristics of mandalas, the most effective tools for turning perception inward. In this temporal mandala, blank color frequencies space out and optically feed into black and white images of one love-making gesture which is seen simultaneously from both sides of its space and both ends of its time. Color structure is linear-directional but implies a largely infinite cycle; light-energy and image frequencies induce rhythms related to the psychophysical experience of the creative act of cunnilingus. Conflict and tension are natural in a yin/yang universe but atomic structure, yab/yum and other dynamic equilibrium systems make more cosmic sense as conflict models than do the destructive orgasms the United States is presently having in Vietnam.'

2) Paul Sharits Television Interview with Paul O Grady (1976) 28 min.

This interview includes excerpts of Paul Sharits films.

3)T:O:U:C:H:I:N:G (1968) 12 mins

'I am not at all interested in the mystical symbolism of Buddhism, only in its strong, intuitively developed imagistic power. In a sense, I am more interested in the mantra because unlike the mandala and yantra forms which are full of such symbols, the mantra is often nearly pure nonsense – yet it has intense potency psychologically, aesthetically and physiologically. The mantra used upon reaching the “thig le” of the Mandala of the Five Dhyani Buddhas is the simple “Om” – a steady vibrational hum.'

Both quotes taken from:
Notes on Films/1966-68 by Paul Sharits
Published in Film Culture 47, Summer 1969, p.13-16.

> Paul Sharits Text 1
> Paul Sharits Text 2

Posted by Philip Matesic

Friday, 07.12.2012
19:30h

 

Buchvernissage
DIE ANDERE BEZIEHUNG
POLYAMORIE UND PHILOSOPHISCHE PRAXIS

Imre Hofmann
 

Dominique Zimmermann und Imre Hofmann haben darüber nachgedacht, was wohl dabei herauskommt, wenn man ein wenig Abstand nimmt von den gängigen Vorstellungen zur romantischen Paarbeziehung. Nach reiflicher Überlegung sind sie zu dem Schluss gelangt, dass es wohl ein Buch sein wird.
Nun denn, das Buch ist mittlerweile tatsächlich herausgekommen, ganz hübsch noch dazu. Daher freuen sich die beiden AutorInnen, es dem interessierten Publikum nun vorstellen zu können.


...


Und weil man mit dem Nachdenken über Liebesbeziehungen im Allgemeinen und alternative Beziehung im Besonderen nicht einfach aufhören kann, bloss weil man einmal ein Buch dazu geschrieben hat, werden die beiden AutorInnen ihr Baby nicht nur stolz herumzeigen, sondern auch gleich noch Gelegenheit für das rege gemeinsame Gespräch bieten.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 18.12.2012
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Christmas Special




During this session, Agnes Thöni will be briefly present and screen the film "Calder's Circus". Shot in 1961 by Carlos Vilardebó, the film shows Alexander Calder's fascinating early work: his miniature circus. Sword swallowers, lions, contortionists and acrobats made of wire were manipulated by the artist, re-creating delicate little circus acts. The stage was designed to fit inside suitcases to be portable.

Calder used to give regular performances of his circus in Paris and New York through the mid-thirties. Avant-garde artists like Piet Mondrian, Jean Cocteau, Le Corbusier, Man Ray or Joan Miró attended in Calder’s studio to see it. The live shows, provided with an intermission, lasted up to two hours. As critic James Johnson Sweeney describes, Calder’s Circus was `a laboratory in which some of the most original features of his later work were to be developed.’

Total running time: 26 minutes, Language: French

Following the film and discussion, we will ring in the holiday season with homemade Glühwein and a special set by DJ Sammy Klaus.

Posted by Philip Matesic

Friday, 21.12.2012 -
Wednesday, 26.12.2012

 

Ausstellung / Buchvernissage / Kino
Tsunami Architecture
Christoph Draeger, Heidrun Holzfeind
 


...


To celebrate the End of the World, Corner College is pleased to announce the book launch of Tsunami Architecture, a new book by Heidrun Holzfeind and Christoph Draeger. At this occasion, the 60-minute documentary "Tsunami Architecture" will be shown at 7PM, followed by a Q+A session and drinks.
The 280-pages book is the final result of a longterm research project, which was presented as an multi-media exhibition at the OK Centrum for Contemporary Art (which commissioned the project) in Linz, Austria in early 2012.


...


The 2004 Indian Ocean Tsunami was one of the worst natural catastrophes in history. While international attention has faded, post-tsunami challenges continue to have an impact on affected communities. Six years later and just weeks before Fukushima, Christoph Draeger and Heidrun Holzfeind looked at what has been achieved, what went wrong and what challenges remain. On a three month trip from December 2010 to February 2011 to the five countries most affected – Thailand, Aceh/Indonesia, Sri Lanka, Maldives and India – the artists investigated the current state of architecture built or reconstructed in the aftermath of the Tsunami. Using video and photography, they documented the long-term effects of the disaster through conversations with survivors, eyewitnesses, aid workers and rescue personnel. They also established a collection of footage of the disaster and the reconstruction efforts.

Additionally, Corner College will be exhibiting two related slide projections in the windows. The site-specific installations will be running over Christmas time including December 26, the 8th anniversary of the Indian Ocean Boxing Day tsunami.

- ¨
Schedule Friday, 21st December

7pm Opening

7:30pm Film Screening Tsunami Architecture
Video, HDV, 60 min, 2012

8:30pm Drinks and Food

Later DJ Strawberry Soda Pop
http://www.eastvillageradio.com/shows/theholyshitsoundsystem

Come and clebrate the End of the World with us!

-

Exhibition:

22. - 26. December

Slide and film projections

Always Nighttimes
Always Outside




Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 15.01.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Production, Capital and Language (Part I of II)




These two sessions* propose a transversal reading of three texts on the topic of relations between production, capital and language. Together the texts form a rhizome as a map of shared knowledge between practice and theory, rather than contrasting theses to be juxtaposed, and build on the intersection between two major discourses linked to economic theories: Marx's critique of political economy and Freud's psychoanalysis.

During this first session we will examine Christian Marazzi and his scientific analyses of capital and it's affects.

*Both sessions are proposed by Dimitrina Sevova.

Text:
Christian Marazzi
"Starting from Work," in id., Capital and Affects: The Politics of the Language Economy, Semiotext(e) / Foreign Agents, 2011, pp. 17-66.

> Marazzi Text

Posted by Philip Matesic

Friday, 25.01.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

Practical Fridays is a new series of activities extending the "Each One, Teach One" philosophy of Theory Tuesdays. During one Friday evening each month at Corner College, a volunteer will workshop a practical skill.

During this Practical Fridays session, Julia Schwartz will conduct a two-hour workshop where she will teach the basic physical principles of spoken voice use. She will get people's bodies active in order to be able to apply the voice, and then get practical and use it.




Each participant, working on a short poem or aphorism and with Julia coaching him/her, will end up speaking the written work in an understandable, clear form. Everyone will benefit from hearing the others' spoken work.

The workshop is free and will be held in English.

No registration required!

Please bring your bring your house shoes or thick socks with you.

Julia's Website: http://www.juliaschwartz.ch/

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 29.01.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Production, Capital and Language (Part II of II)




These two sessions* propose a transversal reading of three texts on the topic of relations between production, capital and language. Together the texts form a rhizome as a map of shared knowledge between practice and theory, rather than contrasting theses to be juxtaposed, and build on the intersection between two major discourses linked to economic theories: Marx's critique of political economy and Freud's psychoanalysis.

During this second session, we will examine the final three texts written in different time periods, from 1975 until 2012. Félix Guattari and Franco Bifo Berardi collaborated starting in the 1970s and draw on schizoanalytic theory while operating a paradigm shift towards an economy of desires and micro-politics or molecular revolution.

*Both sessions are proposed by Dimitrina Sevova.

Text 1 & 2:
Félix Guattari
"20: Molecular Revolutions"
(Guattari's improvised address to the Schizo-Culture Conference organized by Semiotext(e) at Columbia University in New York in 1975)

"21: Desire is Power, Power is Desire (Answers to the Schizo-Culture Conference),"
in id., Chaosophy: Texts and Interviews 1972–1977, Semiotext(e) / Foreign Agents, 2008, pp. 282-290.

Text 3:
Bifo - Franco Berardi
"No. 094: transverse," in Carolyn Christov-Bakargiev (ed.), Documenta 13: Catalog 1/3, The Book of Books | 100 Notes - 100 Thoughts, 2012, pp. 611-617.

> Text 1 & 2
> Text 3

Posted by Philip Matesic

Thursday, 31.01.2013 -
Sunday, 10.02.2013

 

Ausstellung
FFF - Fergangenheit, Fake, Fiktion
Nicole Biermaier, Françoise Caraco
 




Nicole Biermaier und Françoise Caraco setzen sich in ihren neu für die Ausstellung im Corner College realisierten Arbeiten mit den Lebensgeschichten ihrer Grossväter auseinander. In der Arbeit «Ein Bild vom Wegsehen» nutzt Biermaier einen Teil ihrer Familienbiografie – und zwar die Erinnerung an die Geschichte ihres Grossvaters - um sich mit den historischen Ereignissen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Ausgehend von Familienfotos und Informationsbruchstücken aus Briefen, die ihr Grossvater, Sohn eines sefardisch-jüdischen Einwanderers aus Istanbul, aufbewahrt hatte, erstellt Françoise Caraco in der Arbeit «Familienfotos» eine Versuchsanordnung, um sich mit den Grenzziehungen der familiären und gesellschaftlichen Zugehörigkeit auseinander zu setzen. Die zwei Künstlerinnen greifen somit mittels «Fake Documentary» und Archivarbeit aktiv in die aktuelle Debatte der Verknüpfung zwischen Kunst, Geschichte und Fiktion ein.




Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar 2013, ab 19 Uhr
Lecture-Performance von Nicole Biermaier und Françoise Caraco: Donnerstag, 7. Februar 2013, 20 Uhr

Öffnungszeiten: von 15 bis 20 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen


«FFF - Fergangenheit, Fake, Fiktion» wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung von Ernst Göhner Stiftung und Georges und Jenny Bloch Stiftung.

Posted by Irene Grillo

Tuesday, 05.02.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


...


"There are many reasons to be conscious of how the conditions for production and distribution of contemporary art are changing. One reason is that complex and thought-provoking art is having a harder time than ever, not only to come about but also to circulate beyond an already converted audience. Another reason is that entertaining and easily digestible art is becoming more and more prevalent - in the public eye, almost synonymous with "art" itself. Both developments are connected with new power dynamics in the wake globalization, neoliberal policies of deregulation and financialization, and the boom of the commercial art market."

Maria Lind, Editior of "contemporary art and its commercial markets - a report on current conditions and future scenarios" (SternbergPress 2012) in the preface.

In this TT-session Stefan Wagner suggests the essay "tainted love: art's ethos and capitalization" by Suhail Malik and Andrea Philips who both work at Goldsmith College in London. The text out of "contemporary art and its commercial markets ..." describes the change and forms of funding structures and its impact on contemporary art nowadays. We will discuss the text and see if we are agreeing with that concept.


Text: tainted love: art's ethos and capitalization by suhail malik/andrea philips

> Text Suhalik/Philips

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 07.02.2013
20:00h

 

Lecture-Performance
Von Lücken, Leerstellen und Zeugen
Nicole Biermaier, Françoise Caraco
 




Ausgehend von zwei Fotografien aus dem jeweiligen Archiv der Künstlerinnen, werfen die beiden Fragen nach Wahrheitsgehalt, Herkunft und Symbol des jeweiligen Dokumentes auf.

Nicole Biermaier und Françoise Caraco versuchen die Bedeutungen von diesen zwei fotografischen Dokumenten zu interpretieren. Sie geben einen Einblick in ihre Auseinandersetzung mit der Erinnerung oder der produzierten Vergangenheit aus intimer Perspektive.

Posted by Irene Grillo

Tuesday, 12.02.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Post-Critical Thought Session




During this session, Bruno Latour's text "Why Has Critique Run out of Steam?" will provide the basis for a re-thinking of critique as a human-centred practice in relation to art. Drawing the attention toward the multiplicity of processes and things generative of situations of critique, Latour proposes to move from "matters of fact" to "matters of concern" and from "Realpolitik" to "Dingpolitik." In other words, he underlines a mode of thinking inclusive of more-than-human factors relevant for critique and its undoing.

This session has been organized by Christoph Brunner and will be held in English.

> Latour_Critique (E)
> Latour_Kritik (D)

Posted by Philip Matesic

Thursday, 14.02.2013
20:00h

 

/ Artist Talk / Kino
Printemps Érable
Studentenproteste in Québec

Érik Bordeleau
 

The strength of Printemps érable-protests is rooted in anonymity. The movement allows the common to flow through dispersal, reaching into the solitude of each protester. Each one recognizes her situation in that of the others; affective resonance is transmuted to a point of fusion. Repression can only break up linear collectivities; here, at every turn, at every corner, the common returns in a swarm.


Still from Printemps Érable


In the wake of the Quebec student movement against tuition hikes an entire public mobilization has lead to a resurgence and insurgence of active political engagement of Quebec's population in spring 2012. The protests tie together not only problems of a culture of indebted men but also environmental and social issues throughout all strata of society. Insurgence is an expression, a movement of thought becoming a movement of felt sensation. Based on struggles against social isolation for the last decades Printemps Érable underlines contemporary transversal modes of activism beyond ideological boundaries making the complexity of relation felt in their emergence(y). Writer, theorist and activist Érik Bordeleau will show the film "Insurgence" followed by a discussion with the audience.

> Synopsis Insurgence

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 16.02.2013 -
Sunday, 17.02.2013

 

Ausstellung / Diskussion / Exkursion
Aufgesockelt
Eine Veranstaltung zum Thema Denkmal

Com&Com, Tobias Hotz, Georg Kreis, Kunstbibliothek im Sitterwerk, Jonas Oehrli
 

Was ist ein Denkmal? Seit den Hochkulturen des Vorderen Orients werden Denkmäler als Stätten der Erinnerung errichtet. Das Denkmal kann dabei sakrale, kultische oder politische Ansprüche bedienen. Entscheidend für unser heutiges Verständnis ist das bürgerliche Denkmal des 19. Jahrhunderts. Das politische immer einflussreichere Bürgertum löste einen regelrechten Boom des Persönlichkeitsdenkmals aus. In Konkurrenz zum dynastischen Denkmal, das den Wert von Geburt und Stand pries, demonstrierte das bürgerliche Denkmal vor allem den Wert persönlicher Leistung. 

Ist das Denkmal auch heute noch eine angemessene Form des öffentlichen Erinnerns?

Der Künstler Horst Hoheisel schlug für ein angemessenes Holocaust-Denkmal vor, tausend Jahre lang Holocaust-Denkmal Wettbewerbe abzuhalten, anstatt eine finale Lösung zu finden – eine anhaltende Diskussion anstelle eines statischen Denkmals. Angesichts des rasenden Medienzeitalters kann man sich auch fragen, ob öffentliches Erinnern gar nicht mehr anzustreben ist? Wird das individuelle Erinnern wichtiger? Und was bedeutet das für den öffentlichen Raum? Inwieweit soll die öffentlich Meinung in den Errichtungs-Prozess eines Denkmals eingreifen? 

An welche Ereignisse, Werte und Ideologien sollen sich zukünftige Generationen noch erinnern?

Sowohl das Denkmal im engeren Sinn wie auch das Baudenkmal dienen der Erinnerung. Ersteres wurde aber genau zu diesem Zweck errichtet, letzterem werde dieser Zweck erst im Laufe der Zeit auferlegt. Gerade in den vergangenen Jahren wurden in Zürich viele Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Dies hat Folgen. War das unter Denkmalschutz stehende Haus in den 60er und 70er Jahren ein progressives Instrument zur Steuerung der Stadtentwicklung, wird es heute mehr und mehr zum Verkaufsargument. Erinnerungskultur hat Hochkonjunktur und so muss man sich fragen, welche Formen von Denkmalschutz in Zukunft sinnvoll sind. Vielleicht sollte neu, nebst Industrie- oder Landwirtschaftszonen, auch Kulturzonen geschaffen werden.


...


Wer und welche Kriterien entscheiden über die Erhaltung und Zerstörung von Denkmälern? Das Denkmal als politisches Instrument untersteht dem Wandel der gesellschaftlichen Gegebenheiten. Im Zuge eines Machtwechsels müssen oft auch die damit verbundenen öffentliche Zeichen weichen. Als Symbol der herrschenden Macht dient das Denkmal in Zeiten der Rebellion als Angriffspunkt, wird attackiert und beschädigt. In gleicher Weise wird das Entfernen oder Zerstören von Denkmälern als ein symbolischer Akt gesehen, mit einem Kapitel der Geschichte abzuschliessen. Doch reicht dies zur Vergangenheitsbewältigung? Immer wieder finden sich Überbleibsel vergangener Tage. Was passiert mit leeren Denkmalsockeln? Haben Denkmalsockel ohne Denkmal überhaupt eine Funktion? 
Diesen und anderen Fragen versuchen wir mit Hilfe von Experten aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft und der Denkmalpflege nachzugehen.

Im Rahmen der Veranstaltung Aufgesockelt wird der Zine-Sezession-Eiswürfel, ein Denkmal zu Ehren der 3. Zürcher Zine Sezession, aufgesockelt und feierlich eingeweiht.

 Am Samstag 16.  Februar 2013  von 13:00 – 24:00 finden Vorträge, Diskussionen und eine Stadt-Führung mit Johannes M. Hedinger (Com & Com, Künstlerkollektiv), Tobias Hotz (Konservator-Restaurator, Steinbildhauermeister), Prof. Dr. Georg Kreis (Historiker), Tatiana Lori (Denkmalpflege Stadt Zürich), Kunstbibliothek Sitterwerk, Stefan Wagner (Kunsthistoriker, Kurator) statt. Anschliessend Party mit Ton-Bild-Mix von Jonohr (Grafiker)

-

Programm:

Samstag, 16.2.2013

13 Uhr
Visueller und gedanklicher Spaziergang durch die schweizerische Denkmallandschaft.
Publikumsdiskussion mit Prof. Dr. Georg Kreis (Historiker)

14:30
Das St. Jakobs-Denkmal (1872): Verwitterungsprozesse, Untersuchungsmethoden, Restaurierung.
Vortrag von Tobias Hotz (Konservator-Restaurator, Steinbildhauermeister)

15:30
Denkmalpflege rund ums Corner College 
Stadtführung: Tatiana Lori (Denkmalpflege Stadt Zürich).
Anschliessend Diskussion mit Stefan Wagner (Kunsthistoriker, Kurator)

17:30
Mocmoc, das ungeliebte Denkmal
Screenings und Diskussion mit  Johannes M. Hedinger, Com&Com (Künstlerduo)

19 Uhr
Aufsockeln
Feierliche Eingeweihung des Zine-Sezession-Eiswürfel, ein Denkmal zu Ehren der «Last Zürich Zine Sezession»

ab 19:30
Apéro und Party
Monumentaler Ton-Bild-Mix von Jonohr

-

Sonntag, 17.2.2013

14 - 19 Uhr
Ausstellung Lesedenkmal u.a. mit Büchern aus der Sitterwerk Bibliothek zugänglich.


Aufgesockelt wird organisiert von Anna Haas und Annett Höland
. Für Frühjahr/Sommer 2013 ist die Publikation "Aufgesockelt" mit weiteren Beiträgen geplant.



Posted by Stefan Wagner

Friday, 22.02.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

“Practical Fridays” ist eine neue Veranstaltungsreihe und Erweiterung der “Each One, Teach One”-Philosophie, auf der auch “Theory Tuesdays” basiert.

An diesem “Practical Friday” wird Annette Rempp einen Workshop zum Thema “Sehen - neu sehen lernen” leiten.



Anhand von optischen Gläsern und euren mitgebrachten Kameras, Dias, Bildern, werden Sehgeschichten in Form von Zerstreuung (Minuslinse), Konzentration (Pluslinse) und Verzerrung (zylindrische Linse) erzählt.

Im Vordergrund des Workshops stehen die Fragen:

1. Was sehen wir?
2. Wie bewerten, benennen wir das, was wir sehen?
3. Sieht mein Gegenüber dasselbe?
4. Wie verhält sich dazu unserer Sprachgebrauch?

MITBRINGEN: Kamera oder Handy mit Kamera

SPRACHE: Deutsch (mit Unterstützung in Englisch)

Die Veranstaltung ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 27.02.2013
20:00h

 

Lecture-Performance
‘Driving the Blues Away’
A Monologue by Olof Olsson

Olof Olsson
 


...


Do you know the origin of Coca-Cola? Or the secret powers of Swiss triangular milk chocolate Toblerone? Why do we call a company that makes computers ‘Apple‘ and not ‘Jobs‘ and Windows ‘Windows‘ and not ‘Gates‘? And what has sanitary porcelain to do with all this? There is only one way to find out.



Please join us for the Swiss premiere of ‘Driving the Blues Away’


...

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 28.02.2013
19:00h

 

Buchvernissage
Ma biće bolje
Goran Galić, Gian-Reto Gredig
 


...


Die sechsteilige Publikation Ma biće bolje (Dt.: Wird schon wieder) basiert auf der gleichnamigen installativen Arbeit, welche aus mehreren Reisen der beiden Künstler Goran Galić und Gian-Reto Gredig zwischen 2001 und 2005 in Bosnien-Herzegowina hervorgegangen ist. Fotografien, Videos und Texte fügten sich darin als Fragmente zu einer offenen Erzählstruktur über die damalige Nachkriegsituation. Die Überführung dieser Arbeit zwischen Bericht, Kritik und Fragestellung in die Form einer Publikation gelingt, indem deren verschiedene Bestandteile auf einzelne Objekte aufgesplittet werden – die Fotografien in ein Buch, die Texte in Hefte, die Videos auf eine DVD mit eigener Hülle – und nicht zuletzt indem neues Material wie z. B. eine Karte der in Bosnien-Herzegowina zurückgelegten Wege ergänzt wird. Alle diese Elemente sind in einem zweiflügligen Schuber untergebracht und vermitteln dem Betrachter unterschiedliche Facetten derselben Geschichten.

Die Publikation, die von Winfried Heininger und Simone Koller gestaltet wurde und bei Kodoji Press erschienen ist, sowie eine Special Edition sind an der Vernissage zum Vorzugspreis erhältlich. Wir verlosen am Abend einige Ausgaben der Special Edition. Für passende Verpflegung und Šljivovica wird gesorgt. Buchvernissage also nicht verpassen!



Programm:

Barbetrieb, Suppe und Buchverkauf
Begrüssung
Verlosung der Special Edition

> Press release (D/E)

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 05.03.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Manon de Boer


By now, art is probably seen more on Facebook walls than real-life ones. Why is it that the growing importance of the digital does not have a similar impact on the contents of works of art, as it has on the way they are presented?

Claire Bishop, professor at City University of New York and well known for her critical reactions to Nicolas Bourriauds thoughts on Relational Aesthetics, deals with this question in "Digital Divide", an essay written for the September 2012 issue of Artforum.

After a short introduction and a brief summary of the text (and some responses to it), the discussion could evolve around the following questions: Why do we separate media arts and digital arts from more conventional media, even exhibiting them in specialized institutions? Will art eventually be left behind by the fast developments within the digital realm? Or can it rather be a tool to counter the predominance of the digital?

This session has been proposed by Daniel Morgenthaler and will be held in English.

> Digital Divide - Claire Bishop
> Digital Divide - Response 1
> Digital Divide - Response 2

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 06.03.2013
20:00h

 

Vortrag
Die Macht der Schrift
Andreas Koop
 


...


Schrift ist mehr als ein ästhetisches Phänomen – sie ist zugleich Aussage. Sie kann programmatisch sein, revolutionär, restaurativ. Faszinierend und unerwartet ist dabei, wie stark Traditionsstränge wirksam werden. Dies zeigen die historischen Herrscher eindrucksvoll. Analytisch, komparativ und experimentell wird die Rhetorik der Schrift und das Zeremoniell der Typografie untersucht, aber auch das Bild des Staates heute und die Gegensätze zu Macht.

Andreas Koop veröffentlichte Ende letzten Jahres sein neustes Buch Die Macht der Schrift - Eine angewandte Designforschung, in dem er das Verhältnis von Typografie und Macht untersuchte.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 15.03.2013 -
Saturday, 16.03.2013

 

Heftvernissage / Temporary Bookshop / Vortrag
Release STRAPAZIN Nr. 110: Kollision
Julia Marti, Milva Stutz
 

Lange und intensiv wurde an der STRAPAZIN–Ausgabe Nr.110: Kollision gearbeitet und diese wird nun im Corner College präsentiert und gefeiert!




Um es gleich vorwegzunehmen: Diese STRAPAZIN-­Ausgabe beinhaltet keine Comics. Bildergeschichten werden dennoch erzählt. «Kollision» bildet in dieser Ausgabe nicht nur die thematische Klammer, ­Kollisionen finden tatsächlich statt. In diesem Heft wird die sonst übliche Heftstruktur – Beitrag folgt auf Beitrag – aufgehoben. Die Redaktion – Julia Marti und Milva Stutz – liessen die einzelnen Beiträge miteinander kollidieren und ordneten die Fragmente zu neuen Geschichten. Ist das möglich? Lassen sich so Geschichten erzählen? Neun Zeichnerinnen und Zeichner haben sich auf dieses Experiment ein­gelassen. Das Heft zeigt Arbeiten von: Anna Albisetti, Cécile Hummel, Julia Marti, Milva Stutz, Patric Sandri, Patrick Graf, Peter Radelfinger, Tudi Deligne und Yves Noyau.

Programm

Freitag, 15. März 2013

ab 18 Uhr
Heft-Vernissage STRAPAZIN Nr. 110: Kollision

19 Uhr
Vortrag: «Kollision mit Jesko Stubbe»
Fakten und Halbwahrheiten zum Thema «Kollision»

20:30
Konzert: LIUN & RRR (Voice & Beats)


Samstag, 16. März 2013

14–18 Uhr
Temporary Bookshop:
Publikationen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler zum Blättern und Kaufen.

15.00 Uhr
Pop-Up-Vernissage Charity Basar
von Anna Albisetti
106 Seiten, 10 x 14.5 cm, sw, Laser, 150 Ex.

15:30
Ping-Pong-Turnier:
Bring your rackets!

Posted by Irene Grillo

Monday, 18.03.2013
19:00h

 

Corner Cuisine / Konzert
Drastic Dislocations
Luigi Archetti, Mario Marchisella, Barry Wallenstein
 




Der Poet Barry Wallenstein aus New York spielt zum ersten mal ein Konzert in der Schweiz und zum ersten mal mit den beiden Multiinstrumentalisten Luigi Archetti und Mario Marchisella.

Der emeritierte Professor für Literatur und Creative Writing Wallenstein schreibt schon seit den 60-er Jahren Gedichte, die in zahlreichen Sammelbänden und Magazinen publiziert werden (Ploughshares, The Nation, Centennial Review und American Poetry Review).

Seit den 70-er Jahren performt er seine Gedichte zusammen mit Musikern in wechselnder Besetzung, welche vorwiegend aus dem Jazz Bereich stammen. Zu erwähnen wären da etwa: Charles Tyler, John Hicks, Vincent Chancey und Adam Birnbaum. Barry hatte in seiner Karriere immer wieder sehr spezielle, durch Zufall geprägte Begegnungen wie mit Charles Mingus oder mit Fela Kuti. Seine erste dieser Art fand bereits 1959 während des Studiums statt, als ihn sein Professor in einen Club namens „The Showplace“ in Greenwich Village schickte, um endlich seine geschriebenen Gedichte auch einmal einem Publikum vorzustellen: Da wartete niemand geringerer als Charles Mingus, der die Studenten auf seinem Kontrabass begleitete. „I was a little bit in shock and very nervous. I surely don’t recall what I recited or how it went, but I will never forget this large man’s kindness to us kids and the feeling of just being in his company.“

Barrys Stil ist wohl am ehesten mit einer Frühform des Spoken Word beschreibbar. Eine musikalische, stark rhythmisierte Art des Rezitierens, welche zwischen Singen und Sprechen changiert. Inhaltlich nimmt einem Barry in seinen Gedichten auf kleine, grosse Reisen mit, surreale Begegnungen mit dem Nachbarn, einem Hasen oder dem Zorn...
www.barrywallenstein.com

Auszug aus dem Gedicht: Anger

When anger falls on the plate like food
limp -- something you wouldn't
want to eat-- don't force yourself
I tell myself
let it go
the feeling of being pissed off
having been ripped off on the run
taken for a fool
some no count lame ass crier
couldn't put a shoe in a basket on a bet
or control his own best leads
a shame to his hours
sucking on anger.

Alicia Ostriker beschreibt Barry’s Stil wie folgt:
“Barry Wallenstein’s voice is unique in American poetry: magic, seductive, cryptic, a little demonic, definitely sexy, as if some perfume from Les Fleurs du Mal clung to its overtones.”

Archetti und Marchisella spielten bereits in verschiedenen Konstellationen zusammen.

19:00 Corner Cuisine
20:00 Konzert

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 19.03.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




"Ziviler Ungehorsam ist ein fundamentaler Bestandteil jeder Demokratie, gerade weil er reagiert auf die Brüche zwischen Rechtspraxis und Gerechtigkeit, Freiheit und Staat, Politik und Menschlichkeit, Selbstdarstellung und Korruption der politischen Klasse, Verantwortung und Macht, auf die Selbstwidersprüchlichkeit des Systems. Es ist die Form, in der sich politisches Handeln aus moralischen Gründen äussert: Der Beschluss der Bürgerinnen, auf dem Weig in eine unmenschliche Gesellschaft nicht mehr mitzugehen und stattdessen die drei grossen Werte einer menschlichen Gesellschaft wieder einzufordern: Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität.
"Bürger erhebt euch" begründet das Recht auf Kritik, Dissidenz, Einspruch, Widerstand und zivilen Ungehorsam in einer Gesellschaft, in der postdemokratisches Regieren und neoliberales Wirtschaften Bürger- und Menschenrechte bedroht, fragt nach Formen und Zielen des "bürgerlichen Aufstands" und formuliert die politische Kultur einer postheroischen und postdogmatischen sozialen Bewegung. Diese neue soziale Bewegung ist mit dem Occupy-Impuls noch nicht zu Ende, sie hat gerade erst angefangen!" (Klappentext).

Diese Sitzung von Theory Tuesday wird in deutscher Sprache abgehalten. Es sind alle herzlich eingeladen, die sich gerne an einem Streitgespräch beteiligen wollen! Bitte vorab den Text lesen. Merci. Danke. Grazie. Thanks.



Lyrics RIOT

Die Rebellion des Citoyens - Vorabdruck aus Bürger erhebt euch von Markus Metz/Georg Seesslen auf taz.de

Feuilletonsoziologische Pirouetten von Rudolf Walther auf derStandard.at

> Auszug Bürger erhebt euch

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 21.03.2013
19:00h

 

Buchvernissage
de/tour
ekw 14,90, Roman Blumenthal, Christoph Franz, Petra Elena Köhle, Michael Meier, Silvia Mussmann, Romy Rüegger, Riikka Tauriainen, Nicolas Vermot Petit-Outhenin
 




Entkoppelung in willkürlich ausgeloster Rotation: 7 (Subjektive) Thematiken wechseln ihre Urheber_innen, wechseln hin zur (aneignenden) Umleitung, hin zur differenten Praktik einer anderen Position (die hier zur Produzentin wird). So potenzieren sich 7 Positionen um die Sicht- und Handlungsweise einer jeweils anderen.
Exzerpieren, reduzieren, de/re/kontextualisieren, sprengen und re/kombinieren, interpretieren, hybridisieren und was sich sonst noch machen lässt: potenzierung des blicks, wer spricht hier worüber? Und was haben wir davon? Was haben die Ergebnisse mit ihren stiftenden Autor_innen gemein? Worin verweisen sie (noch) auf diese? Umgekehrt: Inwieweit zeugen die Ergebnisse tatsächlich von der Handschrift ihrer ausführenden Produzent_innen? Wo verorten wir uns hier zu welchen gunsten und warum sollen wir dies überhaupt in erwägung ziehen?

de/tour

Herausgegeben von:
Silvia Mussmann, Michael Meier, Christoph Franz

Beteiligte: 
Roman Blumenthal, ekw 14,90, Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Michael Meier & Christoph Franz, Silvia Mussmann, Romy Ruegger, Riikka Tauriainen

Grösse: 32 x 22,6 cm

Seiten: 112

Einleger in 2 Formaten: 7

Druck: Pöge Druck, Leipzig

Bindung: Mönch OHG, Leipzig

Auflage: 350 Stück

Unterstützt von: Stadt Zürich Kultur, BMUKK (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)

Posted by Irene Grillo

Friday, 22.03.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

Ingrid & Sigrid's introduction to the "Viking Way of Knitting"




During Ingrid's recent artist residency in Iceland, she was taught the "viking way" of knitting. After her return to Switzerland, Ingrid taught Sigrid 'needle-binding', or 'Nadelbinden', which is a term to best describe this unique, "viking way" of knitting.

Both Ingrid and Sigrid would love to share this old knitting technique with you!

IMPORTANT! If you would like to participate in this workshop, please bring the following:

1 ball of thick, sheep wool in the color of your choice.

The language of the workshop doesn't matter: let's just knit together in the viking way!

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 27.03.2013
19:00h

 

Diskussion
Austerity? "ORA BOLAS!"
Notes from Lisbon’s cultural scene

Ana Bigotte Vieira, Sandra Lang
 


...


The words austerity and debt imply or signify a lack of something. These two words are part of the vocabulary used in mainstream media to describe the current economic situation in Portugal.

In an open discussion Sandra Lang and Ana Bigotte Vieira will talk about “ORA BOLAS. WE HAVE THE SPACE, SO LET’S USE IT!”, an initiative that took place in Lisbon at Galleria da Boavista, from the 23rd of November to the 29th of December 2012. Taking place in the midst of intense social struggles, the event began shortly after the November 14th European General Strike, a protest marked by police brutality and severe repression in Lisbon. Following two years of budget cuts in the arts funding (in 2012 “apoios pontuais” were 100% cut), this initiative overlapped with the re-opening of state funds for the arts; a reopening in a new, more competitive fashion. By criticizing the status quo (“Ora Bolas”) while at the same time emphasizing collective action and potency (“we have space, so lets use it”), “ORA BOLAS” ended up creating community and being an experiment on collective organization and resistance. Performances, concerts, and discussions were the response to the open call to use the gallery space. ORA BOLAS made visible the plenitude and excess of potential which characterizes the cultural scene in Lisbon today.



More Informations about current political struggels in Portugal:

Lisbon Calling: November 14th in Portugal
General Strike
Youths in Shorts and Flip-Flops Throwing Rocks at Cops: Update from Lisbon
Never Has a Winter Been So Long: On “Scenes from the Class Struggle in Portugal”
New Scenes from the Class Struggle in Portugal
Police brutality and tension among demonstraters marked general strike in Portugal

"Austerity? "ORA BOLAS!" Notes from Lisbon’s cultural scene" is organized by Sandra Lang within a series of lectures at Freie Uni Zürich.




Posted by Stefan Wagner

Friday, 05.04.2013
19:00h

 

Performance
THIS BOOK (1)
Veronika Spierenburg
 


...


Die Künstlerin Veronika Spierenburg wird die Skype-Event-Reihe "This Book", die sie im Oktober 2012 begann, mit neuen internationalen Gästen fortsetzen, um sich mit ihnen über deren Buchprojekte zu unterhalten. Auf eigenwillige Art und Weise wird sie über Skype ausgewählten Gästen Fragen stellen, um so hinter die "Kulisse" von Büchern zu blicken.
Diese investigative Form der Gesprächsführung will Fragen klären wieso das Buch entstand, woher die Idee dazu stammt, was der Reiz des Buches ist, inwiefern ein Buch eine Ausstellung ist, wie das Verhältnis von Buch und Lesenden beschaffen ist etc. Angesichts der explosionsartig gestiegenen Buchproduktion in der Kunst, die zuweilen den Eindruck erweckt, dass man um der Produktion Willen Bücher produziert, leistet "This Book" einen reflexiven Beitrag zum derzeitigen Bücherboom.

Guests:

Loraine Furter
Thijs groot Wassink / WassinkLundgren
Matthew Vollgraff
Haemmerli
Ari Marcopoulos
Michael Günzburger

Talks in English.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 09.04.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this session, Philip Matesic will present the following two essays from the book "Everything is in Everything: Jacques Rancière between Intellectual Emancipation and Aesthetic Education" edited by Jason Smith and Annette Weisser.

"Communist Education" by Jan Voelker
"The Master In His Place: Jacques Rancière And The Politics Of The Will" by Jason E. Smith

The essays collected in this book represent versions of papers presented at a 2011 symposium held at the Art Center College of Design in Pasadena, California. The symposium considered Rancière's work in relation to aesthetics, politics, and education.

It's encouraged that you read the essays beforehand. The discussion will be held in English.

> Everything Is In Everything

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 16.04.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this session, Daniel Morgenthaler will present text excerpts from the Sternberg publication "Solution 196–213: United States of Palestine-Israel" edited by Joshua Simon.

"Solution 196–213: United States of Palestine-Israel" is an anthology of texts proposing a doable solution for the region. With contributors based in Ramallah and Tel Aviv-Jaffa, Beirut and Jerusalem, New York and Bethlehem, Nazareth and Warsaw, the book offers solutions that will make life better, and proposes ways to do it." (Book cover)

A discussion will follow in English and it's encouraged that you read the text excerpts beforehand.

> Solution 196-213 excerpts

Posted by Philip Matesic

Friday, 19.04.2013 -
Saturday, 20.04.2013

 

Workshop
Out of Control
Der performative Spielraum in Kunst und Kybernetik

Daniel Bisig, Andreas Broeckmann, shusha Niederberger, Sebastian Vehlken, Birk Weiberg, Carolin Wiedemann, Renate Wieser, Olsen Wolf
 

Die kybernetische Wende in den 1950er Jahren hat unsere Technologien und unser Denken nachhaltig verändert und bringt neue Formen der Organisation, des Handelns und des Wissens hervor. Auch wenn Künstler sich immer wieder mit diesem kulturtechnischen Umbruch auseinandergesetzt haben, so ist doch erst mit den von den Sozialwissenschaften ausgehenden Diskursen um Wissenschaft und Technik ein theoretischer Zugang zu den Effekten der Kybernetik geschaffen worden.


Interactive Swarm Space STOCOS


Aus einem gemeinsamen Interesse für die performativen Möglichkeiten von Medientechnologien heraus haben die medialen Künste und die Musik ein praxisbasiertes Wissen geschaffen. Dabei haben die Konzepte von Emergenz und Performativität eine neue Perspektive auf die Frage nach Handlungsmacht jenseits von Steuerung und Regelung ermöglicht, die sowohl für die Künste als auch für die Wissenschaften interessant ist.

Ziel des Workshops ist es, die Diskurse der Sozial- und Medienwissenschaften mit dem Wissen und den Erfahrungen der Künste in einen Dialog treten zu lassen.

- - -

PROGRAMM


FREITAG, 19. APRIL 2013

14:30 Uhr Begrüssung
14:45 Uhr Andreas Broeckmann (Lüneburg): Kunst und algorithmische Maschine
15:30 Uhr Oliver ‹Olsen› Wolf (Zürich): Teleonomies

- Pause -

16:30 Uhr Sebastian Vehlken (Lüneburg): Zootechnologien – Swarm Intelligence als Kulturtechnik
17:15 Uhr Daniel Bisig (Zürich): Die Bühne als Ort der Überlagerung von physischer und virtueller Präsenz
18:30 Uhr Renate Wieser (Paderborn): Von der informationstechnischen Fortsetzung der Ästhetik


SAMSTAG, 20. APRIL 2013

10 Uhr Birk Weiberg (Zürich): Das Kunstwerk als technisches Individuum
10:45 Uhr shusha Niederberger (Zürich): Zur Performativität und Medialität von Code
11:30 Uhr Carolin Wiedemann (Hamburg): Anonymous und die Ambivalenz neuer Kollektivität in kybernetischen Kontrollgesellschaften

- Pause -

12:30 Uhr Abschlussdiskussion

Das detaillierte und aktuellste Programm für die beiden Tage ist zu finden unter Out of Control.

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Out of Control wird organisiert von Daniel Bisig, shusha Niederberger, Birk Weiberg und Olson Wolf.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 24.04.2013
19:00h

 

Präsentation
enmedio
Anja Steidinger
 

In der Gruppe "enmedio" (Barcelona) engagieren sich Künstler_innen, Grafiker_innen, Filmemacher_innen, Professor_innen u.a.
Sie diskutieren gemeinsam über die Funktion politischer Kunst, machen Veranstaltungen und politische Interventionen.

Anja Steidinger, selbst Mitglied von enmedio, stellt die Idee im Rahmen der Reihe "Praktiken der künstlerischen Intervention" der ZHdK vor.



"Videostill aus Fiesta en el INEM, enmedio 2009, Feier auf dem Arbeitsamt"

Das spanische Wort enmedio bedeutet «inmitten» und genau dort verortet sich die Gruppe: «inmitten». Inmitten der Kunst, inmitten des sozial-politischen Aktivismus, inmitten der Medien.
Vor 5 Jahren begannen sie mit Veranstaltungen, um gemeinsam über die politische Funktion von Kunst nachzudenken.
Und dann kam die Krise. Erst tauchte sie in Form einer allgemeinen Gemütsverfassung auf, und sie beschlossen auf diese Spezie von sozialer Traurigkeit mit einer Party zu antworten. Als Ort der Party wählten sie das Arbeitsamt, in ihm fanden sie alle Traurigkeit und soziale Angst vereint. Einige Zeit später verbreitete sich eine allgemeine Stimmung der Empörung (Indignación) im Land, die Zeit der besetzten Plätze und der 15M-Bewegung. Verschiedene Interventionen von enmedio folgten, eine aktuelle Kollaboration bilden die gemeinsamen Aktionen mit PAH (Plataforma de los Afectados por la Hipoteca).



Posted by Jeannette Polin

Friday, 26.04.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 




Learn how to assemble a hand-held bouquet and wrap it in a professional manner! Two types of bouquet making will be taught, the forward facing and the rounded bunch, which are very popular in Switzerland.

Please bring a bunch of flowers with you and be prepared for them to be man-handled by the group. You will of course get to take home your own bouquet at the end of the class. There will also be a short introduction to caring for various flowers and a look at some traditional/seasonal mixes.

The workshop will be conducted in English, with German explanations on hand.

PLEASE BRING THE FOLLOWING:
A bunch of flowers.
A SHARP pair of scissors.

Your florist team,
Alice McCabe and Linda Furrer

Posted by Philip Matesic

Friday, 03.05.2013
19:00h

 

Performance
THIS BOOK (2)
Veronika Spierenburg
 


...


Die Künstlerin Veronika Spierenburg wird die Skype-Event-Reihe "This Book", die sie im Oktober 2012 begann, mit neuen internationalen Gästen fortsetzen, um sich mit ihnen über deren Buchprojekte zu unterhalten. Auf eigenwillige Art und Weise wird sie über Skype ausgewählten Gästen Fragen stellen, um so hinter die "Kulisse" von Büchern zu blicken.

Diese investigative Form der Gesprächsführung will Fragen klären wieso das Buch entstand, woher die Idee dazu stammt, was der Reiz des Buches ist, inwiefern ein Buch eine Ausstellung ist, wie das Verhältnis von Buch und Lesenden beschaffen ist etc. Angesichts der explosionsartig gestiegenen Buchproduktion in der Kunst, die zuweilen den Eindruck erweckt, dass man um der Produktion Willen Bücher produziert, leistet "This Book" einen reflexiven Beitrag zum derzeitigen Bücherboom.

Guests:

Mariana Castillo Deball
Banu Cennetoglu
Rafael Rozendaal
Manuel Raeder
Fabrice Stroun
San Seriffe

Talks in English.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 15.05.2013 -
Thursday, 16.05.2013

 

Kino / Performance
Kino Raum (1)
Jann Clavadetscher, Rouzbeh Rashidi
 




Kino Raum (1) is the first in a series of collaborative exhibition events by Jann Clavadetscher and Rouzbeh Rashidi. The practice of both artists is rooted in experimental cinema, and Kino Raum will explore and dissect the concept of the cinema-space, both physical and mental. Using the gallery as a laboratory of ‘cinemas’, it will encompass not only traditional projection and gallery installation, but will also address the material and dematerialisation of the filmic image, inviting spectators to consider the history of film from its celluloid origins to its current digital state.

Appropriately, Kino Raum (1) will open with a projection of Clavadetscher and Rashidi’s collaborative feature film Jean Speck (1860-1933) (2011), named in honour of the man who opened Zurich’s first cinema. The material origins of cinema will be evoked by Clavadetscher’s expanded cinema performance Atlantik Film, which will involve the exposure of camera-less film in front of the audience. And a selection of works from Rashidi’s ongoing personal digital cinema project Homo Sapiens Project will stand as one artist’s probing look at where the ever-pressing question ‘what is cinema?’ has arrived today.

Schedule:

Wednesday May 15th:

6pm screening films
7:30pm performance

Thursday May 16th:

7pm screening of the film made in the perfomance the day before




Short synopsis of the shown films:

Jean Speck (1860-1933):
Little is known of Jean Speck (1860-1933) beyond the fact that he opened Zurich’s first cinema. Rouzbeh Rashidi and Jann Clavadetscher consider the flittering black and white ghosts and shadows that he left in his wake in their phantasmagorical experimental feature film. This journey through a cinematic night probes the very essence of the cinematic image.

Atlantik Film (Jann Clavadetscher):
Atlantik Film started off as a project called Die Belichtung (‘The Exposure’) where an audience in absolute darkness attempted to shine light onto part of an unexposed film roll. A match was struck and for this short moment audience and cinema became one. Kino Raum (1) will be the continuation of this Exposure Project. This event will take place in two parts: Day one, the film is exposed to light. Day two, the film will return from the Laboratory and be projected.

Homo Sapiens Project (Rouzbeh Rashidi):
Homo Sapiens Project are highly experimental works, part cryptic film diaries and part impressionistic portraits of places and people, and often suffused with an eerie sense of mystery reminiscent of horror cinema. From highly composed and distantly framed meditations to frenetically flickering plunges into the textural substance of moving images, the restless creativity of this vision of life as a cinematic laboratory is never short of surprising. Encompassing everything from documentary monologues to found footage, Rashidi constantly strives to expand his filmmaking palette while putting his unmistakable stamp on whatever footage passes through his hands.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 21.05.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

I, An Actress...
Drag in Artist’s Moving Image.




For this Theory Tueday session, Ian Wooldridge has put together a selection of artists’ films and videos whereby male performers take on a drag persona.

1: I, An Actress, George Kuchar (1977) 8min
2: Mario Banana No1, Andy Warhol (1964) 3min
3: Excerpt from: Hail The New Puritan, Charles Atlas (1986) 6 min
4: Excerpt from: The Laziest Girl in Town, Mark Morrisroe (1981) 3 min
5: Keys to Our Heart, Kalup Linzy (2008) 24min
6: K-CorealNC.K (section a), Ryan Trecartin (2009) 33 min

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 22.05.2013 -
Thursday, 23.05.2013

 

Performative Reading
I’m that angel
Tyler Coburn
 


...


Tyler Coburn’s I’m that angel explores the conditions of how we work on and against the computer, narrated from the perspective of a “content farmer”: an emergent type of online journalist contracted to generate articles based on words peaking in Google Trends.

As a text, I’m that angel takes shape as a stony stone, a cut in the stream—a book. Its format shores up the paraliterary, confessional, and epistolary precedents for our virtual vernaculars. Designed by Eric Nylund, the pages concretize found quotes, trending language, anecdotes, notes and rants; call it inattentionality as method.


...


If the book sustains a material limit that belies the diffuse shape of the cloud, then its readings attempt similar concretions by having reader and audience occupy the sites that compose the physical form of the Internet. On other occasions, readings pair with documentation shot on server floors, thus temporarily constructing the data center within the art institution. Each scenario discloses securitized spaces in which reader and audience already reside, for we encounter the material doubles of our virtual subjectivities as data stored in server form.

Rather than concede to the seeming intractability of cognitive capitalism, these readings potentiate novel, critical operations through shared access, listening and discussion. Across its parts, I’m that angel argues for a renewed consideration of the immanent horizons of subjectivity, sociability and creativity.

PLEASE NOTE:

The reading-performance will take place at Google Zurich and is booked out. No seats available anymore.

Thanks to Google for supporting and hosting "I'm that angel".

- - -

In May and June, Coburn is performing at data centres and institutions throughout Europe, including Objectif Exhibitions, Antwerp; CAC Vilnius; Grazer Kunstverein; the Pionen Data Center, Stockholm; EvoSwitch, Amsterdam, in collaboration with San Serriffe; e-shelter, Berlin, in collaboration with Archive Kabinett; Volta, London, in collaboration with South London Gallery; and Museo d'Arte Contemporanea di Villa Croce, in collaboration with Peep-Hole. Copies of I’m that angel are available at bookstores and institutions worldwide.

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 25.05.2013
16:00h

 

Heftvernissage
On-Curating
Issue 17: Design Exhibited

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Mit einem Gespräch zwischen Urs Lehni, Burkhard Meltzer, Tido von Oppeln, Sarah Owens, Stefan Wagner


...


Design auszustellen, ist heute kein Ausnahmefall mehr. Vielmehr begegnen wir Ausstellungsszenarien nicht nur in spezialisierten Museen, Galerien oder Messen, sondern darüber hinaus auch in vielen Alltagssituationen. Situationen, in denen Design weder im Gebrauch noch primär als Produkt erscheint. Design im Sinne industrieller Herstellung hat sich in eine Disziplin des Ausstellens gewandelt. Dabei ist auch das Herstellen zum favorisierten Ausstellungsthema geworden. In Ausstellungssituationen werden jedoch nicht nur alternative Produktionsmöglichkeiten für Produkt- und Grafikdesign erprobt, sondern viele Designentwürfe entstehen auch ausschliesslich dafür. KünstlerInnen wie Mamiko Otsubo oder Tobias Madison setzen sich in ihren Arbeiten mit einem Designverständnis auseinander, das vor allem über Ausstellungssituationen etwas herstellt. Die von Burkhard Meltzer, Tido von Oppeln und Sarah Owens konzipierte Ausgabe führt verschiedene Perspektiven aus kuratorischer Praxis, Design, Kunst und Theorie zusammen. Ein Gespräch, das die HerausgeberInnen während der Produktion geführt haben, begleitet Interviews und visuelle Beiträge.

Beiträge von Jan Boelen, Konstantin Grcic, Urs Lehni, Tobias Madison, Burkhard Meltzer, Tido von Oppeln, Sarah Owens sowie einer künstlerischen Intervention von Mamiko Otsubo.

Anschliessend Grill.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 28.05.2013
19:00h

 

Forum KK
Die Hasena, seit 1981
Peter Trachsel
 


Aktion des Komponisten Hans-Joachim Hespos in der Reihe "Kunst die Wissen schafft" der Hasena, Dalvazza 2006


Anlässlich der Aufarbeitung des Archivs der Hasena, welches kürzlich einen erstem Stopp in der Ausstellung "serge stauffer – kunst als forschung" im Helmhaus Zürich hatte, sprechen die Teilnehmenden über "die Hasena". Dieses Institut, gegründet 1981 von Peter Trachsel, ist ein unabhängiger Kunstraum, ein Salon, ein offenes Gästehaus, ein interdisziplinäres Experimentierlabor, seit 1987 situiert im Prättigau (Graubünden). Die Hasena manifestiert sich in den Worten von Kathrin Gantenbein in "unterschiedlichsten Topographien als öffentlicher Raum, in dem Frei- und QuerdenkerInnen jeglicher Couleur ihre Feldforschungsresultate, Versuchsanordnungen, Visionen und Utopien zur Diskussion stellen."

Ein Gespräch mit Elisabeth Blum, Julie Harboe, Birgit Kempker und Stephan Kunz. Moderation Michael Hiltbrunner. Mit einer Einführung in das Archiv der Hasena von Birgit Kempker.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 31.05.2013
14:00h

 

Symposium
INTERVENTIONS
A philosophical symposium with work and work in progress by international scholars and thinkers

Christian Hänggi, Julia Hölzl, Luce deLire / benedikt wahner, Daniel Marti, Jacob Miller, Saman Anabel Sarabi, Gian Trepp
 


Intervention 2012


Interventions is an informal and open symposium that allows scholars and thinkers to present their recently finished work and their work in progress. Interventions thrives on the unexpected juxtapositions and clashes that result from addressing a wide range of philosophical and political issues such as autonomy, economy, finitude, aporias, capitalism, and many more. Interventions does not limit itself to a specific discipline and welcomes all intriguing papers from Switzerland and abroad.

SCHEDULE

14:00 Methods of tricksters in Húsavík, or: how to find new forms of intervening. Anabel Sarabi

14:45 Remembering Mnemosyne. Jacob Miller

15:30 On Thinking. Julia Hölzl

16:15 Appropriation: Ich und […] die Frage der Aneignung. Daniel Marti

17:00 Perhaps this time we have gone too far. Luce deLire / benedikt wahner

17:45 “When the Forms of Musick change, ’tis a Promise of civil Disorder.” Christian Hänggi

18:30 Geo-strategic vectors influencing the crossing of the Central Alps in the High Middle Ages. Gian Trepp

19:30 Barbecue

For full program see PDF below.

Interventions is organized by Christian Hänggi.

> Programm Interventions

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 04.06.2013 -
Saturday, 08.06.2013

 

Ausstellung
CAS/MAS Bilden – Künste – Gesellschaft
«Künstlerische Bildung im Gespräch»

Philip Matesic
 


...


Wie lehrt die Kunst? Studierende des Studiengangs „Bilden-Künste-Gesellschaft“ der Zürcher Hochschule der Künste gehen der Frage nach, wie und wo sich das Künstlerische in Bildungsprojekten manifestiert und was es bewirken kann. Sie haben hierzu eine räumliche Inszenierung entworfen, welche die Form eines Schaukastens besitzt. Die Ausstellung kann also nur von aussen eingesehen werden. Diskussionsgrundlage bildeten die thematischen Schwerpunkte „Ziviler Ungehorsam“, „Jugendrepräsentation“ und „Tragik der Allmende“. Die Ausstellung sowie das Gespräch wurde in Zusammenarbeit mit dem Künstler Philip Matesic erarbeitet.

Vernissage: Dienstag, den 4. Juni 2013, 19 h.
Ausstellungsgespräch: Dienstag, den 4. Juni 2013, 20 h.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 14.06.2013
19:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

During this Practical Fridays session, Amélie Brisson-Darveau, Christoph Brunner and Jacqueline Poloni will explore different kinds of diagrams, in artistic, performance and philosophical practices. Diagrams are strange devices and techniques which attempt to make relations tangible and at the same time evade straight formats of representation. They are expression in physical as much as in immaterial ways.


Ian Kerr - Diagram


The goal of the session is to familiarize ourselves with diagrammatic practices as means for tracing and enabling movement. Not dividing between movement in space and movement of thought, we want to foreground and experiment with techniques of non-representational expression and relational movement. The material exposure will be complemented with collectively developed techniques and propositions for diagrammatic practices.

To Bring:
Whatever material you consider relevant to what a diagram is and what it can do/become. We aim for collaborative and experimental processes with the 'stuff' at hand!

Resource for inspiration:
http://diagramworkshop.wordpress.com

Posted by Philip Matesic

Thursday, 20.06.2013
19:00h

 

Lecture
Between Here and There
Contemporary Art In Romania

Olga Stefan
 


Lia Perjovschi, The Universe, 2007


As this year's Romanian Pavilion is the talk of the town and has made the "Best Pavilions" list of numerous critics, while several major artists and galleries from Romania are on view at Art Basel, the perception might be that the Romanian art scene is strong and thriving. But major challenges and obstacles are more the reality. Olga Stefan will present the political and cultural context in Romania, selections of work by practicing artists and initiatives, as well as the current debates and issues affecting the art scene.



Posted by Stefan Wagner

Saturday, 22.06.2013
17:30h

 

Buchvernissage
1946, 1947, 1947: Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher


...


Vor genau 70 Jahren hatte Jan Tschichold vorgeschlagen die schönsten Schweizer Bücher auszuzeichnen. Nun, 7 Jahrzehnte teilweise hitziges Debattieren um 'Was ist ein schönes Buch?' später, lassen wir Revue passieren und präsentieren die Publikation, mit der wir auf die fehlenden 3 Jahre in der Geschichte des Wettbewerbs aufmerksam machen.

Im Buch erklären Fachleute wie Jost und Ursula Hochuli, François Rappo, Christoph Schifferli sowie viele andere ihre Vorschläge für eine Auswahl an «schönsten Schweizer Büchern» der fehlenden 3 Jahre, 1946–1948. Es entstanden Essays zur Buchgestaltung, aber auch Texte über ihr persönliches Interesse und ihre Faszination für Bücher. Des Weiteren haben Robin Kinross, Yann Chateigné Tytelman, Severin Rüegg, Philipp Messner, Ulrike Meyer Stump, Noah Stolz und Patrick Gosatti Texte zu Aspekten der Buchproduktion und -gestaltung verfasst, die das ganze in Kontext setzen.
Die Publikation ist somit ein zeitgemässer Kommentar dazu, was beim Büchermachen damals und heute entscheidend war und ist – und bespricht, weshalb wir heute gerne über Bücher und Geschichte publizieren, vielleicht eben da Bücher für unsere kulturelle Identität nicht unwichtig sind.


