September 2017
10.09.2017 -
08.10.2017
2017 / 201709 / 201710 / Ausstellung
knowbotiq
The Swiss Psychotropic Gold Refining
what is your mission?

knowbotiq (Yvonne Wilhelm & Christian Huebler)
 

Oktober 2017
27.10.2017 -
29.10.2017
2017 / 201710 / Symposium
trans-local Sympodium
What’s Wrong with Performance Art?

Camille Aleña, Madeleine Amsler, Antoine Bellini and Lou Masduraud, Donatella Bernardi, Linda Cassens Stoian, Delphine Chapuis Schmitz, Voin de Voin, Mo Diener, Heike Fiedler, Gilles Furtwängler, Lia García, San Keller, Elise Lammer, Milenko Lazic, Valerian Maly, Federica Martini, Sibylle Omlin, Denis Pernet, Guillaume Pilet, Nathalie Rebholz, Chris Regn, Dorothea Rust, Pascal Schwaighofer, Bernadett Settele, Dimitrina Sevova, Kamen Stoyanov, Katharina Swoboda
 

Wednesday, 13.05.2015
20:00h

 

2015 / 201505 / Additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle / Lecture
Zwischen Operationssphäre und Horizonterweiterung. Eine Annäherung an einen für die Kunstgeschichte relevanten Maschinenbegriff
Heiko Schmid
 




Die Übertragung von menschlichen Handlungen und Denkvorgängen auf Maschinen funktioniert immer dann, wenn sich Handlung und Denken mittels Abstraktion in eine Folge von elementaren und rekombinierbaren Teilaktivitäten zerlegen lassen, also wenn menschliche Handlungen und Denkprozesse als Algorithmen entkörperlicht und dekontextualisert werden können. In welcher Weise diese elementaren und rekombinierbaren Teilaktivitäten zu beschreiben sind, ist jedoch keinesfalls eindeutig zu fassen. So spricht etwa der Kybernetiker Gotthard Günther im Kontext der Maschine von Serien mit unterschiedlichen Freiheitsgraden, wobei er den Konzepten der "Kausalität" und der "Magie" in diesem Zusammenhang die extremen Pole zuweist. Für Günther sind also durchaus "Maschinen" denkbar, die sich allein in magischen Bezugssystemen konstituieren und damit selbst den basalsten Grundlagen der klassischen Kybernetik widersprechen würden. In meinem Vortrag werde ich, ausgehend von Günthers Einordnung, einen Maschinenbegriff skizzieren, in dessen Zusammenhang statische Serialisierungen von Handlungs- und Denkvorgängen in Frage gestellt sowie Spielräume für alternative Verkettungen und somit "Funktionsstrukturen" eröffnet werden. Ziel wird es hierbei sein den Maschinenbegriff in einer Weise scharf zu stellen, dass mittels diesem selbst aktuell relevante künstlerische Phänomene interpretiert werden können.

This lecture is part of the additional program contextualizing and expanding the discourse of the exhibition Spooky Action at a Distance. Artes Mechanicae & Witch's Cradle, which opens on 23 April and closes on 22 May 2015.

Posted by Corner College Collective