Ab 17.30 Uhr bis 22.30 Uhr – Mit Grill und Getränken

Um 18.30 – Präsentation des Buches, mit Gästen

- - -

Die vergessenen Jahre der schönsten Schweizer Bücher
Herausgegeben von Roland Früh und Corina Neuenschwander
168 Seiten, 22,5 × 32 cm, amerikanische Broschur
Mit Texten in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
CHF 42.–, Euro 34.–

Erschienen bei Niggli Verlag

Posted by Stefan Wagner

Friday, 28.06.2013
19:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

During this Practical Fridays session, Daniel Morgenthaler will conduct a composting workshop, on-site*, in his Schrebergarten.




What goes into a compost, and what should not? How do you build a compost? What exactly happens inside it? And how many worms should you ideally find in a handful of compost?

This workshop will provide answers to these and other questions on compost, also known as the «gold of every biological garden». Please bring along with you what you think makes for good compost.

*WE WILL MEET AT CORNER COLLEGE AT 19 UHR and then go to the Schrebergarten together. PLEASE DON'T BE LATE!

Posted by Philip Matesic

Sunday, 30.06.2013
16:00h

 

Buchvernissage / Konzert
Every Day a Drawing / A Day A Beat
, Julian Sartorius, Paula Troxler
 

Paula Troxler zeigt Tafelbilder aus ihrem Tageskalender.
Julian Sartorius spielt live aus seinem Beat Diary.

Ab 16 Uhr Vernissage
Every Day a Drawing
Daily Calendar Part 2 / 2013
Paula Troxler

17 Uhr Konzert
A Day A Beat
Julian Sartorius (dr)

Dazu wird gegrillt!




Every Day a Drawing von Paula Troxler ist ein fortlaufendes Projekt. Die einzelnen Kalenderblätter von 2013 zeigen Zeichnungen, welche 2012 am exakt gleichen Tag entstanden sind. Manche Zeichnungen nehmen Bezug auf das Tagesgeschehen, manche auf persönliche Erlebnisse und andere sind kleine bizarre Ideen des Tages. Der Tageskalender gibt Paula Troxler im Halbjahresrhythmus im Eigenverlag heraus.

A Day A Beat war ein tägliches Projekt von Julian Sartorius. Jeden Tag nahm er einen Beat auf, egal wo er sich befand – im Zug, zu Hause, hinter der Bühne – und nutzte dabei die täglich neuen Situationen und Möglichkeiten. Seine Richtlinien waren: Keine Loops, keine Effekte. Nur er selbst, seine Umgebung, sein Schlagzeug und ein Aufnahmegerät. 365 seiner Beats sind in der Sammelbox The Beat Diary Box-Set auf insgesamt 12 LPs festgehalten.




Posted by Sarah Infanger

Saturday, 06.07.2013
18:00h

 

Ausstellung
Brothers Milk in Umber, Schwarz & Ultra-violet
Ian Rodney Wooldridge
 


...


Brothers Milk in Umber, Schwarz & Ultra-violet, is the first of four chapters from a larger body of work: Allergy to Feathers & Cream by artist Ian Rodney Wooldridge.

This first chapter focuses on male portraiture and questionable masculine structures that are developed from metabolic architecture, modernist patterns and digital pixilation.

Each chapter will take the form of a mixed media installation within the corner college gallery space for a single evening.

Following chapter one are:

Sexual Orchid & the Marimo Foot Bounce 16.08.13
Lady Boy Snooker Match 06.09.13
Allergy to Feathers & Cream 16.11.13

The four events will happen throughout 2013 and are interwoven by strategies of colour coding, numeric compositioning and non-linear narrative continuations that create a camp hyper-fluidity.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 31.07.2013
14:30h

 

Symposium
INTERVENTIONS (II)
A philosophical symposium with work and work in progress by international scholars and thinkers

Cara Judea Alhadeff, John Calvelli, Balz Isler, Deneige Nadeau, Peter Price, Dennis Schep
 


...


Interventions is an informal and open symposium that allows scholars and thinkers to present their recently finished work and their work in progress. Interventions thrives on the unexpected juxtapositions and clashes that result from addressing a wide range of philosophical and political issues such as autonomy, economy, finitude, aporias, capitalism, and many more. Interventions does not limit itself to a specific discipline and welcomes all intriguing papers from Switzerland and abroad.

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SCHEDULE

Time

14:30 TBA. Peter Price

15:15 first person view: overserving. imitating. implying. imagining. Balz Isler

16:00 A Bibliography of Emotions. Deneige Nadeau

16:45 Hard Eyes, Myopic Eyes and Weeping Eyes: Cixous and Derrida. Dennis Schep

17:30 Vulnerability as Quotidian Intervention. Cara Judea Alhadeff

18:15 Preparing for the Bottleneck: Wall-E and the Management of Human Finitude. John Calvelli

19:00 and onward: barbecue at Corner College

For detailed program see below.

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After the first INTERVENTIONS at end of May this will be the second edition organized by Christian Hänggi at Corner College.

> Program

Posted by Stefan Wagner

Friday, 16.08.2013
19:00h

 

Ausstellung
Sexual Orchid & the Marimo Foot Bounce
Ian Rodney Wooldridge
 


...


Sexual Orchid & the Marimo Foot Bounce is the second of four chapters from a larger body of work: Allergy to Feathers & Cream by artist Ian Rodney Wooldridge. The four events will happen throughout 2013 and are interwoven by strategies of colour coding, numeric compositioning and non-linear narrative continuations that create a camp hyper-fluidity. Each chapter will take the form of a mixed media installation within the corner college gallery space for a single evening.

This second chapter thematically derives from subtle erotic bouncing rhythms in nature.

Following chapter two are:

Lady Boy Snooker Match 06.09.13
Allergy to Feathers & Cream 16.11.13



Posted by Stefan Wagner

Saturday, 24.08.2013
14:00h

 

Workshop
Performing Surfaces: notating the extremities of intensity
Nicole De Brabandere
 


...


Using techniques of pencil drawing in conjunction with the 'Universal Pain Assessment Scale' and clay modeling, this workshop will engage in notating the sensations of everyday surfaces. The sensory registers of tactility, weight and felt resistance and the specific surface character of the surfaces being notated will morph into a hybrid sensory representations of the body. This approach to drawing and modeling is dramatically different from typical figurative representations that reduce the body to impermeable outlines. Moreover, these sensation techniques lend a great deal of complexity and multiplicity to how sensations can be described and felt as compared to conventional analytic parameters that only measure sensation according to a linear scale of intensity. The sensory notation techniques that we will explore and develop in the workshop will instead instigate a complex, generative and relational approach to conceptualizing embodied experience.

Workshop starts at 2pm and takes 3 1/2 hrs. Please wear clothes that can get dirty (or bring a skirt).

A detailed examination of De Brabandere's research processes can be found on the Research Catalogue and on her website.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 06.09.2013
19:00h

 

Ausstellung
Lady Boy Snooker Match
Ian Rodney Wooldridge
 




Lady Boy Snooker Match is the third of four chapters from a larger body of work: Allergy to Feathers & Cream by artist Ian Rodney Wooldridge. The four events will happen throughout 2013 and are interwoven by strategies of colour coding, numeric compositioning and non-linear narrative continuations that create a camp hyper-fluidity. Each chapter will take the form of a mixed media installation within the corner college gallery space for a single evening. This third chapter plays with gender, material fetishism and game strategies.

Following the third chapter:

Allergy to Feathers & Cream 16.11.13

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 10.09.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Occupy Everything


To kick-off the Fall season of Theory Tuesdays, Philip Matesic will briefly present and lead discussion around the text "Open Call: Art, Democracy and the Culture of Consensus" by David Geers.

G​eers defines a​ "c​ulture of ​consensus" as ​"A culture predicated on interactivity that promotes an atmosphere of democracy while it, in fact, subdues us with the illusion of choice and collective agreement."

His essay addresses how an interactive society presents itself within and influences social movements, politics, pop culture and art. Geers's essay appeared in issue number 17 of Fillip, a Vancouver-based publication on art and culture.

This session will be held in English and it's encouraged that you read the essay beforehand.

> Open Call - David Geers

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 24.09.2013
19:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Theory Tuesdays


During this Theory Tuesdays session, Matthias Neumann and Philip Matesic will be coordinating a long-distance Skype discussion between Zürich and Grand Rapids, Michigan.

The occasion is the "The People's Library at the Public Museum", a project by Matthias Neumann, hosted by Site:Lab as part of their ArtPrize exhibition “The Not Yet” that recently opened in Grand Rapids. The exhibition displays the evolving library that was part of the Occupy Wall Street movement. We will be reading one text that relates to the exhibition title and one text from this library itself, and then having a long-distance discussion together.

This session will be held in English and will start promptly at 7pm.

> Text Stuart Leonard
> Text Duration

Posted by Stefan Wagner

Monday, 30.09.2013

 

Performance
The art of not Knowing
, Pawel Kruk
 




I am arriving in Zurich on Monday, September 30, 2013. Feel free to meet me at the Zurich Airport. I am scheduled to arrive at 15.40 on a direct flight #LX 39 from San Francisco operated by Swiss.

Will you come? I don't want to know. I want the insecurity of not knowing. This is what performers feel before a performance.

Please scribe my name on a piece of paper so I can find you in the crowd.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 04.10.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 




During this Practical Fridays session, Dan Krusi will teach us "How To Land An Aircraft In An Emergency". This session will take place in Dan's attic, where he has built a fully featured two-seat cockpit and flight simulator.

There will be a short introduction to flight theory, followed by a practical landing attempt by everyone who dares to climb into the cockpit.

IMPORTANT! We will meet at Nussbaumstrasse 8, 8003 Zürich at 8pm.

If you would like to participate in this Practical Fridays session, please send an RSVP to dan.krusi@nerves.ch.

Posted by Philip Matesic

Monday, 07.10.2013

 

Performance
The Art of not Knowing
Pawel Kruk
 


...


I am arriving in Amsterdam on Monday, October 7, 2013. Feel free to meet me at the Schiphol Airport. I am scheduled to arrive at 19.10 on a direct flight #LX 734 from Zurich operated by Swiss.

Will you come? I don't want to know. I want the insecurity of not knowing. This is what performers feel before a performance.

Please scribe my name on a piece of paper so I can find you in the crowd.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 08.10.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this Theory Tuesdays session,​ Stefan Wagner will be presenting the chapter "The Creation of the Urban Commons"​ from the book ​"​Rebel Cities: From the Right to the City to the Urban Revolution“ by David Harvey.

​"Rebel Cities places the city at the heart of both capital and class struggles, looking at locations ranging from Johannesburg to Mumbai, from New York City to São Paulo. Drawing on the Paris Commune as well as Occupy Wall Street and the London Riots, Harvey asks how cities might be reorganized in more socially just and ecologically sane ways—and how they can become the focus for anti-capitalist resistance." -Book Cover

It's encouraged that you read the chapter beforehand and the session will be held in English.

> REBEL CITIES - David Harvey

Posted by Philip Matesic

Friday, 11.10.2013
20:00h

 

Performance
Myriorama
Vianney Fivel, Ceel Mogami de Haas
 


...


“Sometimes I don’t know where this dirty road is taking me; sometimes I can’t even see the reason why.”

Townes van Zandt

One could read Martin Heidegger in Townes van Zand’s infamous lines, but also Robert Walser, Paul Celan, Aby Warburg or Mad Max. Myriorama is substantially a paranoiac-critical method, that in the words of Salvador Dali is “a spontaneous method of irrational knowledge based on the critical and systematic objectivity of the associations and interpretations of delirious phenomena». Une affaire de montage, Myriorama reassembles heterogeneous ready-made element and fabricated artefacts, thus proposing an intertwined understanding of the common and the personal as complementary agents. Myriorama leads to no final conclusion; rather, it eventually presents a constant movement of composition and decomposition of the collected material that like the eponymous game offers infinite combinations of the same image. Open to interpretation Myriorama never substitutes experience with commentary.


...


If the cap fits, come and wear it!

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 12.10.2013
17:00h

 

/ Personal Collections
Der Quartierfotograf
Eugen Dahinden
 

Ein Diavortrag.

Eugen Dahinden (Jahrgang 1920) hat über 60 Jahre hinweg Veränderungen in den Luzerner Quartieren Seeburg, Würzenbach und Büttenen fotografisch festgehalten. Bereits seit Beginn der 1950-er Jahre im Quartier wohnhaft, begann er 1977 damit, die Umgebung systematisch zu dokumentieren. Ergänzend hat er aus privaten Fotoalben, Archiven oder aus Büchern Bildmaterial über die Quartiere gesucht und seinen eigenen Aufnahmen gegenübergestellt.
Daraus ist eine Sammlung entstanden die bildlich zeigt, wie aus einer ländlichen Gegend allmählich ein städtisches Aussenquartier entstanden ist.


Blick vom Balkon der Familie Dahinden, 1958 und 1990

Posted by Corner College Collective

Tuesday, 15.10.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this Theory Tuesdays session, Daniel Morgenthaler will be screening and leading discussion about the film "The Pervert’s Guide to Cinema.“

SYNOPSIS: "The Pervert’s Guide to Cinema“ takes the viewer on an exhilarating ride through some of the greatest movies ever made. Serving as presenter and guide is the charismatic Slavoj Zizek, acclaimed philosopher and psychoanalyst. With his engaging and passionate approach to thinking, Zizek delves into the hidden language of cinema, uncovering what movies can tell us about ourselves. Whether he is untangling the famously baffling films of David Lynch, or overturning everything you thought you knew about Hitchcock, Zizek illuminates the screen with his passion, intellect, and unfailing sense of humor.

The screening will begin promptly at 8pm. The film will be in English with German subtitles.

Posted by Philip Matesic

Thursday, 17.10.2013
08:25h

 

Performance
The Art of not Knowing
Pawel Kruk
 


...


I am arriving in Zurich on Thursday, October 17, 2013. Feel free to meet me at the Zurich Airport. I am scheduled to arrive at 8.25 on a direct flight #LX 737 from Amsterdam operated by Swiss.

Will you come? I don't want to know. I want the insecurity of not knowing. This
is what performers feel before a performance.

Please scribe my name on a piece of paper so I can find you in the crowd.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 20.10.2013

 

Performance
The Art of not Knowing
Pawel Kruk
 


...


I am arriving in San Francisco on Sunday, October 20, 2013. Feel free to meet me at the San Francisco International Airport. I am scheduled to arrive at 16.15 on a direct flight #LX 38 from Zurich operated by Swiss.

Will you come? I don't want to know. I want the insecurity of not knowing. This is what performers feel before a performance.

Please scribe my name on a piece of paper so I can find you in the crowd.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 22.10.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

"Print-Renaissance"-Renaissance




„Print-Renaissance“: Der Begriff, der den Umgang der amerikanischen Avantgarde der 1960er mit „Print“ bezeichnet, scheint heute wieder von höchster Aktualität zu sein.

So wie damals durch einzelne künstlerische Positionen (Jasper Johns oder Andy Warhol) und Druckwerkstätte („Tamarinde Workshop“ oder „Gemini Ltd.“) das Medium der Druckgraphik in Bewegung kam – in der (erweiterten) Schweiz stehen hierfür mit geringer zeitlicher Verzögerung Dieter Roth oder Urs Lüthi und Druckwerkstätte wie die von Urban Stoob oder Peter Kneubühler –, so lässt sich heute in der Schweiz und international beobachten, wie vielfältig und höchst innovativ wieder mit dem Medium gearbeitet wird. 

Mara Züst wird an diesem Abend eine Übersicht der Themen liefern, welche sie im Rahmen einer Arbeit zum Thema begleiten. Gleichzeitig möchte sie mit den Teilnehmenden mögliche Formen einer "Print-Renaissance"-Renaissance diskutieren.

In deutscher Sprache.

Posted by Philip Matesic

Saturday, 26.10.2013
14:00h

 

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Demonstration WEM GEHÖRT ZÜRICH?
Wem gehört Zürich?
 




Corner College unterstützt "Wem gehört Zürich?", einem Zusammenschluss verschiedener Organisationen, die sich für bezahlbaren Wohnraum für alle, wirksamen Mieterschutz, bezahlbaren Raum für Gewerbe und Kultur, Freiräume und Selbstverwaltung einsetzt und sich gegen Verdrängung und eine Stadt der Kapitalinterssen engagiert. Kommen Sie an die Demonstration am Samstag 26.10.2013. Start um 14 Uhr bei der Gemüsebrücke beim Rathaus. Mehr Infos sind hier Wem gehört Zürich? zu finden.

Am Montag 18.11.13 führt Corner College im Rahmen von Wem gehört Zürich? ein Gespräch mit dem Künstler/
Kunstwissenschaftler Peter Spillmann, Andrea Thal von *Les Complices und Stefan Wagner von Corner College unter dem Titel Destination Kultur durch.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 31.10.2013
20:00h

 

Vortrag
Wem gehören die Plakatwände?
Whose Billboards?

Christian Hänggi
 


Plakatwand in São Paulo


Wer im öffentlichen Raum legal etwas kundtun möchte, ist auf Plakatwände angewiesen. Doch wem gehören die Plakatwände? Und wem gehören diejenigen, denen die Plakatwände gehören? Woher kommt das Geld und in wessen Taschen fliesst es? Wie viel fällt für das Gemeinwesen ab? Wie viel Steuern bezahlen die Plakatgesellschaften in der Stadt Zürich? Welche Gesetze regeln Plakatwerbung? Wie steht die Stadt dazu? Und welche neuen Werbeformen werden auf uns zukommen?

Zum Geschäft mit der Aussenwerbung herrschen oft diffuse oder gar romantische Vorstellungen. Dieser Vortrag präsentiert Fakten, die der Allgemeinheit wenig bekannt sind, und will so die Diskussion um die Aufgaben und Rolle der Aussenwerbung anregen und auf eine sachliche Grundlage stellen. Christian Hänggi schöpft dabei aus dem Wissen, das die IG Plakat | Raum | Gesellschaft in den letzten sieben Jahren angesammelt hat.

ACHTUNG: AUFGRUND EINER TERMINKOLLISION WIRD DIE
VERANSTALTUNG IM GEMEINSCHAFTSRAUM KANZLEISTRASSE AN DER SEEBAHNSTRASSE 201 DURCHGEFÜHRT.

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To legally spread a message in public space, one has to take recourse to billboards. But who owns the billboards? And who owns the owners of the billboards? Where does the money come from and in whose pockets does it end up? How much goes to the community? How much tax do the outdoor advertising companies pay in Zurich? Which laws regulate outdoor advertising? What is the administration’s position? And which new forms of advertising are we going to face in the future?

Often, when it comes to the outdoor advertising business, vague or even romantic ideas prevail. This talk will present facts little known to the general public and aims at kindling the discussion around outdoor advertising as well as putting it on a firm footing. Christian Hänggi will draw from the knowledge accumulated throughout the seven years the anti-billboard group IG Plakat | Raum | Gesellschaft has been in existence.

PLEASE NOTE: DUE A DATE COLLISION THE EVENING TAKES PLACE AT GEMEINSCHAFTSRAUM KANZLEISTRASSE AT SEEBAHNSTRASSE 201.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen von Wem gehört Zürich? statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen auch mit ihren Fragen teilzunehmen.



Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 05.11.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


ODEM, The Stylism Alphabet, 1996


During this Theory Tuesdays session, Rémi Jaccard will be presenting the essay "Stylewriting" by Scum, Cheech H and Techno 169.

Stylewriting is a thorough analysis of the alphabet and its use by graffiti writers. Characterising every letter as well as different forms of putting them together from tag to wildstyle this text gives a very structured overview of American graffiti. The authors – all writers themselves – try to explain the esthetics of style and their approach to it. In a culture usually distrusting theoretical debates, this 1996 essay is a rare exception.

It's encouraged that you read the essay beforehand and the session will be held (mostly) in German.

> Stylewriting - Deutsch

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 06.11.2013
19:00h

 

Präsentation
under my skin… under your skin
Baptist Coelho
 


Screening Ladakh Arts and Media Organisation (LAMO), Leh-India


Indian artist Baptist Coehlo will present several videos out of the selection "under my skin... under your skin" (compiled by Lina Vincent Sunish). The selection will give a deeper insight in Coehlo's interests and art practice that is based on personal research with collaborations from various cultures, geographies and histories. These works begin to take on the form of human-shaped media-landscapes and often contend with conflict, emotion, culture, gender, history and the environment.

Corner College will open the kitchen at 7pm, screening starts at 7:30pm followed by a talk with Stefan Wagner. Please feel free to join us for a insight and chat with Baptist Coehlo. Talk in English language.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 12.11.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this Theory Tuesdays session, Christoph Brunner will be presenting the essay "Collective Desire and the Pathology of the Individual" by Jodi Dean from the book "The Psychopathologies of Cognitive Capitalism: Part One" edited by Arne De Boever and Warren Neidich.

In her essay, Dean investigates the relation between what she calls the pathological conception of the individual as form (similar to the commodity as form) and the potential for emergent collective desires. For Dean, collective desire should become a want for dissensual collectivity and differential activity, beyond the pathology of the individual.

It's encouraged that you read the essay beforehand.

> Collective Desire and the Pathology of the Individual

Posted by Philip Matesic

Saturday, 16.11.2013
18:00h

 

Ausstellung
Allergy to Feathers & Cream
Ian Rodney Wooldridge
 


...


Allergy to Feathers & Cream is the concluding chapter of a larger body of work by artist Ian Rodney Wooldridge. This concluding chapter reflects on camp superfluous intuition and human physiology.

The four events will happen throughout 2013 and are interwoven by strategies of colour coding, numeric compositioning and non-linear narrative continuations that create a camp hyper-fluidity.

Each chapter will take the form of a mixed media installation within the corner college gallery space for a single evening.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 18.11.2013
20:00h

 

Diskussion
Destination Kultur
Peter Spillmann, Andrea Thal, Stefan Wagner
 


http://jensorensen.com


Bald wird in Zürich das 100-Jahre-Dada-Jubiläum gefeiert und man wünscht sich nichts sehnlicher von der künstlerischen Leitung der kommenden Manifesta 11, als dass sie der Zwinglistadt endlich mal auf den Zahn fühlt. Was aber soll man davon halten, wenn der globale Kunsttross in Zürich halt macht? Was verbirgt sich hinter dem Brand „Kunststadt Zürich“? Wie werden die Rollen im Global Art Game verteilt und wer legt bei diesem Spiel (zu)meist oben drauf? Und was hat das überhaupt mit Zürich Altstetten und der sogenannten Aufwertung zu tun?
Es interessieren folglich mehr Fragen als Antworten. Die Veranstaltung findet im Rahmen von Wem gehört Zürich? statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen auch mit ihren Fragen teilzunehmen.

In 2016, the 100-year anniversary of Dada will be celebrated in Zurich. Many are in high hopes that the artistic direction of Manifesta 11 – which is also taking place in 2016 – will critically examine and challenge the „Zwinglistadt“. What should one think when the circulating carousel of global art community makes a stop in Zürich? What lurks in the shadows when a city, such as Zürich, is branded an „Art City”? On this occasion how will the pieces of the Global Art Game be locally distributed? Who will come out on top? Finally, what does this celebration have to do with the upcoming increases in property and culture “value” in the Altstetten quarter of Zürich?
These questions and many more are part of a discussion titled Wem gehört Zürich? – a cooperation of different organizations based in Zürich discussing urban changes. You are cordially invited to join us on this evening to participate in the discussion. The conversation will be held in German.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 20.11.2013
20:00h

 

Lesung
Schaum
Joanna-Yulia Kluge
 


...


Bei dem Debütroman "Schaum" von Joanna-Yulia Kluge handelt es sich um die Geschichte der Isabelle Frey, die mit XY Chromosomen auf die Welt gekommen ist. Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten und zeigt authentisch und gefühlvoll den Weg einer Methamorphose auf, um Liebe und Freiheit zu erfahren. - Letztlich aber beruht der Roman auf der Figur des gebrochen Herzens der Protagonistin, was wiederum eine Anlehnung an Hans Christian Andersen Märchen Die Kleine Meerjungfrau ist. Der Roman offenbart also zeitgleich die Grenzen einer Metamorphose und hinterfragt subtil, ob die Identitätssuche im falschen Körper sich wirklich auf Geschlechterrollen bezieht und damit die Frage: "bin ich Mann oder Frau?". Oder ob diese Frage wegfällt, gar nicht besteht, weil das Bewusstsein von Geburt an weiblich ist, einfach das biologische XY ein lebenslängliches Gefängnis, eine "Behinderung" bildet, die es mit Hilfe der Medizin zu verringern gilt, um freier, uneingeschränkter Leben zu können.

Die Autorin Joanna-Yulia Kluge wird aus ihrem eben erschienen Roman lesen und anschliessend Fragen beantworten.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 22.11.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

"Ambiguity: Do Something Not To See Anything" Workshop




During this Practical Fridays session, Christina Zimmermann will perform a collective experiment in "ambiguity perception." Ambiguity presents a perfect test case for the investigation of the self-organizing processes in the brain.

Departing from experimental practices in Gestalt psychology and Cognitive Science, participants will be asked to react to Rorschach inkblot images, which are commonly used in personality tests: "Do something not to see anything."

Please dress suitably for this workshop, as we will be working with a variety of paints.

Posted by Philip Matesic

Thursday, 28.11.2013
20:00h

 

Diskussion / Lecture
Record Sales & Digital Scales
A conversation about American rap music and how commerce, technology and classism is changing its face

Andrew "Noz" Nosnitsky
 


Gunplay


Though hip hop music and culture was first born on the poverty stricken streets of the Bronx, it's spread across demographics in the four decades since. Mostly this has been to the betterment of the culture, though recent shifts in the media and music industries have resulted in a widening of the gap between rap's haves and its have nots. Join us for a conversation about American rap music and how commerce, technology and classism is changing its face.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 03.12.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Torrent – Source Material, Artist Contributions, Conversations




The new art bulletin "Torrent" will be the matter in hand for this Theory Tuesdays session. Launched in May 2013, Torrent is published by the Burger Collection and edited by Daniel Kurjakovic and Linda Jensen.

Co-editor Linda Jensen will give an hour-long polyphonous and juxtaposing glance into the editorial content of Torrent No. 1. The multimedia presentation will section in on five to six features. In the mix will be behind-the-scenes documentation (with unpublished sound files, scripts and photos), as well as screened excerpts of video/filmic works, by artists featured in Torrent.

The presentation will be held in English.

For more information check here: http://ithinkitrains.org/2013/07/24/torrent/

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 03.12.2013 -
Wednesday, 18.12.2013

 

Exkursion
Geld spielt keine Rolle
Maria Guggenbichler, Rosalie Schweiker
 


Posted by Stefan Wagner

Thursday, 05.12.2013
20:00h

 

Performance
Introduction to Interstellar Travel: Corner-College
Zoe McCloskey
 


...


"We are entering a new era, limited mostly by our imaginations."
Dr. Craig Venter (creator of the first synthetic genome)

In "Introduction to Interstellar Travel: Corner-College" the audience is invited to engage with scientific primacy in a pedagogical fantasy. Both audience and artist assume the role of synthetic beings of the future, built entirely from digital codes. The artist, Zoe McCloskey, takes the role of an anthropology professor and digital historian, teaching a class (the corner college audience) to travel interstellarly in the archaic form of a computer screensaver. The premise being, that in order to learn about ourselves as digital beings “now,” we travel (as interstellar screensavers) to worlds that are in a similar state of digital infancy as organic earth "was," circa the early 2000's.

While the amalgam of the lecture's contents maintain a fanciful illusion, all information relayed to the "class" is a direct appropriation of peer reviewed science studies featured in contemporary science anthologies, including "Neuroscience of Creativity" (MIT Press: 2013) and "From Groups to Individuals: Evolution and Emerging Individuality" (MIT Press: 2013) and/or is derived from current writings and lectures by notable living scientists and science scholars; specifically, geneticist Craig Venter, historian George Dyson, physicist Karen Barad, theorist Elizabeth Grosz, meme scholar Susan Blackmore, cognitive psychologist Eleanor E Rosch, and computer scientist Paul S Rosenblum.

Recurring themes in "Introduction to Interstellar Travel: Corner-College" highlight the potential roles for individual autonomy, genetic manipulation, and creative individuality in the biological and digital future.

In-character participation is encouraged!

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 07.12.2013
16:00h

 

Buchvernissage / Diskussion / Lecture
Future History
Eiko Grimberg
 

In den 1930er Jahre entstanden in Italien Bauwerke, die dem Razionalismo, also etwas vereinfacht gesprochen der italienischen Variante des Internationalen Stils zuzuordnen sind. Heute sind diese Gebäude ihrer ideologischen Bedeutung enthoben, nicht aber ihrer funktionalen. Sie sind weiterhin Postämter, Bahnhöfe, Kindergärten oder Ministerien. Wohin verschwinden die alten politischen Konnotationen in der postfaschistischen Gesellschaft? Sind die Zeichen noch die gleichen, bedeuten nur etwas anderes oder sind sie leer und wieder arbiträr geworden? Aber willkürlich waren sie doch schon immer. Eiko Grimbergs Buch "Future History" (Kodoji Press, 2013) spricht über Architektur, die den ideologisch-politischen Rahmen, dessen Produkt sie einst war, überlebt hat. Eine Untersuchung der Form und ihres politischen Gebrauchs.


...


Anschliessend an die Präsentation findet ein Gespräch zwischen Eiko Grimberg und Stefan Wagner (Corner College) statt. Unsere Bar steht mit kleinen Häppchen später offen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eiko Grimberg, Winfried Heininger (Kodoji Press), Corner College-Team



Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 10.12.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Still from “The Beauty of My Island – Shooting Klaus Lutz”


During this Theory Tuesdays session, Ian Rodney Wooldridge will be screening the documentary film “The Beauty of My Island – Shooting Klaus Lutz” directed by Frank Matter.

In August 1999, Klaus Lutz collaborated with filmmaker Frank Matter on a documentary about his work. For ten days, they locked themselves up in Lutz’s apartment in New York’s East Village to create the film. Klaus Lutz is a unique filmmaker who creates a visual universe completely his own.

«The Beauty of My Island – Shooting Klaus Lutz» is a silent examination of an artist’s unique working process, a playful, charming, and in its own way often funny reflection on illusion and perception, movement and speed, light and darkness, shape and color, film and video.

Duration: 33 minutes
Production: Switzerland/USA (1999)
Language: English​

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 17.12.2013
20:00h

 

Lecture
Alfred Gell on Art
Adam Jasper
 


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Writing rapidly, in the last year of his life, and conscious of a terminal illness, the distinguished anthropologist Alfred Gell developed a highly original approach to the anthropology of art. The topic had been neglected for over a century, in spite of the fashion for primitivism within the art world, as anthropology had focused its attention on questions such as kinship systems. What Gell suggested was an approach called "methodological philistinism", by which art is treated not so much as an expression of genius or cultivated taste, but rather as a field of animism and ritual. His approach, as laid out in the posthumous "Art and Agency" (1998) has sweeping implications for questions of the role of aesthetics, the marginality of ornament, and cross-cultural theories of art. A resurgence of interest in Gell's work is currently to be seen in anthropology, and his work is increasingly being applied in other fields. This lecture will introduce "methodological philistinism", abduction, agency, and ornament, with the aid of pictures, explain their importance, and show how Gell's theory might be used to resolve or aggravate some contemporary controversies in the fine arts.


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Posted by Stefan Wagner

Friday, 20.12.2013
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 


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“Civilization begins with distillation.” -William Faulkner

During this Practical Fridays workshop Philip Matesic will demonstrate how to mix three unique drinks, along with a series of bartending tricks that one can use at home or in a party situation. After the demonstration, it's encouraged that everyone participates in bottle flipping, drink mixing, orange flaming and cocktail tasting.

The workshop will be held in English and is strictly limited to 15 participants. There will also be a 20 CHF workshop fee, per person, to cover the cost of alcohol and supplies.

! ! ! ! ! ! ! THE WORKSHOP IS CURRENTLY BOOKED ! ! ! ! ! ! !

PLEASE SEND A MAIL TO: theorytuesdays@gmail.com IF YOU WOULD LIKE TO BE PUT ON A WAITING LIST.

Posted by Philip Matesic

Friday, 17.01.2014
20:30h

 

Konzert
archiv auslesen II
Eine Auswahl von Radiostücken

Alexander Tuchaček
 

Am 17. Januar wird Alexander Tuchaceks "archiv(aus)lesen" im Bayrischen Rundfunk br2 gesendet. Aus diesem Grund lädt Corner College und Alexander Tuchacek zu einem gemeinsamen Radioabend, moderiert von Romy Rüegger.


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Alexander Tuchacek bearbeitet live das Musikstück "Red Flag Prelude" des Komponisten Cornelius Cardew live in micro-Zeitlupe, Verlangsamungen, Wiederholungen, Stillstand. Mit Hilfe von selbstentwickelter Audio-Archiv Software wird er so das Piano Stück Cardews in seinen tonalen Micro-Strukturen untersuchen und neu interpretieren. "Red Flag Prelude" basiert ursprünglich auf dem gleichnamigen Gedicht (1889) des Iren Jim Connell, das von den Martyrien der Arbeiterbewegung handelt. In England wurde es traditionell bei Labour Party Kundgebungen gesungen, zu einer Melodie die auch als Weihnachtslied "Oh Tannenbaum" bekannt ist. Cornelius Cardews verfasste Red Flag Prelude in einem romantischen Prelude und hielt es in seiner Tonalität bewusst einfach. Als klassischer Komponist prägte Cardew eine kritische Auseinandersetzung mit der Arbeit Stockhausens und Cages und verband dies auch mit einer politischen Haltung.

Anschliessend an das Live-Stück "Red Flag Prelude" werden wir "archiv(aus)lesen" hören, welches das aktuelle Verhältnis von Radio, Beteiligung, Autorschaft und Publikum befragt. "archiv(aus)lesen" ist Teil einer Audio-Installation, für die das Hörspielmanuskript "Hören Sie mich?" von Otto Höschle (SRF 1981) aus dem Archiv des Bayrischen Rundfunks einer Re-Lektüre unterzogen wurde. Es konstituiert sich durch eine einzige Sprecherstimme, die immerwährend versucht, das Verhältnis zu einem fiktiven Publikum zu definieren. In der partizipativen Audio-Installation liess der Künstler nun das Manuskript Wort für Wort durch die BesucherInnen neu einlesen. So entstand ein kollektives, neues Hörstück, das dem Publikum aus seiner Sprachlosigkeit nun eine vielstimmige Sprachermächtigung ermöglicht und dadurch aktuelle Fragen nach Autorenschaft, Öffentlichkeit und Mitbestimmung evoziert.

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PROGRAMM

20:30 Uhr Türöffnung
21 Uhr "Red Flag Prelude" live interpretiert von Alexander Tuchacek
ca. 22 Uhr "archiv(aus)lesen" live über Radio Bayrischer Rundfunk 2 hör!spiel!art.mix

Die Corner Cuisine bereitet einen kleinen Snack für den Abend zu.

Der Abend wird live über einen Fm-Transmitter ausgestrahlt. Zur Tonverstärkung ist das Mitbringen von tragbaren Radios erwünscht.


Posted by Stefan Wagner

Thursday, 23.01.2014
20:00h

 

Diskussion
Skein. Ein verknäueltes Gespräch über das Fleisch der Kulturpolitik, Unabhängigkeit und Wissen in Kristallen
Stefanie Knobel
 


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Stefanie Knobel arbeitet zurzeit an einer choreographischen Recherche, die sie mit „Skein“ überschrieben hat. Skein ist ein Stück Garn, ein Wollstrang, der für die Weiterverfertigung bereit steht. Gleichzeitig ist Skein etwas Suggestives, eine inkohärente Sukzession von Wörtern, aber auch eine Herde Gänse, die sich zum Flug auf einer Reihe aufgestellt haben. In der Mathematik bezeichnet man damit einen Algorithmus oder eine verwickelte und komplexe Materialmasse.

Stefanie Knobel und Stefan Wagner debattieren in Anlehnung an minimalistisch/konzeptuelle Bestrebungen im Tanz, wie sie beispielsweise Yvonne Rainer 1968 in A Quasi Survey of Some „Minimalist“ Tendencies in the Quantitatively Minimal Dance Activity Midst the Plethora, or an Analysis of Trio A “formulierte, die umstrittene Frage der Unabhängigkeit. Der Präsentation des Rechercheergebnisses wird dabei das erlebte Wissen in Kristallen aufzuspüren gegenübergestellt. Wie stark normalisierend können die (minimalistisch-)modernistischen Bestrebungen von „Neutralität“, Einheit und Autonomie der Form auf die Wahrnehmung und den Umgang mit Körper, Energiefluss der Bewegung und Distribution von Raum und Zeit wirken? Welche Bilder von Souveränität bilden sich und welchen Einfluss haben diese auf die gegenwärtige Kulturpolitik? “Skein” versucht eine dichte Beschreibung, in der sich das Problem der Selbstreferentialität im Tanz mit Fragen der Kulturpolitik sowie mit Praktiken des Kristallsuchens verstricken und Abhängigkeit somit ins Zentrum der Diskussion stellen.

Vielen Dank an Jasmin Wiesli und Irina Müller. Die Recherche wird von Kultur Stadt Zürich unterstützt

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 30.01.2014 -
Saturday, 08.02.2014

 

Ausstellung
Trouble Boy
Archives and Collections of

Markus Edelmann, Steven Shearer, Martin Stricker, Supernaught
 


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Gesellschaftliche Randständigkeit und Gewaltphantasien gehörten zur Pose und Lebenshaltung der kulturellen Szene rund um den Heavy Metal, der sich in den späten 70er Jahren formiert hat. Diese Bewegung, die die kleinbürgerlich christlichen Werte zu erschüttern versuchte, stellte sich in einer spielerischen Inszenierung mit archaisch-kriegerischen Outfits und Gesten dar, in einer Zeit, in der Zensur das politische Klima in Ländern wie England und den USA prägte.

Das Männerbild in dieser Counter-Culture zeichnete sich im Vergleich zu dem der vorgängigen Hippiebewegung durch Aggressivität, Kraftdemonstration und Autodestruktion aus.
Gerade durch diese Eigenschaften stellten sich die Männer dieser Szene wieder mit geschlechterspezifischen Attributen dar und rückten sich in Abgrenzung zur Frau in den Mittelpunkt. Dass dabei der „Misfit“ zum Idol gemacht wurde, dockt an die heutigen gesellschaftlichen Debatten und Identitätsfragen rund um den jungen Mann an und bietet Gelegenheit, männliche Aggression und Obession in der bildlichen Darstellung zu thematisieren.



„Trouble Boy“ ist eine Ausstellung über Archivmaterial und Sammlungen, die das Männerbild im Dunstkreis der Heavy-Metal-Szene auslotet. Zwei Schweizer Musiker aus dem Genre, Martin Stricker alias Martin Eric Ain, Bassist der Deathmetal-Ikone Celtic Frost und Marky Edelmann, alias Marquis Marky, Schlagzeuger der eben wiedervereinigten Schweizer Thrashmetalband Coroner, treffen auf den international agierenden, kanadischen und der Metalszene verpflichteten Künstler Steven Shearer. Diese drei sich persönlich honorierenden Bekannten breiten nun zusammen ihre Archive aus und treffen sich dabei nicht nur in der Leidenschaft zum Heavy Metal, sondern auch in ihrer Affinität zum Ansammeln von Erinnerungsstücken und Insignien ihrer Szene.



Phantasies of violence and marginality belong to the attitude of the Heavy Metal scene which was founded in the late '70s. This movement broke with the rules and morals of the christian middle class in their reenactment of archaic-warrior representations and gestures at a time when censorship started to have a political impact especially in the UK and the US. In opposition to the male role model of the hippies, Heavy Metal staged aggression, destruction and demonstration of power.

Thereby men could once again distiguish themselves from women by referring to gender-related attributes. This worship of the „misfit“ adopted in today's debates about male identity offers the opportunity to bring up subjects associated with male aggression and obsession in visual culture. "Trouble Boy" is contextualized in the socio-cultural milieu of gender and Metal through the display of archives and memorabilia of artists and musicians.

Two Swiss musicians from the genre, Martin Stricker aka Martin Eric Ain, a bassist for the iconic Death Metal band Celtic Frost, and Marky Edelmann, aka Marquis Marky, a drummer for the newly reunited Swiss thrash metal band Coroner, met Steven Shearer, the internationally active Canadian artist committed to the metal scene. These three individually accomplished acquaintances are now developing their archive together and are connected not only by the passion for heavy metal, but also in their affinity for accumulating memorabilia and insignia from this scene.

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Programm Eröffnung/Opening

18 Uhr Türöffnung/Door opens
20 Uhr Reading Poems from Steven Shearer by Martin Stricker

oder ausserhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter +41 78 722 36 31
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Öffnungszeiten/Opening hours

Do-Fr/Th-Fr 16 - 19 Uhr
Sa 14 - 18 Uhr

or outside opening hours by appointment contact +41 78 722 36 31
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"Trouble Boy" ist ein Ausstellungsprojekt von Pascal Häusermann in Unterstützung von Corner College. "Trouble Boy" is an exhibtion project from Pascal Häusermann with support from Corner College.


Posted by Stefan Wagner

Thursday, 06.02.2014
20:00h

 

Diskussion
Round about Metal
Markus Edelmann, Pascal Häusermann, Martin Stricker
 

Heavy Metal entstand in einem gesellschaftlichen Kontext, in dem Zensur und althergebrachte Autoritätsmodelle im Elternhaus, wie auch in den Bildungsinstituten noch ihre Gültigkeiten hatten. Das England Margret Thatchers und die USA in der Zeit des „National Parent / Teacher Association“ mit der Initiantin Tipper Gore bildeten im anglo-saxischen Raum den Nährboden für die Szene.


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Im Gespräch mit Martin Stricker und Marky Edelmann wird es darum gehen, in was für einem Klima der Teenager der späten 70er und 80er Jahre in Zürich und Region aufgewachsen ist und um was für eine Art Revolte es bei der Metal-Szene eigentlich ging. Als Intermezzi werden alte Aufnahmen der beiden Musiker abgespielt.



Heavy Metal arose mostly in societies dominated by censorship and still existing authority structures at the parental homes and the educational institutes. Margret Thatchers politics in Great Britain and Tipper Gores „National Parent / Teacher Association“ in the US exemplify the socio-political context in the anglo-saxon countries. Martin Stricker and Marky Edelmann will tell about what is was like to grow up Zurich in the 70ies and 80ies and what kind of revolt Metal actually was about. In the interludes they are going to play unpublished recordings.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 14.02.2014 -
Saturday, 22.02.2014

 

Ausstellung / Buchvernissage
Beobachtung und Überwachung
Christof Nüssli, Christoph Oeschger, Miklós Klaus Rózsa
 


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Die Ausstellung "Beobachtung und Überwachung" basiert einerseits auf Fotografien von Miklós Klaus Rózsa (*1954) und anderseits auf die über ihn in jahrelanger Überwachung (1971–1989) erstellten Staatsschutzakten der Bundespolizei, Kantonspolizei und Stadtpolizei Zürich. Das verwendete Material stammt vollumfänglich aus dem persönlichen Archiv von Rózsa, bewusst wurde auf die Verwendung von Bildern und Staatsschutzakten aus anderen Quellen verzichtet. Christof Nüssli und Christoph Oeschger, welche die Ausstellung organisieren und dazu ein Buch herausgeben, wollen am Beispiel einer Einzelperson die Tragweite der gesamten Bewegung und Gegenbewegung fassbar machen.

Dies war in dieser Form nur mit dem Archiv von Klaus Rózsa möglich, das seine Fotografien und die ihn betreffenden Staatsschutzakten beinhaltet. Diese Doppelperspektive, ist faszinierend, die Tatsache, dass beide Seiten von demselben Ereignis berichten, aber dieses jeweils anders schildern. Basierend auf der Idee der autonomen Berichterstattung, erstellte der Fotograf und politische Aktivist Rózsa ein umfangreiches Bildarchiv, welches in verschiedensten Szenepublikationen, Flugblättern und in der Presse Verwendung fand. Neben dem dokumentarischen Gehalt der Bilder war für Rózsa das Fotografieren immer auch ein politischer Akt. Rózsa schoss mit der Kamera zurück, versuchte Spitzel zu enttarnen und hielt die Brutalität der Polizei fest. Aus den Akten ist herauszulesen, wie empfindlich die Polizei auf diese Rückbespitzelung Rózsas reagierte. Seine Sicht auf die Ereignisse formuliert Rózsa außerdem in einem für die vorliegende Publikation entstandenen Erlebnisbericht. Die Staatsschutzakten bilden das Gegenstück zu den Fotografien. Sie enthalten Karteikarten, schweizerisch „Fichen“ und Dossiers. Diese bestehen aus Polizeirapporten, Mitschriften von abgehörten Telefonaten, Fotografien, Zeitungsausschnitten, Flugblättern und Filmaufnahmen. Das Collagieren der beiden Quellen ergibt neue Bilder, die die Geschichte einer bewegten Zeit aus zwei Perspektiven erzählen.


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The exhibtion "Observing and Surveillance" with comes along with a book consists photographs of political activist Miklós Klaus Rózsa (born 1954) from 1971 to 1989 as well as state security files on Rózsa, as reported by the Federal Police, the Cantonal Police, and the Zurich Police Department. The use of pictures and state security files from other sources has been intentionally excluded as the curators Christof Nüssli and Christoph Oeschger intent is to make the scope of the whole movement and counter movement tangible through one exemplary individual. This single-sourced form was only to be made possible through the comprehensive archive of Klaus Rózsa. The duality is fascinating, the fact that both sides subjectively report about the same event, but in quite different ways.

Motivated by autonomous reporting, Rózsa assembled an extensive picture library which was used for all kinds of publications in the scene, for leaflets, and press materials. Besides the inherent documentary value of the images, Rózsa considered his photography to be a political act. Rózsa “shot back” with his camera, trying to uncover informants and to capture police brutality. The files reveal the sensitive ways in which the police reacted to Rózsa’s counter-spying. Rózsa also formulated his view of the events in a personal essay specifically written for this publication.

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Eröffnung und Buchvernissage / Opening and book launch:

Freitag 14. Februar, 19 Uhr
Friday February 14th, 7pm

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Öffnungszeiten Ausstellung / Opening hours exhibition

Do-So 14-19 Uhr
Th-Su 2-7pm

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Weitere Veranstaltungen / Events during the exhibtion

19.2.14
Lesung "entgegen gegenteiliger Angaben"
mit Karin Sarah Ley, Gianna Molinari, Werner Rohner

20.2.14.
Präsentation "Sozial-, Aufwertungs- und Stadtmanagement - Urbane Sicherheitsarchitektur im 21. Jahrhundert"
mit Walter Angst

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Weitere Informationen zur Publikation über Miklós Klaus Rózsa sind im Verlag von Christof Nüssli und Christoph Oeschger zu finden.

Find more details about the publication of Miklós Klaus Rózsa on Christof Nüssli and Christoph Oeschgers press.

http://www.cpress.ch

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 18.02.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


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During this Theory Tuesdays session, "Radical Museology, or, What's Contemporary in Museums of Contemporary Art?" by Claire Bishop will be presented and discussed.

"In Radical Museology, New York-based art historian Claire Bishop argues that the incommensurability of fiscal and cultural temporality--one fast, the other slower--points to an alternative world of values in which museums (and by extension, culture, education and democracy in general) are not subject to the banalities of a spreadsheet, but enable us to access a rich and diverse history, to question the present and to realize a different future. She discusses creative solutions implemented at the Van Abbemuseum in Eindhoven, the Museo Nacional de Reina Sofía in Madrid and MSUM in Ljubljana. This book is a manifesto for the importance of a politicized representation of the contemporary in today's art." -Book Cover

It's encouraged that you read the (short) book beforehand, to participate in the discussion.

The discussion will be held in English.

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 19.02.2014
19:00h

 

Lesung
entgegen gegenteiliger Angaben
Karin Sarah Ley, Gianna Molinari, Werner Rohner
 


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Die Autorinnen Karin Sarah Ley, Gianna Molinari und Werner Rohner lesen aus Staatsschutzakten verschiedener Personen. Ein Abend an dem die Sprache der Überwacher im Zentrum steht, ein Abend an dem Absurdes auf Erschreckendes trifft.

Die Lesung ist Teil der Ausstellung "Beobachten und Übewachen".

As a part of the exhibition "Observing and Surveillance" writers Karin Sarah Ley, Gianna Molinari and Werner Rohner will read state security files from different Swiss citizens. The Swiss government was accurately observing specific citizens during the cold war period. Reason for the observations could have been simply meeting a person or playing in a theatre - but also for political actions. In which the citizen would be criticizing the repressive and military obsessed swiss state/society. Many of these files provide an insight onto the 80-riots in Zurich, whose aftermath changed the city into a more open and culturally diverse city. The readings will bring up the language of the observing officers but also the absurdities and rather scary notes. The reading will be held in German.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 20.02.2014
19:00h

 

Präsentation
Sozial-, Aufwertungs- und Stadtmanagement - Urbane Sicherheitsarchitektur im 21. Jahrhundert
Walter Angst
 


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Im Rahmen von Miklós Klaus Rózsas Ausstellung "Beobachtung und Überwachung" präsentiert Walter Angst die neusten Überwachungstechnologien, die sich derzeit auf dem Markt befinden. Mit ihnen wird Sozial-, Aufwertungs- und Stadtmanagement ermöglicht und die Polizei für ihre neuen Aufgaben fit gemacht. Praxisbeispiele aus der Limmatmetropole Zürich lassen die die urbane Sicherheitsarchitektur des 21. Jahrhunderts, die Teil der Stadtentwicklung ist, deutlich werden. Walter Angst, Gemeinderatsmitglied der Stadt Zürich, nimmt damit den Faden seiner Präsentation Crash Kurs Marxismus von 2012 wieder auf und erzählt die Geschichte weiter.

Walter Angst will present the latest surveillance technologies available on the market. With these technological tools contemporary city management, which includes the development of neighborhoods and social surveillance, can be realized through the use of tactical police forces. Angst will show examples of this security management, using specific examples in Zurich. The presentation is part of the exhibition "Observing and Surveillance", exhibiting the dynamic shifts in surveillance techniques and technologies.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 28.02.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

How to open a closed door
How to close an open door
and a bit about the Vast Threshold




Using two doors installed in the space as central models we will examine methods of opening, closing and communicating with doors. We will explore door histories, types and problematics, practice door uses and cultural door etiquette. A few work stations for different door and lock exercises will be available for learning how to deal with doors and feel with doors, how to enclose yourself and others.

Annatina Caprez & Garrett Nelson

Posted by Philip Matesic

Thursday, 06.03.2014 -
Saturday, 08.03.2014

 

Ausstellung / Buchvernissage / Diskussion
Book Machine
Beat Huber
 


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Bilderfluten, Bilderberge: Schier überwältigt von den Dimensionen einer scheinbar masslosen Bildproduktion schaffen wir uns metaphorische Landschaften, durch die wir als blinde Schwimmer und rastlose Wanderer ziehen. Aber wer oder was hindert uns eigentlich daran, innezuhalten, Rast zu machen und mitten im Malstrom, an den Endmoränen des Gletschers Bilder zu suchen, zu finden und neu zu betrachten?

Anhand von den drei Buch-Publikationen "Vue par...", "Rast & Tank" und "Quality Control" unternimmt der Künstler Beat Huber Exkursionen, die uns über den Tellerrand hinaus in Spielfelder der Stadtentwicklung und schliessliche in sein eigenes Fotoarchiv führen. Als flanierender Beobachter hält er gesellschaftliche und städtebauliche Entwicklungen fest und produziert mit seinen Aufnahmen Bildreihen, die zugleich öffentlich und privat sind und über das Dokumentarische hinausweisen.

Anlässlich der Buchvernissage findet im Weiteren ein Gespräch über Archive als Energiefelder mit Verena Kuni, Medien- und Kunstwissenschaftlerin, Veronika Spierenburg, Künstlerin und Beat Huber, moderiert von Daniel Morgenthaler, Kurator Helmhaus Zürich, statt. Die Bücher werden anschliessend von Freitag bis Samstag ausgestellt und können erworben werden.

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PROGRAMM

Donnerstag 6. März

18 Uhr
Türöffnung

19 Uhr
Gespräch mit Verena Kuni, Medien- und Kunstwissenschaftlerin und Veronika Spierenburg, Künstlerin und Beat Huber, Künstler, moderiert von Daniel Morgenthaler, Kurator Helmhaus Zürich, über Archive und Energiefelder.

Freitag 7. März

Ausstellung offen 15 bis 19 Uhr

Samstag 8. März

Ausstellung offen 14 bis 18 Uhr

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Die 3er-Edition ist 2013 anlässlich des BOOK MACHINE PRESS - - BOOK MACHINE (Paris) und Le Nouveau festival du Centre Pompidou in Paris entstanden.

Die Buchvernissage und Ausstellung wird finanziell unterstützt von Netcetera.


Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 18.03.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

OnCurating / Issue 21 / (New) Institution(alism) 


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During this Theory Tuesdays session, OnCurating / Issue 21 / (New) Institution(alism) will be presented and discussed.

This issue of OnCurating centers on New Institutionalism as a self-reflexive artistic-curatorial practice in institutions, whose conditions, structures and implications resonate in the contemporary organization of art.

Through the contributions assembled here, guest editors Lucie Kolb and Gabriel Flückiger focus on the critical approaches to thinking and speaking about the institutional organization of art that are at the root of New Institutionalism, and not least ask fundamental questions about the social potential of contemporary art institutions. The issue is an output resulting from the thematic focus ‘institutional studies’ at the Competence Center Art and Public Spheres at the Lucerne University of Applied Sciences and Arts, School of Art and Design.

> ONCURATING Issue21 Excerpts

Posted by Philip Matesic

Thursday, 20.03.2014 -
Saturday, 05.04.2014

 

Ausstellung
www.corner-college.com
Delphine Chapuis Schmitz
 

Als Delphine Chapuis Schmitz im Herbst 2013 in einem Gespräch über eine mögliche Ausstellung vorschlug, den Hintereingang des Corner College als Haupteingang zu benutzen, hatte sie eine räumliche Konfiguration von dem angeboten, was sie mit ihrer Ausstellung „www.corner-college.com“ nun realisiert. Geht man davon aus, dass es auch heute noch möglich sein sollte, eine institutionskritische Perspektive zur Befragung des Kunstbetriebes einzunehmen, dann sind räumliche Operationen charmant zu bedenken, im Kern aber treffen diese Konfigurationen wohl kaum mehr die relevanten Fragestellungen, die den Kunstbetrieb und deren Institutionen betreffen. In der gegenwärtigen Ökonomie – von Kapitalismus zu sprechen würde eine unerwünschte Ideologiekritik nach sich ziehen und das Interesse auf eine andere Ebene lenken – ist jede Option, die sich anbietet, aus einer Mehrwertperspektive zu denken. Kritik, das andere Mögliche zu entwerfen, wird sofort verschlungen, das Bestehende gestärkt anstatt verändert.

Kunst ist entgegen jeder romantischen Vorstellung zum Konsumgut geworden, dem Blockbuster in den von den Unterhaltungsindustrie kontrollierten Cinemakomplexen ähnlich. Das wiederum ist weder eine neue Erkenntnis von dem was bereits Theodor Adorno mit dem Begriff Kulturindustrie beschrieben hat, noch entwirft Delphine Chapuis Schmitz das „Neue“, eine Aufbruchstimmung, die im Gewand der Avantgarde-Bewegung gerne als nächster Hype verkauft wird. Eher schon thematisiert sie damit geschickt wie Kunst im kognitiven Kapitalismus positioniert ist. Damit wiederum animiert sie darüber nachzudenken, wie kulturelle und intellektuelle Arbeit vermessen wird. Wie und wer schöpft die ökonomischen Gewinne aus der symbolischen Mehrwertproduktion ab?

Mit der „Neumodellierung“ der Corner College-Website schneidet Delphine Chapuis Schmitz dieses komplexe Thema von einer ersten Seite an. Nicht demonstrativ, sondern auf den ersten Blick eher spielerisch, das Webseitenpublikum dazu animierend, die Lesart des Bestehenden neu zu organisieren. Während zweieinhalb Wochen vom 20.3. bis zum 5.4.2014 werden die Inhalte der Website nicht mehr so zu sehen sein, wie üblich. Die Worte und Sätze sind im weissen Rauschen des Hintergrunds verschwunden und tauchen nur dann auf, wenn man mit dem Cursor über den Textbereich streicht. Der Webseitengebrauch wird dadurch zu einem scheinbar willkürlichen Leseakt, die Cursorsteuerung zum inhaltgenerierenden Fakt.



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Alors que nous discutions, à l'automne 2013, de la possibilité d'une exposition, Delphine Chapuis Schmitz évoquait l'idée de déplacer l'entrée du Corner College à l'arrière du bâtiment, suggérant ainsi une configuration spatiale de ce qu'elle réalise maintenant avec l'exposition "www.corner-college.com". En supposant qu'il soit encore possible, à l'heure actuelle, d'adopter une perspective de critique institutionnelle pour mettre en question le fonctionnement de l'art, les interventions spatiales ont certes un certain charme, mais elles ne parviennent plus vraiment à toucher le coeur des problèmes importants que soulèvent le fonctionnement de l'art et de ses institutions. Du point de vue de l'économie actuelle – parler ici de capitalisme impliquerait une critique idéologique qui n'a pas sa place ici et conduirait à un autre débat – toute option qui se présente doit être pensée à partir de la question de la valeur ajoutée. La critique, de même que l'esquisse d'alternatives, est aussitôt récupérée, et le système en place se voit renforcé plutôt que modifié.

Contre toute représentation romantique, l'art est aujourd'hui devenu bien de consommation, il est comparable en cela aux blockbusters que l'on trouve dans les cinémas multiplex de l'industrie du divertissement. Ce n'est là rien de nouveau, Theodor Adorno avait déjà décrit ce phénomène avec son concept d'industrie de la culture. Et Delphine Chapuis Schmitz ne fait rien de "nouveau", ni ne propose un "renouveau" qui pourrait se vendre sous les atours d'un mouvement d'avant-garde comme "hype" à venir. Au contraire, elle thématise avec habileté le positionnement de l'art dans le champ du capitalisme cognitifet, de la sorte, donne à réfléchir à la manière dont travail culturel et intellectuel sont aujourd'hui évalués. À qui profitent les gains économiques générés par la production de valeur ajoutée symbolique, et de quelle manière?

Delphine Chapuis Schmitz aborde un premier aspect de ce thème complexe en remodelant le site internet du Corner College. De façon non pas démonstrative mais ludique au premier abord, elle invite le public du site internet à réorganiser son mode de lecture. Pendant 2 semaines et demie, du 20 mars au 5 avril, le contenu du site ne sera plus visible comme il l‘est d‘habitude. Les mots et les phrases disparaitront dans le bruit blanc de la page pour ne réapparaitre que furtivement, lorsque le curseur les effleure. L‘usage du site internet devient ainsi un véritable acte de lecture, en apparence seulement arbitraire, et la manipulation du curseur un fait générateur de contenu.

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Am Samstag 22. März 2014 um 11 Uhr macht Delphine Chapuis Schmitz im Corner College eine Führung durch ihre Ausstellung "www.corner-college.com".

Vom 27. Februar bis zum 7. September 2014 wird sie im Haus Konstruktiv eine Audioarbeit zeigen.


Samedi 22 mars 2014 à 11h, Delphine Chapuis Schmitz fera une visite de son exposition à Corner College.

Du 27 février au 7 septembre 2014 elle présente un travail audio au Museum Haus Konstruktiv.

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 22.03.2014
11:00h

 

Präsentation
www.corner-college.com
Delphine Chapuis Schmitz
 


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Posted by Stefan Wagner

Friday, 28.03.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

Monotypes Workshop




During this Practical Fridays session, Lubomira will teach the printmaking method of "Monotyping."
 
Monotyping produces a unique print, or monotype. Stencils, watercolour, solvents, brushes, and other tools are often used to embellish a monotype print. Monotypes can be spontaneously executed and with no previous sketch. This technique is easy to learn, no previous skills are required.

The workshop will be held in English, is free and open to the public.

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 15.04.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


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During this Theory Tuesdays session, Pablo Müller will give a brief introduction to the essay „Cultural Logic of Criticality“ by Marina Vishmidt and we will collectively discuss the main arguments.

In "The Cultural Logic of Criticality", Marina Vishmidt is concerned with charting the emergence of ‚criticality’ as a technology of legitimation and power in contemporary art institutions and proximate discourses. ‚Criticality’ is examined as a ‚cultural logic’ and compared to different philosophical iterations of critique. Cybernetic theory provides her a model for analyzing how critique becomes functional to the maintenance of existing states of affairs. Finally, other potential avenues for critique as rhetorical stance and praxis are evaluated through case studies.

The session will be held in English and it's encouraged that you read the essay (in English) beforehand, to participate in the discussion.

> The Cultural Logic of Criticality

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 17.04.2014
20:00h

 

Buchvernissage
Stadt selber Machen - ein Handbuch
Laura Burns
 




"Stadt selber Machen - ein Handbuch" von Laura Bruns. Einführung von Sabeth Tödtli - für zURBS, sozial-artistisches Stadtlabor.

Posted by Philip Matesic

Monday, 28.04.2014
18:00h

 

Präsentation
Immediations – Urban Fabric, Infrastructure, Ecology
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Immediations is an international transdiciplinary research network. From April 26-29 the EU-participants of the Partnership Research Grant Immediations: Art, Media, Event will experiment collaboratively investigating the notion of the urban fabric along questions of emergence, infrastructure, metamodelization, and ecology.

For the participants the urban fabric is a loose term pertaining to the interstices between infrastructures, materialities, cultural practices and their relation to artistic, architectural, design, and philosophical concerns. Coming from different backgrounds and sharing a strong interest in transversal and collaborative practices, they will engage in interventions, readings, cooking, living, meandering, writing and diagramming with the aim to articulate what we understand as urban fabric in the immediacy of emergent experience.

On April 28nd you are cordially invited to share our preliminary impressions, ideas, and insights. We consider our research as emergent and our structure as open – come and play with us! There will be presentations, discussions followed by an apéro.


Participants of the workshop are Jamie Allen (Copenhagen Institute of Interaction Design), Amélie Brisson-Darveau (IFCAR, ZHdK), Christoph Brunner (IFCAR, ZHdK), Nicole deBrabandere (IFCAR, ZHdK), Sher Doruff (Rietveld Academy, Amsterdam School of the Arts), Gerko Egert (Freie Universität Berlin), Jonas Fritsch (CAVI, PIT, Aarhus University), Victoria Gray (Chelsea College of Art and Design, University of the Arts, London), Thomas Markussen (Danish Centre for Design Research, Kolding School of Design), Stamatia Portanova (Naples, independent scholar), Bodil-Marie Stavning-Thomsen, (Department of Aesthetics and Communication, Aarhus University), Annette Svaneklink Jakobsen (Aarhus School of Architecture), Evelyn Wan (Utrecht University), Verena Ziegler (IAD, ZHdK).



Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 29.04.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


...


During this Theory Tuesdays session, "Contigency and Complicity" and "The Labor of the
Inhuman, Part I: Human" from speculative philosopher Reza Negarestani will be presented and discussed by Lucie Tuma and Stefan Wagner. You are cordially invited to join the contoverse discussion of the two texts and read the papers beforehand.

> Contingency and Complicity
> The Labor of the Inhuman, Part I: Human

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 03.05.2014
20:00h

 

Präsentation
The Knowledge Museum
Lia Perjovschi
 


...


Lia Perjovschi will discuss a few of her previous projects in context, the evolution of her practice and the changes it underwent as a result of various personal, social and political events, and how she ultimately reached the Knowledge Museum. The Knowledge Museum is a project in which Lia recycles all her other artistic projects including elements of her Contemporary Art Archive (CAA), the first archive of its kind in Romania. Like an architect, she presents a model - on a table, on the walls, or in a space - using diagrams from her interdisciplinary research. This research comes from books, reviews, the internet, and objects mainly in museum stores from around the globe (collected from 1999 until today and used for educational purposes). The Knowledge Museum comprises 7 departments: Earth, Body, Art, Culture, Knowledge, Science, and Universe. It is not 'The Museum', but rather a basic starting point. Knowledge is Surviving (doing the best you can out of what you have).

Lia Perjovschis presentation is coming along with the exhibition DRAWING PROTEST of her husband Dan Perjovschi at Shedhalle Zürich opening at May 8th organized by Olga Stefan.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 04.05.2014
17:00h

 

Lesung
Morgen werde ich Idiot - Kybernetik und Kontrollgesellschaft
Hans-Christian Dany
 


...


Hans-Christian Dany kommt wieder und liest dieses mal. Sein neustes Buch hat er mit "Morgen werde ich Idiot - Kybernetik und Kontrollgesellschaft" betitelt. Brandaktuell ist das Thema ja, wenn wir uns ständig vermessen. Im Klappentext heisst es weiter: "Ein heiter ätzender Spaziergang durch das Innere, die Entwicklungsgeschichte und die Albträume einer von Selbstoptimierung besessenen Gesellschaft, die ihre Kontrolle nicht mehr durch Macht, sondern durch Rückkopplung und Selbstregulation ausübt.

Dany zeigt, wie aus der Kybernetik als Modell für selbstregulierende Systeme eine Matrix der ständigen Optimierung eines jeden und der Gesellschaft geworden ist: Von der kybernetisch inspirierten Sozialpsychologie der fünfziger Jahre wanderte die Feedback-Theorie Wieners und Lewins in die Selbsterfahrungsgruppen, die sie in die WG-Küchen weiter trugen. Parallel flossen die Methoden als Social Engineering in das Management ein und später in die sozialen Netzwerke, wo das Kommunikations-Panoptikum nochmals in neuer Form zu sich fand. Jeder ist nun Beobachter aller anderen und ein von allen anderen Beobachteter. Kontrolle bedeutet nicht länger, die Kontrollierten auf einen Sollwert zu bringen, sondern einen andauernden Prozess permanenter Selbstoptimierung in Gang zu setzen. Heute formen Feedback und Transparenz zentrale Werkzeuge für Kindergarten, Schule, Konsum und Unternehmen.

Die einzige Möglichkeit, dem zu entkommen, scheint, sich der verordneten Kommunikation zu verweigern. Sich durch Sprachlosigkeit der Regulation zu entziehen, um auf der spiegelglatten Oberfläche der Transparenz ein Dickicht undurchsichtiger Inseln wuchern zu lassen…"

Bestimmt gibt es auch Bücher zu kaufen. Ansonsten kann sein Buch auch bei einem der sympathischsten Verlage bestellt werden.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 06.05.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


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During this Theory Tuesdays session, Christoph Brunner will be presenting the second chapter of "24/7: Late Capitalism and the End of Sleep" by Jonathan Crary.

The session will be held in English and it's encouraged that you read the chapter (in English) beforehand, to participate in the discussion.

> Crary - Chapter 2

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 14.05.2014
20:00h

 

Hackteria
Hackteria | Open Source Biological Art
The case study and review of HackteriaLab 2014 Yogyakarta

Marc Dusseiller
 


Participants HackteriaLab 2014 in Yogyakarta, Indonesia


Researcher and artist Marc Dusseiller, formerly know as Pak Marcjono, will give a presentation of the most recent HackteriaLab taking place in Yogyakarta (Indonesia) from 13. – 25. April 2014, a collaboration of Hackteria and their long term partner, lifepatch – citizen initiative in art, science and technology, together with diverse local partners. The two week collaborative and interdisciplinary practice of HLab14 was defined by three ongoing Ecological Research Nodes within the practice of the local Indonesian facilitators. The topics are tightly related to the daily life of Yogyakarta. They are: 1. Biorecovery of Volcanic Soil, 2. Environmental Monitoring of the Rivers, 3. Biodiversity conservation in Wonosadi Forest, together with the focus on Open Source Hardware and DIY & Low-Cost Laboratory Infrastructure.

HLab14 brought together a large group of international and regional participants, of makers, artists, scientists, hackers, educators to investigate and foster the concept of DIWO (do-it-with-others), bio art and citizen science. HLab 14 had a strong focus on workshopology, sharing and collaboration, field-trips and musical experimentation, and was additionally presented in an exhibition format at LAF, Yogyakarta from 25 April – 2. May.


...


Hackteria is a community platform encouraging the collaboration of scientists, hackers and artists to combine their experitise to develop access to practical knowledge in the artistic engagement with the life sciences. The web platform servers to share simple instructions to work with life science technologies and the network cooperates on the organization of workshops, temporary labs, hack-sprints and meetings. To create public discussions hackteria invites international artists, tinkerers and scientists for critical and theoretical discourse. Since 2010 the network met regularly and gathered for the first editions of HackteriaLab in Switzerland in 2010 & 2011, where the Asia-European collaborations have intensified, including co-organisation and active participation at HackteriaLab2013 – Bangalore (IN) and now for HLab14 in Yogyakarta. Hands-on workshop within this network have been held in more than 20 countries since 2009.

The presentation is part of a series on the topic of Bioart organized by Hackteria Society and Corner College.

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 15.05.2014
20:00h

 

Diskussion / Präsentation
Holidays after the Fall. Seaside Architecture and Urbanism in Bulgaria and Croatia
Elke Beyer, Anne Kockelkorn, Michael Zingangel
 


Haludovo Malinska

Die sonnigen Küsten Bulgariens und Kroatiens verwandeln sich in der Sommersaison in intensiv genutzte, hochverdichtete Landschaften der Tourismusindustrie. Dieses Buch verfolgt die unterschiedlichen räumlichen und architektonischen Strategien, mit denen die großmaßstäblichen Ferienarchitekturen in den 1950er Jahren entstanden und bis in die Gegenwart weiterentwickelt wurden. Es zeigt (spät-)moderne Ferienarchitekturen und Resorts von beeindruckender Qualität und typologischer Vielfalt, die gleichzeitig als sozialistische Freizeiträume und marktfähige Produkte bestehen konnten. Vor allem aber untersucht es die Vielfalt ökonomischer und physischer Umgestaltungen, die dem Wechsel der Regime und der Privatisierung der Betriebe folgten: von ungenutzten Ruinen über behutsame Renovierungen bis hin zu exzessiven Überbauungen, an denen sich bis heute massiver öffentlicher Protest entzündet.


Haludovo Malinska

Each summer season, the sun-drenched coasts of Bulgaria and Croatia turn into densely inhabited, intensively exploited tourism industry hot spots. This book traces the various architectural and urban planning strategies that have been pursued there since the mid 1950s—first in order to create, and then to further develop, modern holiday destinations. It portrays (late) modern resorts of remarkable architectural quality and typological diversity that have lasted for decades: as anchors of the socialist states’ ‘social tourism’, as playground for domestic publics in search of recreation and as a viable product on the international holidays market. It shows how–after the fall of state socialism–individual resorts and outstanding buildings have been restructured both economically and physically and traces the present-day conflicts triggered by coastal development in the name of tourism.


Ruin of Yugoslav People’s Army children holiday resort at Krvavica, Dalmatia Photo © Wolfgang Thaler 2009


More information about the publication "Holidays after the Fall. Seaside Architecture and Urbanism in Bulgaria and Croatia" here.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 20.05.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this Theory Tuesdays session, Daniel Morgenthaler will be presenting "Fighting Total Surveillance with the Laws of Man" from the book "Cypherpunks: Freedom and the Future of the Internet" by Julian Assange et al. alongside the chapter "»Bioterror«, weapons of mass destruction und der Irak-Krieg. Eine Signifikantenkopplung" from the book "»Anthrax« Bioterror als Phantasma" by Philipp Sarasin.

The session will be held in GERMAN and it's encouraged that you read the excerpts (one in German, one in English) beforehand, to participate in the discussion.

> Bioterror
> Cypherpunks

Posted by Philip Matesic

Friday, 23.05.2014
14:00h

 

Buchvernissage
Legend Of The Things
Vreni Spieser
 


...


Ein Jahr lang war die Künstlerin Vreni Spieser unterwegs, vor allem in Argentinien und auf den Philippinen. Während dieser Zeit schickte sie Dinge in die Schweiz. Gegenstände, die sie sammelte, kaufte, suchte, fand, selbst machte. Adressaten waren die Bewohnerinnen und Bewohner eines Altersheims in Zug. Dort wurden die Dinge in einer von ihr entworfenen und eigens angefertigten Vitrine ausgestellt. Dabei interessierte die Künstlerin in erster Linie, ob es wohl möglich ist, mittels Gegenständen ihre Eindrücke und Erlebnisse vermitteln zu können. Oder ob es nicht viel mehr so ist, dass sie mit ihren Objekten beim Betrachter eigene Erinnerungen und Bilder wachrufe und sich bei ihnen neue Assoziationsräume öffnen, die nichts mehr mit den Geschichten der Künstlerin zu tun haben?

Bevor Vreni Spieser ihre Objekte verpackte und in die Schweiz verschickte, hatte sie diese zu Dokumentationszwecken fotografiert. Mit der Publikation "The Legend of the Things" versammelt sie nun sämtliche dieser Bilder die von ihren persönlichen Kommentaren begleitet werden. Das ganze sollte aber kein intimes Tagebuch werden, vielmehr ist es ein Archiv der Vitrine ergänzt mit Geschichten, Gedanken und Erinnerungen und Beiträgen von Mariana Lerner und Alexis Dedieu. Mariana Lerner stammt aus Buenos Aires und schrieb ihre Kommentare in Spanisch. Alexis Dedieu ist Franzose, der sich so oft wie möglich in Buenos Aires aufhält. Er schrieb in Französisch.
Vreni Spieser verfasste ihre Kommentare in Deutsch.

Programm:

14 Uhr
Turöffnung
Vreni Spieser erklärt allen Interessierten ihr Buch und das Kunstprojekt

19:30 Uhr
Gespräch
Vreni Spieser unterhält sich mit der Kunsthistorikerin Nadja Baldini über ihre Arbeit

Es gibt Kuchen und Suppe.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 03.06.2014
20:00h

 

Präsentation
What is Contemporary Art in the Gulf?
Mariam Haji
 


"HANDLUNGSBEREITSCHAFT" MARIAM HAJI & ALESSANDRO RAUSCHMANN, KINGDOM OF BAHRAIN, 2010


The presentation will give an insight in the cultural art practices in Bahrain, United Arab Emirates and Qatar. It includes examples from emerged and immerging artists within these regions and discuss their culturally driven motives for visual expression and their artistic processes.

The presentation also focuses on comparing the differences in education and inspiration between artists from the Gulf and from Europe, while shortly discussing a segment on the hyper economically driven Art Market within the Gulf.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 16.06.2014
20:00h

 

Hackteria / Präsentation
Hybrid Ecology
Erich Berger, Yashas Shetty
 


Erich Berger and Martin Howse in The Curie’s Children [glow boys, radon daughters] workshop (Foto Liisa Louhela)


We are living in a technologically informed world. Our life takes place in hybrid space merging the physical and virtual. As we continue to develop and use technologies which now also include the manipulation of the living we are challenged to rethink our concepts and relations to the environment we inhabit.

Erich Berger and Yashas Shetty will give two lectures about their current work. Wawies Wisnu Wisdianto from Lifepatch (Indonesia) will also be present and briefly introduce their activities in Yogyakarta, as they have already been discussed at the last edition of HSC#1. Lifepatch has just received the Honorary Mention from Prix Ars Electronica,

Finde more infos here

We are looking forward to seeing you.

The presentation is part of a series on the topic of Bioart organized by Hackteria Society and Corner College.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 17.06.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 

Ian Wooldridge presents the work of Jeff Keen.




Jeff Keen (1923–2012) was a pioneer of experimental film whose rapid-fire animations, multiple screen projections and raucous performances redefined multimedia art in Britain.

Keen’s films and performances emerged from the 1960s counterculture and echo the climate of literary happenings and ‘bomb culture’ at Bob Cobbing’s Better Books in Charing Cross as well as Gustav Metzger’s 1966 Destruction in Art Symposium. Recalling American underground films by Jack Smith, Ken Jacobs and Kenneth Anger, his work also resonates with Happenings, Fluxus and Viennese Actionism. Nothing stands still in his work, it is a constant process in which images and sounds evolve in quick succession through what Keen called ‘violently disconnected and overlapping patterns’ of destruction, creation and accumulation.

Screening Schedule:
Marvo Movie
1967, 5 mins, color, sound, 16mm

Mad Love
1972 – 1978, 42 mins, color, sound, 16mm

Family Star (The Mutt & Jeff Icecream Sundae + Mothman)
1968 -69, 31mins, color, twin-screen, 8mm

The screening will be held in English, is free and open to the public. There is also supplementary reading, the essay "Cult Hero: Jeff Keen" by Jack Sergeant, to accompany the films. Please reference the following .pdf.

> Cult Hero: Jeff Keen - by Jack Sergeant

Posted by Philip Matesic

Saturday, 21.06.2014
14:00h

 

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Demonstration
Wem gehört Zürich?


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Corner College unterstützt die zweite Ausgabe der Demonstration Wem gehört Zürich?

Die Forderungen der Demonstration sind:

– Bezahlbarer und sicherer Wohnraum für alle
– Bezahlbarer Raum für Gewerbe und Kultur
– Für Freiräume und Selbstverwaltung
– Gegen Verdrängung und eine Stadt der Kapitalinteressen

Besammlung um 14 Uhr auf der Rathausbrücke Zürich, die Schlusskundgebung wird um 16:30 auf dem Helvetiaplatz sein. Das Abendprogramm mit Vokü und Konzerten wird in der Labitzke-Areal stattfinden.

Wir laden euch herzlich ein, euch zu beteiligen! Unterzeichnet die Unterstützer_innenliste und/oder verschickt den Demo-Flyer.

Informationen zur Geschichte und dem aktuellen Stand der Wohnungsnot und Gentrifizierung in Zürich sind im Wem gehört Zürich Magazin zu finden (überarbeitetet 2. Auflage).

Posted by Stefan Wagner

Friday, 27.06.2014
18:00h

 

Buchvernissage
I'm just passing through
I don't live here

Arienne und Pascale Birchler
 


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Die Künstlerinnen Arienne und Pascale Birchler laden zur Heftvernissage ein. Die fünfte Ausgabe der Kunstzeitschrift Prisma, welche die Künstlerinnen mit Bilder und Texten gestalteten, eröffnet einen neuen Zyklus, einen rauschenden Blätterbund, der fast verträumt die Frage stellt: Wo sind die Orte, die es möglich machen, aus der Zeit zu fallen – für einen Moment zu verschwinden?

Die Zusammenarbeit der Zwilingsschwestern Arienne und Pascale Birchler begann im Winter 2011. Eigentlich bestand sie bereits seit deren Kindheit. In den Jahren, in denen sie aufgrund von Ausbildungen und verschiedenen Interessen getrennt in anderen Ländern lebten, hielten sie mit Briefen, stundenlangen Telefonaten und längeren Aufenthalten ein intensiver Austauch aufrecht. Hierdurch entwickelte sich ein für die beiden Schwestern spezifische Arbeitsweise. Erst der Blick der Anderen vermag vermeintliche Lücken des Eigenen zu schliessen, Fragen also, die sie erst im Dialog beantworten können. Es sind solche gemeinsame Entwicklungen, manchmal auch ein Begleiten, die die Dinge zum zusammenwachsen bringen.

Durch das Schreiben, das Zeichnen in Skizzenbüchern und dem Forschen mittels Collagen suchen sie nach der Dringlichkeit für ihrer künstlerischen Zusammenarbeit. Die Umsetzung findet ihre Form in Bild, Skulptur und Raum. In diesen räumlichen Inszenierungen thematisieren sie die Verwundbarkeit des Menschen. Eingriffe, die von der Gewohnheit abweichen werden deutlich und lassen die Werke ins Surreale kippen.

"Aber ist es niemals Traum, was wir sehen, sondern vielmehr eine eigene Wirklichkeit, die biographische Züge trägt, Verborgenes sichtbar macht und dem Betrachter entweder vertraut oder fremd erscheint. Das Unaussprechliche findet ihre Sprache in neuen Bilder, die manchmal sogar in bühnenbildhaften Szenerien enden.", schreiben die beiden Künstlerinnen.

Arienne und Pascale Birchler werden für die Heftvernissage eine Installation im Corner Collge aufbauen.

Programm

18 Uhr
Türöffnung

19 Uhr
Künstlergespräch mit Heinz Stahlhut (Museumskonservator Kunstmuseum Luzern)

anschliessend Apéro mit Essen



Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 16.07.2014
20:00h

 

Hackteria / Lecture
A critical perspective on bio-art between tactical media and artistic playground
Boris Magrini
 


Jalila Essaïdi, 2.6g 329m/s


Since many tools and wetware products to create bio-labs have become affordable, artists have experimented with bio-technologies. Hence, bio-art has established itself as the latest trend in the field of media art. However, this artistic production is extremely heterogeneous, encompassing the spectacular works of Eduardo Kac and SymbioticA, the thought-provoking ones of Paul Vanouse and the Critical Art Ensemble, or again the participative and performative activities of Hackteria, for instance. How have these
practices been described and examined by critics and historians? How were they presented in institutions, museums and festivals? Furthermore, what are the future challenges for the artists engaging in biotechnologies? Through the discussion of a selection of works, exhibitions and essays, I will attempt to answer these questions and offer a possible, critical perspective on bio-art and its reception.

The presentation is part of a series on the topic of Bioart organized by Hackteria Society and Corner College.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 10.08.2014
18:00h

 

Dance/Music
Sounding bodies – moving sounds II
a music / dance intercultural and interaction project

Lionel Dentan (Dasaz), Namrata Pamnani, Jan Schacher (Jasch), Angela Stoecklin
 

In performance in the collision of body and movement, electronic sounds and gestures, the domains of music and dance fuse into an expression of an intricate and densely woven web of meaning. Links and dependencies, analogies, similarities and a common movement and sound language are being explored and transformed artistically to create an instant composition. The ultimate state and expression of this union reveals itself as one of intense presence, flow and fusion between the media and art forms.


...


Jan Schacher (electronic music, interaction technologies), Lionel Dentan (electronic music), Angela Stoecklin (contemporary dance) and Namrata Pamnani (Kathak and cotemporary dance) are searching for a linkage between the non-verbal art forms dance and music, where the body can take on the role of a musical instrument and the electronic music obtains a physical form and expresses motion pattern. They are interested in finding a crossing point where the two art forms become like one. The group works in the field of improvisation, as this is the most direct form of communication and aims for dialogue and equal positioning more than music accompanying dance or dance following the music. Sharing this process and the show with one musician and one dancer from the local context of Delhi, we add the aspects of a culturally informed approach to non-verbal artistic communication.

The show is the continuation of a process which began in November 2013 in Delhi during a residency of Jan Schacher and Angela Stoecklin, during which the four artists met, collaborated and performed together at the Sound Reasons Festival at Alliance Française.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 10.08.2014
19:00h

 

Radio
Kulturwoche - Journalismus
Yonis Hassan Musse (Somalia)

LoRa
 


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Vom Montag 4. bis Sonntag 10. August findet auf Radio LoRa - über FM 97.5MHz oder www.lora.ch und abends an sieben Kulturorten der Stadt Zürich die LoRa Kulturwoche statt. Dieses Jahr steht sie unter dem Titel „Stimmen aus dem Exil“: Flüchtlinge berichten über ihr Kulturschaffen, Kultur und Politik in ihren Heimatländern und in der Schweiz.

Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen, aus irakisch Kurdistan, Palästina, Mexiko, Guinea, dem Sudan, der Türkei und Somalia. Doch ein Schicksal ist ihnen gemein: Sie mussten wegen ihres politischen Engagements und Kulturschaffen aus ihren Ländern fliehen und setzen ihre Tätigkeit auch an ihren neuen Wohnorten fort. Und sie alle werden in sieben Veranstaltungen ihre kulturelle und politische Tätigkeit in der alten Heimat und in der Schweiz vorstellen. Weitere Kulturschaffende tragen tagsüber auf Radio LoRa im Rahmen der LoRa Kulturwoche Sendungen zum Thema „Stimmen aus dem Exil“ bei. Sie sind in allen Kultursparten zuhause – in der Poesie, der Literatur, in Film, Theater, Musik und Journalismus.

Am Sonntag 10. August von ab 19 bis 22 Uhr gestaltet Yonis Hassan Musse aus Somalia einen Abend im Corner College.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 18.08.2014
20:00h

 

Hackteria / Präsentation
Postapocalyptic Water Design
Marc Böhlen
 


Waterbar


Artist Marc Böhlen will present recent projects in experimental resource management that combine technical and urban interventions. In particular the care of recreational and essential water resources will be addressed through a discussion of WaterBar, a system that creates mineralized water in response to bad water news and WaterBank, a water analysis and fresh water distribution system designed for the Terban district of Yogyakarta, Indonesia.

Der Künstler Marc Böhlen präsentiert zwei neue Projekte zum Thema Ressourcen Design, Urbanität und Biosensorik. Bei WaterBar geht es darum, zukünftige Szenarien von öffentlichem Trinkwasserangeboten zu erproben. Bei WaterBank hingegen geht es darum, mittels Biosensorik Wasserverseuchung frühzeitig zu erkennen und zugleich alternative Trinkquellen anzubieten. Eine erste Version von WaterBank wurde kürzlich in Terban, Yogyakarta, Indonesien gebaut.

The presentation is part of a series on the topic of Bioart organized by Hackteria Society and Corner College.

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 23.08.2014
17:00h

 

Buchvernissage
Epitomes
Eric Andersen, Martin Robinson
 


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Fifty years in the writing and two years in the making, we are pleased to announce the appearance of “Epitomes”. It is both an anachorism and an anachronism. It is a combined production of words and images, of printing and design.

Martin Robinson, the English wordmonger, is as yet unknown and can remain un-introduced for the time being, not out of any false modesty, but as a bow to his belief that the words are not his but common property. As he writes:


.


Eric Andersen, the designer, is a twice Swiss Design Award holder and known for his decorative alterations to Zurich’s walls and hoardings. In labouring on “Epitomes”, for both those who know him and those who don’t he has undoubtedly expanded his oeuvre by yet another exciting facet.

Either part of this project has its own intrinsic interest, but married they resonate just that little bit more.

You are therefore very cordially welcome to join both men and see the pages of the project at Corner College from 17.00 onwards on Saturday 23 August 2014 with host Stefan Wagner and editor Thomas Robinson and a bar – to read, look, ponder, discuss, enjoy or dismiss or even acquire.

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Programme

5pm Opening Doors and Hot Dog Mobile

7pm Speech Martin Robinson

You are cordially invited to this evening of words, prints, drinks and hot dogs.

Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 03.09.2014
20:00h

 

Lecture
Alfred Gell on Art, Vol II
Adam Jasper
 


Bas Jan Ader, Tea Party


In the 1980s a transformation took place in the way that global art was shown and discussed. Retrospectively, this can also be seen as a period of the invention of an entirely new anthropology of art, in particular by Alfred Gell, around whose work there is a currently a resurgence of interest. The exhibition ART/artifact, held at the Centre for African Art New York in 1988, is crucial to this new history of the development of global art. It is perhaps the strongest example of an attempt to test the exhibition as a machine for generating ideological consensus. Many exhibitions claim to be ‘experiments’, but ART/artifact has a stronger claim to this status than most, as it set out to reveal the methods by which museums endowed objects with the status of being either artworks, or evidence. It also acts as the trigger for one of the most provocative and unusual cross-cultural ontologies of art ever to be devised: Alfred Gell's argument that the art object is, quite literally, a kind of cognitive trap.

Such discussions may seem arcane, but the development of what has become known as the ‘ontological turn’ in the work of Bruno Latour, Eduardo Viveiros de Castro and Phillippe Descola owes much to Gell’s posthumous classic Art & Agency, and encourages a closer examination of the genesis of Gell’s own ideas. The profusion of interest in anthropological ontology, in combination with the dilemmas of contemporary curating, provides dual motivation for a closer reading of early Gell, as well as the careful historicisation of his ideas.

This is the second lecture Adam Jaspers is giving about Alfred Gell. First took place in December 2013 at Corner College.


Posted by Stefan Wagner

Saturday, 06.09.2014
14:00h

 

Workshop
Art + Feminism Wikipedia Edit-A-Thon
AutorINen bearbeiten und publizieren einen Nachmittag lang Artikel zum Themenbereich Kunst + Feminismus

Wir alle nutzen Wikipedia. Und theoretisch können wir alle daran mitschreiben. Doch zwischen den Autoren des meistbenutzten Online-Nachschlagewerks klafft eine Geschlechterlücke, die niemand so richtig erklären kann. Der Anteil weiblicher Autoren stagniert seit Jahren bei unter 10%. Wikipedia gehört zu den wichtigsten Quellen von Wissen. Dass dieses Wissen immer männlicher wird, zeigt sich an den Inhalten der freien Enzyklopädie, an der Setzung der Schwerpunkte, aber auch in der Art, wie diese Schwerpunkte ausgeführt werden. Dem wollen wir etwas entgegenhalten.



Vergangenen Februar fand eine Reihe Wikipedia Edit-A-Thons zum Themenbereich Kunst + Feminismus im englischsprachigen Raum statt. Im Corner College knöpfen wir uns die deutschsprachige Wikipedia vor (ArtAndFeminism). Edit-A-Thons leisten Starthilfe, um neue Autoren für Wikipedia zu gewinnen. Auf den ersten Blick scheint der Einstieg kompliziert, es gibt viele Regeln, die Ansprüche an neue Artikel sind hoch, die Benutzeroberfläche ist unübersichtlich. Ich lade Euch deshalb ein, Inhalte zum vorgeschlagenen Themenbereich einzubringen, um sie im Rahmen des Edit-A-Thons weiter zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Mitglieder von Wikimedia Schweiz führen uns in die technischen Einzelheiten ein.

Samstag, 6. September, 14-19 Uhr. Laptop oder Tablet mitbringen und möglichst schon vor der Veranstaltung ein eigenes Wikipedia Konto erstellen.

"Art + Feminism Wikipedia Edit-A-Thon" wird organisiert von Caroline Palla.

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Join us for a wikipedia edit-a-thon on the subject of art + feminism and help promote diversity among the online encyclopedia's community. You're invited to bring material you want to edit and publish on wikipedia. Or just come on in and collaborate with others. Members of Wikimedia Switzerland will introduce us to the technicalities.

Saturday, September 6, 2-7 pm. Bring your own laptop or tablet. Also, please create a Wikipedia account before the event.


"Art + Feminism Wikipedia Edit-A-Thon" is organised by Caroline Palla.



Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 16.09.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays & Practical Fridays
Philip Matesic
 

Planning Session / Fall 2014

Theory Tuesdays and Practical Fridays are organized around an „Each One, Teach One“ pedagogical philosophy. During each session, a different person initiates discussion about a specific text, film or leads an instructional workshop.




If you would like to lead a session, please bring a concrete idea about a text, a film or a practical workshop with you to the planning session. During the session, everyone will briefly present their ideas and we will collectively fill in a calendar with the suggestions. Below are a list of requirements to consider.

TEXT - The texts presented and discussed are usually about art, architecture, design, critical and literary theory.

FILM - The films screened are usually about specific artists, art & design movements, avant-garde cinema or documentaries.

WORKSHOP – Past Practical Fridays sessions have included „A Viking Way of Knitting“, „Vocal Training“, „Bouquet Making“ and "How to Correctly Compost". Please keep in mind that a workshop should be no longer than two hours and everyone should be able to participate.

AUF DEUTSCH – Theory Tuesdays and Practical Fridays are not exclusively held in English. Please don't hesitate to make suggestions that are in German.

Posted by Philip Matesic

Wednesday, 17.09.2014
19:00h

 

Diskussion
Die Yasuní-Initiative: Zu visionär, um wahr zu sein?
Rechte indigener Völker und Biodiversität vs. Erdölförderung in Ecuador - Warum kam es zum Scheitern der Yasuní-Initiative und welche Verantwortung trägt die internationale Gemeinschaft?

Incomindios
 


...


2007 hat die ecuadorianische Regierung vorgeschlagen, die Erdölförderung im Yasuní Nationalpark zu unterlassen, um die einzigartige biologische Vielfalt zu erhalten und nicht kontaktierte indigene Völker zu schützen. Als Gegenleistung verlangte die Regierung von der internationalen Gemeinschaft einen solidarischen Ausgleichsbetrag, der mindestens 50% des entgangenen Umsatzes abdecken soll. 2013 verkündete Ecuadors Präsident Rafael Correa das Scheitern der Yasuní-Initiative aufgrund fehlender internationaler Unterstützung. Der Yasuní Nationalpark wurde für Ölbohrungen freigegeben. An der Podiumsdiskussion wollen wir mit engagierten Fachpersonen diskutieren, warum es zum Scheitern der Yasuní-Initiative kam und welche Verantwortung die internationale Gemeinschaft trägt.

Es diskutieren

- Dr. Armin Heitzer, Leiter Treibstoffe und Umwelt bei der Erdöl-Vereinigung Schweiz
- Christoph Hüsser, Vize-Präsident von Pro Indígena
- Christoph Wiedmer, Geschäftsleiter Gesellschaft für bedrohte Völker

Anschliessend Apéro.

Organisiert von Incomindios.

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In 2007, the Ecuadorian government proposed to forego oil drilling within the Yasuní National Park in order to protect the vast biodiversity and uncontacted indigenous cultures. In return, the government demanded a financial compensation of half of the lost revenue from the international community. In 2013, Ecuadorian President Rafael Correa announced the failure of the initiative due to the lack of international support. Oil drilling has now been allowed in the Yasuní Park. In this panel discussion, we want to discuss why the Yasuní initiative has failed and analyze the role of the international community.

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En 2007, el gobierno ecuatoriano propuso la no extracción de petróleo en el Parque Nacional Yasuní, con el fin de preservar la extraordinaria biodiversidad y proteger a los pueblos indígenas no contactados. A cambio, el gobierno pidió a la comunidad internacional una cantidad monetaria como compensación solidaria para cubrir al menos el 50% de los ingresos dejados de percibir. En 2013, el presidente de Ecuador, Rafael Correa, anunció el fracaso de la iniciativa Yasuní debido a la falta de apoyo internacional. El Parque Nacional Yasuní quedo abierto a la extracción de petróleo. En el coloquio, queremos discutir con profesionales comprometidos las razones del fracaso de la Iniciativa Yasuní y la responsabilidad que la comunidad internacional tiene al respecto.

Posted by Stefan Wagner

Monday, 29.09.2014 -
Sunday, 05.10.2014

 

Ausstellung
A4
Tom Menzi
 

Die mit "A4" überschriebene Ausstellung von Tom Menzi zeigt seine neusten Werkgruppen. Menzi beschäftigt sich intensiv mit Sprache und Kommunikationstechniken im Kunstbetrieb. Er verwendet werkrelevante Entscheidungen verschiedenster Künstlerinnen und Künstler. Er komprimiert diese Sätze und legt so eine eigene erzählerische und sprachliche Dimension vor. Oder aber er verdichtet durch Repetition Sprachsequenzen verschiedener Kunstinstitutionen, die oft in schwurbeligem und zumeist gestelztem Deutsch verfasst sind. Die repetitiv präsentierten Sätze winden sich zu anschmiegsamen Slogans und geben einen Kunstbegriff vor, der zwischen den unvereinbaren Versprechungen nach Autonomie und Gesellschaftsrelevanz hin und her schwankt.


Aus: Geister dürfen höher bieten (Tanzfigur), Tom Menzi,2014


Menzi treibt seine Suche nach Bedeutungsschärfe in einem bildgebenden Verfahren weiter und bedient sich einem der medizinisch und gesellschaftlich hochdotiertesten Untersuchungstechniken, dem der Magnetresonanztomographie-Untersuchung. Er liess seine Hirnaktivität im Labor aufzeichnen während ihm ein unbekannter Text zu seiner eigenen Ausstellung vorgelesen wurde. Durchaus ist hier eine Ironie auszumachen, mit der Künstler den allgegenwärtigen Wahrhaftigkeitsansprüchen die an Kunst gestellt werden, karikiert.

Die Ausstellung A4 entwirft ein fragiles Bezugsnetz an Anspielungen aus dem Kunstbetrieb. Das wird auch an den an konkrete Malerei erinnernden farbigen Collagen deutlich, die auf Museums- und Galerieinseraten basieren. Auch hier drückt eine humorvolle Geste durch, indem Menzi mit ernsthafter Geste mit der allzu oft drögen Ernsthaftigkeit des Kunstbetriebs Achterbahn fährt.

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Programm Eröffnung Montag, 29. September

19 Uhr Türöffnung und Corner Cuisine mit Andrés Curries
20 Uhr Die Schauspielerin Meret Hottinger liest aus "Er ersetzt (Varoius Plots)"

Öffnungszeiten: Mittwoch/Donnerstag 17-19 Uhr, Samstag/Sonntag 14-17 Uhr

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Mit freundlicher Unterstützung des Institut für Neuroradiologie, Universitätsspital Zürich, Dr. phil. L. Michels.


Posted by Stefan Wagner

Thursday, 09.10.2014
20:00h

 

/ Corner Cuisine / Konzert
Drastic Dislocations
, Luigi Archetti, Mario Marchisella, Barry Wallenstein
 




Der Poet Barry Wallenstein aus New York spielt sein zweites Konzert in der Schweiz wiederum im Trio „Drastic Dislocations“ mit den beiden Multiinstrumentalisten Luigi Archetti und Mario Marchisella aus Zürich.

Der emeritierte Professor für Literatur und Creative Writing Wallenstein schreibt schon seit den 60-er Jahren Gedichte, die in zahlreichen Sammelbänden und Magazinen publiziert werden (Ploughshares, The Nation, Centennial Review und American Poetry Review).

Seit den 70-er Jahren performt er seine Gedichte zusammen mit Musikern in wechselnder Besetzung, welche vorwiegend aus dem Jazz Bereich stammen. Zu erwähnen wären da etwa: Charles Tyler, John Hicks, Vincent Chancey und Adam Birnbaum. Barry hatte in seiner Karriere immer wieder sehr spezielle, durch Zufall geprägte Begegnungen wie mit Charles Mingus oder mit Fela Kuti. Seine erste dieser Art fand bereits 1959 während des Studiums statt, als ihn sein Professor in einen Club namens „The Showplace“ in Greenwich Village schickte, um endlich seine geschriebenen Gedichte auch einmal einem Publikum vorzustellen: Da wartete niemand geringerer als Charles Mingus, der die Studenten auf seinem Kontrabass begleitete. „I was a little bit in shock and very nervous. I surely don’t recall what I recited or how it went, but I will never forget this large man’s kindness to us kids and the feeling of just being in his company.“

Barrys Stil ist wohl am ehesten mit einer Frühform des Spoken Word beschreibbar. Eine musikalische, stark rhythmisierte Art des Rezitierens, welche zwischen Singen und Sprechen changiert. Inhaltlich nimmt einem Barry in seinen Gedichten auf kleine, grosse Reisen mit, surreale Begegnungen mit dem Nachbarn, einem Hasen oder dem Zorn...


Auszug aus dem Gedicht: THE LEGEND OF THE WILD WEST

Around these parts
her caress is as famous as death.
It's told she holds her men for the kill
and never gets measured herself.
But, having come a long way,
with nothing else to do in the town,
I stepped a pace and looked her up
and she led me in all softness
and covered my mouth
as if to silence caution.

Then, and slowly, she worked her fingers into my mouth.
I thought it was sex.
It might have been murder.
And if I hadn't been clued
by one who knows
I'd still be calling her death-lock, love.
So just as the town ends
I too left clean glad to be alive and breathing.

Alicia Ostriker beschreibt Barry’s Stil wie folgt:
“Barry Wallenstein’s voice is unique in American poetry: magic, seductive, cryptic, a little demonic, definitely sexy, as if some perfume from Les Fleurs du Mal clung to its overtones.”

www.audioscope.tv


19:00 Corner Cuisine
20:00 Konzert
Eintritt frei, Kollekte

Posted by Sarah Infanger

Monday, 13.10.2014
20:00h

 

Lecture
At the edge of meaning – A lecture about and with Fernand Baudin
Loraine Furter
 


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Fernand Baudin (1918-2005) is a Belgian book designer, or “typographiste” as he likes to call himself. Baudin was an author, teacher and lecturer, active in organisations like the Rencontres de Lure and Association Typographique Internationale (ATypI). Next to an extensive correspondence with international designers of his time (Stanley Morison, Gerrit Noordzij, John Dreyfus… among many others), Fernand Baudin is the author of the books How Typography Works (and why it is important) and The Gutenberg Effect, and has written essays in Belgian and international periodicals (Arts et techniques graphiques, Cahiers GUTenberg, Letterletter, Visible Language) about typography and design. Loraine Furter, coordinator of the Fernand Baudin Prize- the Belgian Most Beautiful Books Prize will focus on a recurring topic in Baudins work: the evolution of writing and designing tools and their influence on communication and culture.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 14.10.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


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During this Theory Tuesdays session, Philip Matesic will present the following three essays from the book “Searching for Art’s New Publics” (2010) edited by Jeni Walwin.

“Don’t Look Now! Art after the Viewer and Beyond Participation” by Dave Beech

“Who Speaks? Who Listens? Het Reservaat and Critical Friends” by Sophie Hope

“Tell Me Your Story: An Interview with Artist Harrell Fletcher” by Marisa Sanchez

It’s encouraged that you read the essays (in English) beforehand to participate in the discussion.

The session will be held in English.

> Searching For Arts New Publics

Posted by Philip Matesic

Friday, 17.10.2014
19:30h

 

Konzert
SPACE RISOTTO

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Mackie ProFx12, Motu Ultralite MK3 Hybrid, Elektron Machinedrum SPS-1UW+, Elektron TM-1 Turbo Midi, Akai MPK Mini, BOSS CS-3, BOSS RV-5, BOSS PS-3, BOSS DS-1, Fender Telecaster Plus, Roland Cube 40, Gretsch Chet Atkins Tennessee Rose, Ernie Ball VP JR., Korg Pitchblack, Empress Effects Compressor, Moogerfooger MF-102, The Empress Tremolo, BOSS OD-20, MXR M169 Carbon Copy, BOSS HM-3, ehx Stereo Memory Man with Hazarai, BOSS RV-5, Fender Hot Rod DeVille, Motu Ultralite MK3, Hybrid, AKAI MPK 61, Ableton+Push, Minimoog OS version, DX100, Moogerfooger analog delay, Moogerfooger ring modulator, Boss chorus, Doepfer sequencer.

Elektronisch-akustisches Live-Set, das exklusiv von Vincent Devaud (JU), Olivier Gilliéron (FR) und Jeremy Schorderet (FR) für SPACE RISOTTO konzipiert wurde.

19.30 Uhr Door opens and Corner Cuisine
20.30 Uhr Liveset

Posted by Stefan Wagner

Monday, 20.10.2014 -
Sunday, 26.10.2014

 

Hackteria
Läb(e) am Egge
Baggenstos/Rudolf
 

Das Projekt Läb(e) am Egge öffnet für eine Woche vom 20. bis 26. Oktober im Corner College Zürich seine Türen. Das Projekt ist ein Resultat von Recherchen, die das Künstlerduo Baggenstos/Rudolf und Marc Dusseiller seit Sommer 2014 zu biologischem Licht von Tieren, Pflanzen und Bakterien betreiben. Die im Atelier begonnenen Experimente mit biolumineszenten Bakterien und Pilzen wollen sie an Ort und Stelle weiter führen und einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Dazu verwandeln die OrganisatorInnen das Corner College in ein temporäres Bio Hacker-Labor.


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Die Tätigkeit des Experimentierens ermöglicht den KünstlerInnen einen Kontakt zu Bakterien und anderen Kleinstlebewesen. Gleichzeitig ist es auch eine Möglichkeit, gesellschaftliche Aspekte wie, Ängste vor Unbekanntem, abstrakter Forschung, synthetischer Biologie etc. zu reflektieren. Wenn Künstler und Künstlerinnen mit biologischem Material arbeiten, stellt sich unweigerlich die Frage, was es heisst, mit lebender Materie zu arbeiten. Wann ist ein Kunstwerk fertig? Wenn es lebt und sich ständig verändert, wenn das Kunstwerk kein Objekt mehr ist, sondern zum Subjekt wird?

Mit diversen Workshops, Präsentationen von und mit eingeladenen, internationalen Gästen lassen die OrganisatorInnen Kunst, Wissenschaft, Geschichte und neue Technologien aufeinander treffen. Der bewusst gewählte transdisziplinäre Ansatz soll eine öffentliche Diskussion über verschiedene Aspekte von Innovation, Bio Art, Wissenschaft, Technologie, DIY und aktivistischer Praktiken in Gang setzen. Jeder kann mit lebender Materie experimentieren und spielen: «Läb(e) am Egge» bietet dafür ein offenes Labor mit selbst gebauten Laborinstrumenten, freundlichen Bakterien, Pilzen und heissem Kaffee.


+++ PROGRAMM +++

--- MONTAG, 20.10. ---

18 Uhr
Türöffnung

20 Uhr
#HSC-Talk-Runde: Bio art labs conspiracy mit
Luc, Yann & Robin von «Hackuarium» open & community-driven citizen biology lab in Renens/Lausanne
Brian Degger, TransitLab, Bio-Hacking Space Manchester
Paula Pin, PechBlenda Lab, TransHackFeminist HardLab for Bio-Electro-Chemical-Experimentation
Marc Dusseiler (dusjagr), NanoŠmano, Temporary labs for transdisciplinary production and artistic research
Urs Gaudenz on Open Ego-Lab Networks, GaudiLabs, Luzernm Temporary Labs, Hackteria and friends


--- DIENSTAG, 21.10. ---

13 - 20 Uhr
Offenes Labor


--- MITTWOCH, 22.10. ---

13 - 20 Uhr
Offenes Labor


--- DONNERSTAG, 23.10. ---

13 - 21 Uhr
Offenes Labor

17 - 21 Uhr
Workshop «Das blaue Blut des Kastanienbaums│UV-Phänomene in der Natur» mit Prof. Dr. Helmut Brandl & Zoe Bont Uni Zürich Institute of Evolutionary Biology & Environmental Studies

Viele Dinge, die man in der Küche oder in der Natur findet (wie Pfefferminztee, Curry oder Eierschalen) fluoreszieren im UV-Licht. Wir werden mit Naturstoffen experimentieren und sie zum Leuchten bringen! Stellt man zum Beispiel einen Zweig der Rosskastanie in Wasser, so fliesst aus der Rinde Aesculin heraus, welches bei Bestrahlung mit UV-Licht stark blau leuchtet. Und mit ein wenig Chemie löst sich aus braunen Eierschalen ein Farbstoff, den man im UV-Licht rot leuchten sieht.


--- FREITAG 24.10. ---

13 - 23 Uhr
Offenes Labor

19 - 23 Uhr
Glow-Your-Food Evening Experimentelle Cooking Show


--- SAMSTAG, 25.10. ---

13 - 24 Uhr
Offenes Labor

10 Uhr
Workshop «Lüchtends Holz» mit Baggenstos/Rudolf. Treffpunkt 10 Uhr Tramhaltestelle Triemli Dauer bis ca. 14h. Exkursion im Wald; Holz suchen und präparieren. Ohne Anmeldung.

20 Uhr
Corner College Installation/Exhibition «Lüchtends Holz»


--- SONNTAG, 26.10. ---

10 - 20 Uhr
Offenes Labor

14 Uhr
Workshop für Jugendliche/Familien mit Marc Dusseiler (dusjagr) & Paula Pin

18 Uhr
Finissage

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Läb(e) am Egge ist Teil einer Veranstaltungsreihe von Hackteria Society und Corner College. Organisiert wird sie vom Künstlerduo Baggenstos/Rudolf.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 28.10.2014
19:00h

 

Lecture
Dans 2.0
Mårten Spångberg
 


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'the address will be dance and choreography and the moving museum - a genealogy - the time of movement is now - it's fun and not only at all for dance people it's more to understand why choreography now and how it is located in contemporary contexts. ' Mårten (ref. email from Mårten)

(Following recent talks elsewhere;) Mårten Spångberg may articulate a genealogy of hijacking, and uses the notion as a conceptual path to understand contemporary phenomena and identify tendencies within the current neoliberal regime. “What if Derrida decided for hijacking instead of friendship. What if Barthes was in to the poetics of hijacking instead of a lover’s discourse. What if Badiou was into hijacking instead of anything else... It’s a dark activity—only at it’s darkest can it relieve us from the suffering".

The evening is organized by Magnhild Fossum.


Posted by Stefan Wagner

Wednesday, 29.10.2014
19:00h

 

Performance
Glorious Suffering to Instant Healing. Inszenierung
Blond & Gilles, Gian-Andri Toendury
 


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Art as Therapy. Das Hyperactivity Revival Therapy Center HRTC kuriert Symptome wie Chaos, Übermut, Manie, Überreizung und Realitätsverlust und versucht mittels neu entwickelten Therapien kognitive Dissonanzen ins Gleichgewicht zu bringen. Das HRTC umfasst verschiedene neuentwickelte Therapie-Angebote, benötigt keine Vorkenntnisse und lebt von Partizipation. Blond & Gilles untersucht äussere und innere gesellschaftliche Dissonanzen und stellt sie in einen erfahrbaren Diskurs. Bis heute hat HRTC folgende Therapien im Angebot: Acedia Concept (Collective Rorschach-Test), 700 Philosophy Questions, Oracle Movement Cards, Karma Self Therapy, Distance Treatment, Wellness Spa und Posing Act I.


HRTC, Distance Treatment, Brüssel, 2014


Im Corner College realisiert das HRTC- Therapie Center einen Heilkreis. Mit Instant Healing, einer neuen Therapie, wird versucht das Heilversprechen unserer Zeit neu zu formulieren. Der Kreide- Heilkreis wurde auf der Strasse entdeckt, vom HRTC Therapy Center aufgenommen und im Corner College Zürich neu inszeniert. Die Farben Rot, Grün, Blau und Gelb verweisen auf das kreisförmige Labyrinth in Chartres (F), das die Besuchenden durchschreiten, wenn sie die Kathedrale betreten. Rot symbolisiert den Eingang, grün die Umwandlung in die Tiefe, blaue Farbe für das Ego und die Meditation und die gelbe Farbe für die Umkehrung. Der Kreis ist für jedermann zugänglich und ist selbstheilend. In der Natur haben wir es meistens mit kreiskausalen Prozessen zu tun, mit Ursachen, die nicht nur eine Folge haben, sondern zirkelförmige Wirkungen entfalten. Ein funktionierendes System zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen allen Teilen des Systems fragile Wechselbeziehungen bestehen. Das bedeutet, dass eindimensionale Logik der Ziele und Zwecke durch eine sensiblere Logik der Beziehungen ersetzt werden müssen. Der Kreis mit den vier Farben ist Sinnbild für diesen Prozess der Ganzheitlichkeit.


Philip Ortelli, Posing Act I Makel und Tics by Blond& Gilles, Biennale Bern 2014, Foto Gian- Andri Toendury


Angereichert wird die HRTC-Session mit einer HRTC-Ausgabe, die in Zusammenarbeit mit dem Berner Fotografen Gian-Andri Toendury an der Biennale Bern entstand. Das Publikum kann sich mit den eigenen „Macken“ und Tics posierend, im Gespräch mit den Therapeuten ablichten lassen.

Die HRTC-Session im Corner College findet von 19 bis 21 Uhr statt.

Posted by Stefan Wagner

Friday, 31.10.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

"Creating God (Playing the Metaphor)" with Habib Ahmed Afsar


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During this Practical Fridays session, Habib Ahmed Afsar will lead a workshop focusing on making art while exploring the god metaphor from a personal perspective. The only skills required are a sharpened sensitivity to materials, objects and people. The planned outcome is to have fun. Who knows what gods will visit during this session?

Posted by Philip Matesic

Tuesday, 04.11.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


Lawrence Weiner, "Removal to the lathing or support wall of plaster or wallboard from a wall" (1968)


During this Theory Tuesdays session, Nadine Helm and Barbara Preisig will present Benjamin H.D. Buchloh's seminal text, “Conceptual Art 1962-1969: From the Aesthetics of Administration to the Critique of Institutions” from the publication October, Vol. 55 (Winter, 1990), pp. 105-143.

It’s encouraged that you read the text beforehand to participate in the discussion. Below is a .pdf of the essay.

> Buchloh - Conceptual Art

Posted by Philip Matesic

Thursday, 06.11.2014 -
Sunday, 16.11.2014

 

Ausstellung
I Dreamt of You so Much That...
Stefan Constantinescu
 

In his stirring 1926 poem, J’ai tant reve de toi, (J’ai tant reve de toi que tu perds ta realite) Robert Desnos laments the impossibility of real love with the young woman he tries to capture in his dreams. Desnos remains in a state of longing, lost between reality and the idealised image he creates of her, the carnal and the immaterial. He takes refuge in his dreams, the space where he can hold on to her, and as he does, his lover recedes more and more away from reality. Therefore, hope for true connection is futile – the two lovers are but shadows to each other, existing only in the imagination, a third space, or heterotopia to quote Foucault, that mixes reality and fantasy, and allows them to make the impossible possible.


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Much like in Desnos’s poem, the imagination of the characters in Stefan Constantinescu’s three films (of a future seven-film series), Troleibuzul 92, Family Dinner, and Six Big Fish, which in this case is activated through the use of technology, plays a central role to the conflicts and tensions that well up within the relationship of today’s heterosexual couple. And yet, Constantantinescu’s open-ended stories do not cling to the specific events depicted– they reveal larger societal realities, hypocricies, and deformations that force the viewer to question himself and his role as spectator, but also participant, in everyday human dramas. This calling into question of societal structures is an aspect that Jean-Luc Godard considered essential to making films politically today, by ”creating moments of openness and undecidability: moments that also question the structural principles of cinema and the filmer-filmed-viewer contract."

The exhibition, which in addition to the films also features a photo essay and journal, Northern Lights, revealing private moments, anxieties, and longing typical of the immigrant experience, as well as a pop-up book, The Golden Age, juxtaposing the artist's biography to the history of Romania, his native country, is built as a living room where one hosts friends and relatives, a third space between the public and the private, and yet a bit of both. Here we encounter the artist's most intimate disclosures, transforming us from mere spectator to participant and even more so, a partaker in the artist's life. We are forced to question our role as audience and explore new relationships with art and our environment, an essential element in today's political cinema and art.

Opening:

Thursday November 6th, 7-10pm

During the vernissage Stefan Constantinescu will cook and serve a meal for the guests.

Opening hours exhibition:

Thursday/Friday 4-7pm
Saturday/Sunday 2-5pm

The exhibtion is organized by Olga Stefan.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 11.11.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


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During this Theory Tuesdays session, Rémi Jaccard will be presenting excerpts from «DEVORATION» by FUZI-UVTPK.

«In the mid-1990s, French artist FUZI-UVTPK pioneered a form of graffiti known as Ignorant Style. In 2005, he took his Ignorant Style-art to people's skins, and has since developed an international following. In 2013 alone, he has tattooed clients such as Os Gemeos, Diplo, Justice, Kavinsky, and Scarlett Johansson. In DEVORATION he talks about radicalism, graffiti, art and violence.» 

The text and session will be held in English. It’s encouraged that you read the text excerpts beforehand to participate in the discussion.

> FUZI-Devoration

Posted by Philip Matesic

Monday, 17.11.2014 -
Sunday, 30.11.2014

 

Exkursion / Performance / Recherche
Egyptian Secrets, or Pawel investigates the after life of James Lee Byars
Pawel Kruk
 

During his two week stay in Cairo, Pawel Kruk restages The Ghost of James Lee Byars, the artist’s seminal 1969 work: a completely lightless environment. First installed in Düsseldorf, it consists of an empty, pitch-black room. The work has since been recreated in several group exhibitions, each providing the darkness with a different reading based on the context in which it’s displayed. For his project, Kruk presents The Ghost of James Lee Byars in a hotel room at the Mena House Hotel (1) where the artist died in 1997.



In his project, Pawel Kruk intends to explore the tension between what we know and what we do not know; between the visible and invisible knowledge. He’s interested in the mechanisms that created the myth of James Lee Byars as well as in the aftermath of his death. Approaching Cairo as if it was Byars’ crypt, he aims at locating and interviewing people the late American artist met or worked with while living in Cairo before his death. He also hopes to create a temporary archive assembled of objects and memories that indicate Byars' presence in Cairo. The results of his research, some physical and some ephemeral, in its work-in-progress stage, will be presented during a performance hosted by Beirut (2) in Cairo. By restaging The Ghost of James Lee Byars and by presenting the results of his research, Kruk hopes to give the local audience and himself some context of what remains of Byars in Cairo. From 29th to 30iest November Pawel will do a Performance in Cairo. Get more information here.

1. Mena House is one of the most unique hotels in Cairo, a place with a rich and colorful history. Surrounded by 40 acres of lush green gardens, the hotel is located in the shadow of the Great Pyramids of Giza in Cairo. Mena House played host to kings and emperors, Heads of State and celebrities. For Pawel, Mena House is mainly a place where James Lee Byars died of cancer in 1997.

2. Beirut is a new initiative and space for art in Cairo, founded in May 2012 by Sarah Rifky and Jens Maier-Rothe. Beirut’s activities are centered around hosting artists, artworks, research projects and other institutions (locally, regionally, internationally) that wish to engage with similar questions we share concerning politics, economy, education, ecology and the arts.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 18.11.2014
18:00h

 

Präsentation
beginchar, endchar, bye.
Parametric type design, METAFONT and Metaflop

Marco Müller, Alexis Reigel, Linus Romer
 

Seit über 45 Jahren zeichnnet man digitale Schriften mit Outlines. Diese als Standard geltende Technologie ermöglicht eine von Endgrösse und der Auflösung unabhängige Darstellung von Schriftzeichen. Obwohl Outlinefonts ausgereift sind und gute Resultate für Web und Druck liefern, sind sie von Natur aus unflexibel. In den 90er Jahren war die Suche nach Nachfolgetechnologien von Outlinefonts ein viel diskutiertes Thema in der Forschung und der Schriftgestaltung. Leider gelang es aber keiner der neu entwickelten Methoden wie Multiple Master oder parametrische Schriften, die Outlinefont-Technologie in der Praxis abzulösen. Seither ist das Interesse von Akademikern und Designern an Type Design Software rapide gesunken und erst seit Kurzem wieder erwacht.

Wir geben eine Einführung in die Font-Programmiersprache namens METAFONT, welche vom Mathematiker Donald E. Knuth in den späten 70er Jahren entwickelt worden ist. Sie wird heute noch häufig in naturwissenschaftlichen Artikeln und Formelsätzen in Kombination mit dem Schriftsatzsystem TEX verwendet. In METAFONT können Schriftzeichen mit geometrischen Gleichungen beschrieben und deren Parameter stetig verändert werden.

Abschliessend präsentieren wir Metaflop, eine Webapplikation für die Modulation von METAFONTs und den Export in verschiedene Fontformate, inklusive OTFs und Webfonts.


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The outline font technology has for over 45 years been established as the standard way to design typefaces, allowing characters to be represented independently of print size and resolution. Although outline fonts are mature and produce results of sufficient quality for professional online and printing needs, they are by their nature inflexible. In the 1990s, the topic of finding a successor to outline fonts was a hot topic of research and type related discussions. Unfortunately, none of the methods, such as Multiple Master or parametric fonts, were successful in replacing outline font technology and its field of use. Since then researchers and designers have rapidly lost interest in type design software, that only recently regains consciousness.

We revisit a parametric font format developed in the late 70s by Donald E. Knuth, which is still in use today and is called METAFONT. It is nowadays mostly used in combination with the typesetting system TEX. Characters in METAFONT can be built up using pen strokes defined by geometric equations, enabling several parameters to be varied continuously.

To conclude, we provide a discussion on parametric type design in the light of today’s web-centric technologies and present the open source web application Metaflop that is enabling users to modify METAFONT parameters and export the results to current type formats on the fly.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 25.11.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


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During this Theory Tuesdays session, Daniel Morgenthaler will be presenting excerpts from "PRESENT SHOCK: When Everything Happens Now" (2013), by Douglas Rushkoff.

“Rushkoff argues that the future is now and we’re contending with a fundamentally new challenge. Whereas Toffler said we were disoriented by a future that was careening toward us, Rushkoff argues that we no longer have a sense of a future, of goals, of direction at all. We have a completely new relationship to time; we live in an always-on “now,” where the priorities of this moment seem to be everything.” (rushkoff.com/present-shock/)

The text and discussion will be held in English. It's encouraged that you read the excerpts beforehand, to participate in the discussion.

> Present Shock excerpts

Posted by Philip Matesic

Thursday, 27.11.2014
20:00h

 

Diskussion / Hackteria
Re-designing Nature
Christoph Kueffer, Jill Scott
 

Klimawandel, Urbanisierung, invasive Arten, oder Eutrophierung verändern Ökosysteme fundamental. Zunehmend gehen Ökologen davon aus, dass Ökosysteme durch gezielte Neu-Gestaltung an diese anthropogene Veränderungen angepasst werden müssen. Konzepte wie ‚ecological design’, ‚intervention ecology’, ‚re-wilding’, ‚resurrection ecology’, ‚assisted migration’ oder ‚reconciliation ecology’ propagieren verschiedene Formen des Re-designs der Natur zur Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen. Gemeinsam mit einer Professorin für interaktive Kunst und Wissenschaftskommunikation analysieren wir diese neuen Vorstellung der Beziehung vom Menschen zur Natur, vergleichen diese mit aktuellen Arbeiten von Künstlern zum Thema, und diskutieren Fragen wie: Welche Natur wollen wir in Zukunft? Welche Kommunikationsformen sind geeignet, um als Wissenschaftler gemeinsam mit der Bevölkerung Zukunftsvisionen der Naturgestaltung zu verhandeln?


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Climate change, urbanization, invasive species, or ecosystems eutrophication are causing fundamental anthropogenic changes. Increasingly ecologists are assuming that ecosystems need to be adjusted through targeted new design concepts to deal with these changes. Concepts such as ecological design, intervention ecology, re-wilding, resurrection ecology or assisted migration, reconciliation ecology are new terms that propagate interests in various forms of re-designing nature. Artists main aim is still to conserve biodiversity and ecosystem services but do other aims also exist?. How are artists and designers representing the changing relationships between humans and “nature” today? What is the definition of "nature" in the future and what do scientists need to know about design and communication to cause more post reflection or share definitions about the future of "nature" with the general public?

The presentation is part of a series on the topic of Bioart organized by Hackteria Society and Corner College.

Der Abend wird moderiert von Boris Magrini.

Posted by Stefan Wagner

Sunday, 30.11.2014
16:30h

 

Tanz
OPEN STAGE
Zoé Blanc, Mirjam Bührer, Laura Bächer, Manuela Bär, Maka Mamporia, Anne Rosset
 


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OPEN STAGE ist eine von der TanzLOBBY IG Tanz Zürich neu initiierte Plattform, die keine Grenzen kennt. Ob work in Progress, Research Arbeiten, Adhoc Performances, oder Experimente, die Tanzschaffenden entscheiden selber, was sie zeigen wollen. Open Stages fanden bereits in der Roten Fabrik statt und 2015 im Tanzhaus Zürich sowie bei Zürich tanzt.

Bitte reservieren Sie unter info@tanzlobby.ch Ihren Platz frühzeitig.

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Türöffnung und Bar um 16:30 Uhr

Beginn Performances 17:30 Uhr, Dauer ca. 90 min

Anschliessend Gespräche an der Bar

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 02.12.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


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During this Theory Tuesdays session, Anke Schorr will screen “Profondo Rosso” (Deep Red, 1975, Dario Argento) – which is considered to be one of the most classic movies of the “Giallo” film genre. This film can be viewed in dialogue with Antonioni’s “Blow Up” (1966), pondering the profound yet slippery correspondence between the plot and a banana peel (which will be represented by Anke being dressed up as one).

References:
http://sensesofcinema.com/2013/uncategorized/dario-argento-giallo-and-profondo-rosso-deep-red/
http://www.imdb.com/title/tt0073582/?ref_=nv_sr_1

Posted by Philip Matesic

Thursday, 04.12.2014
20:00h

 

Performance
SEMIOSPACE
A performance-conference to carry out conceptual research while exploring Raphaële Bidault-Waddington's work with Sylvain Menétrey

Raphaële Bidault-Waddington, Sylvain Menétrey
 

Ever since 2000, French artist Raphaële Bidault-Waddington has been developing a complex and diversified process that spans immaterial formats of conceptual art to manual and sensual works. The artist emphatically endorses this diversity which she stages using a pseudonymous strategy. Rather than adopting conventional aliases, Bidault-Waddington describes her pseudonyms as art-based research laboratory stemming from acronyms and logos which she draws from corporate aesthetics and language.


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Hence LIID ® (Laboratoire d’Ingénierie d’Idées – www.liid.fr) is the laboratory for engineering ideas wherein Bidault-Waddington develops her conceptual research projects – creating diagrams, exploring the notion of aesthetic intelligence as well as pursuing both conceptual and collaborative research on the aesthetic dimensions found in organizations. PIIMS ® (la Petite Industrie de l'Image Sensorielle) meaning the Small Industry of Sensory Image, is the vehicle she uses to focus on urban design as well as information architecture through photographic sampling and composition whereas her laboratory for creating or experimenting with textiles is known as la Raffinerie Poétique ®, meaning the Poetic Refinery.
Parallels can be drawn between the structure of these art laboratories and corporate R&D departments or branches of academic institutions involved in research and innovation. The laboratories revolve around the figure of the artist herself, multifaceted and empowered by the freedom to activate any or all of them depending on her needs, projects or desires. Far from adopting the form of insular entities, interaction between the three laboratories along with various external organizations (cities, universities, companies, etc.) leads them to influence and inspire each other. Bidault-Waddington has thus created an original artistic ecology and economy that reflects her interest in system analysis, cartography, model-making, fictionalization and future planning - be it on a local, urban or global scale.
Semiospace, a neologism that can be freely defined as the combination of mental and material space, is a fitting term to evoke Bidault-Waddington's expanded and multidimensional work in a cross-sectional manner. The artist often operates as a quasi-scientist by delineating an area of research and extracting data, signs and information. Artistic activity therefore functions as would a refinery - to coin the artist's own term – that transforms the various elements into imaginary landscapes. Thought is converted from a solid to a gaseous state, giving it free rein to form associations and amalgams at will, combining accuracy as well as mental plasticity while delighting in abstraction and speculation.

Led by author and curator Sylvain Menétrey, the Corner College conference serves to apply this sublimation process to exploring Bidault-Waddington's various semiospace prototypes while simultaneously experimenting with collective (audience participation inclusive) design and performance enacting this essential concept.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 09.12.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 


...


During this Theory Tuesdays session, Leila Peacock will present excerpts from the book "ABC of Reading" by Ezra Pound.

One of the patron saints of literary modernism, Ezra Pound was pivotal in the careers of James Joyce and T.S. Eliot. An avant-gardist and a fascist, a poet, critic and multi-lingual American nomad. He pioneered the poetic movement "Imagism" which propounded the precision and economy of language, inspired by classical Chinese and Japanese poetry. T.S. Eliot declared that Pound was ‘more responsible for the 20th century revolution in poetry than is any other individual’.

The "ABC of Reading" is his guide to appreciating good poetry. This work has all the bombast and fatal flaws of high modernism, in it Pound presents himself as an unforgiving guide who barks at his unworthy reader. This work is a strange kind of text book in which Pound offers his erudite and dogmatic vision of poetic language.

It's encouraged that you read the excerpts beforehand, to participate in the discussion. The text and session will be held in English.

> ABC of Reading Excerpts

Posted by Stefan Wagner

Thursday, 11.12.2014
20:00h

 

Konzert
A Concert With or Without You
Fabian Gisler, Michael Jaeger, San Keller
 


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Posted by Stefan Wagner

Friday, 12.12.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Practical Fridays
Philip Matesic
 

Mandarin 101 - Tiān Rén Hé Yī


...


During this Practical Fridays session, artist and part-time Mandarin teacher Pei will introduce Mandarin characters and pronunciation.

During the workshop, we will begin with one of the simplest Mandarin characters - 人 Rén (human, person). The goal is to familiarize the participants with the basic components of the Mandarin characters; from the strokes, to the units and finally, the assembly.

We will collectively learn how the characters are formed to depict the pictorial into a meaningful interpretation. To conclude, we will practice groups of initial, final and medial of phoneme with a "four-tone" system, so everyone will then be able to read "PinYing" (the alphabetical spelling of Mandarin). 

The workshop is free, open to the public and will be held in English. No prior experience with Mandarin is necessary.

Posted by Stefan Wagner

Tuesday, 16.12.2014
20:00h

 

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
Philip Matesic
 




During this final Theory Tuesdays session at Corner College, Philip Matesic, the founder and coordinator of the discussion group, and Daniel Morgenthaler will perform a unique reading performance highlighting the past 133 Theory Tuesdays sessions. Please join in on this special occasion to remember the past 5 years of Theory Tuesdays at Corner College.

Theory Tuesdays Blog: http://theorytuesdays.blogspot.ch

Theory Tuesdays will be hosted by Counter Space (http://www.counterspace.ch/) starting in January of 2015.

Posted by Philip Matesic

Friday, 19.12.2014
20:00h

 

Diskussion / Performance
GLAM
RJS Rroma Jam Session art kollektiv
 


what is the color of your car? - sevi farba si tu vurdon? Foto: Urs Schmid


"Was haben die Verdammten dieser Erde im Diskursraum der Kunst verloren - eine Revolte gegen die Autorität der westlichen Kunstauffassung?"

Das Rroma Jam Session art kollektiv ist ein Künstlerkollektiv aus Zürich, das sich performativ, politisch und vermittelnd mit Themen der Migration und ethnischer Zugehörigkeiten auseinandersetzt. In ihren Auftritten hinterfragen RJS gesellschaftlich und medial konstituierte Stereotypen und fordern Rechte für ethnische Gruppen, insbesondere von Roma und Sinti.

Im Corner College plant RJS eine kurze Intervention die in eine Diskussion mit verschiedenen Gästen und dem Publikum überführt. Einige Fragen stehen dabei im Vordergrund. Zum Beispiel, wie geht die westliche (Kunst-)-Geschichtsschreibung mit Anliegen bestimmter Gruppen, die aufgrund verändernder globalpolitischer und territorialer Strukturen zur Migration gezwungen sind? Weshalb mutiert eine unbekannte Kultur zu einer fremden? Zeigt sich gerade an ethnischen Gruppen, die ihre Lebens- und Kulturansprüche nicht auf nationalstaatliche Territorien begrenzen, Defizite institutioneller Geschichtsschreibung? Führen die zurzeit hoch im Kurs stehenden nationalen Kulturhegemonien, die institutionell gefördert werden, in eine Sackgasse? Kurzum: Welche Bilder von Kultur und welche Arten von gesellschaftspolitischen Entwürfen können mit Arbeiten wie diejenigen des RJS dechiffriert werden? Was allenfalls kann eine sesshafte Kultur und Nationalstaaten von solchen deterritorialen Kulturen lernen?

Es diskutieren:

- Angela Mattli, Gesellschaft für bedrohte Völker, Bern;
- Katharina Morawek, künstlerische Leitung, Shedhalle, Zürich;
- Heinz Nigg, Ethnologe, arbeitet an der Dokumentation der Zürcher Stadtentwicklung und ihren Widerständen seit den 1970ern, Zürich
- RJS art kollektiv (Mo Diener, Medien- und Performancekunst, Zürich; RR Marki, Grafics, Schweiz/Mazedonien; Milena Petrovic, Schauspielerin, Schweiz/Serbien)

---

"So silen nashavdo ko Arti akale Phuvjakere Manushen - shai amen te kera Revolt kontra West conceptia andar fine Art autoriteta?"

RJSAK Rroma Jam Session Art Kollektiv si kerdo Artistendar kola performativ politikane kerena intervencia ki Tema Migracia taj Etnikani Identifikacia.Ko Performance keren puchiba RJSAK ko manushipaskere Medial konstruime Stereotipia taj roden Hako ki Etnikani Identifikacia, majbut ko Roma vi Sinti.

Ando Corner College Zirich planirinen intervencia koja so djal ki Diskusia e Publikaja. Historikano xramiba ko globalpolitikane teritoriakere strukture ki Grupe Manusha bichalde ki Migracia, bi teritoriakere nacionaldizjakere interesea!

So shaj asavke deteritorialna Kulturakere Manushendar o beshutne Kulturakere Manusha te sikloven ?

Diskutirinena:

- Angela Mattli, Roma Proektangluni GfbV Bern
- Katharina Morawek, Art Direktor Shedhalle Zirich
- Heinz Nigg, Etnologo Zirich
- RJS Art Kollektiv (Mo Diener, Media Performance Art Zirich - RR Marki, Grafika Shvajcaria/Macedonia - Milena Petrovic, Akterka Shvajcaria/Srbia)

--

“what kind of discourse are the damned of the earth claiming in the fine arts arena? - do we have to deal with their revolt against our western concept of fine arts authority?”

The art collective Rroma Jam Session, out of Zurich, is a performative group dealing with issues of migration and ethnic affiliations based on their research into historical and contemporary (art) history writing. They work with artistic, political and educational platforms. RJS performances question constituted stereotypes in social structures and the media of western societies, and demand rights for ethnic groups, particularly Roma and Sinti.

In Corner College, RJS has planned a short intervention, followed by discussions with guests and the public. Questions such as: How do we relate to western (art-) history writing within the background of
a changed political and territorial global structure, including forced migration? Why do unknown cultures become the other?If we look closer at the issue of ethnic culture and history, and their open claims - not limiting their discourse on territorial and nation building - could we recognize a deficit in institutional history writing? Do cultural hegemonial practices lead to a dead end? In short: what kind of culture pictures and social political sketches could be decrypted with the works of RJS? And last but not least what could a sedentary culture with the concept of nation states learn from the recognition of deterritorial cultures?

Discussion round with:

- Angela Mattli, Society for Threatened People, Bern
- Katharina Morawek, Artistic Director, Shedhalle, Zürich;
- Heinz Nigg, Ethnologist, documenting developpment of Zurich and its resistances and oppositions since 1970, Zürich
- RJS art kollektiv (Mo Diener, media and performance art, Zurich; RR Marki, Grafics, Zurich / Macedonia; Milena Petrovic, actress, Zurich / Serbia)

Posted by Stefan Wagner

Saturday, 20.12.2014
18:00h

 

Dance/Music
CIAO CIAO - COU COU
- - -
 


...


Come and say CIAO CIAO to the old Corner College Team. Come and say COU COU to the new Corner College Team.

We start at 6pm with drinks and snacks, talks and fun. On turntables you will find DJs Grauton, Margit de Sade, Maria Guggenbichler & DJ Mosh.

We would be delighted to see you for the last - or the first time!


...


Some impressions from the party and from San Keller's handing over the keys performance:


DJanes Maria Guggenbichler and Margit de Sade






San Keller, Handing Over the Keys

Posted by Corner College Collective

Saturday, 20.12.2014
20:00h -
Wednesday, 31.12.2014

 

/ / /
Wishing you a good start into 2015!
Corner College Collective
 




The new Corner College Collective wishes you a good start into the new year!

Information about the program for January will be posted here soon.

The Corner College Collective (Alan Roth, Amélie Brisson-Darveau, Benjamin Egger, Christoph Brunner, Esther Kempf and Dimitrina Sevova)

Posted by Corner College Collective

Sunday, 18.01.2015

 

2015 / 201501 / Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
New Series: Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
Corner College Collective
 




Home of the Brave – Archaeology of the Moving Image

“The function of the image, as Gogol said, is to express life itself, not ideas or arguments about life. It does not signify life or symbolize it, but embodies it, expressing its uniqueness.”
Andrey Tarkovsky, Sculpting in Time

Under the roof of the title Home of the Brave, Corner College evolves a series of rather heterogeneous events with lectures, talks, screenings, workshops, performative relations and experiments that de-automate our “experiences of vision” (Vertov), in a multivalent engagement with the aesthetics and politics of the moving image and its creative, analytical, critical and feminist power, rather than to represent certain concepts of trends or schools.

We, borrowing this “WE” from “WE: Variant of a Manifesto’’ by Dziga Vertov, which is actually a collective persona of three: a director, a camera operator, and an editor, we, “a collectivity” of themes, problems and questions, we, with the magnitude and collectivity of the event, “on the wing of hypothesis” and analysis, we contemplate the moving image as a collection and composition of relations of movement and rest, we go with the rhythm of its movements to experience the moment of the direct image and concrete time: “Drawings in motion; Blueprints in motion; Plans for the future;” and beyond.

The main title of this series is appropriated from Laurie Anderson’s 1986 concert film or multimedia ‘talking opera,’ in which one can encounter a hallucinatory world of bizarre magnitudes of composed sequences or lengths, mobilizing all quantity and intensities of disconnected virtual raining drops that come down and go underground and then come back, as they are composing quantities. These dots of ungrounded or groundless smaller and larger pieces are the virtual impregnation of the real with thousands of specters.

See the complete text by Dimitrina Sevova announcing the series: PDF (145 KB).

Posted by Corner College Collective

Monday, 19.01.2015
20:00h

 

2015 / 201501 / Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
"Video war damals wie heute künstlerisch nicht festgeschrieben. Das schafft Raum."
Muda Mathis & Sus Zwick
 

Deutsch (English below):

Das Medium Video (und Audio) war das ideale Medium für die feministische Künstlerin der 80iger Jahre. Video war damals wie heute künstlerisch nicht festgeschrieben. Das schafft Raum. Es gab schon damals, als wir anfingen, tolle Vorreiterinnen wie Ulrike Rosenbach, Joan Jonas, Valie Export u.a. auf die wir uns beziehen konnten. Video ist ein „praktisches“ Ding, es ist kompakt, leuchtend und klein und schliesst soviel ein: Bild, Bewegung, Zeitlichkeit, Rhythmus, Abstraktion, Figur, Erzählung, Farbe, Sprache, Musik, Dokument und Fiktion. Video wie Musik impliziert Teamarbeit, das hilft gegen künstlerische Einsamkeit. Das ist schön.




English (Deutsch siehe oben):

The medium of video (and audio) was the ideal medium for the feminist artists of the 1980s. Video was then not artistically determined, and still isn’t. This makes space. Even then, as we started, there were amazing pioneers like Ulrike Rosenbach, Joan Jonas, Valie Export and others, to which we could refer. Video is a “practical” thing; it is compact, bright and small and includes so much: image, movement, temporality, rhythm, abstraction, figure, narration, color, language, music, document and fiction. Video, like music, implies teamwork; this helps against artistic loneliness. This is beautiful.



Home of the Brave:
Archeology of the
Moving Image

Posted by Corner College Collective

Tuesday, 20.01.2015
19:00h

 

2015 / 201501 / Konzert
Concert: Alberto Boccardi, Fingers
Alberto Boccardi, Sébastien Peter
 

Corner College in collaboration with Sonnenstube present:


Alberto Boccardi, Fingers


Alberto Boccardi’s minimalist orchestral piece, Fingers, is an electro-acoustic journey that has been innerved by the contribution of multiple instrumentalists. The result is a contrast between repetitive elements and hypnotic loops with electronic and acoustic layers surfacing before disappearing into the variable and floating element known as time.

The material has been recorded between Kazakhstan, Italy and Iceland, over a period of 8 months: from the field recording materials of the Kazakh winter to the feeble piano notes of the Greenhouse studio in Reykjavik.

Fingers is released via Important Records’ Cassauna series (tape) and Monotype/Catsun (CD).

vimeo.com/100997863 || vimeo.com/100997864

The event is curated by Sébastien Peter of Sonnenstube.

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 21.01.2015

 

2015 / 201501 / Écriture Collective - Reading Fiction and Its Theoretical Monster Prodigies
New Series: Écriture Collective – Reading Fiction and Its Theoretical Monster Prodigies
Corner College Collective
 




The art of reading fiction is probably one of the most understated intellectual practices of our time – a practice that requires creative artistic passion and invention to re-activate and re-animate the written text through reading. Fiction, it seems, is the secret undercurrent of our desire for other moods and encounters with characters, for a peculiar garden of many times to blossom for a prolonged moment of timelessness in the midst of our everyday. We enter fiction on the train, in the transitions between spaces, when the kids are in bed. We live its intensities, cry with its protagonists, anticipate futures through its signs, and become someone else through fiction.

Writing has always been a collective process, while reading is often a lonely endeavor. For Reading Fiction and Its Theoretical Monster Prodigies we want to begin reading fiction together, discussing it and working with it, a process that occurs in the circulation between the two poles of writing and reading, with its infinity of loops and ripples and leaps in which writing becomes reading, and reading becomes writing. Fiction, we suggest, plunges us into the virtual that constitutes a vital part of our reality. We want to explore fiction’s multiple temporalities while reading, thinking, talking and writing collectively, drawing lines from the power of fiction to our own creative practices. From reading, we might start drawing, scribbling, doodling, writing, typing, reading aloud to one another, co-writing, or (why not?) singing each other’s re-collection of words and their lines and figures. The possibilities are plentiful.

Reading Fiction and Its Theoretical Monster Prodigies arises from an urgency to activate forms of écriture collective, of a new wave of creative encounters with language that becomes the other of itself, a stranger to itself, capable of re-animating the power of fiction to shape the real.

The format is open to your active involvement, aiming at collaborations in and through fiction. Everyone is welcome to add new material and suggest practical experiments. Periodically, we will look back and think of ways to share our investigations with a public.

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 21.01.2015
19:00h

 

2015 / 201501 / Écriture Collective - Reading Fiction and Its Theoretical Monster Prodigies
Italo Calvino, Invisible Cities
Corner College Collective
 


Italo Calvino, Invisible Cities (cover)


For the first session of Écriture Collective – Fabulous Fiction we propose to read excerpts of Italo Calvino's Invisible Cities, pp. 5-23.

> Italo Calvino, Invisible Cities, pp. 5-23

Posted by Corner College Collective

Friday, 23.01.2015
20:00h

 

2015 / 201501 / Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
Uncanny Likeness
Zilla Leutenegger
 




Deutsch (English below):

Die wiederkehrende Koexistenz von Videoinstallation, Skulptur und Zeichnung in Zilla Leuteneggers Arbeiten steht auch in der Performance mit dem Titel „Uncanny Likeness“ im Fokus. Es werden zwei essentielle Themen in Zilla Leuteneggers Arbeiten auftauchen: Einerseits die Kombination von Farben und Formen und andererseits der “bewegte Strich im Raum”.

Anders als in den räumlichen Installationen wird hier eine Momentaufnahme stattfinden, die nach der Performance wieder verschwindet. Mit „Uncanny Likeness“, also mit einer frappierenden Ähnlichkeit, soll dieser Versuch, eine Ballerina zu imitieren, ein Rennrad zu fahren oder Gewicht zu stemmen, von ihr mit einer gefühlten Leichtigkeit in bewegte Bildinstallationen in Einklang gebracht werden. Es sind Momentaufnahmen unaufgeregter Alltagssituationen.




English (Deutsch siehe oben):

The recurring coexistence of video installation, sculpture and drawing in Zilla Leutenegger’s works is once again the focus of her performance under the title “Uncanny Likeness”. Two of the essential themes of her work will make their appearance: On the one hand, the combination of colors and forms, and on the other the “moving line in the space”.

Unlike in spatial installations there will now be a snapshot that disappears after the performance. With “Uncanny Likeness” she shall try to reconcile her attempt to imitate a ballerina, to ride a race bicycle or to lift weights, with perceived ease, into moving image installations. These are snapshots of unexciting everyday situations.



Home of the Brave:
Archeology of the
Moving Image

Posted by Corner College Collective

Tuesday, 27.01.2015
20:00h

 

2015 / 201501 / Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
The Interview as Artistic Practice.
You want to teach me what migration in Switzerland is all about?

Ingrid Wildi Merino
 


Ingrid Wildi-Merino


Deutsch (English below):

Die chilenisch-schweizerische Künstlerin Ingrid Wildi Merino wurde 1963 in Santiago de Chile geboren und musste wegen der Diktatur mit ihrer Familie 1981 ins politische Exil in die Schweiz emigrieren. Sie verwendet Interviews und Installationen, um einen Bereich der Reflektion herzustellen im Hinblick auf Migration, Deterritorialisierung und den daraus resultierenden Status des Deplaziert-Seins. Ihre Arbeit hinterfragt die Globalisierung, was sie dazu führt, sich mit Migration zu beschäftigen sowie mit anderen Fragestellungen wie soziale, kulturelle und politische Differenzen in Bezug auf die Ökonomie und die globale Entwicklungspolitik, die der Migration entspringen.

Die europäischen Gesellschaften durchlaufen derzeit einen komplexen Prozess der Wiederanpassung der Strukturen und Mechanismen, die seit dem 18. Jahrhundert die Diskurse der Moderne gestützt haben (Kant, Rousseau, Hegel). Dieser Prozess beruht teils auf dem Zusammenbruch der modernen Meta-Geschichten, unter ihnen das sogenannte Ende der Utopien und das Ende der Geschichte. Gleichzeitig haben Mikronarrative zu Migration neue Möglichkeiten aufgezeigt, das Zusammentreffen von kulturellen Räumen, von Menschen und Politiken zu verstehen. Seit den 1960er Jahre gab es eine Massenmigration von Lateinamerikaner_innen, um der komplexen politischen Situation zu entrinnen und bessere wirtschaftliche Bedingungen zu suchen – Beweggründe, die nicht gänzlich voneinander zu trennen sind. Insbesondere in Europa hat dieses Phänomen die Landkarten der Identität in Aufnahmeländern verändert, auch wenn diese Landkarten oft als eine Art Negativität im kollektiven Unterbewussten versteckt bleiben. Desgleichen sind die Gemeinschaft, die sozialen Bindungen und die nationale Identität der Migrant_innen in den neuen veränderten Räumen in stetem Wandel begriffen, verklingen und werden neu strukturiert.

In Ingrid Wildi Merinos Arbeiten geht es um vertriebene Menschen, deren Reisen und Dislozierung in bestimmten europäischen Gesellschaften. Sie produziert Landkarten von Outsidern, die sich nicht integrieren, sondern vielmehr ihrer Distanz und der Schichten, die in einem bestimmten Gesellschaftsgefüge bestehen, gewahr werden. Ihre Arbeit ist besonders relevant in einem europäischen Kontext, da sie über eine Figur nachdenkt, die unsichtbar gemacht oder in subjektive Wahrnehmungen gehüllt wurde. Sie zeigt Geschichten und Erfahrungen von Migrant_innen, die Bedeutung, die sie ihrer Vertreibung, ihren Gegenständen, ihrer Poesie und ihrer mündlichen Überlieferung beimessen.

Die Künstlerin beschreibt ihre Arbeit als Video-Essays, die eine Landkarte und einen kritischen Raum für Reflektion herstellen, in ausreichender Abgrenzung zum Dokumentarischen. Indem sie Interviews in nicht-journalistischer Weise verwendet, als künstlerische Praxis, die Fragmente kombiniert und anordnet, um eine neue Form der Narration zu produzieren, versucht sie, eine andere Lesart und eine unterschiedliche analytische Sichtweise auf die Auflösung sozialer und kultureller Bindungen aufzuzeigen. Ihr künstlerischer Diskurs situiert sich daher inmitten vermischter, migrantischer Identitäten im steten Wandel. Die Künstlerin produziert Installationen mittels unterschiedlicher Medien, Texten, Video-Essays und Photographie.

English (Deutsch siehe oben):

Chilean-Swiss artist Ingrid Wildi Merino was born in Santiago de Chile in 1963 and had to emigrate to Switzerland with her family in 1981 into political exile from the dictatorship. She uses interviews and installations to create an area of reflection, focusing on migration, deterritorialisation and the resulting out-of-place status. Her work questions globalisation, leading her to look at migration and other issues including social, cultural and political differences related to the economy and global development policy resulting from migration.

European societies are currently going through a complex process of re-adapting the structures and mechanisms that have supported discourses on modernity dating from the 18th century (Kant, Rousseau, Hegel). This process is partly due to the collapse of modern meta-stories, including the so-called end of utopias and the end of history. At the same time, migration micro-narratives have established new ways of understanding the meeting of cultural spaces, people and policies. There has been mass migration of Latin Americans since the 1960s, to escape complex political situations and to search for better economic conditions – reasons that are not entirely separate. In Europe in particular, this phenomenon has changed identity maps in host countries, however these maps often remain hidden in the collective subconscious as a form of negativity. Likewise the community, social bonds and national identity of the migrant become diluted and restructured in a fluid way in the new altered spaces.

Ingrid Wildi Merino’s work deals with displaced people, their journeys and their dislocated condition in certain European societies. She creates maps of outsiders who do not integrate, but rather realise their distance and the layers that exist in the fabric of a particular society. This work is particularly relevant in a European context, as it reflects on a figure that has been made invisible or covered in subjective perceptions. It shows migrants’ stories and experiences, the significance that they themselves attach to their displacement, their objects, their poetry and their oral history (Francisco Godoy).

The artist describes her work as video essays, which create a map and a critical space for reflection, sufficiently removed from documentaries. She attempts to establish a different way of reading and a different analytical view of the dissolution of social and cultural bonds by using interviews in a non-journalistic way, as an artistic practice, combining and arranging fragments to create a new form of narration. Her artistic discourse, therefore, situates itself among mixed, migrant and fluid identities. The artist produces installations using various media, texts, video essays and photographs.

Screening of Los Invisibles by Ingrid Wildi Merino


Ingrid Wildi Merino, Los Invisibles, 2007


Five Colombian immigrants living clandestinely in Switzerland for many years evoke their situation, their suffering, their fears and the reasons that led them to leave their country. By discontinuous montage and the fragmentation of her interlocutors’ accounts, artist Ingrid Wildi builds up an arborescent address about the inherent problems around the status of clandestinity – identity conflict, issues of cultural and linguistic bond, difficulties with social integration.
In order to preserve their anonymity, only body fragments – torso and arms – of the interviewed persons are shown on screen, a device calling to mind simultaneously the missing part of the filmed subjects and their situation of “invisibility”.

Ingrid Wildi’s video essay paradoxically shows us the unseen, by putting into the spotlight a few of the many “invisible” co-citizens who surround us. Through her interviews, we are not only given the opportunity to see them, but also, and especially, to listen to them. While the facelessness of these clandestine witnesses underscores the difficulty of granting them a social identity, this same facelessness gives their migrant bodies a voice they are usually deprived of.
These voices refer to the very specific and current context of illegal Colombian workers in Switzerland. But this example is emblematic of a situation shared today by many other displaced persons, since, in our globalized world, the invisibility, intrinsic to the ineffable status of illegal workers, has become one of the most widespread side effects of economic growth.

Beyond the social distress they evoke, these testimonies weave also a polyphonic tale of the painful memory of exile. These invisible people, both actors and victims of the economic flows supposed to guarantee a common welfare, tell us here a story about the pursuit of happiness quite different from the one we tend to fantasize about, or the one we are told by those governing us.

Pedro Jiménez Morrás
September 2007



Home of the Brave:
Archeology of the
Moving Image

Posted by Corner College Collective

Saturday, 31.01.2015
17:00h

 

2015 / 201501 / Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
Power relationship in moving images production
Cicero Egli
 

English (Deutsch siehe unten):

Workshop at 17:00h, ending with an apéro and soup at 20:00h

Let’s start with a critical statement : The act of filming induces a power relationship. Some of post ’68 french moviemakers, as Jean-Louis Comolli, see the moving image production as «pensées en acte» (thoughts as act). They question the distinction of fiction and documentary as well as the place of the spectator.

During this workshop, we will produce a diagram based on a selection of my videos and films. My proposal is to start out with the notions social realities, narrative operations and the place of the spectator, and to discuss some new approaches.

Cicero Egli, December 2014


Photo: J.J. Weibel


Deutsch (English above):

Workshop um 17:00h, mit anschliessendem Apéro und Suppe um 20:00h

Lasst mich mit einer kritischen Aussage beginnen: Der Akt des Filmens bewirkt eine Machtbeziehung. Einige der französischen Post-1968-Filmer, wie Jean-Louis Comolli, betrachten die Produktion von bewegten Bildern als «pensées en acte» (Gedanken als Akt). Sie hinterfragen die Unterscheidung zwischen Fiktion und Dokumentarischem sowie die Stellung der Zuschauer_in.

Im Verlauf des Workshops werden wir aufgrund einer Auswahl meiner Videos und Filmen ein Diagramm produzieren. Mein Vorschlag ist es, von den Konzepten der sozialen Wirklichkeiten, erzählerischen Operationen und der Stellung der Zuschauer_in zu auszugehen und einige neue Vorgehensweisen anzudenken.

Cicero Egli, Dezember 2014



Home of the Brave:
Archeology of the
Moving Image

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 04.02.2015
18:00h

 

2015 / 201502 / Buchvernissage
Fight-Specific Isola book launch
Paolo Caffoni
 


Fight-Specific Isola


Fight-Specific Isola traces the long history of the Isola area of Milan and the organic, spontaneous progress of the Isola Art Center over the past 12 years. Featuring texts and many images, the book tells the story of an artistic and urban transformation, led by artists, who often had to invent tools and concepts along the way. This publication serves as an example of how to act on the ground in today’s urban condition. Different narratives of history, artistic intervention and action allow the reader to trace the complex idea of collectivity, solidarity and fight-specificity. Testing new terms such as dirty cube and dispersed centre this book shows a possible way to respond to the constant pressure of neoliberal development and gentrification.

Isola Art Center is an open, experimental platform for contemporary art based in Milan’s Isola neighborhood. It is powered by energy, enthusiasm and solidarity. Over the last decade Isola Art Center has confronted an urban situation marked by conflict and extensive transformations. Its projects continue to be ‘no-budget’, precarious, hyperlocal. Doing away with conventional hierarchical structures, Isola Art Center rhizomatically brings together Italian and international artists, critics and curators, artists’ collectives, activists, architects, researchers, students and neighborhood groups.

Archive Books
144 pages
21.5 × 28 cm
Format: Paperback
Pages: 432
ISBN: 9783943620016

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 04.02.2015
19:00h

 

2015 / 201502 / Écriture Collective - Reading Fiction and Its Theoretical Monster Prodigies
Italo Calvino, Invisible Cities
Corner College Collective
 

In this second session we will continue reading Italo Calvino's Invisible Cities, Chapter 2.

> Italo Calvino, Invisible Cities, Chapter 2

Posted by Corner College Collective

Thursday, 05.02.2015

 

2015 / 201502 / Material Experimentation Lab
New Series: Material Experimentation Lab
Corner College Collective
 




This series of workshops with guest artists invites everyone who is interested in questions of materiality. We will open up a spontaneous material experimentation lab at Corner College dedicated to what things can do. The idea of the lab is a communal sharing of techniques, of experimenting and tinkering together. So, bring your stuff!

Dealing with materials affords not only a specific knowledge of properties but also concerns the process of thought. Instead of presuming that artists form docile matter, one might assume that the material’s active role in the process of formation. From here, we might also consider the process of formation as being shaped by its very situated emergence. The lab aims at constituting concrete situations of artistic experimentation following the materiality of materials seeking out their aesthetic qualities rather than their scientific properties. How can we engage in a process of “material thought” and how do such thinking activities impinge on artistic practice? Further we wonder, how we can extend our sense of collaboration and of collectivity towards the more-than-human dimensions of existence? What would be the political consequences of such an approach?

This format derives from the field of artistic research but refuses to speak of “new forms of knowledge” and instead amplifies any form of experimental practice as situated, fragmented, and materially active. Initiators of the Lab are Amélie Brisson-Darveau and Christoph Brunner of the Corner College Collective, artist Nicole De Brabandere, and designer and architect Verena Ziegler. The lab invites artists, designers, architects, philosophiers and activists experimenting with materials and material thought in their practice. We will engage in “hands on” material experimentations, seeking out their potential, their capacity to evoke surprising and unforeseen constellations and experiences. Form here the process might take us into the development of a lecture performance, an installation or exhibition, but also text production or a publication.

Posted by Corner College Collective

Thursday, 05.02.2015
16:00h

 

2015 / 201502 / Material Experimentation Lab
Lab #1
Corner College Collective, Nicole De Brabandere
 




16:00-19:00h

For the first session the Corner College Collective and Nicole De Brabandere propose explorations of the Corner College’s material and spatio-temporal textures.

“We invite participants to activate the space of Corner College with us as an emergent technical and material ecology. We propose an engagement with the space that explores the multiple potential for qualities of relation and for relation of qualities. This will involve developing a sensitivity with the qualities of the space, which could include the hard concreteness of the floor or the large window vitrine that covers the entire length of one side. To treat the space simultaneously as a material and a relational practice, we propose the exploration of material qualities and textures in terms of how they afford and invite movements in the space. The available materials will include non-woven fabrics (including felt, Tyvek and paper); spreadable materials (such as graphite, charcoal, ink and chalk), liquids (water and ink) and movable projections of photographic footage from previous relational/material explorations. For example, the powdery qualities of charcoal invite different ways of spreading or fixing it with paper. The loose patterning of fibers that compose non-woven textiles invite different ways of opening up its' layers in new relational dynamics. The movable projections will activate the mediated qualities of archival footage as an immediate materiality of light, image and scale. Other processes could include spreading, covering, flowing, binding, blending and layering, among others, that explore both material, movement and spatial thresholds. The space will not be mute. Throughout the process of exploration we will both write and verbalize emergent thresholds as they are felt. This process of articulating while doing will help drive the continual evaluation of processes so that they can be individually or collectively reentered in a dynamic of mediated and immediated movements of thought and feeling. Put otherwise, by integrating conversation into the collective orientation of this phase, we aim to develop thought-traces, memory-artefacts, and lures for feeling.”
(Amélie Brisson-Darveau, Nicole De Brabandere and Christoph Brunner)

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Friday, 06.02.2015
18:00h

 

2015 / 201502 / Buchvernissage
Book Launch: Zurich Art Space Guide (2nd edition, January 2015)
Anne-Laure Franchette, Fabio Kunz, Andreas Marti
 


Zurich Art Space Guide, 2nd edition


The Zurich Art Space Guide is a free of charge A4 color brochure offering an up to date listing of 39 independent art spaces and artist run-spaces in Zürich.

Available in art and culture related places all around Zürich, this free guide has been produced as much for local Zürich art lovers than for visitors to the city. It aims to make more visible and accessible the vibrant independent Zürich based art scene.

It features a map of Zürich on which are indicated the locations of the different art spaces, as well as a listing which provides the names, adresses, websites, public transport connections and contact details of all listed projects.

http://www.artspaceguide.com/



Edition 02 - January 2015

Contact / New Projects / Updates:
artspaceguide@gmx.ch

Published by:
Anne-Laure Franchette, Andreas Marti, Fabio Kunz (Design)

This event on Facebook: https://www.facebook.com/events/1668927363334485/

Posted by Corner College Collective

Sunday, 08.02.2015

 

2015 / 201502 / Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals
New Series: Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals
Corner College Collective
 


Petiri, Pembeele, Pili and Tzippi (from left to right), Inherent Crossing, Research Project since 2013 at Walterzoo Gossau


English (Deutsch siehe unten):

Making Space is a practice not only of hospitality, but also of communality and living together with care. A Sunday brunch for kids and animals together with their parents and caregivers, as well as artists without kids or pets who are interested in the approach or work with children, and all who happen to be hanging out in Zurich on a Sunday morning and would like to brunch with colleagues and are unafraid of the noisy ambience.

The idea is as simple as that: Artists with kids are a generally precarious group in the art scene both as participants in ongoing discourses and due to a lack of time dedicated to their own production. Most of us living with kids feel that there is little opportunity for casual gathering, making space for all kids, animals and their grown-up friends on equal terms.

Corner College invites all of you who will feel comfortable and are interested in taking part in a mixed group in which special attention will be paid to the needs and demands of kids, their self-expression through play or other inspirations to their creativity, to come and gather around a cup of coffee or hot chocolate, some fruit and croissants. We will offer small activities like play that can turn to bookmaking, screenings, crafting with or just touching and tasting materials (sometimes with guests), or performances. We hope that you may contribute to a self-organized making of this space by your presence, your ideas and your involvement.

We are in the process of building a small library that will be available in the space, along with our art journal and editions stand with delicacies from around the globe.

Come and play with us!

Deutsch (English above):

Making Space (Raum schaffen) ist eine Praxis nicht nur der Gastfreundschaft, sondern auch der Gemeinschaftlichkeit und des sorgsamen Zusammenlebens. Ein Sonntagsbrunch für Kinder und Tiere zusammen mit ihren Eltern und Betreuer_innen, sowie Künstler_innen ohne Kinder und Tiere, denen die Vorgehensweise oder die Arbeit mit Kindern interessant scheint. Alle jene, die an einem Sonntagmorgen in Zürich rumhängen und gern mit Kolleg_innen brunchen und das laute Ambiente zu schätzen wissen.

Der Gedanke ist sehr einfach: Künstler_innen mit Kindern sind in der Kunstszene, sowohl als Teilnehmer_innen in zeitgenössischen Diskursen als auch in ihrer Produktion, da sie kaum Zeit finden, allgemein eine prekäre Gruppe. Die meisten von uns, die wir mit Kindern zusammen leben, spüren, dass es kaum Gelegenheiten gibt, sich zwangslos zu treffen, Raum für die Kinder, Tiere und ihre erwachsenen Freund_innen zu beanspruchen.

Corner College lädt alle ein, die sich dabei wohlfühlen und interessiert sind daran, an einer gemischten Gruppe teilzunehmen, in der besonders auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder, ihren Selbstausdruck im Spiel oder andere Inspirationen ihrer Kreativität geachtet wird, zu kommen und sich um eine Tasse Kaffee oder heisse Schokolade, Früchte und Gipfeli zu versammeln. Wir bieten kleine Beschäftigungen an wie Spiele, die zum Buchmachen, zu Filmvorführungen, Basteln oder auch nur Berühren oder Schmecken von Materialien werden können (manchmal mit Gästen), oder auch zu Performances. Wir hoffen, dass Ihr mit Eurer Anwesenheit, Eure Ideen und Euren Einsatz zum selbstorganisierten Schaffen dieses Raums beitragen mögt.

Wir sind daran, eine kleine Bibliothek aufzubauen, die im Raum verfügbar sein wird, zusammen mit unserem Stand mit Kunstzeitschriften und Editionen mit Delikatessen aus der ganzen Welt.

Kommt und spielt mit uns!

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Sunday, 08.02.2015
11:00h

 

2015 / 201502 / Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals
First Sunday Brunch
Corner College Collective, Maria Prieto
 


Myrtha with her puppies


English (Deutsch siehe unten):

As a first event of the series Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals we will start from the idea that the word text and textile are sharing the same origin.

Kids, parents, animals are invited to experiment with various low technological ways of weaving (with a hula hoop or straws or the Corner College space for example) including different materials. The event will be in collaboration with Maria Prieto, trained in biodynamic agriculture, and initiator of an interdisciplinary artistic community project in Chile.

Deutsch (English above):

Für die erste Veranstaltung der Serie Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals gehen wir aus vom Gedanken, dass die Wörter Text und Textil eine gemeinsame Herkunft haben.

Kinder, Eltern, Tiere sind eingeladen, mit unterschiedlichen low-tech Arten des Webens (mit einem Hula-Hoop-Reifen oder Trinkröhrchen oder dem Raum des Corner College zum Beispiel) mit unterschiedlichen Materialien zu experimentieren. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit Maria Prieto statt, die in biodynamischer Landwirtschaft ausgebildet ist und ein interdisziplinäres künstlerisches Gemeinschaftsprojekt in Chile initiiert hat.

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Sunday, 08.02.2015
16:00h

 

2015 / 201502 / Buchvernissage
Magazine Launch: Cows when reading JUNK JET produce more milk.
m-a-u-s-e-r (Mona Mahall and Asli Serbest)
 


Cows when reading JUNK JET produce more milk.


Junk Jet is an independent magazine founded in 2007 as a collaborative format, to discuss speculative works in art, architecture, and media. The presentation will be a trip through the world of Junk Jet, consisting of 6 issues, 222 contributors, 666 pages and 5 kilos. In this world (JUNK), the magazine becomes not only a container and archive, but at the same time a transporter (JET)*, a manifesto, architectural structure, performance, and even scientific research. Mona Mahall and Asli Serbest, the editors of Junk Jet, will talk about the history, development and future of Junk Jet.

http://junkjet.net

* Junk Jet has been at “Millennium Magazines”, MOMA: Museum of Modern Art, New York; Perloff Gallery, UCLA Architecture and Urban Design Los Angeles; “A Few Zines” Los Angeles Forum for Architecture and Urban Design Gallery; “Libros Mutantes”, Contemporary Art Center La Casa Encendida, Madrid; “Archizines”, Australian Centre for Design, Sydney; “Zine”, Kunsthalle Wien, Museumsquartier, Wien; Tokyo Art Book Fair; Osaka Art Book Fair; Shibaura House, Tokyo; Vancouver Art Gallery; HKW, Transmediale, Berlin; AA Architectural Association, London; New York Art Book Fair, etc.

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Friday, 13.02.2015
19:00h -
Saturday, 14.03.2015

 

2015 / 201502 / 201503 / Ausstellung
Collecting the Future
2014–2006–2016
A Sinopale Exhibition


Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Research material for the group of work Exercice d’isolation Digital image, Sinop, Turkey, 2012


Sinopale, International Sinop Biennial for Contemporary Art, Turkey
in collaboration with Corner College, Zürich
present:

COLLECTING THE FUTURE

2014–2006–2016

A SINOPALE EXHIBITION


13 February to 14 March 2015

With Amélie Brisson-Darveau, Quynh Dong, Benjamin Egger, Esther Kempf, Franziska Koch, Petra Koehle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Daniel Marti, Garrett Nelson, Cat Tuong Nguyen, RELAX (chiarenza & hauser & co), Romy Rüegger, Riikka Tauriainen, and works from the collection of Sinopale by Alpaslan Baloğlu, Nezaket Ekici, Shilpa Gupta, Ashley Hunt, Emre Koyuncuoğlu, Monali Meher, Lerzan Ozer, Adrien Tirtiaux, XsentrikArts (Bahanur Nasya & Yılmaz Vurucu), Eşref Yıldırım.

Curated by T. Melih Görgün, founder and artistic director of Sinopale, and co-curated by Dimitrina Sevova

Sinopale Newspaper (printable as PDF 3.35MB).


Opening Hours during the exhibition / Öffnungszeiten während der Dauer der Ausstellung:

Monday closed. Montag geschlossen.
Tuesday closed. Dienstag geschlossen.
Wednesday: 3 pm - 7 pm. Mittwoch: 15 - 19 Uhr.
Thursday: 3 pm - 9 pm. Donnerstag: 15 - 21 Uhr
Friday: 3 pm - 7 pm. Freitag: 15 - 19 Uhr.
Saturday 2 pm - 6 pm. Samstag 14 - 18 Uhr.
Sunday 2 pm - 6 pm. Sonntag 14 - 18 Uhr.


The exhibition collects in a non-linearly organized display at Corner College reflections, documentation, archive and research materials as well as some art works from the five editions of Sinopale – International Sinop Biennial, in-between its past, present and future. Especially for this exhibition, the Swiss participants in the past two editions reflect on their work at Sinopale in contributions between archive, research and art work.

Friday, 13 February, 19:00h Opening with the performance Exercice d’Isolation (Tagblatt) by Petra Elena Köhle and Nicolas Vermot Petit-Outhenin, continuing into the next day’s activities

Saturday, 14 February, 16:00h Talk, screening and performances

16:00h Presentation of Sinopale by T. Melih Görgün, founder and artistic director of Sinopale

18:00h Screening of The Sea in Me by XsentrikArts (Bahanur Nasya & Yılmaz Vurucu), 2012, Sinopale 4, documentary, 60ʹ

20:00h Performance My Mondays roll into my Tuesdays, and my Tuesdays roll into my Wednesdays by Riikka Tauriainen

Throughout the afternoon and evening, the performance Exercice d’Isolation (Tagblatt) by Petra Elena Köhle and Nicolas Vermot Petit-Outhenin, continuing from the opening night


Riikka Tauriainen, My Mondays roll into my Tuesdays, and my Tuesdays roll into my Wednesdays.


One can say that Sinopale is a peripheric and young biennial of contemporary art on the map of the International Biennials of the art world system, and rather alternative to the so-called “biennial phenomena” and their genre. If it has been in a position of weakness with respect to the center and its political, economic and aesthetic dominance, indeed it mobilizes personal and collective collaborative efforts on the creative edge, where crossing over local and global perspectives, south and north and east and west, it analyzes and re-signifies the biennial discourses dominated by a logic of globalization, traveling art lovers and the shipping of expensive art works.

With its less spectacular exhibition and more humble project, it embraces a rather pragmatic approach to its structures, which in its generosity functions in the mode of new institutionalism rather than institutional critique, and even generates a rupture with the representational models of the big-scale art world projects from the center. It has the advantage to re-invent the relevance of the relation between contemporary art practices and daily life, and re-define the paradoxes of the creation of the value and status of art on the limit. It re-situates and re-articulates the notion of art and its institutionally driven formats and betrays the established network of distribution of art, such as the art markets or the circuit of commercial galleries. Where art, in a real situation, can be seen as an object that acts as ambiguous support or medium or catalyst of existential change and new ways of transference of relations, i.e., art practices can be seen as transversal tools for social change that can dissolve in the existing context as they externalize and modulate it and can productively cast new bridges to reconnect the land-space-town, with responsibility towards relational and new ecologies and their potentialities that engender the conditions for creation.

This transversality is not given, but a matter of a pragmatics of existence, a kind of openness and progressive deterritorialization from existing modelization. “Transversality still signifies militant, social, undisciplined creativity” (Félix Guattari), where art practices work as urban guerilla. [1]

Sinopale puts a finger on the painful points and dynamics in the post-industrial and neoliberal conditions of living in-between urbanized and rural environments in which the commercialization and permanence of the economic crises threaten the communities and challenge daily-life existence. Sinopale is a Biennial for all, with its broad and open stage for an aesthetics and politics of art that can empower the quality and quantity of life and bring new experiences in which the present memory and historical past interweave towards the future, with the social and cultural commitment and self-valorization.


[1] Hou Hanru emphasized at the beginning of the 10th International İstanbul Biennial manifesto that “We are living in a time of global wars,” and stated that “In such a debate, artistic actions, including the Biennial itself, can certainly find their roles in prompting cultural and social changes through innovative forces of intervention – a form of urban guerrilla.” 10th International İstanbul Biennial, Hou Hanru, “Not Only Possible, But Also Necessary: Optimism in the Age of Global War” (Istanbul: İstanbul Foundation for Culture and Arts, 2007).


Adrien Tirtiaux, The sinking of the Göke, 2008. Performance with cardboard-ship, Sinopale 2, Sinop, Turkey.




Organized by




Special thanks to






for their support!

> The full text about Sinopale at Corner College can be found here in PDF format.

Posted by Corner College Collective

Saturday, 28.02.2015
22:00h

 

2015 / 201502 / Dance/Music
Erste WOFF-Party im Provitreff
Corner College Collective
 




Ab 22:00h

DJs
Margit de Sade
Fred Hystère
Nicki Manij

Provitreff, Sihlquai 240, 8005 Zürich

Eintritt: 5.-- Fr.

Corner College - Les Complices* - Dienstgebäude - Le Foyer - OOR - Station 21 - Chamber of Fine Arts - K3 Project Space - Menuedata

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Saturday, 14.03.2015
19:00h

 

2015 / 201503 / Ausstellung / Dance/Music
Finissage:
Collecting the Future
2014–2006–2016
A Sinopale Exhibition

Corner College Collective, T. Melih Görgün
 


Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Research material for the group of work Exercice d’isolation Digital image, Sinop, Turkey, 2012


Finissage of the exhibition:

COLLECTING THE FUTURE
2014–2006–2016
A SINOPALE EXHIBITION


13 February to 14 March 2015

With Amélie Brisson-Darveau, Quynh Dong, Benjamin Egger, Esther Kempf, Franziska Koch, Petra Koehle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Daniel Marti, Garrett Nelson, Cat Tuong Nguyen, RELAX (chiarenza & hauser & co), Romy Rüegger, Riikka Tauriainen, and works from the collection of Sinopale by Alpaslan Baloğlu, Nezaket Ekici, Shilpa Gupta, Ashley Hunt, Emre Koyuncuoğlu, Monali Meher, Lerzan Ozer, Adrien Tirtiaux, XsentrikArts (Bahanur Nasya & Yılmaz Vurucu), Eşref Yıldırım.

Curated by T. Melih Görgün, founder and artistic director of Sinopale, and co-curated by Dimitrina Sevova


The exhibition collects in a non-linearly organized display at Corner College reflections, documentation, archive and research materials as well as some art works from the five editions of Sinopale – International Sinop Biennial, in-between its past, present and future. Especially for this exhibition, the Swiss participants in the past two editions reflect on their work at Sinopale in contributions between archive, research and art work.


Finissage with a DJ set by Nicki Manij, hot vegetarian soup and bar.

> The full text about Sinopale at Corner College can be found here in PDF format.

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Tuesday, 17.03.2015
20:00h

 

2015 / 201503 / Artist Talk
Quynh Dong: Artist Talk
Quynh Dong
 


Tears of a Swan / 2013 / sculpture


Quynh Dong takes us on a journey into her studies of movement, of what has to be done from the vanishing point. The artist maps or sketches the affectual orientation and disposition of her practices, concerned with the politics of movement and its formal aesthetics. They confront her immediately with the affect and its practical and theoretical implications, as the affect always brings something unstable in the encounter between forces and mutable matter, through performative inversions of a choreographic web, like a dance of space/time whose distortions affect, able to induce the migration of the image or to decolonize bodies, as affect is resistance, too.

The artist’s interest in the affect lies in its potentiality of opening her practices towards an ethico-aesthetic paradigm in which race, class and sex become affective forms that are not directly inscribed in the bodies and the subjects, but are political spaces. This moves the bodies and subjects away from identitarian constructions and their cultural limitations. Identities, understood as projections of the signifier, are dispersed in the field of the affect with is forces liberating them, which become able to create themselves as a process of self-organizing and self-inventing subjectivities.

The artist deliberately exaggerates the femininity of her female characters, such as to affirm the ongoing feminization of affective labor inherent in the post-colonial landscape of late global capitalism. This embodied femininity, with its fragility and weakness, has the power to induce a creative melancholic opening that intensifies the flowing ephemera, re-appropriating them and the affect from the post-Fordist economic relations and recent rapid technological developments. She sets out, by means of art, to fill the atmosphere with fleeting implications of e-motions and sentiments that make the spectator feel how their perceptions depend on the conditions and the angle of their position in the space. The affect is for real, which means that its arrival serves as a force on her work that sometimes is rather non-work, which in the range of the affect lose their opposite values as the artistic practices are extended to the aesthetics of existence, i.e., “how to affect and how to be affected.”

Despite the apparent solidity of Quynh Dong’s sculptural installations, where she abandons the human subject in the fever of disjointed pieces of glossy ceramic leaves from the chalices of moribund flowers running away from each other. They are sculptural assemblages of oversize copies of pieces of dying matter, which emphasize their partial relations in the generating structures. In close-up, their surface becomes quantized, which leads to the idea that the world has a resolution. Their assembled ontology is a convoluted space oriented towards the virtual, trapping the perception into an installation process embodying optimistic cruelty that performs with striking effects to model the space in patterns patterning the plane. It brings the spectator directly to the heart of phantasm. The phantasm and the apparent solidity of the object are both flux and concrete, one turning into the other depending on the spectator’s distance to the object, which changes their picture of the world.

“Art is an object of Beauty!” states Quynh Dong about her work. She sees the position of the artist in old fashion as the copyist of nature who questions reality, reaching a romantic overmodel of it and even kitsch. The copyist’s gesture evokes the law of the copy and the matrix in a biopolitical sense. The copyist-artist can be seen as embodying the dark side of grace, as the artist gets access to the weak forces of a second nature of something artificial and plastic, which breaks the symmetry of the laws of physics and can capture and sustain the natural glamour and attraction of the dying flower like the frozen ripples of space/time, modeling the reality of decay and the noise of the entropic process. Could this be the noise coming from the degrees of microscopic freedom of the entropic process? Indeed, there is hidden information in the solid objects, which can be understood as the intervals between “the infinity of little affective events,” induced by the relation of rest and accelerated movement of the virtual images blocked between the particles of solid matter. These oscillations are the creative resistance of the material. The waving reality of the hysteresis of the forces within the clay and their virtual potentialities meet the hesitating line the artist traces into it. In this sculptography, the network of objects becomes a system that claims that “the social is always more than human,” as assemblages are always social, and the social lies in the principle of connectivity. The links between them have to be composed by the audience walking among them. One can never be sure where these delusive statements are the noise of the ripples of laughter, or the artist’s own laughter, and where it has to be taken very seriously.

Text: Dimitrina Sevova

> Here you can find the full text about Quynh Dong's work by Dimitrina Sevova, in PDF format.

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 18.03.2015

 

2015 / 201503 / CC Choir
New Series: CC Choir
Corner College Collective
 




Der Chor als Klangkörper, der durch die Summe der einzelnen, klingenden Menschenkörper entsteht, ist eine der ältesten gemeinschaftsbildenden Tätigkeiten. Wir verstehen den CC Choir als Experiment auf diese ursprüngliche, prä-humane Tradition zurück zu blicken und in der Freude seinen eigenen Körper als Klangproduzent zu benutzen, neben dem gemeinsamen Singen von bekannten Liedern, rituelle und animalische Gesangstechniken zu erproben.

Der Chor ist offen für alle und das Repertoire wird gemeinsam ausgesucht und erprobt.

Die Chorleitung übernimmt Oscar Mario Echeverry.

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Wednesday, 18.03.2015
20:00h

 

2015 / 201503 / CC Choir
Erstes Treffen des CC Choir
Corner College Collective
 

Erstes Treffen des CC Choir.

Einzelheiten folgen.

First meeting of the CC Choir.

Details to be announced.

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Saturday, 21.03.2015
17:30h

 

2015 / 201503 / Buchvernissage
Un verano antes del verano
Poesie, Fotografie und Notizen aus Buenos Aires

Florian Bachmann, Helen Ebert
 




Nach einer Einleitung durch die Herausgeber lesen Rosa Isela Lopez Gotoo und Tim Czerwonatis einige der abgedruckten Gedichte im argentinischen Original und in der deutschen Übersetzung.

«Un verano antes del verano» («Ein Sommer vor dem Sommer») inszeniert typografisch und fotografisch 16 Gedichte zeitgenössischer argentinischer LyrikerInnen*, mit Übersetzungen ins Deutsche**. Die Gedichte werden umrahmt von einer persönlichen Annäherung an die Stadt Buenos Aires, in Form einer chronologischen Collage aus Texten und Notizen, und von 51 Fotografien zur Stadt in s/w und Farbe.

Von November 2012 bis Januar 2013 sprachen Florian Bachmann und Helen Ebert in der argentinischen Hauptstadt spanisch, assen Fleisch, warteten auf den Bus und lasen zeitgenössische argentinische Gedichte. Herausgekommen ist eine persönliche Sicht auf die Stadt, ihren Alltag und ihre Lyrik, im Jahr 2015 verlegt von der Bieler «edition clandestin».

*Gedichte: Fabián Casas, Soledad Castresana, Macky Corbalán, Washington Cucurto, Martín Gambarotta, Fernanda Laguna, María Medrano, Marta Miranda, Cecilia Pavón, Sergio Raimondi, Noelia Rivero, Alejandro Rubio

**Übersetzungen: Juana und Tobias Burghardt, Timo Berger, Odile Kennel, Léonce Lupette, Valentin Schönherr

Dieses Buch erscheint auch in einer signierten Vorzugsausgabe von 30 Exemplaren mit risographiertem Umschlag, nummeriert und signiert 1/30 – 30/30

Helen Ebert + Florian Bachmann: Un verano antes del verano. Poesie, Fotografie und Notizen aus Buenos Aires. Freirückenbroschur, 28.2 × 25.8 cm. 144 Seiten, 4-farbig. Deutsch / spanisch. edition clandestin, Biel 2015.

ISBN 978-3-905297-61-4. CHF 38.– / € 32.–

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Sunday, 22.03.2015
11:00h

 

2015 / 201503 / Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals
Second Sunday Brunch
Corner College Collective
 




English (Deutsch siehe unten):

This is the second event of the series Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals.

Details to be announced.

Deutsch (English above):

Dies ist die zweite Veranstaltung der Serie Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals.

Einzelheiten folgen.

Posted by Corner College Collective

Tuesday, 24.03.2015
20:00h

 

2015 / 201503 / Lecture
Between Selves and Others
Teresa Chen
 


Teresa Chen, Self-Portrait


The artist Teresa Chen (www.teresachen.ch) began a dissertation as a way to extend her own artistic practice by exploring how contemporary visual artists – especially women with (East) Asian diasporic backgrounds – express ideas or meanings about Otherness and issues of belonging in their art. Using proposed set of categories, her methodology was a comparative analysis of selected pairs of artists – where at least one was a woman artist of (East) Asian diasporic background. The results of her research confirmed the significance of cultural, historical, and geographic experiences on both the conception and reception of visual art and indicated that various artistic strategies have the potential to expose and undermine culturally constructed meanings of difference. In this lecture, she outlines some of the main arguments and themes from her research.

Dr. Teresa Chen

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Wednesday, 25.03.2015
20:00h

 

2015 / 201503 / Écriture Collective - Reading Fiction and Its Theoretical Monster Prodigies
Edgar Allan Poe, The Man of the Crowd
Corner College Collective
 


Edgar Allan Poe, The Man of the Crowd, Elias Canetti, Crowds and Power, Walter Benjamin, The Flâneur


Please note the change in the time: 20:00h, to accommodate those of you who would like to attend Étienne Balibar's lecture at ZHdK before that.

In this third session we will read Edgar Allan Poe's The Man of the Crowd. In the following sessions we will return to it from different angles, exploring its rhizome of interaction with theory and fiction alike, in the genealogy from Gottfried Wilhelm von Leibniz, Gabriel Tarde and Walter Benjamin to Elias Canetti and Bruno Latour, or Gilbert Simondon, Donna Haraway or Antonio Negri and Michael Hardt. Other texts are welcome that can contribute to the diagram, from Science Fiction to microbiological and cosmological scientific texts, philosophy, and contemporary theoretical and fictional writing with new perspectives on the social, which connect the subjects of crowds, swarms, packs, colonies of bacteria, and celestial clusters!

Posted by Corner College Collective

Saturday, 28.03.2015
19:00h

 

2015 / 201503 / Buchvernissage
Gerald Raunig, DIVIDUUM
Gerald Raunig
 

Deutsch (English below)

Gerald Raunig, DIVIDUUM

Buchvernissage mit Gerald Raunig, mit performativen Lesungen und Interventionen von Niki Kubaczek, Isabell Lorey und Alexander Tuchaček.

Die Buchvernissage ist Teil des Programms der 11. kritnet Tagung mit dem Schwerpunktthema «Ökonomie und Rassismus im europäischen Migrations- und Grenzregime», die vom 26. bis 29. März 2015 in der Shedhalle und in anderen Räumen in Zürich stattfindet.


Gerald Raunig, DIVIDUUM, cover (back and front)


Erst die Erschaffung einer Mitte, in der die vielen Komponenten der Maschine auseinander- und zusammenstimmen, lässt das Gras von der Mitte des Stengels her wachsen. Eine dividuelle Maschine also, teilbar und teilend. Dort, in der reissenden Mitte des Dividuellen, braucht es keinen Grund, keine Wurzel, keinen Boden, keine Wände, die Leitern halten, keine weissen Wände, die Gesichter zeigen. Dort verketten sich die Körpermaschinen, die sozialen Maschinen, die molekular-revolutionären Maschinen, mit den Textmaschinen, dort entsteht aus mannigfaltiger Geisterhand die dividuell-abstrakte Linie.

Dividuum entwickelte sich als Begriff zusammen mit seinem Negativ, dem Individuum. In frühen römischen Komödien erscheint es als Marker für Sklaverei und gegenderte Herrschaft, und zugleich für Weisen des Wegstehlens und Fliehens aus diesem extrem herrschaftlichen Konnex. In der lateinischen Philosophie dient es zur Übersetzung des Teilbaren (im Gegensatz zum Atom), und dann in der Spätantike und Scholastik als Teil der theologischen Diskussion über Mannigfaltigkeit und Singularität der Dreifaltigkeit. Hier, in den hochmittelalterlichen Texten des Bischofs Gilbert de Poitiers, findet sich der Ausgangspunkt des Narrativs der Dividualität als zeitgenössische Produktionsform und Lebensweise. Zeitgenössischer dividuell-maschinischer Kapitalismus basiert nicht nur auf der Unterordnung des Menschen unter Maschinen, die in menschliche Körper und Geister eindringen, sondern auf maschinischer Dienstbarkeit und Selbst-Teilung durch soziale Medien, Quantifizierung des Selbst und vielfältige Formen des Anhängens an die Maschinen. Und auch auf den abstrakt-dividuellen Linien von Big Data, algorithmischer Logistik und Derivaten, die die individuellen Körper von Personen und Dingen wie auch ihre Wünsche und Sozialitäten durchqueren. Wenn wir vor diesem Hintergrund adäquate Formen des Widerstands in Betracht ziehen wollen, müssen wir sie auch auf der Ebene von Division, Dividualität, Condividualität denken.

Das Tier der moekularen Revolution wird kein Maulwurf sein und keine Schlange, sondern ein Drohnen-Tier, fest, flüssig und gasförmig. Un/Gefüge.

English (Deutsch siehe oben)

Gerald Raunig, DIVIDUUM

A book launch with Gerald Raunig, with performative readings and interventions by Niki Kubaczek, Isabell Lorey and Alexander Tuchaček.

The book launch is part of the program of the 11th kritnet Convention on the theme of «Economy and Racism in the European Migration and Border Regime», which takes place at Shedhalle and in other spaces in Zurich from 26 to 29 March 2015.

Posted by Corner College Collective

Friday, 03.04.2015
20:00h

 

2015 / 201504 / CC Choir
Zweites Treffen des CC Choir
Corner College Collective
 




Zweites Treffen des CC Choir.

Der Chor ist offen für alle und das Repertoire wird gemeinsam ausgesucht und erprobt.

Die Chorleitung hat Oscar Mario Echeverry inne.

Second meeting of the CC Choir.

The choir is open to all, and the repertoire will be elaborated and practiced together.

The choir is under the direction of Oscar Mario Echeverry.

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 15.04.2015
20:00h

 

2015 / 201504 / CC Choir
Drittes Treffen des CC Choir
Corner College Collective
 




Drittes Treffen des CC Choir.

Der Chor ist offen für alle und das Repertoire wird gemeinsam ausgesucht und erprobt.

Die Chorleitung hat Oscar Mario Echeverry inne.

Third meeting of the CC Choir.

The choir is open to all, and the repertoire will be elaborated and practiced together.

The choir is under the direction of Oscar Mario Echeverry.

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Friday, 17.04.2015
20:00h

 

2015 / 201504 / Listening Session
A Selfless Self in the Nightless Night; Disembodied Voices & Imaginary Friends # 2
Margit Säde
 




A listening session in 2 chapters.

As artificial sounds and voices are an intrinsic part of our daily lives, there is still no reproduction of the voice that doesn’t have an outlandish or uncanny feel to it. It’s a pleasure augmented by horror, an old dream accomplished. It’s like being somewhere without really being there, a person without a person, alarm and rapture that is engendered by this miracle.

Chapter 1: Disembodied Voices (45 mins)
A curious selection of disembodied voices; EVP recordings, a talking budgie, automatic telephone answers, speech synthesis and public space announcements. Electronic Voice Phenomena (EVP) recordings are sound fragments that come from ghost hunters scouring audio tracks for background voices. This chapter encourages us to become attuned to the voices that surround us, both literal and paranormal.

Chapter 2: Imaginary Friends (45 mins)
Most of us have experienced interactions and conversations with imaginary friends in early childhood. They are powerful signs of an imaginative mind and a way of learning to understand the world and coping with new or difficult experiences. This chapter departs form the idea of imaginary companions taking a more ambiguous approach on how recorded voice, speech and tone is used by ventriloquists, sound poets and artists.

With recordings by Alfred Wolfsohn, Emma Clarke, Disinformation, Laurie Anderson, Gregory Whitehead, Sarah Angliss, Robert Ashley, Sparkie Williams, Konstantin Raudive, Diana Deutsch, Ernst Jandl, Antye Greie, Erik Bünger, Malcolm Clarke (BBC Radiophonic Workshop) and others.

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Saturday, 18.04.2015
14:00h

 

2015 / 201504 / Workshop
Zine & Collage
VOLUMES
 




Zine & Collage Workshop: an afternoon of zine making through collage.
Join us to look at the practices of collage within different artistic movements, browse through a variety of international zines, and create your first collage zine.

A Zine is a small circulation self-published work of original or appropriated texts and images.
Frequently reproduced via a photocopier and bound with staples, zines are very individualised and are informed by the punk and DIY (Do It Yourself) ethos.
The topics covered by zines are broad. They can be dedicated to art, design, poetry, politics, subcultures, fanfiction, short stories etc.
The majority of zines are produced in editions of fewer than 100, and profit is not the primary intent of publication.


Collage (from the french coller = to glue) consists in the creation of an ensemble by pasting cuttings of already existing pictures, illustrations or photos.
The origins of collage can be traced back hundreds of years, but the technique made a dramatic reappearance in the early part of 20th century as an art form of novelty.
A collage may include fragments of newspaper or magazine, portions of texts, photographs or other found objects, glued to a piece of paper or a canvas.
By fragmenting and recombining existing text and images, new content and meaning can be created in a playful way. The reconstruction can be done arbitrarily or intentionally.

All zines produced within the workshops will be exhibited at VOLUMES, Independent Publishing Fair in November 2015 in Zürich.

Workshop run by Anne-Laure Franchette and Patrizia Mazzei.

Participation is free. Small donations accepted to cover the cost for materials.

To register please email: volumes.zurich@gmail.com

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Sunday, 19.04.2015
11:00h

 

2015 / 201504 / Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals
Third Sunday Brunch
Corner College Collective
 




English (Deutsch siehe unten):

This is the third event of the series Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals.

For this Sunday 19.04, Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals, we will experiment with folding using paper and other materials. We will bake giant Zopfs and apple pancakes. You are welcome to contribute by bringing something for the brunch or by giving around 10 franks.

Deutsch (English above):

Dies ist die dritte Veranstaltung der Serie Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals.

An diesem Sonntag, dem 19. April werden wir im Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals mit dem Falten von Papier und anderen Materialien experimentieren. Wir werden Riesenzöpfe und Apfelpfannkuchen backen. Ihr könnt gern beitragen und etwas für den Brunch bringen, oder mit einer Spende von etwa 10 Franken.

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Tuesday, 21.04.2015
14:00h

 

2015 / 201504 / Diskussion
ZHdK MFA Podiumsdiskussion: "Kunst und Nicht Kunst im Kunst-Kontext"




Kunstkontexte sind vermehrt Räume zur Verhandlung von Fragestellungen und Debatten, die sich etwa mit Blick auf aktuelle politische Verhältnisse und Entwicklungen stellen oder unter dem Label Forschung geführt werden – um nur zwei Beispiele zu nennen. Im Rahmen der Panel-Diskussion soll diskutiert werden, welche sich verändernden Kunst– und künstlerischen Selbstverständnisse hinter diesen Entwicklungen stehen, wodurch Kunstkontexte heute eine spezifische Weise der Verhandlung ermöglichen, wie durchlässig die Grenze zwischen Diskursen innerhalb und ausserhalb von Kunstkontexten ist und was dies für das Verhältnis von Kunst und Nicht-Kunst bedeutet.

Die Podiumsdiskussion wird mit drei Themen dreifach geteilt:
1. Politics of Legitimation: Regimes of Truth and Art Today
2. The Decision Makers
3. Do You Love Me Regardless of My Flaws? (The attitudes, techniques and attributions of the artist.)

Auf dem Panel:
Dimitrina Sevova (Independent Curator, Corner College)
Stefan Wagner (Independent Curator)
Nicola Ruffo (Independent Curator)
Florence Jung (Artist)

Datum & Uhrzeit: 21. April 2015, 14:00-18:00 Uhr
Ort: Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich
Konzept and organisation: Master Fine Arts, Zurich University of the Arts (ZHdK)
Sprache: Deutsch & English
Eintritt frei

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Thursday, 23.04.2015
18:00h -
Friday, 22.05.2015

 

2015 / 201504 / 201505 / Ausstellung
Spooky Action at a Distance
(Artes Mechanicae and Witch's Cradle)

Amélie Brisson-Darveau, Andreas Marti, Conor McFeely, Mareike Spalteholz
 


Invitation flyer for the exhibition.


With Amélie Brisson-Darveau, Andreas Marti, Conor McFeely, Mareike Spalteholz.

Opening on 23 April, finissage on 22 May 2015.

Both at the opening and at the finissage, there will be a sound intervention, Lointain (2015) by Brandon Farnsworth, Benjamin Ryser and HannaH Walter.

Curated by Gabriel Gee (TETI) and Dimitrina Sevova (Corner College).

An accompanying program of talks and screenings will be announced shortly on this website.




Invitation flyer for the exhibition.


This exhibition brings together works by Zurich-based artists Amélie Brisson-Darveau, Andreas Marti, Mareike Spalteholz, and the Northern Irish artist Conor McFeely that explore and question the technological premises on which our human societies are built.

The exhibition is organized by Corner College in collaboration with the TETI group (Textures and Experience of Transindustriality).
http://www.tetigroup.org/


Curatorial text by Gabriel Gee
Darkroom notes underneath the artes mechanicae

The codification of the artes mechanicae at the turn of the 12th century served as a starting point to consider the binary between material and virtual realities in the beginning of the 21st century. The medieval invention of the artes mechanicae underlined the contributions of practical arts such as agriculture, metallurgy, but also medicine and architecture to the shaping of the world. They provided categories to complement those of the liberal arts, noble practices such as arithmetic, logic and rhetoric. This historical process could be used as a guiding thought when transposed into the present world, where the multiplication of images, virtual fluxes and platforms increasingly dislocate the embodied experience of the world. Social-robots and post-human hybrids are certainly fascinating creatures and futures. Yet an attention to the actors who command our 21st century nascent imaginaries appears appropriate, and given the remoteness of the design agencies fuelling our screens and mind, a practical exploration of the mechanics of creation offers a possible pathway to bring some light into often inscrutable processes. It is in other words the recognition of embodied practices as valuable and definable, that can analogically be used to unravel the nature of our digital present.

In the present exhibition, a common thread explored by all four artists revolves around a mise-en-abîme of creative conduits, a mode of framing artistic invention and underlining its components for the benefit of the visitor. One particular mode of appreciating this focal attention onto the mechanics of creation is channeled both in a concrete and metaphorical sense by the Camera Obscura. The camera obscura, or darkened room, is a phenomenon and device known since Antiquity: in a dark room, through a small aperture, a reversed image of the outside world can be projected. Subsequently, in the late 16th century, the principle was adapted to a pinhole box equipped with lenses and mirrors, enabling the projection to become mobile. From there on, the optical camera was developed, used in mapping as well as an aid to painting, it became a model for the understanding of the eye, culminating in the 19th century seminal discovery of how to stabilize the imprint of the reversed image on silver iodide coated paper.
The camera obscura functional concentration of matters pertaining to optics, coupled with its long and uncertain journey to provide material visual evidence, are echoed in the works presented hereby; furthermore, the pieces presented also explore through their anatomy the two terms themselves and for themselves: the room, and obscurity.

See the full curatorial text by Gabriel Gee as a PDF file here


Curatorial text by Dimitrina Sevova

Magic is an art of radical immanence, but immanence is precisely what has to be artfully created, the usual regime of thinking being that of transcendence that authorizes a standpoint and a judgment, the art of magic has been disqualified, prosecuted.
(Isabelle Stengers, The Cosmopolitical Proposal)

Magical criticism as a manifestation of the highest stage of criticism.
From Walter Benjamin’s note “Criticism as the Fundamental Discipline of Literary History,” in his diary The Destructive Character (1931)

Intro-action!

With this exhibition we are trying to perform and materialize a new agency or to re-work the agential conditions of possibilities, as they bring creativity, criticism and resistance both to the practices of art and to daily life. Through these agential conditions, magical criticism is a practice of diffraction and agential separability, to be understood not as separation but as deviation, as making new connections and new commitments. My curatorial proposal is to follow here Karen Barad’s concept of quantum mechanical entanglement, where “diffraction can be a metaphor for another kind of critical thought,” which can be employed in the practices of Arts as well, to provide new insight into the notion of performativity, and how it matters.

In the collaboration on this exhibition with co-curator Gabriel Gee, who gave the initial drive with his idea of Artes Mechanicae, as a result of which we bring on display the works of Amélie Brisson-Darveau, Andreas Marti, Conor McFeely and Mareike Spalteholz, my curatorial effort is to engage the context of the project with feminist thought and practices through which we can activate the aesthetic perception and polemic discussion between the spectators and the art objects, and the space created through their relational structures. Another idea that troubles me is how an exhibition and art practices can be infused with magical criticism (Walter Benjamin), and how they can be a way to approach agency, e.g. the agency of unknown witch actants (Isabelle Stengers) or agential realism (Karen Barad). In the chemistry of magical criticism, the agents or catalysts are the critical mass that link the artistic practices to realism and materiality without being directly part of the art objects. They embody and embed their ability to manipulate objects in the performative aspects of traveling fluxes of matter and culture. Through artist practices and their art objects, the Arts’ actants can empower the spectators to feel and sense what it means to stay with the trouble. (Donna Haraway)

Talking about the materiality of art practices and the actants of magical criticism brings us to the idea that discourse did not start with language, but with material forms, as in Foucault’s prison-form. In this fashion, the artists critically incorporate in their installations in the exhibition industrial forms like moving images, elements of interfaces and of their ideological superstructures as well as historical materials from technological apparatuses and scientific and cultural dispositives, re-enacting collected parts in a new network of relations, where the material production and the performative stream of non-semiotic signs and characters trigger new agency. This is thus an expression of radical empiricism that can engage the spectator with phenomena and their material performativity, as in what Rosi Braidotti calls double vision. Which means that an exhibition produces both aesthetic relations and alternative forms of knowing, and opens towards perceptions of the oppositional consciousness or counter rationality and its micrologics, where one can abandon and reject the dualistic tradition and its practices of making such oppositions, between critique and creativity, or analytics and aesthetics.

In times of the Anthropocene and Capitalocene, their dispositives and synthesis of power-knowledge, science-technology, labor-capital have reached their limit, and their crisis cannot be overcome by just re-thinking them. New relations may arise by casting the spell of magical criticism and activating the new agency of witch actants in the ecological, social, and cultural environment. Let’s call our exhibition proposal a visionary alternative constructed by situated objects, knowledge and concepts in-between art, aesthetics, politics, and science. In this proposal, magical criticism and agential realism are practices of combination driven by subjectivity, creating self-organized patterns of cultivating differences. My wish is that the context may embrace Stengers’ cosmopolitical proposal, where one can take a feminist perspective seriously, as a feminist engagement with the subject matter, with the curatorial, with art practices and the space of the exhibition, inspired by a speculative feminism that provides the ground for a new materialism – i.e., a radical materialist metaphysics within material thought and the materiality of the art practices, that makes critical thought perform and take shape in its practical expressions in the entanglements of the materialized objects. In our dystopian non-localization we must create a situation in which one can grasp the fatal hinge between science and capitalism, which produces the techno-scientific knowledge economy and increased militarization. Some hope may come from an ethos of care, which is a matter of care, created with care.

This exhibition as a hexagram

This exhibition is a knot or an entanglement of six positions and their intra-acting agencies of phenomena of ontological disjunctions and speculative commitment to neglected things. These performative temporalizations draw invisible lines in the form of a hexagram of extra relations in the fourth dimension between the traced objects, ideas and their modulations, as the present birth of affective facts. As all assemblages, the collective artistic and curatorial endeavors in this exhibition are a product of transversal relations and forced movement. It is the affirmation of the movement or the second movement in itself, and correspondingly a matter of care, as Stengers might say – something artfully created to disturb, trouble or confuse “the usual regime of thinking.” It is an affectual and sensual vortex, a web of little events that is able to de-familiarize how one looks at something else, which is a sobering process in which what was understood as normal, as good behavior that serves as a protection layer against empathic reactions, is dispersed. Here, with Donna Haraway, it is time to prolong the process of de-familiarization with a series of de-normalization, in order to destabilize the world of thinking with other thoughts, or the world of images with other images, or the world of art and the finesse of the liberal arts with the return of the notion of Artes Mechanicae, as an act of resistance. As Deleuze said, speaking of Bach’s speech act: “his music is an act of resistance, an active struggle against the separation of the profane and the sacred. This act of resistance in the music ends with a cry.” Magic is an art of radical immanence, is la vida loca, the carnivalesque that comes from a critical mass or multitude, where the agency of witch actants generates the miracle of slowing down, without which there can be no creation, no generative radiation of resistance. “A return of the Arts reveals much in the way of study and praxis, as we soon become aware of the manifold arts that cease to inform (or perhaps marginally) the revolutionary practice of living la vida loca.” (Raiders of the Lost Arts, Tactical Magic Manifesto)

The techniques of slowing down, which also bring the idea of coming back, are a call for action that embraces “the crisis as a new form of discourse” to abandon the premises of material progress of a society based on techno-scientific information. It “demands immediate convolution of all discourses and disciplines,” to turn away one’s dazzled eyes from the blind spot left by looking into the sun in our melancholy and loneliness and try to undertake the journey back, to return home – to the Earth, i.e., to the body, to the mundane and small sins, to the plane of truth outside the norms. To slow down is to express a disappointment and disillusionment with the medium of traveling at great speed in the sky of heaven – which in any event makes no sense, since there is neither outside nor inside.

Coming back home, which means returning on the ground with its formless and muddy functions, is Donna Haraway’s proposal. It can be taken seriously as an alternative concept to those of rationality, which is the basis of the rationalization of all aspects of life that leads to cognitive commercial operations in the knowledge economy. Along this line, we urgently have to re-read “pre-scientific” and non-rational knowledge and practices that can be the beginning of a counter-movement to the Copernican revolution, making space for prayer, contemplation and knowledge to take place. The legending of the fabulations of science fiction and scientific fact this time does without the heroic stories of the walking signifier. If one comes back home, is rather a reverse engineering, a releasing of stigmatized thought, a mind journey back from the universe or universalism to the kakosmos (Bruno Latour) and then to the immanence of the radical plane of consistency of the cosmopolitical proposal, where the political affirms the cosmic, which is not equivalent to any particular cosmos. Stengers’ cosmos, like Nietzsche’s, is an event (a cosmic event or becoming). In the cosmos and cosmopolitics there are no representatives. They can protect us from an entrepreneurial version of politics, not limiting pragmatic thought or emotional, intellectual and material skills to the logic of the scientific organization of the labor, accumulation, extraction, producing technology for profit. According to Donna Haraway we have to go back to the Middle Ages to investigate the formation of the market and the accumulation of wealth.

Often, the revolutionary aspect lay not in the act of invention itself, but in its technological refinement and application to political and economic power.
(Wikipedia, entry on Medieval technology)

See the full curatorial text by Dimitrina Sevova as a PDF file here



Amélie Brisson-Darveau
http://www.ameliebd.com/


Amélie Brisson-Darveau, Shadow Theater


Amélie Brisson-Darveau's initial interest focused on shadows in relation to literature. More specifically on the loss of the shadow as a means of disturbing (multiplying) the subjectivity of its owner and to interrogate its materiality.

In the current project, she turns her attention towards film noir. These movies, coming from an economic and politically “dark” period (Great Depression and WW II), are particularity appealing because of their visual qualities of shadow play and explicit contrasts of lights. Dark, they are influenced by German expressionist movies (and concrete aesthetics by extension), and the neorealist Italian movies foregrounding the use of shadows to demonstrate monstrosity (a clear reference to WW II).

Film noir, like the literature regarding persons who lost their shadow (by E.T.A. Hoffmann, De Chamisso, Anderson, and Hofmannsthal) which was the basis of my recent works, have one point in common: the character is depersonalized by the deformation and multiplication/disappearance of his/her shadow. Both features, a perishing shadow or one that is projected in an elongated series, activate a “matrix” of fear or threat. The person who lost his/her shadow is excluded, while the one whose shadow is deformed becomes threatening, sometimes monstrous.

This project consist in three small essays on the depersonalization of the shadow. The essays take the form of theatres investigating ways of distortion, transformation and depersonalization of the figure through textures of light and shadow on different stenographical structures. Three theatre boxes generate resonances between different areas of my researches on shadow theatre and marionettes (from Sophie Taeuber Arp), dream, scenography (costume and architecture), studies on movement and film noir.

Mareike Spalteholz
http://www.mareikespalteholz.com/

Simultan

The urban living space is a complex construction. By intersecting/overlapping rooms/areas and topics there seem to be infinite (im-)possibilities. Everything is connected and nearly impossible to divide again.
A cubus-like object showing different photographs of different areas. By moving the single pieces of the object, the images will «melt» into each other and become hard to separate.
A qr-code leads you to a website explaining the various options.

Im Getriebe/ Inside the machine

Something that grows out of sight. A secret world of its own. A cosmos somewhere growing inside. Rotten, disturbing and somehow fascinating at the same time. The beauty of ugly(ness). Structures, landscapes and living things overlap and connect each other.
Macro-photography of self-created coffee-mould/fungus-landscapes.

75%


Mareike Spalteholz, 75%


As the title says: the imperfect of perfection. The work focuses on the simulated, never really coinciding and represented semblance of reality with the help of technical instruments that promise the human being to be able to get closer to things: see more, feel more, be more connected. But the complete opposite is the case.
You always see something that isn’t what you think you see. It can only get you close to an idea of a situation or action. Immediate experiences gets covered by a technical layers (by the reproduction of the reproduction, etc.) that promises closeness and intimacy. Instead, the layers make the immediateness disappear more and more completely. The human being is always connected but never living the moment anymore.
Photography of an iPhone showing a livestream of the partial solar eclipse of 20 March 2015 in Zürich.

Andreas Marti
http://www.andreasmarti.ch/


Andreas Marti, Testing a Test of Tests


Andreas Marti's practice incorporates a range of mediums, including paper, paint, photography and chemical substances, with a predilection for sculptural and installation forms of displays. Recent pieces have explored the mechanics of creation through kinetic structures, as well as performances investigating the thin line between matter’s permanence and change.

Conor McFeely
http://www.mentalimage.org.uk/mentalimage.html

Prisoner's Cinema


Conor McFeely, Prisoner's Cinema


Conor McFeely has been developing work based on an ongoing interest in the phenomenon of The Prisoners Cinema and the Ganzfeld effect which refers to a condition (an optical illusion) created by perceptual deprivation in the eye and brain experienced by people kept in long term darkness or confined to cells for lengthy periods of time. He has been playing with this notion on various levels. Firstly in relation to the idea of the Prisoner’s Cinema/ Ganzfeld effect as thought of in terms of the biological /neural condition, through audio and video and sculpture, and secondly that of an actual, if somewhat collapsed cinema for one person. The is structure is modeled on a specific and partly collapsed site I have been documenting on and off over a number of years in North West Donegal. This was a former colonial naval fort fallen into disuse after Independence. The extracts included in “Spooky Actions” are indicative of the notion of cinema as a place where contemporary myths and illusions are constructed and shaped. One purpose of the project is to take viewers on a perceptual journey to probe the senses and the intellect. It is known that hallucinations caused by sensory deprivation can, like ganzfeld-induced hallucinations, turn into complex scenes. Conor McFeely has been working with short video montages, “vignettes” using sampled footage from early cinema which combined with my own footage and audio represent the core of the project. The video sequence for this project is one of these and contains sampled footage and outakes from Metroplois. The photographs have a similarly faux Gothic appearance. This is a play on the nature of objective and subjective experience and the imagery used points to possible narratives with socio-political and biological undertones.


Brandon Farnsworth, Benjamin Ryser and HannaH Walter

Sound intervention at the opening and at the finissage, Lointain (2015).

Lointain (2015) is a performance installation developed by Benjamin Ryser and Brandon Farnsworth, performed and interpreted by HannaH Walter. The work explores the production and regulation of an intimate virtual space, as well as its relationship to the outside.

The title of the piece, Lointain, is the French term to describe something distanced from the observer in space and time. It is also a musical term used by composers to describe a certain sound quality (timbre) that evokes this feeling of distance. A body delineating and creating its position on the inside of a space by simulating one on the outside.


Brandon Farnsworth, Benjamin Ryser and HannaH Walter, Lointain (2015)

> The full curatorial text by Dimitrina Sevova as a PDF file

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 29.04.2015
19:00h

 

2015 / 201504 / Écriture Collective - Reading Fiction and Its Theoretical Monster Prodigies
Jorge Luis Borges, A New Refutation of Time
Corner College Collective
 


Edgar Allan Poe, The Man of the Crowd, Jorge Luis Borges, Selected Non-Fictions, Elias Canetti, Crowds and Power, Walter Benjamin, The Flâneur


In this fourth session we will start investigating lines that can take us from Edgar Allan Poe's The Man of the Crowd to other texts, and back. We will return to it from different angles, exploring its rhizome of interaction with theory and fiction alike, in the genealogy from Gottfried Wilhelm von Leibniz, Gabriel Tarde and Walter Benjamin to Elias Canetti and Bruno Latour, or Gilbert Simondon, Donna Haraway or Antonio Negri and Michael Hardt. Other texts are welcome that can contribute to the diagram, from Science Fiction to microbiological and cosmological scientific texts, philosophy, and contemporary theoretical and fictional writing with new perspectives on the social, which connect the subjects of crowds, swarms, packs, colonies of bacteria, and celestial clusters!

We will start on this endeavor by reading Jorge Luis Borges' A New Refutation of Time, which is a text that in this context can be seen as a bridge between Poe's piece and Benjamin's Flâneur, about strolling the urban space in the middle of the night, in search of lost or wasted time.

We expect not only to read, but also to write, draw, intervene, or display.

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Saturday, 09.05.2015
17:00h

 

2015 / 201505 / Additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle / Lecture-Performance / Workshop
Machination, or The Spectre of the Invisible Hand
Raphaële Bidault-Waddington, Caroline Palla
 

English (French see below):

Performative Lecture and Workshop by Raphaële Bidault-Waddington
In complicity with Caroline Palla



« Bulle Poético-Spéculative » (Poetico-Speculative Bubble), photographic installation, Raphaële Bidault-Waddington a.k.a. PIIMS, Paris Project Room, 2001.


Paris-based artist Raphaële Bidault-Waddington returns to Corner College on 9 May for one of her performative lectures (cf. Semiospace), where she proposes a new digression, theoretical and poetic around her three laboratories for artistic research.
Raffinerie Poétique (Poetic Refinery), PIIMS/Petite Industrie de l'Image Sensorielle (Little Industry of the Sensorial Image) and LIID/Laboratoire d'Ingénierie (Idea Engineering Lab) all three feed on a “machinic imaginary”, playing on the illusion of a performing organization and a mastered creation process that can elicit a sense of rationality, clarity and understanding. The LIID in particular has the ambition of affirming the power of “aesthetic intelligence” as a mode of addressing the world and an efficacious form of knowledge production, giving rise to numerous collaborations with universities, urban projects and companies around the world.
Nonetheless the labs overflow, drift, without one being able to grasp where the border lies between the fictitious and the speculative, to such an extent that the story will at times seem incredible, as if all this was not possible. The machinic arrangement of RBW is on the verge of machination, as if behind this so well-articulated ecosystem that is here stripped bare, there was something else, an intrigue, or even a conspiracy.

Behind the appearance of the story of operational transparency, the shadow of doubt lurks, evoking the ghosts that haunt the contemporary era in which the “data-deluge” breaks the benchmarks of truth and in which a new technological empire spoils discernment as the screens suck its lifeblood.

The contact with the economic world elicits different forms of fear that echo the concerns borne by late capitalism, the famous spectre of the invisible hand, or yet Big Data, the new monster generated by the cloud and whose psycho-climatic intoxication PIIMS replays, having become an autonomous world-image ….

All this shall serve as a basis to an exploratory and exhilarating research session around the engineering of these both artistic and cognitive dramatic elements, in complicity with Caroline Palla, a Zurich-based artist and moviemaker, and the public of Corner College.

For further information: https://en.wikipedia.org/wiki/Rapha%C3%ABle_Bidault-Waddington
Websites: http://www.liid.fr, http://goodwill.is.not.free.fr

This performative lecture and workshop is part of the additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle, which opens on 23 April and closes on 22 May 2015.

This event is kindly supported by the French Embassy in Switzerland.



Français (texte en anglais ci-dessus):

Machination, ou le spectre de la Main Invisible
Conférence performative et atelier de Raphaële Bidault-Waddington
En complicité avec Caroline Palla


L'artiste parisienne Raphaële Bidault-Waddington revient au Corner College pour l'une de ses conférences performative le samedi 9 Mai (voir Semiospace) où elle nous proposera une nouvelle digression théorique et poétique autour de ses trois laboratoires de recherche artistique.

La Raffinerie Poétique, PIIMS/Petite Industrie de l'Image Sensorielle et LIID/Laboratoire d'Ingénierie sont tous trois nourris d'un "imaginaire machinique", se jouant de l'illusion d'une organisation performante et d'un processus de création maîtrisé, propre à susciter un sentiment de rationalité, de clarté et d'entendement. Le LIID se donne tout particulièrement pour ambition d'affirmer la puissance de l'"intelligence esthétique" comme mode d'adresse du monde et forme de production efficace de connaissance, donnant lieu à de nombreuses collaborations avec des universités, des projets urbains et des entreprises de part le monde.

Néanmoins les laboratoires débordent, dérivent, sans que l'on puisse saisir où se situe la frontière du fictif et du spéculatif, et au point que l'histoire semble parfois incroyable, comme si tout ceci n'était pas possible. L'agencement machinique de RBW, frôle la machination comme si, derrière cet écosystème pourtant si bien articulé et ici mis à nu, il y avait encore autre chose, une intrigue voire un complot.

Derrière l'apparence d’un récit de transparence opératoire, l'ombre du doute plane, non sans évoquer les fantômes qui hantent l'ère contemporaine où le "data-déluge" brise les repères de la vérité, et où un nouvel empire technologique abîme le discernement, vampirisé par les écrans.
L'accointance avec le monde économique suscite différentes formes de peur faisant écho aux inquiétudes véhiculées par le capitalisme tardif, le spectre de la fameuse main invisible, ou encore le Big Data, nouveau monstre généré par le cloud, et dont PIIMS, devenu monde-image autonome, rejoue l'ivresse psycho-climatique…

Tout ceci servira de base à une séance de recherche exploratoire et jubilatoire autour de l'ingénierie de ces ressorts dramaturgiques, autant artistiques que cognitifs, en complicité avec Caroline Palla, artiste et cinéaste zurichoise, et le public du Corner College.

Plus d’informations : https://en.wikipedia.org/wiki/Rapha%C3%ABle_Bidault-Waddington
Sites: http://www.liid.fr, http://goodwill.is.not.free.fr

Cette conférence performative et atelier font partie du programme supplémentaire contextualisant et étendant le discours de l'exposition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle, qui aura lieu du 23 avril au 22 mai 2015.


Nous tenons à remercier l'Ambassade de France en Suisse de son soutien.

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 13.05.2015
20:00h

 

2015 / 201505 / Additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle / Lecture
Zwischen Operationssphäre und Horizonterweiterung. Eine Annäherung an einen für die Kunstgeschichte relevanten Maschinenbegriff
Heiko Schmid
 




Die Übertragung von menschlichen Handlungen und Denkvorgängen auf Maschinen funktioniert immer dann, wenn sich Handlung und Denken mittels Abstraktion in eine Folge von elementaren und rekombinierbaren Teilaktivitäten zerlegen lassen, also wenn menschliche Handlungen und Denkprozesse als Algorithmen entkörperlicht und dekontextualisert werden können. In welcher Weise diese elementaren und rekombinierbaren Teilaktivitäten zu beschreiben sind, ist jedoch keinesfalls eindeutig zu fassen. So spricht etwa der Kybernetiker Gotthard Günther im Kontext der Maschine von Serien mit unterschiedlichen Freiheitsgraden, wobei er den Konzepten der "Kausalität" und der "Magie" in diesem Zusammenhang die extremen Pole zuweist. Für Günther sind also durchaus "Maschinen" denkbar, die sich allein in magischen Bezugssystemen konstituieren und damit selbst den basalsten Grundlagen der klassischen Kybernetik widersprechen würden. In meinem Vortrag werde ich, ausgehend von Günthers Einordnung, einen Maschinenbegriff skizzieren, in dessen Zusammenhang statische Serialisierungen von Handlungs- und Denkvorgängen in Frage gestellt sowie Spielräume für alternative Verkettungen und somit "Funktionsstrukturen" eröffnet werden. Ziel wird es hierbei sein den Maschinenbegriff in einer Weise scharf zu stellen, dass mittels diesem selbst aktuell relevante künstlerische Phänomene interpretiert werden können.

This lecture is part of the additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle, which opens on 23 April and closes on 22 May 2015.

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Thursday, 21.05.2015
18:30h

 

2015 / 201505 / Additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle / Lecture
Boris Magrini: Being immortal, again
Rayelle Niemann: Syria's uprising on-line
perspectives on the massive quantity of imagery, on ethics, icons, and narrations, methodology of archiving and memorising

Boris Magrini, Rayelle Niemann
 

18:30h Boris Magrini
Being immortal, again


Tobias Bernstrup, Sing My Body Electric, performance at Friktioner festival, Uppsala Konsert & Kongress, 2 June 2012.


Recent developments in artificial intelligence, biotechnologies and robotics have produced a body of speculative journalism depicting visions of our future society that are deeply embedded in transhuman (or even posthuman) ideologies. The implementation of global connectivity, social networks and multiplayer online games offered new tools for artists to create works mimicking similar narratives while contributing to a critical discussion of these visionary prophecies. Between fictions and predictions, how are artists helping to shape and imagine our future immortality?



19:30h Rayelle Niemann
Syria's uprising on-line
perspectives on the massive quantity of imagery, on ethics, icons, and narrations, methodology of archiving and memorising








Followed by a discussion with Boris Magrini, Rayelle Niemann and the audience.

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Friday, 22.05.2015
18:00h

 

2015 / 201505 / Ausstellung / Diskussion / Finissage
Finissage
Spooky Action at a Distance
(Artes Mechanicae and Witch's Cradle)
with a discussion between the artists and the curators
and a talk by Cathérine Hug on "The" Black Square

Amélie Brisson-Darveau, Brandon Farnsworth, Gabriel Gee, Catherine Hug, Andreas Marti, Conor McFeely, Benjamin Ryser, Dimitrina Sevova, HannaH Walter
 

Finissage of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle, which opens on 23 April and closes today on 22 May 2015.


Invitation flyer for the exhibition.




18h00: Discussion between the artists and the curators, with Amélie Brisson-Darveau, Andreas Marti, Conor McFeely, Mareike Spalteholz, Gabriel Gee and Dimitrina Sevova.



19h00: Discussion with Cathérine Hug on "The" Black Square.


From Robert Fludd, The Metaphysical, Physical, and Technical History of the Two Worlds, Namely the Greater and the Lesser, Oppenheim 1617.




With a sound intervention, Lointain (2015) by Brandon Farnsworth, Benjamin Ryser and HannaH Walter.

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Wednesday, 27.05.2015
19:00h

 

2015 / 201505 / Lecture-Performance
The Slowness of Writing as a Way of Reading
or
A Curious Amalgam of Voices

Delphine Chapuis Schmitz
 

From 19:00h till the end.




In her lecture-performance, Delphine Chapuis Schmitz will activate a text written by Kenneth Goldsmith* by literally rewriting it and having it projected “live” for the audience.

* and published in 2013 as the first movement of “Suite for Exhibition(s) and Publication(s)”, a proposal by Mathieu Copeland for the Jeu de Paume in Paris.

The lecture-performance will be held in English.

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Friday, 29.05.2015
19:00h

 

2015 / 201505 / Solianlass
frau*m kalender soli nachteule bar




Deutsch (English see below):

Die berüchtigte Nachteule, auch bekannt unter dem Namen Lorde's Hole, zeitenweise auch Café Luxemburg, dann wieder Virginia's Notfallstation, oder Wittig's genannt, empfing während Jahrzehnten unzählige berühmte, aber auch lichtscheue Gäst_innen aus dem Quartier und aus aller Welt. Diese verqualmte, tiefgründige Lesbenbar, war bekannt für kunstvolle Darbietungen der queer_feministischen Art und raffiniert vorbereitete Spirituosen. Im Hinterzimmer der Bar war das Redaktionsbüro der Streitschrift Das Korsett untergebracht. Nächtelange Pokerrunden, Sitzungen, Diskussionen und queerleske Stripshows, Performances, legendäre Konzerte, Filmscreenings, nicht zu vergessen Lesungen von Poesie, Prosa,Theorie, polemischen, politischen, persönlichen Texten, Notizen und Randnotizen, fanden allesamt im gemütlichen verruchten Ambiente dieser Bar statt.

Am Freitag 29. Mai 2015 werden die Erinnerungen an die Nachteule wieder ins Leben gerufen:

Nachteule reloaded! Kommt alle und seid dort und lasst euch überraschen von der unwiderstehlichen Magie dieser geschichtsträchtigen Lokalität.

Ab 19h Barbetrieb und Intermezzi

Solianlass für fraum* - Frauen*Zentrum Zürich - http://www.fraum.ch

open for all genders


English (Deutsch siehe oben):


The infamous Nightowl, also know as Lorde's Hole, some of the time also as Café Luxemburg, and then also as Virginia's Emergencyroom or the Wittig's, received during decades uncountable famous, but also shade-loving guests from the neighborhood, and the whole world. This smoky, profound lesbian bar, was known for fancy presentations of the queer_feminist kind and refinedly prepared spirits. The back-room of the bar accommodated the editorial office of the polemic paper Das Korsett. Pokerrounds, meetings, discussions and queerlesque stripshows, performances, legendary concerts, film screenings, not to forget readings of poetry, prose, theory, polemic, political, personal texts, notes and side notes all night long, took all together place in the cozy wicked ambience of this bar.

Friday May 29th 2015 the memories of the Nightowl will be revived:

Nightowl reloaded! Welcome everybody and be there and let the irresistible magic of this locality steeped in her_story surprise you.

From 7pm on: Bar and intermezzi

Soli for fraum* - Wom*en's Center Zurich - http://www.fraum.ch

open for all genders

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Friday, 05.06.2015
19:00h -
Friday, 26.06.2015

 

/ 2015 / 201506 / Ausstellung
DISPLAYING HUMANS

6. BIS 26. JUNI 2015
Eröffnung am 5. Juni um 19:00 Uhr

Mit: Elisa Foster, Janette Barber, Mariana Matveichuk/Larissa Venediktova, Mike The Intern, Maccadole, Rachel Mayeri, LadyLila12, Séverine Urwyler und Trevor Yeung

Kuratiert von Benjamin Egger

Öffnungszeiten:
Mittwoch: 16:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag: 18:00 bis 20:00 Uhr
Freitag: 16:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 14:00 bis 18:00 uhr


Ausstellungsflyer


Die Ausstellung DISPLAYING HUMANS befragt das Körperverständnis des Menschen in Bezug zur kulturellen Konstruktion des Tieres. Die Fähigkeit des Tieres, den eigenen Körper im Affekt zu benutzen, wird mit der menschlichen Vorstellung von authentischem Körperausdruck gedacht. Es gibt kein zurück zum Tier - nur ein nie hier gewesen sein.

The exhibition DISPLAYING HUMANS emerges questions about the human body awareness in relation to the cultural construction of the animal. The capability of the animal to use its body in the heat of the moment is thought through the human concept of authenticity. There is no return to the animal – just a never-have-been-here.


PROGRAMM:


The Human Animal

Screening: The Human Animal part 1 to 3
(in Englisch)

Part 1: Language In The Body
Part 2: The Hunting Ape
Part 3: The Human Zoo

The Human Animal ist eine BBC Dokumentarfilmserie von und mit Desmond Morris. Die Erstausstrahlung war am 27. Juli 1994 in England. Morris beschreibt die Serie als eine Studie des menschlichen Verhaltens aus einer zoologischen Perspektive. In der Serie bereist er filmend die Welt – auf der Suche nach Bräuchen und Gewohnheiten in verschiedenen Regionen und ihrem gemeinsamen Ursprung.

The Human Animal is a BBC nature documentary series written and presented by Desmond Morris, first transmitted in the United Kingdom from 27 July 1994.
Morris describes it as "A study of human behavior from a zoological perspective." He travels the world, filming the diverse customs and habits of various regions while suggesting common roots.






The Human Animal

Screening: The Human Animal part 3 to 6
(in Englisch)

Part 4: The Biology of Love
Part 5: The Immortal Genes
Part 6: Beyond Survival

The Human Animal ist eine BBC Dokumentarfilmserie von und mit Desmond Morris. Die Erstausstrahlung war am 27. Juli 1994 in England. Morris beschreibt die Serie als eine Studie des menschlichen Verhaltens aus einer zoologischen Perspektive. In der Serie bereist er filmend die Welt – auf der Suche nach Bräuchen und Gewohnheiten in verschiedenen Regionen und ihrem gemeinsamen Ursprung.

The Human Animal is a BBC nature documentary series written and presented by Desmond Morris, first transmitted in the United Kingdom from 27 July 1994.
Morris describes it as "A study of human behavior from a zoological perspective." He travels the world, filming the diverse customs and habits of various regions while suggesting common roots.






How to Act Like an Animal

Workshop: How to Act Like an Animal
Mit Rachel Mayeri (L.A.)
(in Englisch)

Auf Anmeldung (nur 10 Teilnehmerinnen): cornercollege@gmail.com

Der Workshop erkundet die Kommunikationsformen und die soziale Struktur von Primaten. Die Teilnehmerinnen werden Videos von Verhaltensformen bei Wildtieren beobachten und lernen wie sich ein Affe gebärdet, bewegt und ausdrückt. Es werden Techniken aus dem Theater angewendet und wir werden uns im Verhalten von Schimpansen und Bonobos üben.

This performative workshop explores primate communication and social organization and leads to a videotaped wildlife film, part of the Primate Cinema series. Participants will watch videos of animal behavior in the wild, learning how apes act, move, vocalize, and express their feelings. We'll try physical theatre techniques and improvise in chimpanzee and bonobo acting exercises.





Rachel Mayeri mit Carla

Werkpräsentation von Rachel Mayeri
(in Englisch)

Rachel Mayeri ist eine in Los Angeles lebende Medienkünstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Projekte erkunden die Geschichte von Special Effects bis hin zum menschlichen Tier. Die Videos und Installationen waren u.a. am Sundance Festival, der Berlinale, der Documenta 13, an der Ars Electronica, im Getty Museum oder im MoMA PS1 zu sehen.

Rachel Mayeri is a Los Angeles-based media artist working at the intersection of science and art. Her projects explore topics ranging from the history of special effects to the human animal. Her videos and installations have shown at Sundance, Berlinale, Documenta 13, Ars Electronica, The Getty Museum, and MoMA PS1.





How to Act Like an Animal

Workshop und Videodreh: How to Act Like an Animal
Mit Rachel Mayeri (L.A.)
(in Englisch)

Auf Anmeldung (nur 10 Teilnehmerinnen): cornercollege@gmail.com

Der Workshop erkundet die Kommunikationsformen und die soziale Struktur von Primaten. Die Teilnehmerinnen werden Videos von Verhaltensformen bei Wildtieren beobachten und lernen wie sich ein Affe gebärdet, bewegt und ausdrückt. Es werden Techniken aus dem Theater angewendet und wir werden uns im Verhalten von Schimpansen und Bonobos üben. Die Ergebnisse des Workshops werden am Schluss auf Video aufgezeichnet.

This performative workshop explores primate communication and social organization and leads to a videotaped wildlife film, part of the Primate Cinema series. Participants will watch videos of animal behavior in the wild, learning how apes act, move, vocalize, and express their feelings. We'll try physical theatre techniques and improvise in chimpanzee and bonobo acting exercises. The outcome of this workshop will in the end be captured on video.





Trevor Yeung’s Encyclopedia

Werkpräsentation von Trevor Yeung (Hong Kong)
(in Englisch)

Trevor Yeung ist ein in Hong Kong lebender und arbeitender Künstler. Er schloss 2010 an der Academy of Visual Arts, HKBU in Hong Kong ab und ist zurzeit an einer Arbeit über Haustiere und der Rechtssituation von Tieren als Ausstellungselementen. Seine Arbeiten waren u.a. an der Art Basel Hong Kong, im Para Site in Hong Kong ode rim CAFA Art Museum Beijing zu sehen.

Trevor Yeung is a Hong Kong based artist born in Guangdong. He graduated 2010 from the Academy of Visual Arts, HKBU in Hong Kong and currently lives and works in Hong Kong. At present he’s researching on pet animal and the legal situation of animals in art spaces. His works were shown among other places at the Art Basel Hong Kong, Para Site in Hong Kong or at the CAFA Art Museum in Beijing.

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Monday, 08.06.2015
19:00h

 

/ 2015 / 201506 / Kino
Screening: The Human Animal part 1 to 3
(in Englisch)


The Human Animal


Part 1: Language In The Body
Part 2: The Hunting Ape
Part 3: The Human Zoo

The Human Animal ist eine BBC Dokumentarfilmserie von und mit Desmond Morris. Die Erstausstrahlung war am 27. Juli 1994 in England. Morris beschreibt die Serie als eine Studie des menschlichen Verhaltens aus einer zoologischen Perspektive. In der Serie bereist er filmend die Welt – auf der Suche nach Bräuchen und Gewohnheiten in verschiedenen Regionen und ihrem gemeinsamen Ursprung.

The Human Animal is a BBC nature documentary series written and presented by Desmond Morris, first transmitted in the United Kingdom from 27 July 1994.
Morris describes it as "A study of human behavior from a zoological perspective." He travels the world, filming the diverse customs and habits of various regions while suggesting common roots.

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Monday, 15.06.2015
19:00h

 

/ 2015 / 201506 / Kino
Screening: The Human Animal part 4 to 6
(in Englisch)


The Human Animal


Part 4: The Biology of Love
Part 5: The Immortal Genes
Part 6: Beyond Survival

The Human Animal ist eine BBC Dokumentarfilmserie von und mit Desmond Morris. Die Erstausstrahlung war am 27. Juli 1994 in England. Morris beschreibt die Serie als eine Studie des menschlichen Verhaltens aus einer zoologischen Perspektive. In der Serie bereist er filmend die Welt – auf der Suche nach Bräuchen und Gewohnheiten in verschiedenen Regionen und ihrem gemeinsamen Ursprung.

The Human Animal is a BBC nature documentary series written and presented by Desmond Morris, first transmitted in the United Kingdom from 27 July 1994.
Morris describes it as "A study of human behavior from a zoological perspective." He travels the world, filming the diverse customs and habits of various regions while suggesting common roots.

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Thursday, 18.06.2015
16:00h

 

/ 2015 / 201506 / Workshop
Workshop How to Act Like an Animal

Mit Rachel Mayeri (L.A.)
(in Englisch)

Auf Anmeldung (nur 10 Teilnehmerinnen): cornercollege@gmail.com


How to Act Like an Animal


Der Workshop erkundet die Kommunikationsformen und die soziale Struktur von Primaten. Die Teilnehmerinnen werden Videos von Verhaltensformen bei Wildtieren beobachten und lernen wie sich ein Affe gebärdet, bewegt und ausdrückt. Es werden Techniken aus dem Theater angewendet und wir werden uns im Verhalten von Schimpansen und Bonobos üben.

This performative workshop explores primate communication and social organization and leads to a videotaped wildlife film, part of the Primate Cinema series. Participants will watch videos of animal behavior in the wild, learning how apes act, move, vocalize, and express their feelings. We'll try physical theatre techniques and improvise in chimpanzee and bonobo acting exercises.

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Thursday, 18.06.2015
20:00h

 

/ 2015 / 201506 / Präsentation
Werkpräsentation von Rachel Mayeri (L.A.)
(in Englisch)


Rachel Mayeri mit Carla


Rachel Mayeri ist eine in Los Angeles lebende Medienkünstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Ihre Projekte erkunden die Geschichte von Special Effects bis hin zum menschlichen Tier. Die Videos und Installationen waren u.a. am Sundance Festival, der Berlinale, der Documenta 13, an der Ars Electronica, im Getty Museum oder im MoMA PS1 zu sehen.

Rachel Mayeri is a Los Angeles-based media artist working at the intersection of science and art. Her projects explore topics ranging from the history of special effects to the human animal. Her videos and installations have shown at Sundance, Berlinale, Documenta 13, Ars Electronica, The Getty Museum, and MoMA PS1.

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Friday, 19.06.2015
16:00h

 

/ 2015 / 201506 / Workshop
Workshop How to Act Like an Animal und Videodreh


Mit Rachel Mayeri (L.A.)
(in Englisch)

Auf Anmeldung (nur 10 Teilnehmerinnen): cornercollege@gmail.com


How to Act Like an Animal


Der Workshop erkundet die Kommunikationsformen und die soziale Struktur von Primaten. Die Teilnehmerinnen werden Videos von Verhaltensformen bei Wildtieren beobachten und lernen wie sich ein Affe gebärdet, bewegt und ausdrückt. Es werden Techniken aus dem Theater angewendet und wir werden uns im Verhalten von Schimpansen und Bonobos üben. Die Ergebnisse des Workshops werden am Schluss auf Video aufgezeichnet.

This performative workshop explores primate communication and social organization and leads to a videotaped wildlife film, part of the Primate Cinema series. Participants will watch videos of animal behavior in the wild, learning how apes act, move, vocalize, and express their feelings. We'll try physical theatre techniques and improvise in chimpanzee and bonobo acting exercises. The outcome of this workshop will in the end be captured on video.

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Friday, 26.06.2015
19:00h

 

/ 2015 / 201506 / Präsentation
Werkpräsentation von Trevor Yeung (Hong Kong)

(in Englisch)


Trevor Yeung’s Encyclopedia


Trevor Yeung ist ein in Hong Kong lebender und arbeitender Künstler. Er schloss 2010 an der Academy of Visual Arts, HKBU in Hong Kong ab und ist zurzeit an einer Arbeit über Haustiere und der Rechtssituation von Tieren als Ausstellungselementen. Seine Arbeiten waren u.a. an der Art Basel Hong Kong, im Para Site in Hong Kong ode rim CAFA Art Museum Beijing zu sehen.

Trevor Yeung is a Hong Kong based artist born in Guangdong. He graduated 2010 from the Academy of Visual Arts, HKBU in Hong Kong and currently lives and works in Hong Kong. At present he’s researching on pet animal and the legal situation of animals in art spaces. His works were shown among other places at the Art Basel Hong Kong, Para Site in Hong Kong or at the CAFA Art Museum in Beijing.

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Sunday, 28.06.2015
11:00h

 

2015 / 201506 / Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals
Fourth Sunday Brunch
Corner College Collective
 




English (Deutsch siehe unten):

This is the fourth event of the series Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals.

For this Sunday 28.06 as a surprise there all be still the setup installed from the exhibition Displaying Humans​ including an indoor playground​. Kids, parents, animals are invited to make animal masks. We will bake giant Zopfs and muffins. You are welcome to contribute either by bringing something for the brunch or by giving around 10 fran​c​s.

Deutsch (English above):

Dies ist die vierte Veranstaltung der Serie Sunday Brunch – Making Space for Kids and Animals.

An diesem Sonntag, dem 19. April wird als Überraschung der Aufbau der Ausstellung Displaying Humans noch bestehen. Wir werden Riesenzöpfe und Muffins backen. Ihr könnt gern beitragen, indem Ihr etwas für den Brunch mitbringt, oder mit einer Spende von etwa 10 Franken.

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Wednesday, 01.07.2015
20:00h

 

2015 / 201507 / CC Choir
8th CC Choir rehearsal
Corner College Collective
 




(English below)

Achte Probe des CC Choir.

Der Chor als Klangkörper, der durch die Summe der einzelnen, klingenden Menschenkörper entsteht, ist eine der ältesten gemeinschaftsbildenden Tätigkeiten. Wir verstehen den CC Choir als Experiment auf diese ursprüngliche, prä-humane Tradition zurück zu blicken und in der Freude seinen eigenen Körper als Klangproduzent zu benutzen, neben dem gemeinsamen Singen von bekannten Liedern, rituelle und animalische Gesangstechniken zu erproben.

Der Chor ist offen für alle und das Repertoire wird gemeinsam ausgesucht und erprobt.

Die Chorleitung hat Oscar Mario Echeverry inne.

(Deutsch siehe oben)

8th CC Choir rehearsal.

The choir as an ensemble given by the sum of the singular, resonating human bodies, is one of the oldest community-building activities. We understand the CC Choir as an experiment harking back to this original, pre-human tradition to use one-s own body with pleasure as a sound producer, and besides singing known songs together, to experiment in ritual and animalistic singing techniques.

The choir is open to all, and the repertoire will be elaborated and practiced together.

The choir is under the direction of Oscar Mario Echeverry.

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Friday, 03.07.2015
22:00h

 

2015 / 201507 / Dance/Music
WOFF WOFF im Provitreff
Corner College Collective
 




Ab 21:00h

Concert:
BATMAN

Sound:
flexin & fly robin
Frau Hermann
Nicki Manij

Special Appearance:
Milenko Lazic

Crêpes by Dienstgebäude
Nipomo Burrito by Brigham Baker
Schnaps by Michél Kiwic

By: Corner College, Chamber of Fine Arts, SALON contemporary projects, Dienstgebäude, Le Foyer, Les Complices*, Counter Space, menuedata_GAST, Kunsthaus Aussersihl, eggn'spoon

Provitreff, Sihlquai 240, 8005 Zürich

Eintritt: 5.-- Fr.

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Thursday, 16.07.2015
19:00h -
Saturday, 08.08.2015

 

2015 / 201507 / 201508 / Ausstellung
Zwei Sätze à zwölf Wiederholungen
Hannah Gieseler, Esther Kempf
 


Einladungsflyer für die Ausstellung.


Hannah Gieseler & Esther Kempf
Ausstellung im Corner College, 17. Juli – 8. August 2015
Eröffnung: 16. Juli um 19.00 Uhr


Wir neigen und dehnen uns beim Kleiderwaschen, wir recken und strecken den Körper zum Fensterputzen, wir trainieren beim Treppensteigen, wir vollziehen Kniebeugen beim Ausräumen der Abwaschmaschine oder beim Schuhe binden. Die Ausstellung Zwei Sätze à zwölf Wiederholungen zeigt Resultate von Experimenten, die Bezüge zwischen Bewegungen aus zwei unterschiedlichen Kontexten untersuchen: Bewegungen, die im Fitnessstudio ausgeführt werden und Bewegungen, die wir beim Erledigen des Haushalts und im alltäglichen Leben vollbringen.

Hannah Gieseler und Esther Kempf haben beide an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam, NL studiert. Beide beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit der Wahrnehmung und den Möglichkeiten, diese zu täuschen oder von ihr getäuscht zu werden. Zudem haben sie eine Vorliebe für ausgeklügelte und eigentümliche bis zwecklose Gerätschaften. 2006 hatten sie eine Duo-Ausstellung im Projektraum 1646 in Den Haag, NL. Zu dieser Zeit teilten sie sich eine Wohnung, die sie mit hyper-praktischen Vorrichtungen ausstatteten – wie zum Beispiel einem Bett, das zu einer Bühne umgebaut werden konnte, ein Ventilator, der als Schneemaschine für ein improvisiertes Krippenspiel fungierte, oder einen überdimensionierten Haken, mit dem man vom Balkon aus im Garten das Inventar der Vormieter angeln konnte, einen Backofen der nur über eine Leiter zu erreichen war und ein Küchenradio, das durch einen Flaschenzug mit dem Gewürzregal verbunden war.

Hier knüpfen Gieseler und Kempf an und führen ihre Recherchen weiter; sie analysieren und interpretieren alltägliche Aktionen, ihre Bedeutungen und Nebenbedeutungen sowie die Verbindung zwischen Körper und Gegenständen im Haus und im Fitnesscenter – zwischen Klischee und Realität.

Nach dem Studium ist Gieseler nach Berlin und Kempf nach Zürich gegangen. Über die Distanz führen Sie nun ihre Recherche und Beobachtungen der alltäglichen Aktionen weiter. Die Ausstellungsvorbereitungen passieren somit an drei Orten: in Berlin, in Zürich und online. Auf dem Blog housekeepingandbodybuilding sammeln die Künstlerinnen Ideen, Referenzen und erste Ansätze. So haben sich bereits Kategorien wie „Schwierige Übungen“, „Gerätschaften“, „Schuhe binden“, „Formen“ und “Archiv“ gebildet in denen die Recherche und Ideen gesammelt, kommentiert, weiterentwickelt und erste Experimente vorgestellt werden.

Gieseler & Kempf gehen humorvoll mit den gegenwärtigen Klischees des Fitnesswahns und der häuslichen Arbeit um und provozieren den Betrachter mit ihrer scherzhaften Ernsthaftigkeit.­



Experiment 1: waschen und stretchen.



Skizze für mögliche Gerätschaft #1: Jedem Besucher wird die Tür durch Schulter rückwärtiges ziehen des Bodybuilders geöffnet.



Aus der Blog-Kategorie „Schwierige Übungen“. Balance halten auf einem runden Ball.


Blog: https://housekeepingandbodybuilding.wordpress.com

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Thursday, 30.07.2015
20:00h

 

2015 / 201507 / Artist Talk
High on a Rock: Work presentation
Erica van Loon
 


Video still of work in progress during residency at Artist on a Hill, 2015.


This summer Erica van Loon lives and works in Wald ZH (CH) at Artist on a Hill, a residency organized by Arts Atrium. Here she researches for new works, gathering input from her new surroundings and through visits to, i.a., the department of earth sciences at ETH University in Zürich and the Jung Institute in Küsnacht.

Through an extensive range of media she studies possible relations to our natural environment, often taking the human body as a starting point. During her work presentation at Corner College she will show a special compilation, consisting of existing works and new thoughts and sketches of what she explored during her residency in the nearby hills.

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Friday, 14.08.2015
20:00h -
Friday, 21.08.2015

 

2015 / 201508 / Ausstellung / Buchvernissage / Sound Performance
accumulations
Andrea Brunner, Andreas Glauser, Julia Kälin, Silvan Kälin
 


1/10 of accumulation no. 6


Buchvernissage und Ausstellungseröffnung
von Julia Kälin und Silvan Kälin (Editora Aplicação)
mit einer Sound Performance von Andrea Brunner & Andreas Glauser.

Wenn das Wetter mitspielt, gibt es auf dem Vorplatz des Corner College ein barbecue. Bringt eure Lieblings-Grilldelikatessen mit. If the weather works out, there will be a barbecue in front of Corner College. Please bring your favorite grillables.


Eröffnung und Buchvernissage: 20.00 Uhr
Soundperformance: 21.30 Uhr

Ausstellung: 15.8. bis 21.8.2015
Öffnungszeiten Ausstellung
Sa, So, Di, Mi, Fr: 15 - 18 Uhr
Do: 15 - 20 Uhr

Anlass für die Ausstellung und die Buchvernissage im Corner College ist die Publikation 1/10 of accumulation no. 6, welche während Julia Kälins Aufenthalt in Recife (Brasilien) in Zusammenarbeit mit dem Verlag Editora Aplicação entstanden ist.

Silvan Kälin von Editora Aplicação wird während des Abends weitere Publikationsprojekte vorstellen, die er zusammen mit Priscila Gonzaga in Brasilien herausgegeben und produziert hat.

Anschliessend lassen Andrea Brunner und Andreas Glauser in ihrer experimentellen Soundperformance Frequenzen schwingen, Lärmpartikel kollidieren und Tieftöner brummen.

Mehr Informationen: Andrea Brunner / Andreas Glauser, Silvan Kälin, Julia Kälin

Andreas Glauser: http://www.brainhall.net/artproduction_perf.htm
Andrea Brunner: http://www.andreabrunner.com/
Julia Kälin: http://www.brainhall.net/juliakaelin/choice.htm
Editora Aplicação: http://editoraaplicacao.com.br
Silvan Kälin: http://amarelo.ch

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Friday, 21.08.2015
20:00h

 

2015 / 201508 / Präsentation
artellewa and the swiss connection
Hamdy Reda
 




artellewa is an art space, founded and managed by visual artist Hamdy Reda since 2007. The space is located in Ard El Lewa, a densely populated informal area located between two of Cairo’s informal areas, Imbiba and Boulak El Dakrour. artellewa creates a space for the formation and activation of dialogue between artists and society; facilitates artists projects, offers workshops for community members and emerging artists, exhibits art and hosts artists-in-residence in addition to providing special projects to enrich the civic and cultural life in Ard El Lewa, and use art to improve the urban environment.

artellewa aims to create a space for reflection during this time of transition; a space for rejuvenation of ideas and progressive thought and connect Ard El Lewa and its inhabitants with the broader culture of the city and the world through art, and creates a unique opportunity for Egyptian and foreign artists to interact and experiment with the local community and environment.

artellewa creates a space for the formation and activation of dialogue between artists and society.

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Tuesday, 25.08.2015
14:00h -
Sunday, 30.08.2015

 

2015 / 201508 / Installation / Work in Progress
The Hydra Project
Maja Smrekar < Hu.M.C.C. >

Maja Smrekar
 




The Hydra Project

Maja Smrekar < Hu.M.C.C. >
at Corner College, Zurich (CH), an installation and work in progress curated by Boris Magrini as part of Hackteria's The Hydra Project.

August 25-30, 2015

Opening hours:
Tue / Wed / Fri / Sat / Sun: 14:00h - 18:00h
Thu: 15:00h - 19:00h

The Hydra Project is an initiative of Hackteria, which aims to foster artistic and literary ventures in addition to the association’s main mission of promoting knowledge sharing and citizen’s science. The hydra is a mythological creature, a hybrid, a polychephalous monster and antagonist to fictional heroes seeking glory and fortune. It is also the name of a small organism, a water animal with the ability to indefinitely regenerate its cells and tissues, hence being virtually immortal and therefore a fascinating subject for biologists and researchers. The crossbreed form of the hydra is a metaphor for the merging of art and science that characterizes the activities of the Hackteria platform while signifying a multiplicity of interventions across a variety of disciplines. The project aims to support and present artists working with biotechnologies in collaboration with cultural institutions in Switzerland and worldwide, presenting their work to a wider public. Furthermore, it seeks to foster exchanges and encounters between artists, curators, critics and researchers of trans-disciplinary fields and with a larger public.

During a Hydra Project, one or more artists are invited to stage an intervention within the space of the partner institution or at an alternative location in the city. The artists are selected on the basis of their personal and creative use of biotechnologies, DIY/DIWO tools and hacking strategies and they are encouraged to develop new projects and partnerships. At Corner College in Zurich, Slovenian artist Maja Smrekar will present her work Hu.M.C.C. (Human Molecular Colonization Capacity) from August 25 to 30. The work consists of the presentation of a nutriment, the Maya YogHurt, which was produced in a laboratory by creating a new genetically modified microorganism containing the artist’s enzyme. It is a very provocative work, questioning the industrial food chain and its sustainability while also raising ethical questions about the future possibilities for nutrition offered by biotechnologies.





On Thursday August 27 at 7pm, Corner College will host a public talk with the participation of Maja Smrekar (SI), Jens Hauser (curator, art and media studies scholar, DE/DK/FR) and Sven Panke (Professor at the Department of Biosystems Science and Engineering, ETHZ, DE). On Saturday August 29, the artist will offer a workshop, presenting and sharing her artistic research and allowing the public to experiment with the Maya YogHurt. In addition, Maja Smrekar has been invited to share her artistic research and findings with the public through the Hydra Reader, a small publication printed as a compendium to the project.


Events
- August 25-30: Work in progress installation of Maja Smrekar’s .
- Thursday, August 27, 6 pm: official opening of the exhibition followed by a public talk.
- Thursday, August 27, 7 pm: public talk with the participation of Maja Smrekar, Jens Hauser and Sven Panke.
- Saturday, August 29, 4 pm: open Workshop with Maja Smrekar.


Hackteria is an international network active since 2009 in the field of Open Source Biological Art.


Thanks to
Biofaction KG, Migros-Kulturprozent

Posted by Corner College Collective

Thursday, 27.08.2015
18:00h

 

2015 / 201508 / Diskussion / Installation
The Hydra Project
Public Talk

Jens Hauser, Sven Panke, Maja Smrekar
 





Public talk with the participation of Maja Smrekar (SI), Jens Hauser (curator, art and media studies scholar, DE/DK/FR) and Sven Panke (Professor at the Department of Biosystems Science and Engineering, ETHZ, DE).

This public talk is part of the installation by Maja Smrekar, < Hu.M.C.C. > at Corner College, Zurich (CH), August 25-30, 2015.


The Hydra Project is an initiative by Hackteria, an international network active since 2009 in the field of Open Source Biological Art.


Thanks to
Biofaction KG, Migros-Kulturprozent

Posted by Corner College Collective

Saturday, 29.08.2015
16:00h

 

2015 / 201508 / Workshop
The Hydra Project
Hu.M.C.C.
Maya YogHurt
Open Workshop

Maja Smrekar
 





Open workshop in which Maja Smrekar will present and share her artistic research and allow the public to experiment with the Maya YogHurt.

The workshop is part of the installation by Maja Smrekar, < Hu.M.C.C. > at Corner College, Zurich (CH), August 25-30, 2015.

The Hydra Project is an initiative by Hackteria, an international network active since 2009 in the field of Open Source Biological Art.


Thanks to
Biofaction KG, Migros-Kulturprozent

Posted by Corner College Collective

Friday, 04.09.2015
19:00h -
Friday, 25.09.2015

 

2015 / 201509 / Ausstellung
(un)earthed
Sarah Burger
 


Sarah Burger, (un)earthed Object No1, 2015, Stoff und Polyesterfaden, ca. 50 cm × 35 cm × 9 cm.


eine Ausstellung von Sarah Burger
Eröffnung: Freitag, 4. September 2015, 19 Uhr
Ausstellung bis 25. September

Öffnungszeiten:
Mi/Fr/Sa: 14:00h - 18:00h
Do: 15:00h - 19:00h

Kollaborationen mit Erde, Stoff und Polyester.
Umgekehrte Archäologie.
9 Objekte vergraben an 8 Orten.
Ein Projekt über das Verschwinden und darüber, was dabei zu Tage tritt.

Sarah Burgers Projekt (un)earthed besteht aus 9 Skulpturen/ Objekten aus kompostierbarem Stoff und Polyesterfaden, die sie an 8 unterschiedlichen Orten vergraben hat und im Abstand von etwa 3 Wochen immer wieder aufsucht, der Erde entnimmt, beobachtet, dokumentiert und wieder vergräbt.

Die Ausstellung im Corner College gibt einen Einblick in den Prozess, nimmt seine Strukturen auf und erweitert ihn räumlich um Bilder, Videos, Installationen und Gespräche.

Gespräche in der Ausstellung:

Donnerstag, 10. September, 19 Uhr
Michael Wagner (Architekt), Romy Rüegger (Künstlerin), Gioia Dal Molin (Kunstwissenschaftlerin) und Sarah Burger

Donnerstag, 24. September, 19 Uhr
Michael Günzburger (Künstler), Gioia Dal Molin und Sarah Burger


Das Projekt (un)earthed wird unterstützt von der Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung.
Danke auch der Firma Freitag für F-ABRIC©.

Posted by Corner College Collective

Tuesday, 08.09.2015
19:00h

 

2015 / 201509 / Diskussion / Lecture / Präsentation
Presentation and discussion with Viktor Misiano




Viktor Misiano is invited to Corner College in the context of his curatorial visit to Zurich for the upcoming project at the National Center for Contemporary Arts in Moscow about The Human Condition. As we have the opportunity to have Viktor Misiano with us, we would like to open a discussion on independent curatorial work, philosophical-social-political thoughts on independent practices of curating and writing, what it means to work independently, what role independent intellectuals could play in Russia and globally in relation to the concept of democracy.

Viktor Misiano is an independent curator, publisher, art theoretician and critic, living in Moscow.

From 1980 to 1990 he was a curator of contemporary art at the Pushkin National Museum of Fine Arts in Moscow. From 1992 to 1997 he was the director of the Center for Contemporary Art (CAC) in Moscow. He curated the Russian participation in the Istanbul Biennale (1992), the Venice Biennale (1995, 2003, and 2005), the São Paulo Biennale (2002, 2004), and the Valencia Biennale (2001). He was on the curatorial team for the Manifesta I in Rotterdam in 1996. In 1993 he was a founder of the Moscow Art Magazine (Moscow) and has been its editor-in-chief ever since; in 2003 he was a founder of the «Manifesta Journal: Journal of Contemporary Curatorship» (Amsterdam) and has been an editor there since 2011. In 2005 he curated the first Central Asian Pavilion at the Venice Biennale. In 2007 he realized the large scale exhibition project «Progressive Nostalgia: Art from the Former USSR» in the Centro per l’arte contemporanea, Prato (Italy); the Benaki Museum, Athens; KUMU, Tallinn and KIASMA, Helsinki.

He is a lecturer at the Nuova Academia Belle Arti (NABA), Milano and holds an honorary doctorate from the Helsinki University for Art and Design. In 2014 he published the book «Five Lectures of Curatorship» by AdMarginem Publishing, Moscow.

Misiano has collaborated with numerous art magazines, given lectures at The Royal College of Art (London, UK) and School of Visual Arts (New York City, USA) and numerous other universities and art schools, and curated a variety of art projects, internationally and in Moscow.

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 09.09.2015
20:00h

 

2015 / 201509 / Buchvernissage
Veranstaltung zu b_books
Book Launch von Torpor (Chris Kraus)

Karolin Meunier
 


b_books Schaufenster.


b_books ist ein kollektiv organisierter Buchladen, Verlag und Veranstaltungsort in Berlin. Das Programm umfasst Filmvorführungen, Lesungen sowie Diskussionen und hat meist einen improvisierten Charakter. Alle Arbeitsfelder sind inhaltlich und ökonomisch eng miteinander verknüpft und bilden einen sozialen Raum, der sich temporär und in verschiedenen Konstellationen mit dem Kunstbereich, politischen Projekten und weiteren Orten in Berlin und anderswo kurzschließt.


Chris Kraus, Torpor (deutsche Übersetzung).


Bei Corner College wird Karolin Meunier die Arbeit von b_books vorstellen und das zuletzt von ihr betreute Verlagsprojekt, die deutsche Übersetzung des Romans Torpor von Chris Kraus. Die US-amerikanische Autorin und Künstlerin schreibt Romane und Kunstkritiken und lebt in Los Angeles. Ihr dritter Roman (engl. Org. 2006) ist eine Erzählung über die frühen 1990er, über die Zeit von Amerikas erstem Golfkrieg, den Fall der Berliner Mauer und die Medienrevolution in Rumänien.

Posted by Corner College Collective

Thursday, 10.09.2015
19:00h

 

2015 / 201509 / Diskussion
(un)earthed
Sarah Burger, Gioia Dal Molin, Romy Rüegger, Michael Wagner
 


Sarah Burger, (unearthed), 2015.


Gespräch mit Michael Wagner (Architekt), Romy Rüegger (Künstlerin), Gioia Dal Molin (Kunstwissenschaftlerin) und Sarah Burger

Dieses Gespräch ist Teil der Ausstellung (un)earthed von Sarah Burger
04.-26.09.2015

Posted by Corner College Collective

Thursday, 24.09.2015
19:00h

 

2015 / 201509 / Diskussion
(un)earthed
Sarah Burger, Gioia Dal Molin, Michael Günzburger
 


Sarah Burger, (unearthed), 2015.


Gespräch mit Michael Günzburger (Künstler), Gioia Dal Molin (Kunstwissenschaftlerin) und Sarah Burger

Dieses Gespräch ist Teil der Ausstellung (un)earthed von Sarah Burger
04.-26.09.2015

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Wednesday, 30.09.2015
20:00h

 

2015 / 201509 / Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
Video Stories: Eine Oral History von Heinz Nigg
über unabhängiges Videoschaffen in den 80er-Jahren.

Heinz Nigg
 





[English text below]

«Film in Bewegung» und Home of the Brave / Corner College präsentieren:

Im Oral History Projekt «Video Stories» kommen Videoschaffende zu Wort. Sie haben in der Schweiz während den 80er-Jahren die Erforschung des damals noch neuen Mediums Video massgeblich geprägt: in der 80er Jugendbewegung, in Do-it-yourself Projekten, in der ethnografischen Forschung, im Dokumentar- und Spielfilm sowie in der bildenden Kunst. Die Videoschaffenden erzählen von ihrem persönlichen Werdegang und wie sie mit dem Medium Video in Berührung kamen: Welche Erfahrungen machten sie mit Video? Wie prägte der Umgang mit Video ihr Leben und ihre weitere berufliche Entwicklung? Welche Auswirkung hat ihr Schaffen auf Kultur und die neuen Medien bis heute?

Heinz Nigg zeigt Ausschnitte aus seinen Videogesprächen mit Samir (Iraqi Odyssee), Christian Schmid (Video in der Stadtforschung), Thomas Krempke (Züri brännt) und Margrit Bürer (Community Video). Mit einer Diskussion über Oral History als transdisziplinäre Methode. Welche Bedeutung hat Oral History für Kunst, Forschung und Archive von urbanen Bewegungen?

Über die Veranstaltungsreihe «Film in Bewegung»
Durch das Internet wird heute das Arbeiten mit Filmkameras in sozialen Bewegungen und in der Alternativkultur vielfältiger und professioneller. Videos können ohne grossen Aufwand in verschiedenste Bewegungszusammenhänge eingebaut werden. Doch werden dadurch die Filme besser? Und erreichen sie auch ein Live-Publikum und nicht nur die online-community? In «Film in Bewegung» kommen Filmschaffende zu Wort, die Einblicke in ihre Arbeit geben und im Gespräch mit dem Publikum der Frage nachgehen, ob sich Anspruch und Wirklichkeit von Gegenöffentlichkeit decken - damals und heute.

Veranstalter
Konzeptbüro Rote Fabrik und AV-Productions NIGG in Zusammenarbeit mit Corner College (in der Reihe Home of the Brave) und dem Schweizerischen Sozialarchiv.


[Deutscher Text oben]

«Film in Motion» and Corner College present:

Video Stories: An Oral History by Heinz Nigg
about independent video in the Eighties


Heinz Nigg is a visual anthropologist and community artist in Zurich, Switzerland. He did social anthropology, history and political science at the University of Zurich, and finished his studies with an ethnographic documentation of alternative video and community media practise in the UK 1976-1980. Since then he has been working as an independent researcher and community artist. His fields of interest are social movements, alternative culture, youth protest, migration, urban development, media art and visual anthropology.

In the oral history project «Video Stories» the voices of video makers find expression. During the 80s they explored the then new medium video: in urban movements, in DIY-projects, in ethnographic field research, in filmmaking as well as in the visual arts. The video workers - as some called themselves - talk about their background and how they got in touch with video. How did they experience the new medium? How did video influence their lives and careers? What impact did the period of independent video have on their present understanding of media, art and politics?

Heinz Nigg shows excerpts of video interviews with Samir (Iraqi Odyssee), Christian Schmid (video in urban research), Thomas Krempke (Züri brännt) and Margrit Bürer (Community Video). The discussion also will focus on Oral History as a transdisciplinary method. How can Oral History contribute to understand processes of paradigm change in the visual arts, in cultural studies and urban movements?

About the series of events «Film in Motion»
Working with film in urban movements has become more varied and gained new channels of distribution through the use of the Internet. Without great efforts videos can be built into most different movement contexts. But has filmic representation of movement activities improved? And do movement films also reach out to a live audience and not only to an informed online-community of insiders? In «Film in Motion» filmmakers, artists, researchers and activists give valuable insights into their practise as film producers. How do claims of nurturing counter-public discourses match with reality - then and now?

Organised by Konzeptbüro Rote Fabrik and AV-Productions NIGG in cooperation with Corner College (in the series Home of the Brave) and Schweizerisches Sozialarchiv.




Home of the Brave:
Archeology of the
Moving Image

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Thursday, 01.10.2015
18:00h

 

2015 / 201510 / Buchvernissage
Four new books by b.frank books




Join us for an evening of drinks and the presentation of four new books by Jenny Rova, Ester Vonplon, Will Stacey and Roger Eberhard. Jenny and Ester will be present to sign and talk about their publications. We look forward to welcoming you.

Will Stacey - Deadline

Jenny Rova - I would also like to be

Ester Vonplon und Stephan Eicher - Gletscherfahrt

Roger Eberhart - Martin Parr looking at books


b.frank books was founded by Zurich born photographer Roger Eberhard in 2011. The Swiss publishing house is run by Eberhard and Ester Vonplon and currently publishes four to six books a year. b.frank books’ main focus is the photographic artist’s book, presenting the work of young artists from all over the world.

b.frank books online: bfrankbooks.com

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Saturday, 03.10.2015
12:30h

 

2015 / 201510 / Diskussion / Kino
Facs of‌ Life at Kino Xenix, Zürich
A film by Silvia Maglioni & Graeme Thomson
between Gilles Deleuze & his students

Christoph Brunner, Graeme Thomson & Silvia Maglioni
 




A screening and podium discussion at Kino Xenix organized and curated by Corner College.

With Silvia Maglioni & Graeme Thomson, Christoph Brunner, Dimitrina Sevova, HOSPIZ DER FAULHEIT.

The film is in French with English titles. The main language of the podium discussion will be English.

Ticket for the screening: 12 Fr. Podium discussion: admission free.

Composed of eight interlinked plateaus and occupying a liminal space between documentary, fiction and essay, Facs of Life attempts to map a number of molecular trajectories of life and thought beginning from a series of encounters: with video footage of Gilles Deleuze’s courses at Vincennes (1975-76), with the woods where the university buildings once stood, with students who attended the seminar, and of the new university at St Denis, and inevitably with the phantoms of revolution, both cinematic and political, that continue to haunt collective desire.

Facs of Life has been screened at numerous film festivals, museums and art spaces worldwide.

Towards a Pedagogy of the Virtual

The virtual is not opposed to the real, Gilles Deleuze writes, but to the actual. And he further concludes with his life-time companion Félix Guattari that ‘events are the reality of the virtual.’ Thinking through the event of philosophy as a pedagogy of the virtual, a pedagogy of potentiality, guides Maglioni’s and Thomson’s detailed and poetic film.

The Swiss premiere screening will be followed by an open conversation with the artists and invited guests presented by Christoph Brunner.


Opening of the exhibition Shipwreck Study Notes (What Rises From the Depths Cannot Help But Break the Surface) by Silvia Maglioni and Graeme Thomson at Corner College, on Wednesday, 7 October, 20:00h.

Both this screening and the exhibition are kindly supported by the French Embassy in Switzerland.

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 07.10.2015
20:00h -
Thursday, 05.11.2015

 

2015 / 201510 / Ausstellung
Shipwreck Study Notes
(What Rises From the Depths Cannot Help But Break the Surface)

Graeme Thomson & Silvia Maglioni
 




An exhibition by Silvia Maglioni & Graeme Thomson

Opening hours:
Wed/Fri: 16:00h - 18:30h
Thu: 16:00h - 20:00h
Sat: 15:00h - 17:00h

(See English text below.)

L’exposition se constitue à partir d’un assemblage de fragments dispersés d’un film « naufragé » (épreuves de tournage, images, sons, textes, éléments du décor et de la recherche) installés dans l’espace de Corner College. Tourné pendant une traversée de l’Atlantique sur un paquebot de Lisbonne à Sao Paolo sur des variations du roman L’Amérique de Franz Kafka, le film explore des états d’épuisement et d’effondrement sur le fond de la crise financière, dont les effets sont cachés et différés par un régime de divertissement et de consommation forcés. Pour l’exposition Shipwreck Study Notes, l’ambiance sonore dans l’espace et l’installation de certains éléments seront activées et modifiées par des micro-interventions orchestrées par les artistes pendant leur séjour à Zurich. Ces micro-interventions seront improvisées, avec la complicité du public, selon une série de suggestions mi-aléatoires (Study Notes), une performance et une action collective musicale (musicking). L’objectif est de transformer l’espace en un lieu de vie, de réflexion, de soin et de mise en accord de longueurs d’ondes fluctuantes et imprévisibles.

Commissariat: Dimitrina Sevova

Nous tenons à remercier l'Ambassade de France en Suisse de son soutien.

(Texte en français ci-dessus.)

What Rises From the Depths Cannot Help But Break the Surface is a modular installation of variable dimensions that reconfigures material related to the film Disappear One (2015) in an open, experimental environment.

The exhibition constitutes itself on the basis of an assemblage of dispersed fragments of a "shipwrecked" film (rushes, images, sounds, texts, elements of the props and research) installed in the space of Corner College. Shot during a transatlantic cruise from Lisbon to Sao Paolo on an ocean liner over variations of Franz Kafka's novel America, the film explores states of exhaustion and collapse on the backdrop of the financial crisis, whose effects are hidden lag in time due to a regime of compulsory entertainment and consumption. For the exhibition Shipwreck Study Notes, the sound environment and the installation of certain elements will be activated and modified by micro-interventions orchestrated by the artists during their stay in Zurich. These micro-interventions will be improvised, with the complicity of the audience, following a series of semi-random suggestions (Study Notes), a performance and a collective musical action (musicking). The aim is to transform the space into a place of life, reflection, care and tuning of fluctuating and unpredictable wave lengths.

The conception of different installation modules of Disappear One marks the continuation of Silvia Maglioni and Graeme Thomson’s research into the possibilities of ‘exploded’ or dispersed forms of cinema, moving on from the various exhibitions and installations they have created with and around several films: Wolkengestalt (2007-2015), Facs of Life (2009-2015) and In Search of UIQ (2011-2015).

For the artists, the installation of a film necessary involves a formal and material mutation, a process of virtualization that reverses the actualized film into the problematic field of its making, and, one could also say, of its unmaking or undoing. This also implies a redistribution of time. Spatial montage allows this transformation of the interstitial spaces between elements into cracks in time, letting in a draught of ‘elsewhere wind’ that may loosen the viewer’s hold on their own time.

The topos of the shipwreck is a condition which envelops and permeates the filmic material, the Atlantic crossing the artists made with the UEINZZ Theatre Company and other fellow travellers, Kafka’s novel (already an abandoned fragment of a dispersed oeuvre) and the exhibition form itself - which at the formal level consists of redistributed visual, aural and textual flotsam that breaks the surface in a different configuration of elements each time the work is displayed.

Curated by Dimitrina Sevova



This exhibition is kindly supported by the French Embassy in Switzerland.



This dual film/installation project was selected and supported by the patronage committee of FNAGP (Fondation Nationale des Arts Graphiques et Plastiques). The film Disappear One was co-produced by Spectre, Le Fresnoy Studio National d'Arts Contemporains and Terminal Beach.

Posted by Corner College Collective

Saturday, 10.10.2015
15:00h

 

2015 / 201510 / Artist Talk / Ausstellung / Sound Intervention / Workshop
Shipwreck Study Notes Marathon Session: Artist Talk, Wreckship, Musicking, Dinner
Graeme Thomson & Silvia Maglioni
 




Artist talk by Silvia Maglioni & Graeme Thomson

The artist talk will gradually merge into the Shipwreck Study Notes sessions (Wreckship & Musicking), and be followed by a dinner.

Shipwreck Study Notes #1 (Wreckship):
Making a life raft (‘weg von hier’)


The workshop/wreckship takes up dispersed textual fragments as materials for constructing an assemblage that may function as materials for a life raft, one whose logs do not close ranks but are loosely fastened to allow the passage of water between them, yet at the same time their ties permit the raft to ‘hold fast’. One of the aims will be to think this notion of the raft in the shadow of past, recent and ongoing catastrophes of displacement. Through the score provided by the Study Notes, the functioning of the reading group will be steered towards a more floating, poetic dynamic (including texts by Kafka, Woolf, Pessoa, Gombrowicz, Lispector, Deligny, Deleuze, Guattari, Agamben).

Shipwreck Study Notes #2 (Musicking):
Aquaosmosis


Elements of the aquatic sound environment in the exhibition space become the basis for a group improvisation using existing/invented instruments or sound-making devices provided by the participants and by Corner College. The group’s deployment of these will be guided by a number of rites chosen from the Shipwreck Study Notes. The improvisation will focus on music making as a collective, participative act or activity involving heterogeneous and not-always strictly musical means of expression, rather than as the interpretation or constitution of a musical work or object.

Dinner

This event is part of the exhibition Shipwreck Study Notes (What Rises From the Depths Cannot Help But Break the Surface) by Silvia Maglioni and Graeme Thomson.

The event and the exhibition are kindly supported by the French Embassy in Switzerland.

Posted by Corner College Collective

Wednesday, 21.10.2015
19:30h

 

2015 / 201510 / Diskussion / Workshop
Crritic! – Veranstaltungsreihe zur Kunstkritik in der Schweiz
Daniel Morgenthaler, Aoife Rosenmeyer
 




Ist «Krritiker!» – wie in Samuel Becketts «Warten auf Godot» – heute in der bildenden Kunst ein Schimpfwort? Was wollen wir tun, damit es keines mehr ist? Was sagen wir überhaupt damit, wenn wir uns KritikerInnen nennen? Oder wollen wir am Ende sogar, dass «Crritic!» erst zum Schimpfwort wird?

«Crritic!» ist eine sechsteilige Veranstaltungsreihe zur Kunstkritik in der Schweiz, deren erste Ausgabe im Corner College stattfindet und die dann nomadisch weiterziehen wird. Sie will KritikerInnen und LeserInnen in verschiedenen Regionen zusammenbringen und zum Austausch anregen über den Stand der Dinge im Kontext des Schreibens über Kunst. Und sie will die Bildung einer diskussionsfreudigen und tatkräftigen Gemeinschaft von in diesem Bereich Tätigen fördern.

«Crritic!» wird von Aoife Rosenmeyer und Daniel Morgenthaler – beide Schreibende (unter Anderem) – aufgegleist und betreut. Nach einem ersten Workshop mit eingeladenen Kritikerinnen und Kritikern aus verschiedenen Teilen der Schweiz im Oktober 2014 soll diese öffentliche Veranstaltungsreihe es ermöglichen, die initiierten Diskussionen aufzunehmen und daran in grösseren Gruppen weiterzudenken.

Am ersten «Crritic!»-Abend in Zürich stossen KrritikerInnen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund die Diskussion an: Barbara Preisig und Judith Welter stellen ihr mit Pablo Müller und Lucie Kolb neu gegründetes Magazin – «Brand-New-Life Magazin für Kunstkritik» – vor, Marco De Mutiis spricht über seine Erfahrungen mit «Still Searching», dem Blog des Fotomuseums Winterthur, während Sophie Yerly über ihre Arbeit als unabhängige Bloggerin («We Find Wildness») berichtet.

«Crritic!» wurde in Zusammenarbeit mit Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung entwickelt und wird unterstützt von der AICA – Association internationale des critiques d’art: Section suisse.

Posted by Corner College Collective

Friday, 30.10.2015
20:00h

 

2015 / 201510 / Buchvernissage / Diskussion / Lesung
Christian Saehrendt: Gefühlige Zeiten. Die Zwanghafte Sehnsucht nach dem Echten
Christian Saehrendt, Stefan Wagner
 




Christian Saehrendt liest aus seinem neuesten Buch, Gefühlige Zeiten. Die Zwanghafte Sehnsucht nach dem Echten.

Anschliessend Diskussion mit Stefan Wagner und mit dem Publikum.

Neo-Romantik im virtuellen Zeitalter

Wenn die Band ›Unheilig‹ singt: »Kein Augenblick ist je verloren, wenn er im Herzen weiterlebt« oder Mark Foster zu Geigenklängen intoniert »Ich geh auf Reisen. Ich mach alles das, was ich verpasst hab. Ich lass alles hinter mir. Hab was Großes im Visier«, dann sind wir am Puls unserer Zeit. Die Utopie von einem echten, wahren Leben treibt uns um – manchmal in erschreckend abgedroschenen Phrasen.

Von Shabby-Chic über Extremsport bis Rückzug – wir sind auf der Jagd nach dem echten Gefühl. Die einen ziehen sich in ihre Eigenheim-Idyllen zurück, heiraten in einem Traum von Weiß und pflegen ihren Dialekt. Die anderen suchen ruhelos das Glück in der Ferne – mithilfe von Eventtourismus oder gar im militärischen Kampf für das vermeintlich Gute.

Christian Saehrendt sucht nach der Kraft hinter all diesen paradoxen Fluchtbewegungen – und stellt fest: Wir leben in einer Epoche der Neo-Romantik, die wie vor gut 200 Jahren als Folge einer tiefgreifenden Entfremdung zu verstehen ist.


Christian Saehrendt, Gefühlige Zeiten. Die Zwanghafte Sehnsucht nach dem Echten (Köln: DuMont, 2015).

Posted by Corner College Collective

Sunday, 08.11.2015
17:00h

 

2015 / 201511 / Dance/Music / Diskussion
TanzLOBBY Informal Exchange (pre-Open Stage)
TanzLOBBY
 




Öffentliches Showing mit Angela Stöcklin, Arlette Dellers, Katrin Kolo und Susanna Benenati.

OPEN STAGE ist eine von der TanzLOBBY IG Tanz Zürich initiierte Plattform, die keine Grenzen kennt. Ob Work in Progress, Research Arbeiten, Adhoc Performances oder Experimente, alles ist möglich.

Diese Plattform ist in erster Linie für Tanzschaffende und Performance Künstler gedacht, die in der Schweiz wohnhaft sind. Während rund 90 Minuten zeigen die angemeldeten Gruppen und Künstler ihre aktuelle Arbeit. Dabei werden, kleine und oder grosse Ideen ausprobiert, neue Konzepte erprobt oder ungewohnte Kollaborationen gewagt, die im Anschluss in einem moderierten, interaktiven Publikumsgespräch reflektiert werden. Die Open Stage wandert von Bühne zu Performance Space zu Atelier Raum zu Bühne etc. und findet 4-5 Mal im Jahr statt.

Im Corner College wird die Open Stage dieses Jahr während einer ganzen Woche zu Gast sein (vom 8.-15.11.). Dabei wird es zwei öffentliche Showings geben; ein erstes am Anfang des Prozesses, am 8.11. 17.00Uhr, und ein zweites mit den selben Gruppen nach einer Woche der intensiven Austausch- und Weiterentwicklungsphase, am 15.11. 17.00Uhr. Wir sind gespannt, bei dieser Variation des Formates etwas näher an der Entwicklung der einzelnen Stücke dran sein zu können.

http://tanzlobby.ch/

Posted by Corner College Collective

Friday, 13.11.2015
19:00h

 

2015 / 201511 / Konzert / Präsentation / Sound Performance
MultiMadeira Artist Residency - Presentation & Performances
Gretchen Blegen, Lukatoyboy / Luka Ivanović, Vreni Spieser
 




MultiMadeira is an unfunded artist residency taking place on Portuguese island Madeira. The 2015 edition will take place from end of November 2015 until end of February 2016. The residency is self-organized and open to artists working in all disciplines. Participants are asked to propose a project they will be working on during their stay.

The first edition was realized during the last two months of 2013. MultiMadeira has hosted a total of 38 artists working in various fields and with different geographical and cultural backgrounds. During the first edition, over 30 various public events including concerts, exhibitions, performances and workshops were held.

On Friday, 13 November Lukatoyboy (alias Luka Ivanović) - one of the co-founders of MultiMadeira - will present the residency at Corner College. He will be accompanied by Klara Ravat, MultiMadeira artist 2015, and Gretchen Blegen, MultiMadeira artist 2013. They will talk about the reasons, methods and achieved goals, focusing on realized works.

At 21:00h performances:


Gretchen Blegen & Vreni Spieser - Conversation Take.

A text-performance on conversation, cross-overs of narratives and language as a means of communication.


Lukatoyboy - The Final Instruction, Prologue

The Final Instruction aims to present the history of objectified personal how-to knowledge, its passages from Chevrolet Caprice, disadvantaged children and juice machines.


http://multimadeira.com

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Sunday, 15.11.2015
17:00h

 

2015 / 201511 / Dance/Music / Diskussion
TanzLOBBY Open Stage
TanzLOBBY
 




OPEN STAGE ist eine von der TanzLOBBY IG Tanz Zürich initiierte Plattform, die keine Grenzen kennt. Ob Work in Progress, Research Arbeiten, Adhoc Performances oder Experimente, alles ist möglich.

Diese Plattform ist in erster Linie für Tanzschaffende und Performance Künstler gedacht, die in der Schweiz wohnhaft sind. Während rund 90 Minuten zeigen die angemeldeten Gruppen und Künstler ihre aktuelle Arbeit. Dabei werden, kleine und oder grosse Ideen ausprobiert, neue Konzepte erprobt oder ungewohnte Kollaborationen gewagt, die im Anschluss in einem moderierten, interaktiven Publikumsgespräch reflektiert werden. Die Open Stage wandert von Bühne zu Performance Space zu Atelier Raum zu Bühne etc. und findet 4-5 Mal im Jahr statt.

Im Corner College wird die Open Stage dieses Jahr während einer ganzen Woche zu Gast sein (vom 8.-15.11.). Dabei wird es zwei öffentliche Showings geben; ein erstes am Anfang des Prozesses, am 8.11. 17.00Uhr, und ein zweites mit den selben Gruppen nach einer Woche der intensiven Austausch- und Weiterentwicklungsphase, am 15.11. 17.00Uhr. Wir sind gespannt, bei dieser Variation des Formates etwas näher an der Entwicklung der einzelnen Stücke dran sein zu können.

http://tanzlobby.ch/


Programm


Susanna Benenati & Urban Hersche
Rollende Hindernisse
Eine Auseinandersetzung mit gefährlichen Rädern eigenen Rollen und der Sehnsucht

Das ausgelassene Spiel mit der Geschwindigkeit im Rollstuhl, zu Beginn der Performance, ist gleichzeitig die autobiographische Grundlage in diesem Kurzstück. Ein Auto, das bremst, wird zu einem rollenden Hindernis. Die Behinderung nimmt sich Raum, gewinnt an Macht, Widerstand bäumt sich auf und zieht den Blick auf die gesunde Seite. Die eigene Persönlichkeit gerät ins Rollen…
Eine Tanzperformance, in der die Auseinandersetzung der körperlichen Dimension mit der seelischen erlebbar wird.

Text: Urban Hersche Regina Bremi
Tanz: Susanna Benenati Urban Hersche
Musik: Roland Christien


Katrin Kolo
The many we are

Performerin, Unternehmerin, Ehefrau, Choreographin, Frau, Forscherin, Freundin, Beraterin, Mutter, Geliebte, Tochter, Managerin, Gastgeberin… eine Selbst- und Fremddarstellung

Performance: Katrin Kolo
Texte: Katrin Kolo und Originalzitate aus Gesprächen


Angela Stöcklin
Try-out

Roundabout, windows of opportunity wird Ende Februar im Kochareal Zürich Premiere haben. Was spielerisch als Suche nach Blickkontakt beginnt spitzt sich zu einer wirren Verfolgungsjagd zwischen Licht, Sound und Performerin zu. Dies ist ein erster try-out worin der Spiegel als Mittler für Kommunikation mit dem Publikum ausgelotet wird.


Arlette Dellers
Grundemotionen

Eine Essenz aus der aktuellen Performance Grundemotionen der Gruppe Tip-Tap-Toe. Die Show wurde unter dem Leitgedanken Gefühle herunterzubrechen und auf ihre Grundbausteine zu reduzieren gebildet. Sie beinhaltet verschiedene kleinere Stücke, die jeweils eine Grundemotion repräsentieren und diese mit all ihren Facetten und Intensitäten, ihren verschiedenen Erscheinungsbildern darstellt. Sowohl Tanz als auch Musik wurden eigens für diese Performance kreiert.

Leitung, Komposition, Choreografie & Harfe: Arlette Dellers
Choreografie & Tanz: Dodo Dürrenberger, Pia Ringel

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Thursday, 19.11.2015
19:00h -
Sunday, 29.11.2015

 

2015 / 201511 / Diskussion / Präsentation
KUNSTASYL
Do I look like a refugee?

barbara caveng, Dachil Sado
 




Opening hours:
Wed/Thu/Fri: 15:00h - 18:30h
Sat/Sun: 15:00h - 17:30h


[auf Deutsch siehe unten]

barbara caveng and Dachil Sado provide an overview over nine months of KUNSTASYL , a participatory model project of the artist living in Berlin, the team KUNSTASYL and the inhabitants of the home for those fled and for asylum seekers in Berlin-Spandau.

19-29 November, KUNSTASYL hats, Balkan pin curlers, sweatshirts and other objects on display for sale in support of and in solidarity with the project, as well as documentation.

Between Home and atHOME

The project investigates forms and possibilities of living together between locals and people who had to flee:

“It is not easy to speak of KUNSTASYL and its effects – it is a window between inhabitants and neighbors outside the home, and it changes the culture, the situation, and communication within society. It simply means civilization.”
dachil sado




Who is KUNSTASYL

KUNSTASYL is a participatory model project of the Swiss artist barbara caveng who lives in Berlin, together with the team KUNSTASYL and the inhabitants of the home for those who fled and for asylum seekers at Staakener Straße in Spandau.
KUNSTASYL is an initiative of creative workers and asylum seekers.

What is KUNSTASYL

Since February 2015 we, TEAM KUNSTASYL and the inhabitants of the home, together investigate and develop possibilities for those who fled / asylum seekers to shape their own LIVING – as opposed to ACCOMMODATION – and how the infrastructure at hand can be modified, complemented and extended in the spirit of self-responsible action.

In the focus is the question how it is possible for people who had to flee, to take part in the shaping of a space. The concept of SPACE is to be understood in a dual sense: Physical space is always also social space. The one who acts, takes part.

Over the past months, through the catalyzer of artistic work various courses of action were developed and tried out for turning the “fleeting” situation of those involved, characterized by isolation and incapacitation, into an “optional” situation. “Optional” means that the people become visible through their self-chosen doing, autonomous action and self-articulation.

After half a year of common work KUNSTASYL and the administration of the home have decided to found a project of their own, in which people who fled, and locals, live together from the beginning.

http://kunstasyl.net

[English see above]

KUNSTASYL
Seh ich aus wie ein Flüchtling?


barbara caveng und Dachil Sado geben einen Überblick über neun Monate KUNSTASYL , ein partizipatorisches Modellprojekt der in Berlin lebenden Schweizer Künstlerin, dem Team KUNSTASYL und den BewohnerInnen des Wohnheimes für Geflüchtete und Asylsuchende in Berlin-Spandau.

19.-29. November, Ausstellung mit KUNSTASYL Mützen, Balkan-Lockenwicklern, Sweatshirts und anderen Objekten, die zur Unterstützung und in Solidarität mit dem Projekt zum Verkauf angeboten werden, sowie Dokumentation des Projekts.

Zwischen Heim und daHEIM

Das Projekt untersucht Formen und Möglichkeiten eines gemeinsamen Lebens von Ortsansässigen und Menschen, die fliehen mussten:

„Es ist nicht einfach über das KUNSTASYL und seine Auswirkungen zu sprechen - es ist ein Fenster zwischen Bewohnern und Anwohner außerhalb des Heimes, und es verändert die Kultur, Situation, und die Kommunikation der Gemeinschaft. Es bedeute einfach Zivilisation.“
dachil sado


Wer ist KUNSTASYL

KUNSTASYL ist ein partizipatorisches Modellprojekt der in Berlin lebenden Schweizer Künstlerin barbara caveng zusammen mit dem Team KUNSTASYL und den BewohnerInnen des Wohnheimes für Geflüchtete und Asylsuchende Staakener Straße in Spandau.
KUNSTASYL ist ein Initiative von Kreativen und Asylsuchenden.

Was ist KUNSTASYL

Seit Februar 2015 erforschen und entwickeln das TEAM KUNSTASYL und die BewohnerInnen des Heimes gemeinsam Möglichkeiten, wie WOHNEN - im Gegensatz zur UNTERBRINGUNG - von Geflüchteten/ Asylsuchenden selbst mitgestaltet werden kann und wie die vorhandenen Strukturen im Sinne eigenverantwortlichen Handelns verändert, ergänzt und erweitert werden können.

Im Zentrum steht die Frage, wie es gelingen kann, Menschen, die fliehen mussten, an der Gestaltung von Raum zu beteiligen. Hierbei ist der Begriff RAUM in zweierlei Bedeutungen zu verstehen: Physischer Raum bedeutet immer auch sozialer Raum: Wer handelt, nimmt teil.

In den vergangenen Monaten wurden über den Katalysator der künstlerischen Arbeit unterschiedliche Handlungsstrategien entwickelt und ausprobiert, um die “flüchtige” Situation der Betroffenen, gekennzeichnet durch Isolation und Handlungsunfähigkeit, in eine “optionale” zu verwandeln. “Optional” bedeutet, dass der Mensch sichtbar wird durch selbstgewähltes Tun, autonome Handlung und die Artikulation seiner selbst.

Nach einem halben Jahr gemeinsamen Arbeitens haben sich KUNSTASYL und die Heimleitung dafür entschieden, ein eigenes Wohnprojekt zu gründen, in welchem Menschen, die geflohen sind und Ortsansässige von Anbeginn gemeinsam leben.

http://kunstasyl.net

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Thursday, 26.11.2015
19:00h

 

2015 / 201511 / Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
Anina Schenker: Woher kommt die Energie?
Anina Schenker
 


Anina Schenker, pirouette, 2008, video high speed, 1000 pictures per second, color/sound, 1.10 min. Video still.


von und mit Anina Schenker. Ihre Gäste sind Hili Leimgruber & Jens Woernle, mit ihrem Dokumentarfilm "Casa das Minas – Das Heiligtum verstaubt" (80', 2012).

Türöffnung: 19:00h
Beginn: 19:30h

Anina Schenker ist Gast bei Home of the Brave: Archeology of the Moving Image. Eine Veranstaltungsreihe des Corner College.



Home of the Brave:
Archeology of the
Moving Image

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Friday, 04.12.2015
19:00h

 

2015 / 201512 / Performance
unfolding agency: strategies of exscription #1
Alexander Tuchaček
 




[English text see below]

Eine Performance von Alexander Tuchaček unter Mitwirkung von Daniel Marti.

In dem Stück geht es um das Verhältnis von Körper und Schrift. Ein Verhältnis, das im Zeitalter digitaler Medien ein strittiger Raum ist. Digitale Medien greifen immer stärker und unsichtbar in unser Leben ein – und das mit dem Versprechen auf Freiheit und Selbstbestimmung und der impliziten Hoffnung auf das Delegieren von Mitbestimmung in den entkörperten Cyberspace. Die Arbeit geht von einer Textstelle von Jean-Luc Nancys Buch «Corpus» aus. Dieser Text wurde als Soundfile eingesprochen und kommt in dem Stück «unfolding agency: stategies of exscription #1» zur Neuaufführung. Ein Performer, Daniel Marti, wird über einen Bewegungsmelder ‚ein-ge-lesen‘ und steuert durch minimale körperliche Bewegungen eine maschinische Wiederaufführung der Audioaufnahme des Nancy-Textes. Ein maschinischer Textschreiber versucht, Laut für Laut dem körperlichen Sprechen zu folgen. Die geschriebenen Textzeichen überschreiben den Raum und den Performer. Im Stück geht es um diesen unsichtbaren, nichtsprachlichen Zwischenraum zwischen Schreiben und Geschrieben werden. Das Stück wird in 5 Szenen aufgeführt:

exscription vocabulary #1
1. scene: hold-interrupt / de-authenticate yourself / repeated deauthentication packet bursts to jam WiFi access points
2. scene: circle-invert / fly onionized / anonymize traffic with onion routing
3. scene: endure / thermal persistence / infrared cameras tracking living bodies
4. scene: stand-idle / uncloud the desire / ownCloud localizes data
5. scene: coincidentally-synchronous / infinitely foamy / tanzende Sterne gebären


[auf Deutsch siehe oben]

A performance by Alexander Tuchaček, performed by Daniel Marti.

The piece is about the relation between body and writing. A relation which, in the era of digital media, is a contested space. Digital media intervene more and more and invisibly into our life – with the promise of freedom and self-determination and the implicit hope of delegating participation into the disembodied cyberspace. The work builds on a passage from Jean-Luc Nancy’s book “Corpus.” This text was spoken and recorded to a sound file and reenacted in the piece “unfolding agency: stategies of exscription #1.” A performer, Daniel Marti, is ‘scanned’ via a motion detector and through minimal body movements directs a machinic restaging of the audio recording of Nancy’s text. A machinic text writer attempts to follow the bodily speaking sound by sound. The written text characters overwrite the space and the performer. The piece is about this invisible, non-language interstice between writing and being written. The piece is enacted in 5 scenes:


exscription vocabulary #1
1. scene: hold-interrupt / de-authenticate yourself / repeated deauthentication packet bursts to jam WiFi access points
2. scene: circle-invert / fly onionized / anonymize traffic with onion routing
3. scene: endure / thermal persistence / infrared cameras tracking living bodies
4. scene: stand-idle / uncloud the desire / ownCloud localizes data
5. scene: coincidentally-synchronous / infinitely foamy / tanzende Sterne gebären

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Saturday, 05.12.2015
14:00h

 

2015 / 201512 / Symposium
Fiction As Method – A Guerilla Symposium




4/5 December 2015

The second day of the symposium, on Saturday, 5 December, is taking place at Corner College.

On the occasion of Monica Ursina Jaeger’s solo show Future Archaeologies – Your Assumptions are my Memories at Christinger De Mayo, Zurich, we organise a guerrilla symposium to discuss the possibilities and problems of the “fiction as method – complex”.

Of course, writing novels about the future doesn’t give me any special ability to foretell the future. But it does encourage me to use our past and present behaviors as guides to the kind of world we seem to be creating. The past, for example, is filled with repeating cycles of strength and weakness, wisdom and stupidity, empire and ashes. To study history is to study humanity. And to try to foretell the future without studying history is like trying to learn to read without bothering to learn the alphabet.
From: Octavia E Butler: „A Few Rules for Predicting the Future“

When the Venice Biennale claims to discuss “All the Worlds Futures”, it becomes clear that the methodologies of fiction are no longer just part of the artistic practice, but also of curating, social science and global media.


http://www.muj.ch/Symposium


When the Venice Biennale claims to discuss “All the Worlds Futures”, it becomes clear that the methodologies of fiction are no longer just part of the artistic practice, but also of curating, social science and global media.

With accelerated globalization, the concomitant influence of digital culture and its accessible worlds of knowledge, within the last 25 years, disparate cultures, knowledge and art worlds have become interconnected and contemporaneous with each other. There are many co-existing ways of being in time and belonging to it. Thus, while being increasingly aware of being in the present, we are becoming attentive to other kinds of time. As a consequence, we seem to be living in an expanded present. But how far back – and forth – in time does the durational extension of our present reach?

The symposium brings together artists, curators, writers, critics and other voices to explore how fiction could be defined in regard to their practices, whether through the creation of fictional narratives, concepts fabricated around temporalities or the actual challenging of space-time relations.

Organized by artist Monica Ursina Jäger and curator/writer Damian Christinger.

Free entry, no booking required



Programme:

Friday 4 December

Venue: Christinger De Mayo, Ankerstrasse 24, 8004 Zurich

11.00-12.00 Session 1 Artist Talk and discussion: Monica Ursina Jäger in conversation with Kathleen Bühler (curator Kunstmuseum Bern)


Individual lunch



Venue: FRICTION, Nordflügel Gessnerallee, Gessnerallee 8, 8001 Zürich

13.00-13.30 Session 2 and discussion: Heiko Schmid, art historian / curator
13.45-14.15 Session 3 and discussion: Alexandra Navratil, artist
14.30-15.00 Session 4 and discussion: Sarah Zürcher, art historian/curator/critic
15.15-15.45 Session 5 and discussion: Emily Rosamond, artist

Break and informal discussion

19.45-20.45 Session 6 Art and Argument organised / chaired by Aoife Rosenmeyer
with: Daniel Blochwitz, Damian Christinger, Emily Rosamond, Eduardo Simantob


Break and informal discussion



Saturday 5 December

Venue: Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zurich

14.00-14.30 Session 7 and discussion: Eduardo Simantob, author and scenario writer
14.45-15.15 Session 8 and discussion: Stefan Zweifel, critic and curator
15.30-16.00 Session 9 and discussion: Dimitrina Sevova, curator / writer
16.15-16.45 Session 10 and discussion: Roger Buergel, Johann Jacobs Museum and Damian Christinger, curator/writer
17.00-17.30 Roundtable and Conclusions

Locations
Galerie Christinger De Mayo, Ankerstrasse 24, 8004 Zurich
FRICTION, Nordflügel, Gessnerallee 8, 8001 Zürich
Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zurich

Information and Contact
Fiction As Method Symposium Website
Damian Christinger, damian@christingerdemayo.com 079 253 45 28
Monica Ursina Jäger, monica@muj.ch 078 723 83 32

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Wednesday, 09.12.2015
19:00h -
Friday, 29.01.2016

 

2015 / 201512 / 2016 / 201601 / Ausstellung / Performance / Sound Performance
Cold. War. Hot. Stars.
The Iron(y) Helmet of the Intellect

Denise Bertschi, Jackie Brutsche, Thomas Galler, Andreas Glauser, Andreas Marti, Nicolasa Navarrete, Sandra Sterle
 


Denise Bertschi, SECOND TO NONE FIRST, 2014.


A group exhibition with

Denise Bertschi, Jackie Brutsche, Thomas Galler, Andreas Glauser, Andreas Marti, Nicolasa Navarrete, Sandra Sterle

From 09.12.2015 to 29.01.2016.
Opening on 9 December 2015, 19:00h.

At the opening
reading performance peace pills by Jackie Brutsche
and sound performance signal by BUG (Andreas Glauser and Christian Bucher).

With artist talks and parallel events (to be announced).

Curated by Dimitrina Sevova
Organized by Corner College

Opening hours:
Thu: 15:00h - 19:00h
Fri: 15:00h - 18:30h
Sat: 14:00h - 17:00h


[Deutscher Text unten]

The exhibition Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect displays a dystopian landscape produced by asymmetric relation of delirious realism and rigorous fiction in the time of global capital, with a certain sense of alienation, coldness and distance. It intensifies these affects and creates a space of reflection and a heterogeneous perceptual field that is simultaneously a close-range haptic space of proximity, on the backdrop of the recent mass media rhetoric announcing a new global crisis in which the world has never been closer to a New Cold War, a security crisis that escalates the fears of a future nuclear “option.” The exhibition inquires into some of these scenarios for the future from the past, and traces various historiographic lines or directions through the artistic practices and art works as seismographs of global social change. They sense the current symptoms “where everything is played in uncertain games, ‘front to front, back to back, front to back …,’ ”  as consequences of the politico-social and economic developments after WW II, and the so-called Cold War, a period of propaganda, technologization and militarization of civil life in the competition between Western and Eastern blocs. The segmentary forms of the fight for control and domination altered the North and South lines of longitude and deepened the gap between the so-called Third World and the Western or advanced technological-industrial societies with their current development of a knowledge and service based economy. The exhibition undermines the stereotypes produced by binary abstract machines that overcode the divisions into a homogeneous West and a homogeneous East, into the “rich” North and the “poor” South. It proposes rather other focal points as thresholds to the outside, through which the South can be thought as a new trajectory of knowledge, aesthetics and practices of critique of cultural, ideological and technological hegemony, from which can emerge new lines of resistance and the potentiality of new cooperations, as everybody has their own South with electric palm trees, not only geographic and economic but personal and political, too.

The participating artists, through their practices based on research, appropriation, poetic displacements and personal aesthetic reflections on memory, cognition, attention, mass media, territory and technologies critically interrogate the past/future tensions and give a passage to the present impossibility of isolation through securitization, militarization and ideological separations in order to increase the modes of connection. With the irony of the intellect, which is a qualitative duration of consciousness, the exhibition aims to intensify and empower movements of deterritorialization that fabulate and produce desires to repeat over and over again the melody of The Plastic Ono Band’s Give Peace a Chance, grasped as a cosmopolitical proposal for the upcoming winter – not a military machine, but a mutating living machine on which one can take a flight or just stay in bed.

Text: Dimitrina Sevova

You can find a longer curatorial text in full length as a PDF on our materials website.


[Englisch text above]

Die Ausstellung Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect (deutsch etwa: Kalter. Krieg. Heisse. Sterne/Stars. Der eherne/ironische Helm des Intellekts) zeigt eine dystopische Landschaft, produziert aus der asymmetrischen Beziehung eines berauschten Realismus mit einer rigorosen Fiktion in Zeiten des globalen Kapitals, mit einem gewissen Gefühl der Entfremdung, der Kälte und der Distanz. Sie intensiviert diese Affekte und begründet einen Reflektionsraum und ein heterogenes Wahrnehmungsfeld, das gleichzeitig auch ein haptischer Raum im Nahfeld ist, vor dem Hintergrund neuerer Medienrhetorik, die eine neue globale Krise ankündigt, in der die Welt noch nie so nah an einem Neuen Kalten Krieg sein soll, eine Sicherheitskrise, die die Ängste vor einer zukünftigen nuklearen “Option” anheizt. Die Ausstellung erkundet einige dieser Szenarien für die Zukunft aus der Vergangenheit und zeichnet durch die künstlerischen Praktiken und Kunstwerke als Seismographen globaler sozialer Veränderungen unterschiedliche historiographische Linien nach. Sie spüren die aktuellen Symptome, “wo sich alles in ungewissen Spielen abspielt, ‘von vorn nach vorn, von hinten nach hinten, von vorn nach hinten …,’ ”  aufgrund der politisch-sozialen und ökonomischen Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg und des so genannten Kalten Krieges, einer Periode der Propaganda, der Technologisierung und Militarisierung des zivilen Lebens im Wettlauf zwischen dem West- und dem Ostblock. Die segmentären Formen des Kampfes um Kontrolle und Vorherrschaft veränderten die nördliche und südliche Line der Längengrade und vertiefte den Graben zwischen der so genannten Dritten Welt und dem Westen bzw. den fortgeschrittenen technologisch-industriellen Gesellschaften mit ihrer derzeitigen Entwicklung einer wissens- und dienstleistungsbasierten Wirtschaftsform. Die Ausstellung untegräbt die Stereotypen, die von binären abstrakten Maschinen herrühren, die die Einteilung in einen homogenen Westen und einen ebenso homogenen Osten, in einen “reichen” Norden und einen “armen” Süden übercodieren. Sie schlägt vielmehr, als Schwelle zum Aussen, andere Schwerpunkte vor, durch die der Süden als neue Trajektorie des Wissens, der Ästhetik sowie der Praktiken der Kritik kultureller, ideologischer und technologischer Hegemonie, aus der neue Linien, aus welchen heraus neue Widerstandslinien und das Potential neuer Kooperationen auftauchen können, da jede_r ihren eigenen Süden hat mit elektrischen Palmen, nicht nur geographisch und wirtschaftlich sondern auch persönlich und politisch.

Durch ihre auf Forschung, Aneignung, poetischer Verschiebung und persönlicher ästhetischer Reflektionen über Erinnerung, Erkenntnis, Aufmerksamkeit, Massenmedien, Territorium und Technologien basierten Kunstpraktiken hinterfragen die teilnehmenden Künstler_innen kritisch die vergangenen/zukünftigen Spannungen und machen den Weg frei auf die gegenwärtige Unmöglichkeit der Isolation durch Sicherheitsmassnahmen, Militarisierung und ideologischer Auftrennung, um die Verbindungsmodi zu vermehren. Mit der Ironie des Intellekts, die einer qualitativen Dauer des Bewusstseins entspricht, macht sich die Ausstellung daran, Deterritorialisierungsbewegungen zu intensivieren und ermächtigen, die fabulieren und Begehren herstellen, immer von Neuem die Melodie von Give Peace a Chance von The Plastic Ono Band zu wiederholen, verstanden als kosmopolitischen Vorschlag für den kommenden Winter – nicht eine Militärmaschine, sondern eine mutierende lebendige Maschine, auf der man fliegen kann oder auch einfach im Bett bleiben.



Denise Bertschi

State Fiction


Denise Bertschi, State Fiction, book cover, 2014.


The project State Fiction is an exploration of the notion of Swiss neutrality, which utilizes the example of the Swiss ‹neutral› command in the Korean DMZ, which has been in operation since 1954 until the present. Bertschi has worked with material which has emerged from an investigation into a Swiss military archive of mostly self-representing documents about the life of Swiss soldiers during their mission in the DMZ. Her work interweaves found images and text-slogans into objects, which behold a sense of contradiction: they present both the feeling of the domestic and at the same time grotesque violence regarding the very geopolitical situation that these materials stem from.

Within the visual language used by the armed forces, Bertschi found a striking number of flower photographs, shot in a meticulously precise manner. Mobilizing a quiet and subtle tone, she questions the status of these images and what they tell us about the people who originally produced them.
The artist book STATE FICTION focuses on self-represented leisure activities of the DMZ command, photographed by Swiss personnel in the military camp located in the DMZ. The artist’s collection of these images questions the bizarre construction of ‹Little Switzerland› set within the militarized frontiers between North and South Korea.

Bertschi interprets neutrality as a sort of fiction, which forms the very identity of Swiss nationality and nationalism; meanwhile, being neutral is an extremely fragile state of being. ‹Helvetia Mediatrix› can be understood as a cover under which it leaves an open space for realities both unseen and unknown.

This project by Denise Bertschi is discussed by Nico Ruffo in the following article: http://www.srf.ch/kultur/kunst/schnappschuesse-aus-dem-koreanischen-sperrgebiet



Jackie Brutsche

UTOPEACE


Jackie Brutsche, Peacekeeper I, 2015.


In her latest work, UTOPEACE, developed in 2015 during a 3-week residency in Amsterdam, among other things the peace symbol of the "white dove" is staged variously as a heroin and as a quasi tragic figure.



Thomas Galler

American Soldiers


Thomas Galler, American Soldiers, video still, 2012.


2012
Single channel video, color, stereo sound, 5:22

American Soldiers features a collection of cover versions of Toby Keith's American Soldier (USA/2003) based on appropriated footage, originally published on YouTube by Jeffery, Joe, Zack, Debbie, The Scillan Family, Colin, Patrizio, Tasia, Shanda, Stephany, Kathy and some unknown.


Untitled (Rihanna)


Thomas Galler, Untitled (Rihanna), 2010. Blow-up of an appropriated magazine image. Inkjet print, 136 x 107 cm.




Andreas Glauser

Mladost 2


Andreas Glauser, Mladost 2, video installation, 2000.


Audio / video installation, 2000.

« Das Wohngebiet Mladost 2 befindet sich ausserhalb des Stadtzentrums von Sofia und wird von Plattenbauten aus dem Sozialismus dominiert. « Mladost 2 » heisst übersetzt « Jugend 2 » . Dieses Wohngebiet, in welchem ich wohnte, inspirierte mich sehr. Eindrücke wie Stagnation, Verwilderung, Zerfall und Langeweile brachten mich dazu, die Fotografien als verschwommene, schwarz-weisse Videobilder nochmals in Erinnerung zu rufen. Die Videobilder werden von einer Audiospur, welche Rauschen und undefinierbare Geräusche zu einem dichten Netz verwebt, begleitet. Die Kombination von Bild und Ton spielt eine zentrale Rolle. »

« The neighborhood Mladost 2 lies outside the city center of Sofia and is dominated by prefabricated buildings from Socialist times. In translation, « Mladost 2 » means « Youth 2 » . This residential district, in which I lived, inspires me deeply. Impressions of stagnation, wilderness, decay and boredom brought me to recall the memory of the photographs as blurred, black-and-white video images. The video images are accompanied by a sound track that weaves noise and undefined sounds to a dense web. The combination of image and sound is key. »

Text: Andreas Glauser



Andreas Marti

Default Error


Andreas Marti, Default Error, 2011, photograph mounted on aluminum, 29.7 x 21cm.



Changed Condition


Andreas Marti, Changed Condition, 2010/07, photograph mounted between acryl.




Nicolasa Navarrete

Drawings


Nicolasa Navarrete, Untitled (The figure of the Chronicler), 2015. 200 x 150 cm, pencil on paper.


Thinking about the Cold War I started to (re)consider all the myths that were built about this conflict in our societies, a large part of which are still functional remnants of the subsequent historical defeat. Take for instance its own name: Cold War. Is it not an oxymoron? Can a war be cold? It was rather a hot war and I needed to go search for the myth that perfectly embodied this historic conflict. In a somehow Benjaminian endeavor, trying to unravel the threads on which these myths were constructed and that bind us to this imaginary past could be helpful to start rethinking about our past (building an alternative theory of the history that Benjamin call Historical materialism) and consequently about our future.

But again the impossibility to do it, only a text that refers to the text itself, as the story inside the story or the myth that appears in the myth. How I could grasp this historical past? The history is not a text, is fundamentally non-narrative and non-representational[...]However, the history is inaccessible to us except in textual form, the reality is; there is nothing but a text (1). And maybe there is not outside-text.

So then, how to be a genuine philosopher of the history?

How to be capable of respecting the specificity and radical difference of the social and cultural past, its forms, structures, experiences, and struggles,[...] with those of the present day? (bis) Maybe the only way to do so is through the history of the oppressor and oppressed, because the history of all hitherto existing society is the history of class struggles (bis). And finally, the text contain the key for understand “the text”. Inside-text.

(1) Fredric Jameson. The Political Unconscious: Narrative as a Socially Symbolic Act (NY: Cornell UP, 1981)

Text: Nicolasa Navarrete



Sandra Sterle

The Fortress of Utopia


Sandra Sterle, The Fortress of Utopia, 2015. Film still.


2015, color, stereo, PAL, 28 min. Production Kazimir, HAVC Croatian Audio Visual Fund.

The Fortress of Utopia is an experimental short
 film set in the former military bases of the Island of Vis in Croatia. The remains of its impressive military architecture serve as a stage for performances through which the author explores the nostalgia of the socialist past and its future perspectives. Not approaching the history of Yugoslavia directly, but merging facts and fiction in a peculiar way, the author introduces personages of contemporary tourists and stylized figures from the past in the same time and space, emphasizing the nature of memory (both personal and collective) and decay.



BUG (Andreas Glauser & Christian Bucher)


BUG at Institut für Neue Medien (INM), Frankfurt am Main, Germany, on 16 January 2015.


Sound performance signal at the opening.

Andreas Glauser: Synthesizer and modulated mixing desk
Christian Bucher: Drums and percussion



Jackie Brutsche


Jackie Brutsche, Peace Pills, 2015.


Reading performance peace pills at the opening.

Posted by Corner College Collective

Sunday, 13.12.2015
17:00h

 

2015 / 201512 / Artist Talk / Präsentation
The finest theories refuse to make sense;
It is said somewhere a lake has collapsed

Bénédicte Le Pimpec, Uriel Orlow, Riikka Tauriainen, Isaline Vuille
 




Presentation by the curators Bénédicte le Pimpec and Isaline Vuille, together with the artists Uriel Orlow and Riikka Tauriainen, of the exhibition project darker and darker grows the landscape (la possibilité d'une île), as guests at the Corner College exhibition Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect.


The three islands of the north are blocked with ice;
The finest theories refuse to make sense;
It is said somewhere a lake has collapsed
And dead continents rise back to the surface

-- Michel Houellebecq, The possibility of an island, 2005



darker and darker grows the landscape (la possibilité d'une île), exhibition view, 2015. Photo: Raphaëlle Mueller



The exhibition darker and darker grows the landscape (la possibilité d’une île) was organized last July by Bénédicte le Pimpec and Isaline Vuille at BAC – Bâtiment d’art contemporain in Geneva.

Most of the artists presented in the exhibition proceed by long-time investigation, whether in archives or on site, use anecdotes and details in order to set up new narratives. By focusing on human’s relations to nature and science, through the prism of botany, entomology, zoology and, more broadly, the natural sciences, they operate a change of focus and doing so they reveal wider contexts, they describe specific socio-political or historical situations.

After a short presentation of the exhibition project by the curators, Uriel Orlow will elaborate in a performance-lecture on his installation Grey, Green, Gold that enlightens a correlation between the history of a native South African plant and Nelson Mandela’s struggle against Apartheid. On her side, Riikka Tauriainen will do a performance-lecture updating on her research for her piece Contact zone that links together an Arctic expedition to the history of a major company and a science-fiction short story, and develops towards feminotopias and women travel writing.

Posted by Corner College Collective

Sunday, 17.01.2016
17:00h

 

2016 / 201601 / Artist Talk
Künstler_innengespräche // Artist Talks // Curatorial Introduction
Cold. War. Hot. Stars.
The Iron(y) Helmet of the Intellect

Denise Bertschi, Jackie Brutsche, Thomas Galler, Andreas Glauser, Andreas Marti, Nicolasa Navarrete, Sandra Sterle
 




Künstler_innengespräche und kuratorische Einführung mit

Denise Bertschi, Jackie Brutsche, Thomas Galler, Andreas Glauser, Andreas Marti, Nicolasa Navarrete, Sandra Sterle im Gespräch mit der Kuratorin des Projekts Dimitrina Sevova

im Rahmen der Corner College Ausstellung Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect.

Artist talks and curatorial introduction with

Denise Bertschi, Jackie Brutsche, Thomas Galler, Andreas Glauser, Andreas Marti, Nicolasa Navarrete, Sandra Sterle in discussion with the curator of the project Dimitrina Sevova

in the context of the Corner College exhibition Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect.

Posted by Corner College Collective

Sunday, 24.01.2016
17:00h

 

2016 / 201601 / Lecture / Performative Reading
Nowhere Men – Illegal Migrants in the Stream of Globalization
A performative reading by Christoph Miler with the participation of Fredrik Wendschlag
Monumental Misconceptions
Lecture by Liane Lang

Liane Lang, Christoph Miler
 

[English below]

Eine Veranstaltung im Rahmen der Corner College Ausstellung Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect.


Christoph Miler, Nowhere Men, 2015. Book cover.


17:00h

Nowhere Men – Illegale Migranten im Strom der Globalisierung

Eine performative Lesung von Christoph Miler unter Mitwirkung von Fredrik Wendschlag

In Europa leben heute mehr als vier Millionen illegale Einwanderer. Unzählige weitere kommen tagtäglich hinzu. Auf der Suche nach einem besseren Leben durchfahren sie Wüsten in rostigen LKWs, überqueren Meere auf morschen Holzkähnen und passieren Grenzen unter glühenden Motorhauben. Unser Wissen über sie beschränkt sich dabei allerdings meist auf tragische Nachrichtenmeldungen und simple politische Botschaften. Das Buchprojekt Nowhere Men will dazu einen Gegenentwurf liefern und die komplexe Wirklichkeit dieser Menschen begreifbarer machen – indem es ihre Geschichten erzählt und in einen größeren Zusammenhang stellt.

Nun wird Nowhere Men erstmals im Rahmen einer performativen Lesung vorgestellt. Dabei wird die Lebensgeschichte eines illegalen Migranten in ein Netz globaler Beziehungen und Machtstrukturen eingebettet: Von den Slums in Mali und den Schmuggelrouten in Nordafrika, über die Büros transnationaler Unternehmen und mächtiger Politiker, bis hin zur Computerproduktion und dem Internet, Flughafenstreiks und Supermärkten, Lampedusas Küstenwache und dem Schweizer Wahlkampf. Ein komplexes Geflecht aus Zusammenhängen und Abhängigkeiten entsteht, der Anbruch eines neuen, wahrhaft globalen Zeitalters wird skizziert: Die unscheinbarsten Ereignisse, egal wo, egal was, können von nun an auch die Leben all jener unbekannten Gesichter am anderen Ende der Welt beeinflussen, die einst noch so unerreichbar weit weg schienen.



Liane Lang, Cold Comfort. Photograph from the series Monumental Misconceptions, 2015.


18:00h

Monumental Misconceptions

Vorlesung von Liane Lang

Liane Lang spricht über ihr Projekt Monumental Misconceptions. 2009 im Memento Sculpture Park in Budapest begonnen, erkundet das Projekt Bildhauerkunst, die durch politische und historische Begebenheiten ihren ursprünglichen Status als Kunst verloren hat. Das Projekt umfasst Statuen aus der sozialistischen und der Reichszeit aus Ungarn, Deutschland und Grossbritannien und untersucht den Symbolismus der Figur der Skulptur durch unterschiedliche Medien. Langs photographische Arbeiten zeigen Interventionen in Monumente, die rein skulpturaler Art sind, aber als Akte der Performance daherkommen und dadurch das Objekt neu fast und dem Publikum eine neue Perspektive auf oder Interaktion mit Statuen mit zwiespältigen und komplexen ästhetischen, sozialen und ökologischen Eigenschaften eröffnen. Langs Vorgehensweise der Bildhauerkunst gegenüber ist unehrerbietig, zuweilen makaber. Ihr Projekt ist jedoch nicht eine Kritik der monumentalen oder repräsentativen autoritären Ästhetik an sich, sondern stellt vielmehr die Frage nach der sich ändernden Bedeutung des Objekts und der dürftigen Stellung der Künstler_in, die in einem Raum kontinuierlicher sozialen und politischen Veränderung arbeitet.


[Deutsch siehe oben]

An evening in the context of the Corner College exhibition Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect.

17:00h

Nowhere Men – Illegal Migrants in the Stream of Globalization

A performative reading by Christoph Miler with the participation of Fredrik Wendschlag

More than four million illegal immigrants live in Europe today. Countless are the ones that add to this number every day. In search of a better life they drive through deserts in rusty trucks, set across seas on rotten wooden barges and pass borders hidden under smoldering engine hoods. Our knowledge of their lives however is mostly limited to tragic news reports or simple political messages. The book project Nowhere Men aims to provide an alternative perception and make the complex reality of these people more tangible – by telling their story and putting it in a broader context.

Now, Nowhere Men will be presented for the first time in a performative reading. The story of the life of an illegal migrant is thus woven into a network of global relations and power structures: From the slums of Mali and the trafficking routes in North Africa, to the bureaus of transnational corporations and powerful politicians as well as computer production and the Internet, airport strikes and supermarkets, the coast guards of Lampedusa and the Swiss electoral campaign. A complex mesh of connections and interdependencies emerges, the dawn of a new, truly global era is outlined: The most unspectacular events, wherever and whatever they may be, can from now on influence the lives of all those unknown faces on the other end of the world that once seemed so unreachably far away.


18:00h

Monumental Misconceptions

Lecture by Liane Lang

Liane Lang will be talking about her project Monumental Misconceptions. Begun in 2009 at Memento Sculpture Park in Budapest, the project investigates statuary that has lost its original status as art through political and historical events. The project includes Socialist and Empire era statues from Hungary, Germany and Britain and investigates the symbolism of the figure in sculpture through multiple media. Her photographic works show interventions with monuments that are purely sculptural but pose as acts of performance, reframing the object and offering the audience a different perspective or interaction with statues that have ambiguous and complex aesthetic, social and environmental characteristics. Lang’s approach to statuary is irreverent, at times macabre, but her project is not a critique of the monumental or representational authoritarian aesthetic per se. It is rather posing a question as to the changing meaning of the object and the tenuous position of the artist working in a space of constant social and political change.

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Friday, 29.01.2016
20:00h

 

2016 / 201601 / Home of the Brave: Archeology of the Moving Image
Thomas Galler at Home of the Brave
Thomas Galler
 


Thomas Galler, Invader, 2009. Footage recorded in Night Shot mode at the collection of Aargauer Kunsthaus. Video stills, color, silent, 01:10:49.


[English below]

Im Rahmen der Corner College Ausstellung Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect ist Thomas Galler zu Gast bei Home of the Brave: Archeology of the Moving Image. Eine Veranstaltungsreihe des Corner College.

Screening einer Auswahl von Filmen Thomas Gallers aus dem letzten Jahrzehnt, und Präsentation des Künstlers mit anschliessender Diskussion.

[Deutsch siehe oben]

In the context of the Corner College exhibition Cold. War. Hot. Stars. The Iron(y) Helmet of the Intellect, Thomas Galler is guest at Home of the Brave: Archeology of the Moving Image. A series of events by Corner College.

Screening of a selection of films from the past decade by Thomas Galler, and a presentation by the artist followed by a discussion.




Home of the Brave:
Archeology of the
Moving Image

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Sunday, 21.02.2016

 

2016 / 201602 / The Artist as The Curator as The Artist
New Series:
The Artist as The Curator as The Artist
(The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?)

Alan Roth, Dimitrina Sevova
 

[English below]

Eine unregelmässige Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Gesprächen im Corner College 2016.

Kuratiert von Dimitrina Sevova in Zusammenarbeit mit Alan Roth

Organisiert von Corner College


The Artist as The Curator as The Artist (The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?) ist eine neue, unregelmässige Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Gesprächen, die die kuratorische Wende, Ausstellungspraktiken, die bisweilen die Vorstellung einer Ausstellung sprengen, von Künstler_innen performierte kuratorische Praktiken, sowie die performativen Möglichkeiten des Kuratorischen jenseits einer klarer Programmierung und eines museologischen Rahmens, kritisch hinterfragen. Sie fragt danach, wie die politischen und ästhetischen Möglichkeiten des Diskurses praktisch gemacht werden können, und sucht nach einem neuen Wortschatz, um darüber nachzusinnen, was aus der Sichtweise von Künstler_innen und deren Ausstellungspraktiken und kuratorischen Unterfangen eine Ausstellung sein könnte.

Im Zusammenspiel zwischen dem Wissen über eine Ausstellung und dem Wissen, das dieser Ausstellung entspringt mit ihrer Vielheit an "ontologisch vieldeutigen Dingen" (Elena Filipovic) und dem aktuellen Kontext, den diese hervorbringen, untersucht die Reihe vermittels wessen „die Ausstellung ein Medium ist“ (dies der Anspruch der Documenta 12), die kritische Praxis wie auch die materielle Ästhetik der Dauer. Damit gedenken wir das System konventioneller Annahmen darüber zu untergraben, was als Ausstellung gelten kann, und andere Möglichkeiten des Ausstellungsmachens als Medium und kuratorischer Methodologien zu finden. In der Reihe geht es ums Teilen von Formen des Wissens und der Erfahrung, die hochgradig subjektiv sind, und in dieser Hinsicht lässt sie sich auch als selbstgesteuerten Lernprozess auffassen.

Zwischen kritischer Analyse und der Auffassung kuratorischer Ontologien als erfinderisches Potenzial bringt die Reihe einen produktiven Raum für physische Begegnungen hervor, und richtet dabei ihr Augenmerk auf die Arbeitsbedingungen und den soziokulturellen und wirtschaftlichen Konnex der Ausstellungsproduktion und deren Räume, zwischen Künstler_in, Besucher_in, Kurator_in, Institution, Display, und dem Ausserhalb der Kunst als Institution – Beziehungen, die von Ästhetik und Politik, vom Unpersönlichen wie vom Individuellen motiviert sind. Wer ist heute Ausstellungsmacher_in? Wie hat die Künstler_in als Kurator_in die Display-Politik, das Ausstellungsmachen, Kunstpraktiken, und allgemeiner die Wahrnehmung von Kunst beeinflusst und verändert?


Das kuratorische Konzept in voller Länge (auf Englisch): http://materials.corner-college.com/2016/201602/201502-the-artist-as-the-curator-new-series.html



[Deutscher Text siehe oben]

A series of irregular events with presentations and conversations at Corner College 2016.

Curated by Dimitrina Sevova in collaboration with Alan Roth

Organized by Corner College


The Artist as The Curator as The Artist (The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?) is a new series of presentation and conversation-driven irregular events critically interrogating the curatorial turn, exhibition-making practices that sometimes go beyond the notion of the exhibition, the practices of curating performed by the artist, and the performative potentialities of the curatorial without a clear programming policy and museological framing. It questions how the political and aesthetic potentiality of the discourse can be made practical, searching for a new vocabulary reflecting on the idea of what an exhibition could be from the point of view of the artists and their current exhibition practices and curatorial endeavors.

Through the interplay between the knowledge about an exhibition and the knowledge emanating from that exhibition with its multitude of "ontologically ambiguous things" (Elena Filipovic) and the actual context they create, the series studies by what means "the exhibition is a medium" (thus the claim of Documenta 12), both the critical practice and material aesthetics of duration. With this we would like to undermine the system of conventional assumptions of what can still be called an exhibition, and find other potentialities of exhibition making as a medium and curatorial methodologies. The series is about sharing forms of knowledge and experience which are highly subjective, and with this argument the series can be understood as a self-directed learning process.

In-between critical analysis and the consideration of curatorial ontologies as inventive potentiality, the series makes a productive space of physical encounters, focusing on the working conditions and socio-cultural and economic nexus of exhibition production and its spaces between artist, audience, curator, institution, display, and the outside of the art institution – relations simultaneously motivated by aesthetics and politics, by the impersonal and individual. Who is the exhibition maker today? How has the artist as the curator influenced and changed the politics of display, exhibition making, artist practices, and the perception of art at large?


Full text of the curatorial concept (in English): http://materials.corner-college.com/2016/201602/201502-the-artist-as-the-curator-new-series.html

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Sunday, 21.02.2016
16:30h

 

2016 / 201602 / The Artist as The Curator as The Artist
The Artist as The Curator as The Artist
(The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?)
Bettina Carl
Clare Goodwin

Bettina Carl, Clare Goodwin
 

[English see below]

Corner College startet seine neue Veranstaltungsreihe The Artist as The Curator as The Artist (The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?).

In der ersten Veranstaltung lädt Corner College die Künstlerinnen Bettina Carl und Clare Goodwin ein, ihre kuratorische Praktiken vorzustellen und untereinander und mit dem Publikum zu diskutieren.


Left: Streuflüsse / Magnetic Leakage Fluxes / Disparatni Proudy, curated by CAPRI Berlin (Bettina Carl and Ina Bierstedt), June - August 2015, at The Brno House of Arts. Photo: Michaela Dvorakova. Right: The Museum of the Unwanted, an artist curated project by Clare Goodwin KunstMuseum Olten, 2015. Installation view. Photo courtesy of the artist.


Bettina Carl

"Ein paar Fragen sind für meine Arbeit immer entscheidend gewesen: der Akt des Werdens, der Versuch, möglichst präzise zu sein, und die Möglichkeit des Scheiterns. Ich mag Komplikationen. Wenn du dich mit vielem Verschiedenen beschäftigst, darunter Politik, Geschichte, Philosophie und auch Kunst, wirst du nicht gerade zur Vorzeige-Expertin werden (und wir alle müssen hin und wieder die Stromrechnung zahlen). Aber womöglich bist du am Ende dann Künstlerin geworden."

Der Schwerpunkt von Bettina Carls künstlerischer Praxis liegt auf Zeichnungen, Malerei und ortsbezogenen Installationen, in denen oft Text und dreidimensionale Objekte vorkommen. Unter ihren jüngsten Ausstellungen sind jene im Brno House of Art (CZ), Lucie Fontaine Milano (IT), und Helmhaus Zurich. Sie hat mehrere Stipendien und Residenzen gewonnen, und ihre Arbeiten wurden in diversen europäischen Kunsträumen ausgestellt. Seit über 15 Jahren ist Bettina Carl auch als Kuratorin und Autorin im Bereich der Kunst tätig. 2001 gründete sie die Künstlerinneninitiative CAPRI in Berlin mit, sie war Kuratorin am White Space in Zürich und hat als Gastkuratorin in internationalen Räumen und Institutionen Ausstellungen realisiert.


Clare Goodwin

Clare Goodwin ist Künstlerin und Kuratorin, geboren in Grossbritannien, lebt in Zürich. Nebst ihrer Studio-/Malerei-Praxis interessiert sich Goodwin für die Rolle der Künstler_in als Kurator_in - 'Kuratieren rund um die Praxis'. Als Mitbegründerin (mit Sandi Paucic) des K3 Project Space Zürich hat Goodwin auch viele Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland initiiert. Ihr jüngstes als Künstlerin kuratiertes Projekt ist The Museum of the Unwanted im KunstMuseum Olten.



[Deutscher Text siehe oben]

Corner College is launching its new series of events The Artist as The Curator as The Artist (The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?).

In the first event, artists Bettina Carl and Clare Goodwin are invited to present their curatorial practices and discuss them between themselves and with the audience.

Bettina Carl

"A few issues have always been crucial to my work: the act of becoming, the quest for precision and the chance to fail. I like complications. Immersed in politics, history, philosophy, literature, and yes, art, too, you won't become the very model of an expert. (And we all have to pay the electricity bill now and again.) But eventually, you may become an artist."

Bettina Carl's artistic practice focuses on drawing, painting and site-specific installations, often incorporating texts and three-dimensional objects. Among her recent shows are exhibitions at the Brno House of Art (CZ), Lucie Fontaine Milano (IT), and Helmhaus Zurich. She won several grants and residencies and has exhibited widely across Europe. For more than 15 years now, Bettina Carl has also been active as a curator and writer in the art field. In 2001, she co-founded the artists' initiative CAPRI Berlin, she worked as a curator at White Space Zurich, and as a guest curator, she realised exhibition projects at international art spaces and institutions.


Clare Goodwin

Clare Goodwin is a British born Artist/Curator living in Zurich. Along with her studio/painting practice, Goodwin is interested in the role of the artist as curator - 'curating around practice'. As co-founder of K3 Project Space Zürich (with Sandi Paucic), Goodwin has initiated many exhibitions in Switzerland and abroad. Her most recent artist curated project - The Museum of the Unwanted at KunstMuseum Olten.

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Friday, 26.02.2016
18:30h

 

2016 / 201602 / website launch
Lancierung der Onlineplattform www.panch.li
und LUPE Zürich

Dorothea Rust
 




PANCH* Performance Art Netzwerk CH
und//and Corner College
präsentieren//present
Freitag//Friday 26 Feb, 18h30
im//at Corner College Zürich
die Lancierung der Onlineplattform www.panch.li // the launch of Internet platform www.panch.li
und//and LUPE Zürich**

*PANCH vernetzt//links, initiiert//initiates, stärkt//encourages, bietet//offers, vertritt//represents, informiert//informs
Performancekünstler_innen//Performance Artists, Theoretiker_innen//theoreticians, Archivar_innen//Archivists, Veranstalter_innen//Curators, Institutionen//Institutions, Performance-Kunst Schweiz//Performance Art Switzerland, Diskussionsplattform//platform for discussion, Kultur-Politik//cultural policy, Onlineplattform//Internet platform
PANCH ist ein Verein und freut sich über Mitglieder // PANCH is an association and welcomes (new) members

** Die LUPE ist ein zentrales Instrument der Onlineplattform von PANCH. Sie will die Performanceszene der Schweiz bündeln, sichtbar machen und international ausstrahlen. Sie wird zweimal im Jahr während je einem halben Jahr ein (geografisches) Gebiet nach Performance Kunst Anlässen und performativen Praktiken durchscannen/durchforsten und Kommentare, Hinweise, Tips, Reportagen und mehr sammeln. Stadt und Umgebung ZÜRICH werden die erste Region sein und von einem Team von Spezialisten_innen und Akteur_innen aus Zürich und Umgebung unter die Lupe genommen.

** LUPE is an essential tool of the internet platform. Twice a year it will scan and enlarge the situation for performance of a specific region. Different authors will collect reports, tips, informations, comments and more about Performance Art events and performative practices. The city of Zurich and its surroundings will be the first region to be examined by a team of specialists and artists.

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Saturday, 27.02.2016
11:00h

 

2016 / 201602 / Performance
LEGS Zürich 2016
Dorothea Rust
 


Christian Bujold. LEGS. Montréal, 7 February 2015. Photo: Laurence Poirier.


LEGS Zürich 2016
Samstag/Saturday 27 Feb
im//at Corner College Zürich
von//from 11h ununterbrochen//ongoing
während//during 7 – 9 Stunden//hours
mit vielen eingeladenen Künstler_innen/Performer_innen aus Zürich und Umgebung//performed by a lot of invited artists_performers from and around Zurich
Zuschauer_innen können kommen und gehen//audience is invited to come and go throughout the day


LEGS Zürich LIVE STREAMING
http://ustre.am/1swpx

Photo documentation (work in progress)
http://materials.corner-college.com/2016/201602/20160227-LEGS/index.html

Teilnehmer_innen und Zeitplan // Participants and timetable

1 | 11:00 - 11:09 | Nadine Schwarz
2 | 11:09 - 11:18 | Mirzlekid Hansjörg Köfler
3 | 11:18 - 11:27 | Susanne Keller
4 | 11:27 - 11:36 | Peter Emch + Tobias Oehmichen
5 | 11:36 - 11:45 | sprüngli & ratluk / Lara Stanic und Andreas Pfister
6 | 11:45 - 11:54 | Christine Bänninger + Peti Wiskemann
7 | 11:54 - 12:03 | Martin G. Schmid
8 | 12:03 - 12:12 | Milenko Lazic + Maya Minder
9 | 12:12 - 12:21 | Leo Bachmann + Angela Hausheer
10 | 12:21 - 12:30 | ALMA
11 | 12:30 - 12:39 | Gregory Hari
12 | 12:39 - 12:48 | Silvana Iannetta
13 | 12:48 - 12:57 | Sebastian Hofmann
14 | 12:57 - 13:06 | Abbott Chrisman
15 | 13:06 - 13:15 | Clarissa Hurst
16 | 13:15 - 13:24 | Gabi Glinz
17 | 13:24 - 13:33 | Leu Maricruz Penaloza
18 | 13:33 - 13:42 | Anne Käthi Wehrli
19 | 13:42 - 13:51 | Angela Stöcklin
20 | 13:51 - 14:00 | Melchior Rohrer
21 | 14:00 - 14:09 | Marie-Claude Gendron
22 | 14:09 - 14:18 | Lilian Frei und Ensemble
23 | 14:18 - 14:27 | Porte Rouge, Christoph Ranzenhofer + Joa Iselin
24 | 14:27 - 14:36 | Ali Al-Fatlawi + Watiq Al-Ameri
25 | 14:36 - 14:45 | St. Pauli, Dadamt Zörich
26 | 14:45 - 14:54 | Mo Diener
27 | 14:54 - 15:03 | Nathalie Stirnimann + Stefan Stojanovic
28 | 15:03 - 15:12 | Verica Kovacevska
29 | 15:12 - 15:21 | Lara Russi
30 | 15:21 - 15:30 | Anna Francke + Petra Köhle + Riikka Tauriainen + Nicolas Vermot Petit-Outhenin
31 | 15:30 - 15:39 | Tiziana Rosa
32 | 15:39 - 15:48 | Kata
33 | 15:48 - 15:57 | Yvonne Good
34 | 15:57 - 16:06 | Stefanie Knobel
35 | 16:06 - 16:15 | Ariane Tanner
36 | 16:15 - 16:24 | Julie Bärz
37 | 16:24 - 16:33 | Daniel Mezger + Latefa Wiersch
38 | 16:33 - 16:42 | Christoph Studer-Harper
39 | 16:42 - 16:51 | Salome Schneebeli
40 | 16:51 - 17:00 | Grauton
41 | 17:00 - 17:09 | Dimitrina Sevova
42 | 17:09 - 17:18 | Natalie Madani
43 | 17:18 - 17:27 | Jeanette Engler
44 | 17:27 - 17:36 | Ipek Füsun
45 | 17:36 - 17:45 | Monica Germann
46 | 17:45 - 17:54 | San Keller
47 | 17:54 - 18:03 | Marc Mouci
48 | 18:03 - 18:12 | Anne Rosset
49 | 18:12 - 18:21 | Luca Caluori
50 | 18:21 - 18:30 | Did Schaffer
51 | 18:30 - 18:39 | Michael Blättler
52 | 18:39 - 18:48 | James Stephen Wright
53 | 18:48 - 18:57 | Dorothea Rust (Überbringerin/transmitter)
54 | 18:57 - 19:06 | Omri Ziegele
55 | 19:06 - 19:15 | Doro Schürch
56 | 19:15 - 19:24 | Judith Huber
57 | 19:24 - 19:33 | Andrea Saemann



LEGS ist ein Format ohne Budget und Kuratierung, eine lange kontinuierliche Performance, die kurze Beiträge von vielen Künstler_innen unterschiedlicher künstlerischer Ansätze, nacheinander (mit Zeitplan in einer Art Stafette) ohne Brimborium, sehr direkt und effektiv zusammenbringt. Zuschauer_innen/Anwesende können kommen und gehen und bleiben so lange sie wollen. Das ursprüngliche LEGS fand im Februar 2015 in Montreal statt von Künstler_innen initiiert und organisiert, mit der Idee dieses Format an andere Netzwerke in ähnlicher Stafetten-Manier weiterzureichen. Die zweite Ausgabe von LEGS (bezeichnet als LEGS, TOO) fand im Oktober 2015 in Toronto statt. Das Format kann an ein neues Netzwerk weitergereicht werden durch die Teilnahme von einer oder mehreren Künstler_innen, die an einem vorhergehenden LEGS teilgenommen haben.
Kontakt: Dorothea Rust ‹rust.doro@bluewin.ch› (hat im Oktober 2015 an LEGS, TOO in Toronto teilgenommen)

LEGS is a format with no budget and no curating, a long, continuous performance which brings together the consecutive short contributions of many artists with different artistic approaches (on a schedule in the manner of a relay), with no fuss, very directly and effectively. The viewers/public can come and go as they wish. The originating edition of LEGS took place in Montreal in February 2015, invented and organized by artists with the idea of LEGS being transferred to other networks in a similar relay fashion. The second iteration of LEGS (entitled LEGS, TOO) took place in Toronto in October 2015. The LEGS event is transmitted to a new network through the participation of one or more artists who have taken part in one LEGS before.
Contact: Dorothea Rust ‹rust.doro@bluewin.ch› (participated in LEGS, TOO in Toronto in October 2015)


Shannon Cochrane, LEGS, TOO, Toronto, 3 October 2015. Photo: Henry Chan.

Posted by Corner College Collective

Friday, 04.03.2016
20:00h

 

2016 / 201603 / Each One, Teach One
Guest event: Practical Fridays
“How To Cut Hair”

Philip Matesic
 




During this Practical Fridays session, Linda Pfenninger and Mirjam Bayerdörfer will workshop how to cut hair in different ways, on both long and short haircuts as well as straight and curly. Please come prepared to have your hair cut and cut someone else’s hair.

!!!Please bring a pair of scissors, sharp enough to cut hair!!!

The workshop will take place at Corner College (Kochstrasse 1, 8004 Zürich).

http://practicalfridays.com/

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Tuesday, 08.03.2016
20:00h

 

2016 / 201603 / Performative Reading
the dinner party

join us for the dinner party on 8 march at 20:00 at corner college for a polyphonic performative reading and table talk!

with sofia bempeza, johanna bruckner, mo diener, anne-laure franchette, anne francke, anke hoffmann, stefanie knobel, nicolasa navarrete, rayelle niemann, caroline palla, jenny rova, anabel sarabi, bernadett settele, dimitrina sevova, riikka tauriainen, anne käthi wehrli, sophie yerly, sarah zürcher

taking inspiration from four women, luce irigaray who wrote this sex which is not one, a letter from nancy spero to lucy lippard (1971) and the dinner party by judy chicago, each of us will bring along with us a short text or passages from a woman poet, artist, writer or theoretician that we like best or find very important for ourselves and women's history of struggles, resistance or aesthetic practices, and we'll read together.


From 1971, a letter from Nancy Spero to Lucy Lippard.



Potluck in The Dinner Party studio. Photo courtesy of Through the Flower Archives.


the dinner party is open for anybody who wants to come over and listen to our small performative reading and take part in the discussions.

let's come together on this evening!

sofia bempeza, johanna bruckner, mo diener, anne-laure franchette, anne francke, anke hoffmann, stefanie knobel, nicolasa navarrete, rayelle niemann, caroline palla, jenny rova, anabel sarabi, bernadett settele, dimitrina sevova, riikka tauriainen, anne käthi wehrli, sophie yerly, sarah zürcher

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Thursday, 17.03.2016
19:00h -
Sunday, 17.04.2016

 

2016 / 201603 / 201604 / Ausstellung
No-where? Now-here!
The Molecular Books of Life – Colleges of Unreason
An idea-driven group exhibition about the practices of writing and the book on one page.

Denise Bertschi, Delphine Chapuis Schmitz, Jonas Etter, Henrik Hentschel, San Keller, Petra Elena Köhle, Julie Sas, Triin Tamm, Riikka Tauriainen, Alexander Tuchaček, Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Anne Käthi Wehrli, Martina-Sofie Wildberger, Sophie Yerly
 

With Denise Bertschi, Delphine Chapuis Schmitz, Jonas Etter, Henrik Hentschel, San Keller, Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Julie Sas, Triin Tamm, Riikka Tauriainen, Alexander Tuchaček, Anne Käthi Wehrli, Martina-Sofie Wildberger, Sophie Yerly

Curated by Dimitrina Sevova in collaboration with Alan Roth

From 17.03.2016 to 17.04.2016.
Opening on 17 March 2016, 19:00h.
Performance {reclaim the twelfth camel} < code of practice at the opening, 21:00h, by Alexander Tuchaček.

Artist talks in three sessions on Sundays, 20 March, 3 April, and 17 April at 17:00h (for details follow the links).


Opening Hours during the exhibition / Öffnungszeiten während der Ausstellung

Wed 3pm - 6pm / Mi 15:00h - 18:00h
Thu 3pm - 7pm / Do 15:00h - 19:00h
Fri 3pm - 6pm / Fr 15:00h - 18:00h
Sat 2pm - 5pm / Sa 14:00h - 17:00h



Flyer for the exhibition. Design: code flow.



Piero Gilardi, Richard Serra, Hans Haacke, in: Dokumente zur aktuellen Kunst 1967-1970. Material aus dem Archiv Szeemann. Texte von Georg Jappe, Aurel Schmidt und Harald Szeemann (Luzern: Kunstkreis AG Luzern, 1972).


An idea-driven group exhibition project about how and why an idea(l) book can be only a single page, which explores the strange connection between writing and biopower. Unfolding in two chapters (or two episodes) it searches for micro approaches to the paradox of practices that emerge as Art Writing and Anagrammatic Writing, between writing and life and between published/exhibition – both being forms of display (movable vs. durational). The exhibition/publishing project brings together artists who actively experiment with writing and text, whose practices are at the fringe of the visual and narrative or in-between, neither visual nor narrative, always constructed by collectively exhaustive events.

No-where? Now-here! The Molecular Books of Life – Colleges of Unreason displays art practices that rupture with representative and institutionalized forms of writing and open up to the heterogeneity of productive forces, diagrammatic dynamism and the virtual potentiality of the network of text-image-work-in-progress, to the performative relations producing this process. In a Deleuzian sense, “it is a process, that is, a passage of Life that traverses both the livable and the lived.”


Read here the expanded curatorial text and research by Dimitrina Sevova in collaboration with Alan Roth.


Der Empirismus ist der Mystizismus des Begriffs, sein Mathematismus. Aber er behandelt den Begriff eben als Gegenstand einer Begegnung, als ein Hier-und-Jetzt, oder eher noch als ein Erewhon, aus dem in unerschöpflicher Folge die immer neuen und anders verteilten „Hier und Jetzt“ ausfließen. Nur der Empirist kann sagen: Die Begriffe sind die Dinge selbst, aber in einem freien und wilden Zustand, jenseits der „anthropologischen Prädikate“. (Deleuze)

Dieses Projekt zeichnet einige Verbindungslinien, die, so scheint es, nicht oft gezogen werden, zwischen der Philosophie von Gilles Deleuze und Félix Guattari, und Deleuzes geliebtem Science-Fiction-Roman Erewhon von Samuel Butler, die wenig erforscht sind, sei es im akademischen Bereich oder in Feld der Kunst. Sowie die selten untersuchten Verbindungen zwischen Deleuze und Guattari und einem der häretischen Studenten Freuds, Otto Rank, der den sexuellen Trieb seines Meisters mit der unpersönlichen Individuation analytischer Praxen auf der Basis von Objektrelationen ersetzte, der über die Überwindung der Todesfurcht schrieb. Dies steht der Art und Weise nahe, wie Deleuze in seinem Aufsatz Immanenz: Ein Leben die vitalen Kräfte konzeptualisiert. Weiter folgt es der Verbindung zwischen Deleuze und Guattaris maschinischer Theorie und Samuel Butlers molekularem Gedanken in der Evolution des maschinischen Universums. Die Praxen des Schreibens setzen einen wilden Empirismus voraus, der von der „einstimmigen Ontologie“ herrührt, und dessen Raum ist „der Mystizismus des Begriffs, sein Mathematismus“. Sol LeWitt operiert ähnlich wie Deleuzes Programmierung, wenn er sagt: „Konzeptkünstler sind viel eher Mystiker als Rationalisten. Sie eilen zu Schlussfolgerungen, die der Logik nicht erschlossen sind.“



Denise Bertschi


Denise Bertschi, T.R.U.S.T.


“TRUST. Five extremely demanding letters.” I believe every word you say! Words construct ‘trust’ as well as disbelief. Denise Bertschi continuously engages with language, the social and political fabric of language and manipulation of information. For the work T.R.U.S.T. Denise Bertschi collects slogans from marketing representation of the biggest Swiss private bank Pictet based in Geneva – “collecting as forms of writing”. Selling words, language of radicality turned into a marketing spoof, pseudo-poetry and corporate rethorics. Contemporary advertising slang, calculated usage, market research, finding selling words – Rhetoric matters! But how are these words surrounding us just leave us empty? “Can I trust these words?”



Delphine Chapuis Schmitz




Die Zumutung [L'affront]
Video, Projection, Loop. 2016.

Il s’agit d’écrire un texte qui ressemble à une page, c’est-à-dire qui ait autant de réalité qu’une page. Mais dans son genre.

Le genre de page sur lequel on écrit de nos jours, ni blanche, ni une, ni bi-, ni même tri-dimensionnelle. Une page à multiples layers, des possibles (fast) END-LOS.

Les textes de la vidéo / projection ici présentées sont issus de l’ensemble de textes généré lors de l’exposition www.corner-college.com, réalisée en 2014 sur le site internet de Corner College.


Die Zumutung
Video, Projektion, Loop. 2016.

Es geht darum, einen Text zu schreiben, der einer Seite ähnlich sieht, was bedeutet, dass er so wirklich sein soll wie eine Seite. Aber in seiner Art.

Die Art von Seite, auf der heutzutage geschrieben wird, weder weiss noch ein-, zwei- oder dreidimensional. Eine Seite mit vielfältigen Schichtungen, (fast) END-LOSE Mögliche.

Die Texte der Video / Projektion, die hier vorgestellt werden, entstammen der Menge von Texten, die während der Ausstellung www.corner-college.com generiert wurden, die 2014 auf der Webseite des Corner College realisiert wurde.



Jonas Etter

Untitled (Fountain II)
3D printer reduced to 1D, 2016




“You cannot define electricity. The same can be said of art. It is a kind of inner current in a human being, or something which needs no definition.” (Marcel Duchamp)

A 3D printer, an industrial object, is elevated to the dignity of art, not only because literally, Jonas Etter makes this claim by fixing the machine to one of the white walls of Corner College like An Oak Tree (one can refer here to Michael Craig-Martin’s eponymous conceptual work from 1973). On every working day of the exhibition, the 3D printer moves repetitively back and forth and prints material according to a predesigned code installed by the artist, as it melts a synthetic wire to a fine thread which after escaping from the nozzle cools down to room temperature and solidifies. The artist’s preoccupation is with how he can retranslate three-dimensional reality into a one-dimensional or multi-layer topographic landscape, or how the pixelated image can be written in vectorized line segments. He scanned a handwritten to-do-list. The image of this sheet, vectorized and encoded, after being printed out turns into both the paper and the imprinted writing, into lines of unconscious machinic scribbles which are a tabula rasa in which no text will ever be imprinted, but one can say that it becomes a growing text, or texture, by itself. Two of the three dimensions were taken away by the artist from a the 3D printer, assembled from commercially available components piece by piece by the artist as a Do-It-Yourself engineered small machine. The printing machine constructs a mere projection of an object onto a line, which again unfolds in the space, the uncanny and non-sense, or simply junk, of the growing waste of synthetic constructivism. Since the foundation or floor of the 3D printer was left out in the assemblage, the threads fall on the floor, constructing a drawing across the space or rather growing an n-dimensional object of multi-layered, tiny one-dimensional lines.

Text: Dimitrina Sevova




Henrik Hentschel


Henrik Hentschel, Untitled, 2016.


Untitled
2016

German Chancellor Angela Merkel stated “We will cope!” at the beginning of the refugee crisis. Since then, this sentence has been connected to her political position and future.

The work transforms this sentence into a picture and rephrases it to a singular person. Each letter is light-written into the air, graffiti-like, onto a single negative.

The second part of the work consists of three texts written by members of the literature association „Literatur für das was passiert“. (https://www.facebook.com/Literatur-f%C3%BCr-das-was-passiert-1698443547055500/timeline) The association sets up events, where different writers compose texts by request. The collected money goes to help people on the move.


Ohne Titel
2016

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte zu Beginn der Flüchtlingskrise, „Wir schaffen das!“ Seither bleibt diese Aussage mit ihrer politischen Stellung und Zukunft verbunden.

Die Arbeit verwandelt diesen Satz in ein Bild und formuliert es in die erste Person Einzahl. Jeder Buchstabe ist, ähnlich einem Graffito, auf ein einziges Negativ in der Luft lichtgemalt.

Der zweite Teil der Arbeit besteht in drei Texten, verfasst von Mitgliedern des Literaturvereins „Literatur für das, was passiert“. (https://www.facebook.com/Literatur-f%C3%BCr-das-was-passiert-1698443547055500/timeline) Der Verein veranstaltet Anlässe, bei denen Schriftsteller_innen an Schreibmaschinen Texte auf Wunsch verfassen. Das gesammelte Geld kommt Menschen auf der Flucht zugute.



San Keller


San Keller, The Real On Kawara, 2008.


The Real On Kawara
2008
Liquitex auf Leinwand (ausgeführt von Manuel Krebs), 25.5 × 33 × 4 cm.

San Keller schenkte seinem Vater zur Pensionierung in Anlehnung an On Kawaras Today Series den gemalten Bindestrich zwischen seinem ersten (20. April 1965) und letzten (31. Oktober 2008) Arbeitstag beim Kantonalen Personalamt Bern.

Der Bindestrich ist weiss. Der Hintergrund ist die Mischfarbe aus sämtlichen Farben, welche On Kawara bisher in der Today Series verwendete. Ausstellungen: Weihnachtsausstellung 2008 / 2009, Kunsthalle Bern.
Besitzer: Museum San Keller, Sammlung Marianne u. Fritz Keller.


The Real On Kawara
2008
Liquitex on canvas (executed by Manuel Krebs), 25.5 × 33 × 4 cm.

San Keller gave as a gift to his father the painted hyphen between his first (20 April 1965) and last (31 October 2008) working day at the Cantonal Office of Personnel Bern, in reference to On Kawara’s Today Series.

The hyphen is white. The background is the mixed color from all colors used to date by On Kawara in the Today Series. Exhibitions: Christmas Exhibition 2008 / 2009, Kunsthalle Bern.
Owner: Museum San Keller, collection of Marianne and Fritz Keller.



Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin


Petra Koehle + Nicolas Vermot Petit-Outhenin, A kind of palimpsest, 2016.


A kind of palimpsest
Print on flag

The artists produced two flags with to the same imprinted text fragment or traces of what remains of the two novels Don Quixote under the ultimate decay of time, those by Miguel de Cervantes and by Pierre Ménard. The two short phrases of text apparently coincide, yet we would be mistaken to assume that they are copies of each other. As the flags unfold they reveal what was hidden inside the space, a hand written phrase by a friend – the ideal book. The artist’s mysterious duty towards that friend manifests itself in a statement by the artists Petra Elena Köhle + Nicolas Vermot Petit-Outhenin, who throughout their recent work have experimented intensively with the notion of repetition, to re-play and force the act of repetitiveness to its limit, to try over and over again, in order to displace the object, where an errant and random difference in itself can appear as a sign of immanent change, demonstrating how the meaning is performed by the specificity of the context.

Later, the two flags will be installed on the façade of Corner College to the accidental gaze of the pedestrians passing by. They confront the viewer with the impossibility to distinguish them, to remain indifferent to their sameness and ambiguous meaninglessness. And then suddenly it seems almost true that the printed text on one of the flags is a bit diminished. Or it is just an optical illusion? There might be some obstacle to really distinguish the two texts, which are indeed identical excerpts imprinted on the two flags as a matter of appropriation by the artists. One of them is from the “original” version of Don Quixote written by Miguel de Cervantes in 1703, while the other is from the more fragmentary Don Quixote written by Pierre Ménard, according to the short story by Jorge Luis Borges, 200 years later. Pierre Ménard wrote it at the beginning of the 20th century, confronting the impossibility of any reasonable argument why Don Quixote might be relevant today.

Ménard has the divine modesty of pursuing his peculiar idea to repeat “a pre-existing book in a foreign tongue.” The process implies an idiotic methodology of repeating the writing process of Cervantes by his own experience. “He did not want to compose another Don Quixote – which would be easy – but the Don Quixote.” He puts himself in the place of Don Quixote in so radical a manner that he rewrites the novel word for word and line for line. Ménard does not write about Don Quixote. He embodies and becomes himself Don Quixote through his rigorous writing. That makes the difference in the repetition. It is a micro composition of a molecular book, written in a foreign language. Ménard’s writing is no doubt metabolistic, a bodily function from which a contemporary Don Quixote appears in the play of the two flags, too – a “solitary game” in-between two poles of perpetual displacement or de-familiarization between I-Don Quixote and me-Don Quixote. Don Quixote remains the same Don Quixote. Only I is another in the interiority of an unwritten novel, through the infinity of combinations of the eternal return of the fiction, inorganic and extra-human, a “vast ocean of indifference.” It is an expression of life itself, whose value lies outside the closed system of the text.

The actor employed by the artists for their performance at the finissage of the exhibition will read the Borges short story in the passage between the flags outside the exhibition space, his essential voice with his own specific accent carrying a “mournful” and “humid Echo.” He will deny to embody the autobiographical lines in the short story of Borges about Pierre Ménard, just as Pierre Ménard as Don Quixote refuses to re-write, and even forces himself to exclude the autobiographical prologue of Cervantes in the second part of the novel in order to arrive at the fictional personage of Don Quixote as Pierre Ménard and nobody else. If anything, it is the interjection of Edgar Allan Poe that intervenes in this process, not Cervantes’. Ménard’s Don Quixote is not however a copy but a work in its own right. Analyzing the two texts, Borges ascribes to Ménard’s version a greater subtlety and fragmentarity than to its predecessor. It is an open work that remains forever unfinished.

Through their work, Koehle + Vermot question the role of the author and the relation of the text/art work to the context, by means of repetition and the aesthetics of appropriation as an affirmative politics, and the meaninglessness of art as a gesture of perpetual justification of “absurdity” and inconclusiveness, where ambiguity is a richness, an ultimately useless intellectual exercise. It is a metaphysical demonstration, as the artists’ “ultimate goal” seems to be only chance and nothing else. They do not operate a mechanical transcription of the text to display it on the flags, but replay it over and over again and open it up to non-human forces to deploy or unfold the statement of a concept, which not only does not exclude, but actually carries within itself the action, i.e., the manifestation, like the performative unfolding of a private statement in a public space, as in the unfolding of a flag, which combines within itself as a performative opening both the action and the display of I-other.

Text: Dimitrina Sevova


The complete short story “Pierre Ménard – Author of Don Quixote” by Jorge Luis Borges is available next to the flags.


Die Kurzgeschichte „Pierre Ménard – Autor des Don Quixote“ von Jorge Luis Borges liegt in voller Länge bei den Fahnen auf.


… la verdad, cuya madre es la historia, émula del tiempo, depósito de las acciones, testigo de lo pasado, ejemplo y aviso de lo presente, advertencia de lo por venir …

… truth, whose mother is history, who is the rival of time, depository of deeds, witness of the past, example and lesson to the present, and warning to the future …

… Wahrheit […], deren Mutter die Geschichte ist, die Nebenbuhlerin der Zeit, Aufbewahrerin der Taten, Zeugin der Vergangenheit, Vorbild und Belehrung der Gegenwart, Warnung der Zukunft …



Julie Sas


Julie Sas, La vérité dans le texte (Je cherche un homme), 2015. Video still.


La vérité dans le texte (Je cherche un homme)
2015
video couleur, son, 3:36, en boucle

À l’image, un personnage hybride (composé des figures antagonistes de Diogène - philosophe antique - et Des Esseintes - esthète et dandy, personnage principal du roman A rebours de Joris-Karl Huysmans) tape en boucle, sur une machine à écrire, la phrase «Je cherche un homme». Cette phrase, directement empruntée au philosophe cynique Diogène, est une proposition ironique visant à réfuter la théorie platonicienne selon laquelle il existerait un «homme véritable», un «idéal humain». Trois plans se succèdent, rejouant le mouvement mécanique de la machine à écrire (frappe des barres à caractère), tandis qu’un décalage entre le son et l’image intervient dans le plan principal de la vidéo.


La vérité dans le texte (Je cherche un homme) [Die Wahrheit im Text (Ich suche einen Menschen)]
2015
Video, Farbe, Ton, 3:36, in Schleife

Auf dem Bild tippt eine hybride Person (zusammengesetzt aus den antagonistischen Figuren des Diogenes – des Philosophen der Antike – und Des Esseintes – dem Ästheten und Dandy, Hauptfigur von Joris-Karl Huysmans’ Roman Gegen den Strich) in Schleife auf einer Schreibmaschine den Satz „Ich suche einen Menschen“. Dieser Satz, unmittelbar dem zynischen Philosophen Diogenes entliehen, ist eine ironische Aussage, die darauf abzielt, die platonische Theorie zu widerlegen, laut der ein „wahrer Mensch“, ein „menschliches Ideal“ existieren soll. Drei Einstellungen folgen aufeinander und spielen immer aufs Neue die mechanische Bewegung der Schreibmaschine durch (den Anschlag der Typenhebel), während eine Phasenverschiebung zwischen dem Ton und dem Bild in die Haupteinstellung des Videos eingreift.


La vérité dans le texte (Je cherche un homme) [Truth in the Text (I am looking for a man)]
2015
Video, color, sound, 3:36, looped

On the picture a hybrid character (composed of the antagonistic figures of Diogenes – Ancient philosopher – and Des Esseintes – the aesthete and dandy, main character in Joris-Karl Huysmans’ novel Against Nature) types in a loop on a typewriter the sentence “I am looking for a man.” This sentence, borrowed directly from the cynic philosopher Diogenes, aims to refute the platonic theory claiming the existence of a “true human,” a “human ideal.” Three shots in sequence replay the mechanical movement of the typewriter (the keystrokes of the type bars), while a time lag between sound and image intervenes in the main shot of the video.



Triin Tamm




i'm late…

Text on doormat, 2016.



Riikka Tauriainen

Ignore All Signs


Zeno's Paradox


Consider a system in a state A, which is the quantum state of some measurement operator. Say the system under free time evolution will decay with a certain probability into state B. If measurements are made periodically, with some finite interval between each one, at each measurement, the wave function collapses to an eigenstate of the measurement operator. Between the measurements, the system evolves away from this eigenstate into a superposition state of the states A and B. When the superposition state is measured, it will again collapse, either back into state A as in the first measurement, or away into state B. However, its probability of collapsing into state B, after a very short amount of time t, is proportional to t², since probabilities are proportional to squared amplitudes, and amplitudes behave linearly. Thus, in the limit of a large number of short intervals, with a measurement at the end of every interval, the probability of making the transition to B goes to zero.



Alexander Tuchaček


Alexander Tuchaček, {reclaim the twelfth camel} < code of practice, 2016.


{reclaim the twelfth camel} < code of practice

In der Arbeit {reclaim the twelfth camel} < code of practice geht es um den Versuch einer Sprachgenerierung für eine Wiederaneignung des algorithmischen Raums, eines Raums, der uns abhanden gekommen ist, verlorengegangen oder schlichtweg geraubt wurde.

Dafür wird ein spezielles Tier in den Raum geführt, ein Kamel, das zugleich Text, Bild, Programm, Erzählung und Aufführung ist. In der Arbeit geht es um einen Verteilungskonflikt, der scheinbar gut gelöst wird und alles wieder ins Lot bringt. Bei dieser scheinbar guten Lösung gerät aber das Verhältnis von Text und Aufführung aus den Fugen. Eine dritte Figur, das sich selbst aufführende Shell-Programm, das sich aus dem Kamelbild entschlüsselt, fordert seine Mitsprache ein. Dabei schreibt es die Geschichte vom zwölften Kamel (vor). Aber wer spricht hier den Text der Geschichte und aus welcher Position? Vielleicht geht es um einen ganz anderen Verteilungskonflikt, um die Zeit und den Raum der Erzählung, und um die Frage, wer und wie die Neuverteilung dieses Raums zurückfordern kann?

Eine Mehrzahl von Performer_innen in Form von bots, scripts und Figuren treten in Erscheinung. Das Projekt startet zur Eröffnung am 17. März mit einer Performance um 21 Uhr und wird im Laufe der Ausstellung weitere Protagonist_innen und Aufführungen folgen lassen.


{reclaim the twelfth camel} < code of practice

The work {reclaim the twelfth camel} < code of practice is about an attempt to generate language to reappropriate algorithmic space, a space that has gone amiss, got lost or was just plain stolen from us.

To this end, a special animal is led into the room, a camel that is simultaneously text, image, program, narrative and enactment. The work is about a conflict over distribution that ostensibly is resolved well, balancing everything out again. This apparently good solution however throws the relation between text and enactment out of joint. A third figure, the self-executing shell program that decodes itself from the image of the camel, demands to have its say, all the while writing, or prescribing, the story of the twelfth camel. But who is it that speaks the text of the story, and from what position? Might it not be about an utterly different conflict over distribution, about time and space of the narrative, and about the question of who and how can reclaim the redistribution of this space?

A multiplicity of performers in the form of bots, scripts and figures make their appearance. The project starts out on the opening date on 17 March at 21:00h and will be followed during the exhibition by further protagonists and enactments.



Anne Käthi Wehrli




Die Frau als Einstiegsloch
Ist es ein Krimi? Forschung? Expedition?
Ein Abenteuer mit Fragen.

Die Frau, das Einstiegsloch für die Infra-Quark Entität im Film In Search of UIQ* ist tot, das merkte ich sofort. Wieso und warum? Stimmt es wirklich oder ist es nur meine Einbildung, mein Gefühl, ausgelöst durch die Art und Weise, wie diese Videoaufzeichnungen, die im Film vorkommen, von dieser Frau, die man da noch sprechen sieht, und später nicht mehr vorkommt, gemacht wurden?

Sie muss nun ermitteln. Sich auch mit der Frage befassen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Trieb und Todestrieb? Nachforschungen anstellen über die Schwangerschaft, diese spezielle Art des Zusammenlebens, und ältestes Grundthema von Science Fiction Romanen. Und vieles noch ungewisses mehr.

Ich werde mich diesem Text zuhause aber auch vor Ort in der Ausstellung widmen, die aktuellen Fassungen werden als Fanzine jeweils ausgedruckt und aufgelegt.

Es lohnt sich also vorbeizuschauen, um die neuen Entwicklungen zu erfahren, aber auch, um das, was später rausfliegen wird, vorher noch zu lesen.

*Im Film In Search of UIQ von Graeme Thomson und Silvia Maglioni aus dem Jahr 2013 geht es um das damals unveröffentlichte Science-Fiction Drehbuch Un amour d'UIQ von Félix Guattari.


Die Frau als Einstiegsloch [The Woman as Entry Hole]
Is it a detective story? Research? An expedition?
An Adventure with Questions.

The woman, the entry hole fort he infra-quark entity in the film In Search of UIQ,* is dead, I realized that at once. Why? What for? Is it actually true, or is it just my imagination, my feeling triggered by the way these video recordings that occur in the film, of this woman whom one can still hear speaking then, and who later is no longer there, were made?

Now she has to investigate. She will also be faced with the question: What is in fact the difference between life drive and death drive? Inquire about pregnancy, that special kind of co-existence, one of the oldest topics of science fiction novels. And other things uncertain.

I shall dedicate myself to this text at home, but also on the spot in the exhibition. The respective current version will be available printed out as a fanzine.

It is worth dropping by to find out about the latest developments, but also to read, before it is no longer there, what will later be ditched.

*The film In Search of UIQ by Graeme Thomson and Silvia Maglioni, from 2013, is about the then still unpublished science fiction movie script Un amour d'UIQ by Félix Guattari.



Martina-Sofie Wildberger




Dream comes true #1
I want to stand up, in a city that never leaps.

Performative installation, slideshow, video projection, duration 20s – 10min40s, 2016.

This work is an excerpt of the ongoing learning process of the artist. Having recently moved to New York for an artist residency, she is writing a poem every day in order to find out how the city influences language – her language. Arriving with fairly limited knowledge of English, it expands over time and becomes vital through the duration leaving its imprints. New influences, ways of thinking and very common encounters mark her architectural writing. The unknown is appropriated and becomes known in language and the city. The artist wants to know how and when this transformation happens.

Every day the poem she writes is added simultaneously to this slideshow starting with the first day. Her piece is installed in the space in Zurich. The slideshow gets longer and longer as the exhibition goes on. Through this cumulative writing we follow her in an abstract and distant yet personal way through the city, her life and the appropriation of a language.


Dream comes true #2
I want to wake up, in a city that never sleeps.




Text animation, iPad, 2016.

In this work, possibilities of translation are explored through the medieval form of labyrinth poems. How can one thing be two things at the same time? Where and when does one become another, how is transformation and transposition embodied.

In Baroque cubes, a specific form of Carmen Figuratum, a small text substrate offers many different ways of reading. This maze reflects also the artist's experience arriving in unknown New York for a residency, through which she has to find her way. As in the poems, there is no right or wrong way, but it is the didactic experience that counts. The artist changes slightly the structure of these poems. She extends the small text substrate by its translation in German or English. Starting from the same point, one translation runs horizontally and one appears vertically through the shift of one letter at a time. Throughout the exhibition more and more animated poems are added.



Sophie Yerly




Too expensive and not enough to eat
2016
http://www.eineseite.ch

Attention artists! Perhaps you employ language in your work. You may be highly literate. But you don’t have to say what your art means or even is about. Furthermore, don’t do that. It’s my job. You make the stuff. Let critics talk about it. Making is superior to talking, so you have the better end of the deal. I try to be big about that. For your part, keep your eye on the ball, which is not a ball of talk.

I’m thinking of those of you who are on the young side. The future is yours. I’m on the old side and running out of future. This slackens my interest in what’s new. When I go to look at art for pleasure now, it’s to the Metropolitan Museum of Art or the Frick Collection. My ‘we’ is yellowing around the edges. Any ‘we’ that has nearterm potential must be one that tastes right in your mouths, when you say the word.
Peter Schjeldahl, Frieze magazine Issue 137, March 2011
http://frieze.com/article/ourselvesandouroriginssubjectsart

Posted by Corner College Collective

Thursday, 17.03.2016
21:00h

 

2016 / 201603 / Performance
Performance {reclaim the twelfth camel} < code of practice
by Alexander Tuchaček

Alexander Tuchaček
 




Performance {reclaim the twelfth camel} < code of practice by Alexander Tuchaček at the opening of the exhibition "No-where? Now-here! The Molecular Books of Life – Colleges of Unreason" on 17 March at 21:00h.

The work {reclaim the twelfth camel} < code of practice is about an attempt to generate language to reappropriate algorithmic space, a space that has gone amiss, got lost or was just plain stolen from us.

To this end, a special animal is led into the room, a camel that is simultaneously text, image, program, narrative and enactment. The work is about a conflict over distribution that ostensibly is resolved well, balancing everything out again. This apparently good solution however throws the relation between text and enactment out of joint. A third figure, the self-executing shell program that decodes itself from the image of the camel, demands to have its say, all the while writing, or prescribing, the story of the twelfth camel. But who is it that speaks the text of the story, and from what position? Might it not be about an utterly different conflict over distribution, about time and space of the narrative, and about the question of who and how can reclaim the redistribution of this space?

A multiplicity of performers in the form of bots, scripts and figures make their appearance. The project starts out on the opening date on 17 March at 21:00h and will be followed during the exhibition by further protagonists and enactments.

Posted by Corner College Collective

Sunday, 20.03.2016
17:00h

 

2016 / 201603 / Artist Talk
No-where? Now-here!
The Molecular Books of Life – Colleges of Unreason
Artist Talks Session 1

Henrik Hentschel, Julie Sas
 


Left: Andy Warhol appropriated by Julie Sas. Right: Henrik Hentschel, Untitled, 2016.


With a performance-artist-talk by Julie Sas and an artist talk by Henrik Hentschel.

Posted by Corner College Collective

Sunday, 03.04.2016
17:00h

 

2016 / 201603 / Artist Talk
No-where? Now-here!
The Molecular Books of Life – Colleges of Unreason
Artist Talks Session 2
Anne Käthi Wehrli and Jonas Etter

Jonas Etter, Anne Käthi Wehrli
 




Anne Käthi Wehrli

Lesung aus Die Frau als Einstiegsloch

Ist es ein Krimi? Forschung? Expedition?
Ein Abenteuer mit Fragen.

Sie ist am ermitteln. Zurzeit beschäftigt sie sich mit dem Raum der Vagina und der Gebärmutter, diesem Leerraum den Frauen hätten.
Phantasien sind hier das Thema. Ich habe bemerkt dass mich insbesondere auch Phantasien und Konzepte über Weiblichkeit von Männern interessieren.
Ich rede hier natürlich vom Penisneid.
Nun will sie das einmal unter die Lupe nehmen.
Was dabei herauskommt ist noch unbekannt.

Die neusten Fassungen des Texts Die Frau als Einstiegsloch, der während der Dauer der Ausstellung geschrieben wird, liegen jeweils zum mitnehmen und lesen auf.
An der Lesung werden zudem weitere Materialien verwendet, und ich stehe natürlich auch für Fragen zur Verfügung.

Jonas Etter

Untitled (Fountain II)

Artist talk. Discussion.

Posted by Corner College Collective

Sunday, 10.04.2016
17:00h

 

2016 / 201604 / The Artist as The Curator as The Artist
The Artist as The Curator as The Artist
(The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?)
Margit Säde
Denise Bertschi

Denise Bertschi, Margit Säde, Stefan Wagner
 

[English see below]

Corner College führt seine Veranstaltungsreihe The Artist as The Curator as The Artist (The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?) fort.

In der zweiten Veranstaltung lädt Corner College die Künstlerinnen Margit Säde und Denise Bertschi ein, ihre kuratorische Praktiken vorzustellen und untereinander und mit dem Publikum zu diskutieren. Stefan Wagner ist von Corner College eingeladen, die Diskussion zu moderieren.


Left: Steve.skp by Margit Säde, DOings & kNOTs, 2015. Photo: Margit Säde. Center: exhibition view, PROTECTION ROOM; Denise Bertschi & Gitte Hendrikxs, Rosa Brux, Brussels, November 2014. Right: STREET view, #brusselslockdown, Denise Bertschi, Brussels, November 2014. Both photos: Denise Bertschi.



Das kuratorische Konzept der Veranstaltungsreihe von Dimitrina Sevova in Zusammenarbeit mit Alan Roth (auf Englisch): http://materials.corner-college.com/2016/201602/201502-the-artist-as-the-curator-new-series.html




[Deutscher Text siehe oben]

Corner College is continuing its series of events The Artist as The Curator as The Artist (The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?).

In the second event, artists Margit Säde and Denise Bertschi are invited to present their curatorial practices and discuss them between themselves and with the audience. Stefan Wagner is invited by Corner College to moderate the discussion.



Margit Säde

… Steve’s appearance didn’t give away any hints of his rebellious nature, which existed alongside his feelings of ambivalence and loss. This project had indeed challenged the way he looked at things and the part that he played in them. The process of this project had taught Steve that it’s impossible to follow somebody else’s instructions – it was simply impossible for him to follow a given formula. He was fed up, for real this time, he was fed up of doing things in the way that they were expected to be done and most of all he was fed up with taking himself so seriously. “How is it,” Steve wondered, that there’s hardly anything that can make us feel better about the way we do things?” One does what one is; one becomes what one does...

Excerpt from short story Steve.skp by Margit Säde, 2015

Taking her last exhibition project DOings & kNOTs as an example, Margit Säde will talk how she is performing and switching between the roles of a curator, a narrator, a DJ, an artist or an assistant/intern.
DOings & kNOTs ( I didn’t fail the test, I just found 100 ways to do it wrong) taking place in Tallinn Art Hall, was an exhibition about the impossibility of following instructions, rules or given formula. The exhibition tried to look into what lies between a refusal and doing, a script and a live moment, a self-organisation and an institution — imagined ideas and actual situations.

Margit Säde is an independent curator and an artist based in Tallinn and Zurich. Her practice emphasises the self-initiated, collaborative and ongoing nature of art practice. Her curated projects include group DOings & kNOTs at Tallinn Art Hall, SOURCE AMNESIA at Oslo10, While Walking on the Secret Paths but also While Walking on Salads, And So On & So Forth (at CAME in Tallinn and kim? in Riga), If It’s Half Broke, Part Fix It (CAC, Vilnius) and listening sessions A Selfless Self in the Nightless Night; Disembodied Voices & Imaginary Friends (BAR, Barcelona and Corner College in Zurich) and Hear Me With Your Eyes (Castrum Peregrini, Amsterdam).



Denise Bertschi

PROTECTION ROOM – an exhibition project unexpectedly happening during the Brussels lockdown

PROTECTION ROOM is an exhibition wherein five artists inhabit « ROSA BRUX », an independent art space in Brussels, which originally functioned as a flat. By chance this week fell together with the #brusselslockdown beginning on the 21 November 2015 due to information about possible terrorist attacks in the wake of the series of terrorist attacks in Paris just two weeks before.

PROTECTION ROOM explores nuances of transparency and opacity and the thin line between the private and the public – question if this line still exists. During a week, five artists respond to different aspects and tactics of ‚hiding‘ and ‚covering over‘ („Protection“) – making reference to hyper-visible control of public spaces and the relationship between the body and architecture. PROTECTION ROOM asks how to claim our „right to opacity“ (Edouard Glissant) and in what way opacity can function as protection in a world of super-exposure. It detects the obscure and confinement of transparency and will function as a opaque view on the subject matter that can be linked to the public-space, private-self and over-exposed world.
Today, ‚public space‘ is democratized, we accept and submit permission for use of our private-selves without a second thought. One can question of movement between a ‚public‘ and a ‚public‘ is all that is left and how the feeling of security can be guarded, without giving in to systems of hyper-control.

Under the circumstances of the #brusselslockdown the exhibition project’s title PROTECTION ROOM got into new spheres of relevance and the question around the ‚public‘ and the ‚private‘ carried a new heaviness, also questioning the role of a ‚flat‘ as a safe place? The gallery space, which was our private living space for a week allowed subtle touching points between the working process of the artists – intertwining proximity and distance and eventually ending in a public moment, the opening which also stood under the shadow of this special political moment in time.

The project is initiated by artist Denise Bertschi. It wanted to test the slippery state between curatorial practice, artistic collaborative production and the role of friendship.

Participating artists:
Denise Bertschi
Doris Boerman
Gitte Hendrikxs
Sophie Reble &
Martina-Sofie Wildberger

http://www.rosabrux.org



Curatorial concept of the series of events by Dimitrina Sevova in collaboration with Alan Roth: http://materials.corner-college.com/2016/201602/201502-the-artist-as-the-curator-new-series.html

The Artist as The Curator as The Artist (The Art of Curating or How about a Paracuratorial Turn?) is a series of presentation and conversation-driven irregular events critically interrogating the curatorial turn, exhibition-making practices that sometimes go beyond the notion of the exhibition, the practices of curating performed by the artist, and the performative potentialities of the curatorial without a clear programming policy and museological framing. It questions how the political and aesthetic potentiality of the discourse can be made practical, searching for a new vocabulary reflecting on the idea of what an exhibition could be from the point of view of the artists and their current exhibition practices and curatorial endeavors.

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Sunday, 17.04.2016
16:30h

 

2016 / 201604 / Artist Talk
No-where? Now-here!
The Molecular Books of Life – Colleges of Unreason
Performances, Artist Talks Session 3, and Finissage

San Keller, Petra Elena Köhle, Riikka Tauriainen, Alexander Tuchaček, Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Martina-Sofie Wildberger, Sophie Yerly
 


Left: Flyer for the exhibition. Design: code flow. Right: Top row: Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin; Julie Sas; Alexander Tuchaček; Triin Tamm. Center row: Delphine Chapuis Schmitz, Martina-Sofie Wildberger; Alexander Tuchaček, Denise Bertschi; Riikka Tauriainen, Alexander Tuchaček, Anne Käthi Wehrli; Martina-Sofie Wildberger, San Keller. Bottom row: Jonas Etter; Anne Käthi Wehrli; Martina-Sofie Wildberger, Triin Tamm; San Keller, Sophie Yerly, Jonas Etter, Hendrik Hentschel. Photos: code flow.


Throughout the event, performance Too expensive and not enough to eat by Sophie Yerly.

Modern science makes us understand the true character of the machine, of rationalization and of standardisation. All of that leads to one thing only: the economy. Economy attempts (is) the symmetricalisation of forces.
Art is to create inequalities.
from Yiannis Isidorou: What Asger Jorn (un)/taught me - a text of 11 positions regarding the movements and tropes of the artist in the symmetrical(ized) world of economy


17:00h Performance The Real On Kawara by San Keller in conversation with his father about his 43 years at the Cantonal Office of Personnel Bern.

San Keller schenkte seinem Vater zur Pensionierung in Anlehnung an On Kawaras «Today Series» den gemalten Bindestrich zwischen seinem ersten (20. April 1965) und letzten (31. Oktober 2008) Arbeitstag beim Kantonalen Personalamt Bern.

San Keller gave as a gift to his father the painted hyphen between his first (20 April 1965) and last (31 October 2008) working day at the Cantonal Office of Personnel Bern, in reference to On Kawara’s “Today Series.”


18:00h Performance A kind of palimpsest by Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin, „Pierre Ménard – Autor des Don Quixote“ by Jorge Luis Borges, read by Andreas Storm.


18:45h Performance Dreams come true by Martina-Sofia Wildberger.


19:15h Artist talks by Riikka Tauriainen, Alexander Tuchaček.


Discussion with the artists and the curators. Bar, party.

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Sunday, 24.04.2016
18:00h -
Saturday, 07.05.2016

 

2016 / 201604 / 201605 / Ausstellung
Just Add Water
Carla Doorn, Brandon Farnsworth, Benjamin Ryser, Eva Lin Yingchi
 


Flyer for the exhibition. Design: code flow.


Just Add Water: A score, a set of instructions. Do this and you'll get that, guaranteed. Fill in the blank and it's done, easy! It's already been prethought for you, precomposed, predetermined. There's a cost of course; it's straightforward, but always the same. Reliable yet totally uninteresting. We need to experiment, see how we can shake things up. Maybe: It's never the same water that gets added in, always slightly different. Alpine water, or imported from China, we've already found some wiggle room. We wiggle some more, stay within our structure, our enabling constraints, but never seem to stop discovering. We begin to tell stories, abstract ones, using our tactics to fashion props, switching between Alpine and Chinese, creating a rhythm, building and breaking expectation. A makeshift stage. Then the illusion collapses; what are we talking about anyway? Who knows, but we felt something, that's the most important. We begin again…
Text: Brandon Farnsworth

A composer, choreographer, dancer, and singer in a performance exhibition at Corner College. Over a two-week period, this interdisciplinary ensemble will perform and experiment, developing an immaterial milieu of feeling and potentiality that will fill the space with its traces.

Curated by Brandon Farnsworth.

Benjamin Ryser, Composer
Brandon Farnsworth, Music Curator
Carla Doorn, Dancer
Eva Lin Yingchi, Choreographer

Vernissage: Sunday, 24 April 2016, starting at 18:00h


Opening Hours
Wednesday, 27 April – Friday, 29 April, 15:00h – 18:00h
Saturday, 30 April + Sunday, 1 May, 17:00h - 20:00h
Wednesday, 4 May – Friday, 6 May, 15:00h – 18:00h
Further performances during opening hours TBA.


Finissage: Saturday, 7 May. Doors open at 17:00h, performance begins at 18:00h.


The project is part of the Corner College platform Transferences: The Function of the Exhibition and Performative Processes in the Practices of Art – Questions of Participation, initiated by Dimitrina Sevova and Alan Roth.

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Tuesday, 10.05.2016 -
Saturday, 14.05.2016

 

2016 / 201605 / Ausstellung
Occasionally Human
A Curatorial Research on Sociality

Francesca Brusa
 


Flyer for the exhibition. Graphic by Tim O. Haesler.


“Relationships to the other does not proceed through identification with a preexisting icon, inherent to each individual. The image is carried by a becoming other, ramified in becoming animal, becoming plant, becoming machine and, on occasion, becoming human.” Felix Guattari


How is contemporary aesthetic production affected by interactions and relations among its productive agencies?
In post-Fordist and post-human conditions of creative and artistic labour, what is the impact of collaborative realms on the production of aesthetic and cultural discourses?
To what extent can we link the value of cultural and artistic production to the specificities of the relations underneath it? To which field of relations (collaborators, friends, akin humans?) can we ascribe the specific relation between artists and curators?

The project seeks to write a chapter in the definition of the ontological nature of the relation between two specific productive agencies, curator and artist, and the impact of this relation on aesthetic production.
The conditions underneath creative production will be examined by the analysis of the relations among its productive bodies, considering the consequences of the contemporary modes of production of subjectivity.
The research aims to explore the extent of a relational and collaborative method to be embedded in the processes of definition of new cultural, aesthetic, affective and existential territories.

The research investigates different artistic and curatorial approaches to sociality as a productive skill, and it will be conducted through a series of conversations where communication, based on language and affinities, will be recorded and analysed in a television-like set.


A project by Francesca Brusa


Curators:
Nadja Baldini, Mateo Chacon-Pino, Daniel Morgenthaler, Julia Moritz, Dimitrina Sevova, Agustina Strüngmann

Artists:
Johanna Bruckner, Luc Mattenberger, Mediengruppe Bitnik!, Philemon Otth, Martin Schick, Paulo Wirz

Saturday, 14 May at 18:00h: Public presentation of the outcome of the project “Occasionally Human” by the researcher and the participating artists and curators. With apéro.

Program on Saturday, 14 May 2016
18:00h public interview with Julia Mortiz
18:30h public interview with Paulo Wirz
19:00h public presentation of the research by Francesca Brusa


The project is realized in collaboration with the post-graduate program in Curating at ZHdK. http://oncurating.org



Photo documentation of the event on Facebook: https://www.facebook.com/cornercollege/photos/?tab=album&album_id=566327370214439

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Saturday, 14.05.2016
18:00h

 

2016 / 201605 / Präsentation
Public presentation of the outcome of the project
Occasionally Human
A Curatorial Research on Sociality

Francesca Brusa
 


Detail from the flyer for the exhibition. Graphic by Tim O. Haesler.


Public presentation of the outcome of the project Occasionally Human by the researcher and the participating artists and curators. With apéro.


A project by Francesca Brusa


Curators:
Nadja Baldini, Mateo Chacon-Pino, Daniel Morgenthaler, Julia Moritz, Dimitrina Sevova, Agustina Strüngmann

Artists:
Johanna Bruckner, Luc Mattenberger, Mediengruppe Bitnik!, Philemon Otth, Martin Schick, Paulo Wirz


Program on Saturday, 14 May 2016
18:00h public interview with Julia Mortiz
18:30h public interview with Paulo Wirz
19:00h public presentation of the research by Francesca Brusa


The project is realized in collaboration with the post-graduate program in Curating at ZHdK. http://oncurating.org


Deborah Keller, Meine Wahl, Züritipp 19, 20 May 2016.



Photo documentation of the event on Facebook: https://www.facebook.com/cornercollege/photos/?tab=album&album_id=566327370214439

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Tuesday, 17.05.2016
20:00h

 

2016 / 201605 / Buchvernissage
Félix Guattari / Antonio Negri: Neue Räume der Freiheit
Buchpräsentation und Diskussion mit Toni Negri, der anwesend sein wird

Antonio Negri, Gerald Raunig, Alan Roth
 

Buchpräsentation und Diskussion mit Toni Negri, der anwesend sein wird.


Félix Guattari / Antonio Negri, Neue Räume der Freiheit. Buchumschlag.


Neue Räume der Freiheit
Félix Guattari / Antonio Negri
Herausgegeben von Isabell Lorey, Gerald Raunig und Alan Roth
transversal texts, Juni 2015
ISBN: 978-3-9501762-9-2
150 Seiten, broschiert.

Aus dem Französischen und Italienischen von Alan Roth
in Zusammenarbeit mit Delphine Bronner, Max Heinrich, Leopold Helbich, Stefan Huber, Adrian Hummel, Robert Kirov, Sarah Lauener, Sophie Michel, Severin Miszkiewicz, Stéphane Nidecker, Roberto Nigro, Gerald Raunig, Noemi Schmid, Linda Semadeni, Juliana Smith, Timothy Standring, Jana Vanecek und Aline Weber.

Im Jahr 1983 flieht Antonio Negri nach Aufhebung seiner parlamentarischen Immunität vor der Verfolgung durch den italienischen Staat nach Paris. Es beginnt damit ein 14-jähriges Exil, in dem der marxistische Philosoph sich stärker als zuvor mit der poststrukturalen französischen Theorie von Deleuze, Foucault und anderen auseinandersetzt. Mit Félix Guattari beginnt er ein Experiment des gemeinsamen Schreibens, das Buch Les nouveaux espaces de liberté.

Neue Räume der Freiheit ist nicht nur ein Zeitdokument aus den „Winterjahren“, den bleiernen Jahren nach der staatlichen Repression gegen die italienische Autonomia und vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion, sondern zugleich auch ein vielfaches konzeptuelles Versprechen für eine Zukunft, die heute unsere ausgedehnte Gegenwart ist. Die begrifflichen Erfindungen des späten Guattari zeichnen sich hier ebenso ab wie die späteren Arbeiten von Toni Negri mit Michael Hardt. Es bricht an die Zeit der Vielheiten, des Commonismus, der molekularen Revolutionen.



Photo documentation of the event on Facebook: https://www.facebook.com/361449520702226/photos/?tab=album&album_id=566254250221751

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Friday, 27.05.2016
18:00h -
Sunday, 26.06.2016

 

2016 / 201605 / 201606 / Ausstellung
New Buenos Aires
Anne Brand Galvez, Marie Carangi, Damian Christinger, Jonathas de Andrade, Distruktur (Melissa Dullius and Gustavo Jahn), Luciana Freire D'Anunciação, Mariano Gaich, Oscar Gardea Duarte, Pascal Häusermann, Silvan Kälin, Cristiano Lenhardt, Jso Maeder, Ana Roldán, Dimitrina Sevova, Lena Maria Thüring, WORMS Künstler_innengruppe
 


Flyer for the exhibition. Design: code flow.


A group exhibition project with
Jonathas de Andrade, Anne Brand Galvez & Company, Mariano Gaich, Óscar Gardea Duarte, Pascal Häusermann, Silvan Kälin, Cristiano Lenhardt, Jso Maeder, Ana Roldán, Lena Maria Thüring, WORMS Künstler_innengruppe,

and performances by Anne Brand Galvez & Company, Marie Carangi, Distruktur (Melissa Dullius & Gustavo Jahn), Luciana Freire D'Anunciação, Ana Roldán.

Curated by Damian Christinger and Dimitrina Sevova, co-curated by Silvan Kälin.

Friday, 27 May 2016 - Sunday, 26 June 2016

Öffnungszeiten / Opening Hours

Mi 15:00h - 18:00h / Wed 3 pm - 6 pm
Do 16:00h - 20:00h / Thu 4 pm - 8 pm
Fr 15:00h - 18:00h / Fri 3 pm - 6 pm
Sa 14:00h - 17:00h / Sat 2 pm - 6 pm
(Am Samstag, 28. Mai, am Tag nach der Ausstellungseröffnung, bleibt Corner College zu. / On Saturday, 28 May, on the day after the opening, Corner College will remain closed.)


Vernissage: Friday, 27 May 2016 at 18:00h
Skype performance at the opening, Porosidades do espaço temporalizado [Porosities of a temporalized space] by Luciana Freire D'Anunciação;
20:00h Performance Cerati a la Cumbia by Anne Brand Galvez & Company, with Philip Frowein (DE), Fernando Noriega (MX), Alex Martinez (MX), Pablo Miguez (ARG), Moritz Mayer (CH).

Sunday, 29 May 2016:
17:00h Door opening
17:30h Artist talk and screening of a selection of his works by Cristiano Lenhardt.
19:00h Skype performance Teta Lírica [Lyric tits] by Marie Carangi.
20:00h Screening program The Uprising of the Body curated by Silvan Kälin.

Sunday, 5 June 2016: Performance / screening Éternau Alterstereo by Distruktur (Melissa Dullius & Gustavo Jahn).

Sunday, 26 June:
16:00h Discussion on the curatorial concept between the curators, Damian Christinger and Dimitrina Sevova, and the artists present, Mariano Gaich, Pascal Häusermann, Jso Maeder, Ana Roldán.
17:00h Talk 7 Reasons for the Re-Colonization of Latin America by Thomas Haemmerli.
17:30h Presentation (Chr.K.) by Jso Maeder (auf Deutsch).
18:00h Performance Banana as Tourist by Ana Roldán.
18:30h Performance Misti haca masuru* = (Hombre vida ayer) by Roland Wagner.


New Buenos Aires NoW and Therefore!

New Buenos Aires has a peculiar mobile and turbulent geography that designates neither a particular place nor a particular time. It is an event, i.e., an atmospheric function of the exhibition. It can exhibit itself. Events are exhibitions, wrote the old philosophers Gilles Deleuze and Félix Guattari in their late work What Is Philosophy? They see the potentiality of the event becoming an exhibition, making the concept visible, setting up various displays and the “exchange of ideas,” a zone de voisinage that can be offered to the viewer.

New Buenos Aires is not a thematic exhibition. It embodies an extra-subjective assemblage by the participating artists with their heterogeneous practices in the drift of a new conceptual wind that blows with necessary slowness and immediate urgency to express the practical dimensions of de-colonizing thought at a time of environmentalist discontent, of changes in the intellectual climate of global transformation in a new, ecologically oriented history of capitalism in the ‘age of capital’ – with the dilemma of global art, or the art of the Capitalocene, as the work of art is a work of opinion. The exhibition display confronts the epistemic violence of ‘big history’ to create a counter-space of ecological justice, in a labyrinth of ‘wonderful and messy tales’ and other, equally enigmatic multiplicities – a labyrinth alive with the movements of crowded people, and other creatures.

Excerpt from the curatorial text by Dimitrina Sevova.



New Buenos Aires, 20th of September 2048

Dear Osmond

This letter reaches you three days ahead of the official investigation as a personal favour, a gesture of treachery (you so much admire in the classics), and as proof of a friendship that has connected us for more than thirty years.

The official document will state, as always, nothing, and I thought that you might be interested in my personal thoughts and insights, as this case contains everything that you and I find interesting.

When a cult of this extreme persuasions scrambles to protect a ship at all costs, that is for all purposes of the sane mind completely useless (it is not fit to be put on water for example) then the authorities will want answers, as you know, and when the case is as it is, they will even call upon an arcane archaeologist as myself.

Excerpt from the curatorial text by Damian Christinger.


Jonathas de Andrade

Pacifico [Pacific]
2010
Super8 transferred to DVD, 12 minutes


Jonathas de Andrade, Pacifico, 2016. Video still.



Jonathas de Andrade, Pacifico, 2016. Video still.


A massive earthquake erupts over the Andes, detaching Chile from the South American continent. As a consequence, the sea returns to Bolivia restoring its lost coastline, Argentina gains coasts with both the Pacific and the Atlantic oceans, and Chile becomes a floating island adrift in the seas.



Anne Brand Galvez & Company

Cerati a la Cumbia
Performance











Mariano Gaich

Prosthesis & Fetish – The Journey of Exoticized Reason


Mariano Gaich, Prosthesis & Fetish – The Journey of Exotized Reason.


During centuries of hegemonic reason and global trade’s domain, a utopian world shaped by travelling in the quest for unknown paradises – the “exotic,” “alien” or “outlandish” – depicts a transparent, crystalline display through which (un)material human production can be watched and therefore classified.

These “exotic” objects of adoration get appropriated by an entire fetishistic web that – after creating divisions in nationalities – reproduces cultural and national identities as merchandises, from raw material to goods such as art. Exoticism becomes marketing and promotion.

These same objects, wherever you might find them, in a ship, a storage, in a museum or even a library with travel novels in a XIX century fashion or contemporary science fiction ones, are placed in a way that a whole juxtaposition of different times and spaces suggests a heterotopic entity with its dystopic side of uses and abuses by a large (post)colonial history.

The installation inverts the logic of capitalistic reason, understood as a vessel of accumulation: crystalline displays become un- and over-exoticized at the same time, showing a narrative of decolonization, rests and remains, traces of past, present and future ongoing greediness.


Flaming Prostheses for Autonomy and Mutation (Ritual Manifesto)


Mariano Gaich, Flaming Prostheses for Autonomy and Mutation (Ritual Manifesto).


Action, ritual of manifestation, an installative Manifesto, incorporating prostheses with body, escaping from genderification, categorization and slavery, racism, (post)colonial abuses.
Breaking chains and mutating DNA chains, to a diversity of “in-betweens” becoming fluidity, autonomy.



Óscar Gardea Duarte

La Fosa [The Pit]
Video documentary, installation, 2016


Óscar Gardea Duarte, Fosa, 2016.


A white building stands in the middle of the desert, it is run by a former so called gang member turned Christian, his acolytes serve as translators of both realms which collide at this precinct. “You will learn darkness”. A sinister pit that holds a deep entrenched problem of: What veils them unknown and unwanted, and where is their place? Slums of the future, residents that are classified by the leader or his subordinates as aggressive, non-amicable or a threat to the veil of reason will be then confined to a one meter by one eighty cell that remains locked until the keepers think it is plausible to end seclusion. There is no official census to the facilities population and non-provided for, to the pertinent institutions that have solicited it. It is an asepsis solution for social cleansing of both border cities by method of segregating from practical functional society, abused, policed and no knowledge based exclusion of diverse individuals whom are intentionally shunned and forsaken to a discourse that supposes greater than their existence, one of so called altruism, political correctness and modernity´s progress rhetoric. Concentration camp for rational diversity where the master is veiled as a beloved figure of masculine yet benevolent mythological stature who claims “Nobody wants them, except for myself”. The edifices´ boundaries are reduced to the sensibility for the interpretation of the real, limits defined by the smell of blood and urine.

Ciudad Juarez, Chihuahua, Mexico, May 2016

The work consists of the documentation of a 5 × 5 × 5 meter pit which comes covered by a cement surface with an aperture of 20 cm × 2.5 meters, in situ at the facility at Kilometer 35 of Ciudad Juarez, Chihuahua, Mexico. It includes documentation of the seclusion wing called “ocho” and its inmates.



Pascal Häusermann

Sketches of a Gringo
24 papers, watercolour on Xerox, A3, 2015


Pascal Häusermann, Sketches of a Gringo, 2015.


In 1831 the German engraver and drawer Moritz Rugendas travelled to Brazil in the frame of the expedition of Freiherr von Langsdorff, where he documented landscape, culture and habits of the people in hundreds of drawings. Back in Europe, he could publish the work, which became very famous under the name “Voyage pittoresque dans le Brésil”, with the help of Alexander von Humboldt. The photocopies of a copy of a original print of that book from the public library Zentralbibliothek Zurich became a sort of a diary during my residency in São Paulo in spring 2015.

It is a documentation about the daily confrontation and identification with Brazilian culture, the ambivalence between the European heritage coming from the colonial past, and the strangeness of this “new” culture, a mix with indigenous and African roots.

The gesture to overdraw the erstwhile documentation contains an assumption that the guilt coming out of the colonial conquest can be assimilated by superimposing one's experiences on the historical events. Meanwhile, history keeps on being present. It has been put on the backburner through a new personal perception.

(Pascal Häusermann)


The drawings by Pascal Häusermann are on loan from Kantonale Kunstsammlung Appenzell Ausserrhoden. // Die Zeichnungen von Pascal Häusermann sind eine Leihgabe der Kantonalen Kunstsammlung Appenzell Ausserrhoden.



Silvan Kälin

Mormaço
2016
Animated video


Silvan Kälin, Mormaço. Video still.



Silvan Kälin, Mormaço. Video still.


A climatic situation of heat and humidity, the everyday life of a tropical city in which the machines and the sweat of its inhabitants mingle, forming unexpected gardens.


The Uprising of the Body

Screening program curated by Silvan Kälin, 29 May 2016

Performance expresses itself as a need of bodily manifestation against an inescapable, given reality.



Cristiano Lenhardt

Polvorosa
Video.


Cristiano Lenhardt, Polvorosa. Video still.


Electronic supernatural phenomenon magnetizes two bodies and brings them close.



Jso Maeder

Werkgruppe Fig. - Speicher
seit 2012 - in progress


Jso Mäder, Werkgruppe Fig. - Speicher, work in progress since 2012.


Das modell der „zivilgesellschaft“ erscheint im zeichen der heutigen kapitalistischen plankultur in hinblick auf eine gedankliche oder künstlerische autonomie in konfigurationen institutionaler leitsysteme blockiert; *) das moderne programm, im grunde die gesellschaftliche eigenprojektion als ein kanonischer bezugs- bzw. bewusstseinshorizont, im leerlauf in systemischer einrichtung. – Zyklomoderne (Demuth), bestenfalls noch ideologische reproduktion als soziales monument und als moment abstrakter dominanz.

Die letzte historische möglichkeit der moderne entspräche daher der art nach einer matrix abstrakter dominanz, 'modern' rein noch aufgrund der in ihrer sprache sowie deren textuellen zirkularen mittelbaren progammatik, - selbstverständigung, interpretament in der konstanten umwälzung und modifikation eines zwanghaften korrelats der chiffren und zeichen.

• Daher frage nach dem capital fixe, einem 'wissen' im motiv des auf|bewahrens/be-haltens: archiv/speicher unter den voraussetzungen abstrakter dominanz.
Wenn die moderne sich ideologisch eine kontinuität in der kanonischen setzung eines gesellschaftlichen erwartungshorizonts gibt, während die 'gesellschaftlichen lebens-prozesse' und praxen sich hingegen provisorisch, unter produzierten bedingungen als jeweilige modalitäten der produktion realisieren - wie, anhand welcher kriterien und welcher 'formen', lokalisiert, reflektiert 'gesellschaft' sich dann im verhältnis zu ihrem historischen entwurf? - Und insbesondere: wie bezeugt, quasi belegt oder dokumentiert sie sich hinsichtlich des ihrer eigenbehauptung immanenten kulturellen leistungsan-spruchs, wenn der prozess unablässiger verfremdung (titel 'wachstum/fortschritt') eines
je gültigen oder bestehenden die 'lebenswelt' kennzeichnet?
Und noch konkreter: Wie funktioniert (sofern überhaupt) hierbei kunst im rahmen der abstrakten programmatik einer vergesellschaftung, gerade unter gesichtspunkten ihrer impliziten logik des (sozialen aus-)tauschs?


*)>>> Indem 'produktion' nicht allein eine erzeugung von waren meint, sondern sie durch ihre bedingungen zugleich muster und mittel eines herrschenden wissens ('general intellect') fabriziert, festschreibt, ist sie strukturelle kraft in gesellschaftlicher formation. Auch i.s. der legitimation deren herrschaftlicher dispositve oder der politischen massgabe, da im rahmen systematischen wissens ('knowledge'), d.h. mitunter, einer universitär-disziplinären, institutionellen wissenschaft, die 'produzierte Produktivkraft eines wissens in gesellschaftlicher funktion' abstrakt, als formular einer sprachlich-textuellen oder zeichenhaften ebene reproduziert ist. I.s. eines hintergründigen reglements des 'capital fixe', als momentum abstrakter dominanz, fungiert die produktion im beziehungsraster (cf. (aus-)tauschabstraktion) des vergesellschafteten lebens gleich einer äusserlichen, objektiven gegebenheit.
cf. hierzu, im rekurs auf Marx' 'Grundrisse' (wie hier zitiert, insbesondere das Maschinenfragment (MEW, Bd. 42)), nebst dem späteren werk Althussers:
– die analysen Antonio Negris und Maurizio Lazzaratos, sowie weitere schriften zur theorie des postoperaismus.
– ausserdem konzept der 'wissensgesellschaft' (Lane, Bell), als ablösung industrieller waren- durch spezifische wissensproduktion i.s. einer ressource der wertschöpfung.


Under the sign of today’s capitalist plan culture in view of an intellectual and artistic autonomy the model of “civil society” appears blocked in configurations of institutional control systems; *) the modern program, which consists at bottom of the social self-projection as a canonic horizon of reference and consciousness, running idle in a systemic facility. Cyclomodernity (Demuth), at best ideological reproduction as a social monument and a moment of abstract domination.

The last historical opportunity of modernity would thus correspond in kind to a matrix of abstract domination, remaining modern only on the basis of the program mediated by its language and its textual circulars – self-understanding, a key to interpretation in the constant upheaval and modification in the forced correlation of codes and signs.

• Hence the question of fixed capital, a knowledge in the motif of retaining/holding on to: archive/store under the conditions of abstract domination.
If modernity claims for itself a continuity in making canonical a social horizon of expectations while the social life processes and practices on the other hand are realized provisionally, under produced conditions, as the respective modalities of production – how, according to what criteria and what forms, localized, is society reflected in relation to its historical blueprint? – And, especially: how is it testified, quasi proven or documented in view of the cultural claim to performance inherent to its self-affirmation, when the process of unrelenting alienation (title growth/progress) of the respectively valid or established, characterizes the living environment?
Even more concretely: How does art function (if at all) in the framework of the abstract program of a socialization, especially from the point of view of its implied logic of (social ex-) change?

Translated from German by Alan Roth

*)>>> As ‘production’ intends not only the production of goods but through its conditions at the same time the fabrication and perpetuation of the patterns and the means of predominant knowledge (‘general intellect’), it is the structural force of societal formation. Also in the sense of legitimizing its social dispositifs or political conditions, since in the framework of systematic knowledge, i.e., a sometimes universitarian-disciplinary, institutional science, “the powers of social production [that] have been produced, not only in the form of knowledge, but also as immediate organs of social practice, of the real life process” are reproduced abstractly, in the formula of a linguistic-textual or semiotic plane. In the sense of the hidden rule of fixed capital, as a moment of abstract domination, production acts as a quasi-external, objective factor in the pattern of relations (cf. abstraction of exchange) of socialized life.
cf. with reference to Marx’s Grundrisse (as quoted here, especially the Fragement on the Machines, as well as the later work of Althusser:
– the analyses by Antonio Negris und Maurizio Lazzarato, as well as other writing on the theory of post-operaism.
– also the concept of society of knowledge (Lane, Bell), as the displacement of industrial production of goods by specific knowledge production in the sense of a resource adding value.



Ana Roldán

Negative Bodies (The Utopic Body)
2016
Neon
30 x 32 cm


Withering Paradisiaca
2014
Table, glass table top, banana flower
65 x 70 x 100 cm (table), flower size variable


Ana Roldán, Withering Paradisiaca, 2014.



This is boring. No, it's not.
2016, 25 x 15 x 5 cm


Ana Roldán, This is boring. No, it's not. 2016, 25 x 15 x 5 cm



Vanilla Overseas
2016
Installation
Variable


Banana as Tourists
2016
Performance Sunday, 26 June 2016, 18:00h
Inspired on “Nature” by Ralph Waldo Emerson

“Nature is not fixed but fluid; to a pure spirit, nature is everything”
Ralph Waldo Emerson


In the tropics reigns perpetual youth. Within the domesticated plantations of goods, the work and value empires, a perennial festival is dressed, and the guest can not imagine how he or she should get tired of it in a thousand years. In the tropics we return to reason and faith. There I feel that nothing can befall me in life, which nature cannot repair. Standing on the bare ground, all mean egotism vanishes. I become a transparent eye-ball; I am nothing; I see all; the currents of the Universal Being circulate through me; I am part, I am a particle of Nature. I am the lover of uncontained and immortal beauty.

In the boiling wilderness and especially in the curved lines of odours bananas, one beholds somewhat as beautiful as one’s own nature. As bones, as bananas. The greatest delight which the tropics minister is the suggestion of an occult relation between people and the vegetable. Yet it is certain that the power to produce this delight, does not reside in nature, but in human, or in a harmony of both. The heat of man or woman labouring under calamity, illuminate the Nature wearing all the colours.



Lena Maria Thüring

Future Me

HD Video, single channel, 16:9, colour, sound, 11 min 45 sec, German subtitles


Lena Maria Thüring, Future Me. Video still.



Lena Maria Thüring, Future Me. Video still.


Die künstlerische Arbeit Lena Maria Thürings beginnt häufig mit Gesprächen, die sie mit anderen führt und zu Texten und Videofilmen weiterverarbeitet. Dabei interessiert Thüring die Frage, wie man anhand individueller Geschichten über gesellschaftliche Systeme und die ihnen zugrunde liegenden Konstruktionen nachdenken kann. Im Rahmen der Education Projekte lud das Museum für Gegenwartskunst die Künstlerin ein, um gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ein neues Werk zu produzieren. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin verfassten die Schülerinnen und Schüler ihre Memoiren - von der Geburt bis zum Tod. So entstand eine Reihe semi-fiktiver, teils erfundener, teils autobiografischer Texte, in denen die Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion berührt wird – zwischen Erinnerung und Inszenierung. Die Texte wurden anschliessend bearbeitet, verdichtet und verfremdet. Das Resultat dieses Prozesses ist ein Skript, das den Ausgangspunkt für einen Videodreh bildet. So entsteht ein Film, der Züge eines Musikvideoclips hat. Die teils tänzerischen, teils kämpferischen Choreografien und Inszenierungen vor der Kamera füllen die Bildebene. Die von den Schülerinnen und Schülern gesprochenen Memoiren erscheinen als Offstimmen auf der Tonebene – ein polyphoner Sprachteppich im Rhythmus der Bilder.

Søren Grammel, Museum für Gegenwartskunst Basel, Switzerland


Lena Maria Thüring’s art often grows out of conversations with others she translates into texts and videos. Thüring’s guiding question is how individual stories can help us think about social systems and the constructions that underlie them. As part of its Education Projects series, the Museum für Gegenwartskunst invited the artist to collaborate with high school students on a new work. She led the students in a workshop in which they wrote their memoirs, from birth to death, producing a series of semi-fictions: partly invented and partly autobiographical texts probing the boundary between the documentary and fictional registers—between recollection and dramatic imagination. Edited for greater density and added effect, the texts s